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Veröffentlicht am 16.08.2025

Die sieben Schwestern

Die sieben Schwestern
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Worum geht es?: Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am ...

Worum geht es?: Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet...

Das Cover: Ich finde das Buchcover richtig schön. Es passt wunderbar zum Setting von „Atlantis“ am Genfer See.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Maia und Izabela erzählt. Dabei springen wir in der Zeit: Maias Perspektive spielt in der Gegenwart, während Izabelas Perspektive in den 1920er-Jahren angesiedelt ist. Ich habe den Schreibstil von Lucinda Riley sehr gemocht. Sie schafft es, alltägliche Ereignisse dennoch besonders wirken zu lassen. Normalerweise schalte ich als Leser bei solchen Passagen schnell ab, aber dieses Buch konnte mich wirklich in seinen Bann ziehen. Man möchte unbedingt verstehen, wie die Familiengeschichte mit Maia und Izabela zusammenhängt. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Arbeit die Autorin in dieses Buch gesteckt hat – allein die Recherche rund um die Bebauung der Cristo-Statue war bemerkenswert. Ich fand es großartig, wie viel ich über die brasilianische Kultur erfahren durfte. Gerade für Menschen wie mich, die häufig von Fernweh geplagt sind, ist es die perfekte Lektüre, um in ferne Welten abzutauchen. Etwas schade fand ich allerdings, dass es fast 100 Seiten gedauert hat, bis Maia den Entschluss fasst, nach Brasilien aufzubrechen. Der Einstieg war dadurch etwas zäh, und man braucht einiges an Durchhaltevermögen. Das Ende hingegen war einfach grandios: Einerseits abgeschlossen, andererseits bleiben viele Fragen rund um Pa Salt offen. Es lohnt sich also, die Folgebände zu lesen.

Die Hauptfiguren: Maia ist die älteste Schwester der Familie d’Aplièse und hatte schon immer ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Adoptivvater. Als dieser plötzlich verstirbt, bricht für Maia eine Welt zusammen. Sie spürt eine innere Unruhe, und als sie einen letzten Brief ihres Vaters erhält, beschließt sie, dem großen Geheimnis ihrer Adoption nachzugehen. Eigentlich war sie nie besonders daran interessiert, zu erfahren, wer ihre leiblichen Eltern sind, doch nun möchte sie mehr über ihre Herkunft erfahren. In Brasilien lernt sie den Autor Floriano kennen, dessen Buch sie kürzlich übersetzt hat. Floriano wird schnell ein guter Freund und hilft ihr bei der Suche nach ihrer Familie. Maia fühlt sich immer wohler in Brasilien und fragt sich, ob sie sich dort eine Zukunft an der Seite von Floriano vorstellen könnte. Und dann stellt sich immer wieder die Frage: Was haben die Briefe von Izabela mit ihren leiblichen Eltern zu tun?

Izabela ist eine junge Frau, die in einer privilegierten Familie aufgewachsen ist. In ihrer Familie ist es Tradition, eine arrangierte Ehe zu schließen. Izabela wünscht sich jedoch eine Liebesheirat, merkt aber, dass sie gegen ihre Eltern nicht ankommt. Sie versucht, Sympathien für ihren Verlobten Gustavo zu entwickeln, doch es wollen keine Gefühle wachsen. Auf ihrer letzten Reise als Junggesellin lernt sie in Paris den Künstler Laurent kennen. Sie entwickelt schnell Gefühle für ihn, doch er möchte ihnen nicht nachgeben. Wird sie die Ehe mit Gustavo dennoch eingehen? Gibt es eine Zukunft für Izabela und Gustavo?

Endfazit: Über die Reihe „Die sieben Schwestern“ habe ich schon so viel Positives gelesen, dass ich mich einfach selbst davon überzeugen wollte. Und was soll ich sagen – ich kann den Hype absolut verstehen. Der Schreibstil von Lucinda Riley ist grandios und versprüht einen Hauch von Magie. Man taucht direkt in eine fremde Welt ein und hat das Gefühl, wirklich vor Ort in Brasilien zu sein. Ich finde es toll, wie viele Details in diesem Buch verarbeitet wurden. Besonders Maia als Protagonistin hat mich begeistert. Sie kämpft mit Selbstzweifeln und versucht, ihr Leben ohne ihren Adoptivvater neu auszurichten. Das Ende war großartig: Obwohl die Geschichte rund um die Suche nach Maias Familie abgeschlossen ist, bleiben dennoch so viele offene Fragen, dass man unbedingt den zweiten Band lesen möchte. Eine große Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

All the Things I Love about You

All the Things I Love about You
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Worum geht es?: Weil die Medizinstudentin Dawn ihrer schwerstkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat, fliegt sie von der Eliteuni – und verliert den Rückhalt ihrer Familie. Vorbestraft und verschuldet ...

Worum geht es?: Weil die Medizinstudentin Dawn ihrer schwerstkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat, fliegt sie von der Eliteuni – und verliert den Rückhalt ihrer Familie. Vorbestraft und verschuldet sucht sie verzweifelt einen Job und eine neue Zukunft, doch niemand will sie einstellen. Bis der charismatische MMA-Kickboxer Landen ihr einen Job in seinem Trainingscenter anbietet. Unerwartet findet sie in Landens rauer Welt aus harter Arbeit und Kampfsport etwas, das ihr lange gefehlt hat: Offenheit und Vertrauen.

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr gerne. Es erinnert mich an die Bücher von Tillie Cole. Ich persönlich mag den Schriftzug allerdings überhaupt nicht. Die Schriftart ist mir zu schlicht – hier hätte man etwas Ansprechenderes wählen können.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Dawn und Landen erzählt. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und umfassen meist weniger als zehn Seiten. Mir hat der Schreibstil insgesamt sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, emotionale Themen wie Trisomie 21, passive Sterbehilfe und das Platzen von Lebensträumen berührend, aber nicht überladen zu vermitteln. Bedauerlicherweise kam die Geschichte allerdings nicht richtig in Fahrt. Besonders das erste Drittel zog sich in die Länge, bis die Handlung endlich ins Rollen kam. Das Ende war zuckersüß und hat das Buch perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Dawn ist eine junge Frau, die kürzlich exmatrikuliert wurde, weil sie ihrer schwerkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat. Seitdem kann sie ihren Wunschberuf, Ärztin zu werden, nicht mehr verfolgen und wird von Familie und Freunden geächtet. Niemand versteht, warum sie so etwas tun konnte. Dawn hat Geldsorgen und sucht dringend einen Job. Dann entdeckt sie die Stellenanzeige von Landen – endlich ein Lichtblick. Landen ist der Erste, der ihr zuhört und sie nicht verurteilt. Dawn entwickelt Gefühle für ihn, aber ist es wirklich klug, eine Beziehung mit ihrem Chef einzugehen? Ich habe Dawn als liebenswürdige Frau wahrgenommen. Sie ist sehr reflektiert und scheut sich nicht, Ängste und Bedenken zu äußern. Besonders ihre enge Beziehung zu ihrem Bruder war einfach nur herzzerreißend mitzuverfolgen.

Landen ist ein junger MMA-Kickboxer, der eine Assistentin sucht. Er ist von Anfang an begeistert von Dawn und möchte gerne mit ihr ausgehen. Dawn lehnt zunächst ab, da ihr der Job sehr wichtig ist. Landen gibt jedoch nicht auf. Er hat mir von Beginn an gefallen. Er blickt hinter Dawns Fassade und ist der Erste, der ihr wirklich zuhört. Landen lernt in diesem Buch, dass auch Träume platzen können und man seine Perspektive ändern muss.

Endfazit: „All the Things I Love about You“ ist ein tolles Buch, das sensible Themen gut transportiert und dem Leser näherbringt. Dawn und Landen konnten mich als Protagonisten beide überzeugen. Jeder hat seinen Raum zum Wachsen gefunden. Der Schreibstil war gelungen, allerdings hatte das Buch insbesondere im ersten Drittel seine Längen. Gerade am Anfang musste ich mich leider motivieren, dranzubleiben und weiterzulesen. Abschließend kann ich sagen, dass „All the Things I Love about You“ eine schöne Liebesgeschichte mit emotionalen Themen ist, die zum Nachdenken anregen. Eine Leseempfehlung gibt es meinerseits!

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Never Trust Your Fake Husband

Never Trust Your Fake Husband
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Worum geht es?: Paris. Mitten in der Nacht. Eine junge Frau wacht auf dem Gehweg auf – und hat keine Ahnung, wer sie ist. Sie weiß nur, dass sich der heißeste Kerl der Welt über sie beugt. Doch plötzlich ...

Worum geht es?: Paris. Mitten in der Nacht. Eine junge Frau wacht auf dem Gehweg auf – und hat keine Ahnung, wer sie ist. Sie weiß nur, dass sich der heißeste Kerl der Welt über sie beugt. Doch plötzlich fallen Schüsse. Um am Leben zu bleiben, muss sie mit dem mürrischen Agenten Jake (aka heißester Kerl der Welt) untertauchen. Die beste Tarnung? Sich als frisch verheiratetes Paar ausgeben – jedenfalls solange echte Gefühle ihre Pläne nicht auffliegen lassen. Und solange sie ihre wahre Identität nicht kennt.

Das Cover: Ich finde das Buchcover sehr süß. Es passt zum Genre „New Adult“, aber meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Geschichte. Ich würde hier nicht darauf kommen, dass es vordergründig um eine Verfolgungsjagd geht.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt. Dabei wechseln sich Sawyers (also „Er“) und Zoes Sicht (also „Sie“) ab. Puh, wo soll ich anfangen? Der Schreibstil war überhaupt nicht meins. Ich habe den Humor der Autorin nicht verstanden. Man ist auf einer Verfolgungsjagd, und Zoe benimmt sich wie ein albernes Mädchen. Und das soll nun witzig sein? Ich habe mich durch die Geschichte gequält, wollte aber dann doch wissen, wie es ausgeht. Der Plot gegen Ende war dermaßen vorhersehbar, dass ich etwas enttäuscht war. Das Ende war ganz süß, hat es aber auch nicht mehr rausgerissen.

Die Hauptfiguren: Zoe ist eine junge Frau, die auf der Straße aufwacht und sich an nichts erinnern kann. Plötzlich spricht sie ein fremder Mann an, der sich schnell als Spion herausstellt. Zoe ist komplett verwirrt. Wer ist sie, und was hat es mit Sawyer auf sich? Mit der Zeit entwickelt sie Gefühle für ihn – aber kann sie ihm vertrauen? Mich hat Zoe dermaßen aufgeregt. Sie ist für ihr Alter extrem kindisch. Ihre Amnesie spielt sie herunter und macht sich sogar darüber lustig. Und dann ihre Art zu reden: Sie verwendet Ausdrücke wie „Blödi“ oder „Luftschnapp“. Wer redet denn bitte so? Und welche Klamotten sie trägt, scheint auf der Verfolgungsjagd das Wichtigste zu sein.

Sawyer ist ein Spion, der auf der Jagd nach geheimen Informationen ist. Selbst die CIA und Interpol sind ihm auf den Fersen. Als er merkt, dass Zoe gar nicht Alex ist, kommt er auf die Idee, sie als seine Ehefrau auszugeben. So können Zoe und er unbemerkt flüchten. Auch Sawyer konnte mich nicht begeistern. Wenn er flüchtet, bricht er ständig seine Sätze ab. Ist das wirklich ein „New Adult“-Roman, den ich hier gelesen habe? Einen skrupellosen Agenten habe ich jedenfalls nicht gesehen.

Endfazit: Der Klappentext klang super, und ich war Feuer und Flamme für dieses Buch. Leider war es für mich eine große Enttäuschung. Der Schreibstil ist anstrengend und meiner Meinung nach zu albern. Es passt nicht zum Genre „New Adult“. Zoe und Sawyer als Protagonisten waren mir beide zu anstrengend und konnten mich nicht begeistern. Ich wollte das Buch mögen, aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich kann die Geschichte leider nicht weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Selection – Der Erwählte

Selection – Der Erwählte
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Worum geht es?: 35 perfekte Mädchen waren angetreten. Nun geht das Casting in die letzte Runde: Vier Mädchen träumen von der Krone Illeás und einer Märchenhochzeit. America ist noch immer die Favoritin ...

Worum geht es?: 35 perfekte Mädchen waren angetreten. Nun geht das Casting in die letzte Runde: Vier Mädchen träumen von der Krone Illeás und einer Märchenhochzeit. America ist noch immer die Favoritin von Prinz Maxon,doch auch ihre Jugendliebe Aspen umwirbt sie noch immer heftig. Sie zögert, denn sie liebt beide. Doch jetzt ist der Moment der Entscheidung gekommen: America hat ihr Herz vergeben, mit allen Konsequenzen. Komme, was wolle …

Das Cover: Ach, ist dieses Buch wunderschön! Dieses Kleid … einfach nur wundervoll. Ich hoffe, dass der Verlag mal eine Sonderedition der Reihe mit einem farbigen Buchschnitt herausbringt. Das würde bestimmt toll aussehen.

Der Schreibstil: Am Schreibstil hat sich nichts geändert. Das Buch wird weiterhin aus der Ich-Perspektive von America erzählt. Wow – dieses Buch hat es in sich! Plötzlich werden Briefe von diversen Protagonisten eingebunden, die teilweise so emotional sind, dass mir die Tränen gekommen sind. Ich finde, die Autorin hat ihren Schreibstil besonders in diesem Buch nochmals gesteigert. Wie viele Wendungen es hier gibt! Und dann haben Protagonisten auf einmal Entwicklungen genommen, die ich gar nicht habe kommen sehen. Das Ende war grandios, und ich hätte es mir nicht schöner vorstellen können: actionreich und dann wieder herrlich romantisch.

Die Hauptfiguren: America hat nun ihre Entscheidung getroffen und möchte um Maxon kämpfen. Doch das ist gar nicht so einfach wie gedacht. Kriss hat ihr selbst mitgeteilt, dass sie Maxon liebt. Und auch Celeste und Elise wollen weiterhin um Maxon kämpfen. America fragt sich immer wieder, ob es sich noch lohnt zu kämpfen. Ist sie wirklich die Prinzessin, die Illeá braucht? Und dann ist da noch der Punkt, dass der König America überhaupt nicht leiden kann. Kann sie ihn umstimmen – oder wird sie sich gegen ihn behaupten können?

Endfazit: Was für ein grandioser Abschluss rund um die Geschichte von America! Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Der letzte Band hat alles, was eine perfekte Dystopie braucht: Spannung, Dramatik, überraschende Wendungen und die perfekte Prise Romantik. Der Schreibstil wurde in diesem Buch noch einmal perfektioniert, und ich habe mitgefiebert und mit America mitgelitten. Besonders Maxon hat in diesem Buch so viel an Stärke gewonnen, dass er zu meinem Lieblingscharakter der Reihe geworden ist. Eine große Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Selection – Die Elite

Selection – Die Elite
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Worum geht es?: Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ...

Worum geht es?: Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch 6 übrig. America ist eine von ihnen, und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Aber warum hat sich dann der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert. Auch im zweiten Band der Selection-Reihe geht es um die ganz großen Gefühle! Kiera Cass versteht es meisterhaft, das im ersten Band vorgestellte Liebesdreieck noch ein bisschen verzwickter zu machen und die Leserinnen gemeinsam mit America hin- und her schwanken zu lassen: Maxon oder Aspen? Aspen oder Maxon?

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr. Das Kleid sieht mal wieder hervorragend aus. Ich bin allerdings kein Fan von Americas Frisur. Mal ehrlich – diese Frisur passt doch zu einem Abendkleid gar nicht.

Der Schreibstil: Auch dieses Buch wird aus der Ich-Perspektive von America erzählt. Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Kapitel sind recht kurz und knackig. Ich finde es toll, dass man nun auch die Kandidatinnen des Castings näher kennenlernt. Mir persönlich hat allerdings dieses ständige Hin und Her zwischen Maxon und Aspen ab einem gewissen Punkt genervt. Ich verstehe ja, dass America sich nicht entscheiden kann, aber wenn sich das durch das gesamte Buch zieht, ist das schnell ermüdend. Das Ende war wirklich großartig, und man hat gleich Lust, weiterzulesen.

Die Hauptfiguren: America hat es in die Elite geschafft. Sie weiß, dass Maxon Gefühle für sie hat. Und auch America empfindet mehr als nur Freundschaft für ihn. Aber reicht das für die Liebe? Und dann ist da noch die Frage, wie es mit Aspen weitergeht. Ist ihre Beziehung wirklich beendet? Ich habe es gemocht, dass America in diesem Buch an Charakterstärke gewinnt. Sie unterstützt die Monarchie, ist jedoch nicht mit allen Entscheidungen des Königs einverstanden. Sie fragt sich zunehmend, ob sie überhaupt das Zeug zur Prinzessin hat. Und möchte sie überhaupt Prinzessin werden? Eine Sache hat mich aber zunehmend gestört: Sie stößt Maxon immer wieder von sich, obwohl er so um sie kämpft. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass sie ihn gar nicht verdient hat.

Endfazit: "Selection – Die Elite" ist eine gute Fortsetzung der Reihe rund um America, Maxon und Aspen. Ich finde es toll, dass die Autorin in diesem Band besonders Wert auf die Charakterentwicklung von America gelegt hat. Der Schreibstil ist mal wieder super und hat einige überraschende Wendungen am Start. Das Buch ist nicht ganz so stark wie der erste Band, dennoch kann ich es weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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