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Veröffentlicht am 27.12.2019

Wunderschön

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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"Für immer und jederzeit."

"Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" ist mein erstes, aber mit absoluter Sicherheit nicht mein letztes Buch von Brittainy C. Cherry. Tatsächlich habe ich, nachdem ich ...

"Für immer und jederzeit."

"Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" ist mein erstes, aber mit absoluter Sicherheit nicht mein letztes Buch von Brittainy C. Cherry. Tatsächlich habe ich, nachdem ich dieses unglaublich tolle Buch beendet habe, viele weitere ihrer Bücher auf meine Wunschliste gesetzt.

Doch nun zu "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt". Zu aller erst möchte ich an dieser Stelle noch mal der Bloggerjury für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars danken.

Doch worum gehts:

Grace wurde von ihrem Ehemann betrogen und verlassen. Sie kehren jedoch beide in ihre Heimatstadt Chester zurück. Eine Stadt, in der jeder jeden kennt und es so etwas wie Geheimnisse nicht gibt. Grace sucht Zuflucht bei ihrer Familie. Doch die reagiert auf ihre Trennung anders als erwartet. Allen voran ihre Mutter, die sie mit ihrem Verhalten mehr oder weniger in die Arme des "Monsters der Stadt" drängt: Jackson Emery. Ein junger Mann, der nur einen Vater hat, der seinen Alkohol mehr liebt als ihn. Doch die beiden finden zueinander und es entsteht etwas, was beide nie für möglich gehalten haben.

Meine Meinung:

Das Cover ist schlicht, aber farblich so schön gestaltet, dass es einem sofort auffällt. Ich mag solche Covers ja viel mehr, als solche, die Menschen abgebildet haben.

Der Titel ist im Vergleich zu anderen Bücher sehr lang, wobei ich eher denke, dass dies der deutschen Sprache geschuldet ist und man ihn auch nicht hätte kürzerfassen können. Er ist zwar lang, weniger leicht zu merken, aber wunderschön.

Brittainy C. Cherry schafft es mit ihrem Schreibstil den Leser mitten in ein Geschehen hineinzuversetzen, aber ohne, dass der Leser das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Man ist sofort in der Geschichte drinnen und lernt gleich zu Beginn Grace kennen.
Sie wird zunächst als gebrochene und hilflose Frau dargestellt, die immer noch Gefühle für ihren Mann hegt, obwohl dieser sie betrogen und verlassen hat. Die Tatsache, dass sie sich selbst dafür hasst, lässt sie menschlich erscheinen und man hat sich bereits in ihre Figur verliebt.
Die Entwicklung die Grace durchmacht ist unglaublich und realistisch. Sie versucht sich selbst zu finden, verändert sich und genau diese Veränderungen schafft die Autorin mit ihrem ausgezeichneten Schreibstil. Nichts passiert schnell. Grace entwickelt sich stetig, in diesem Buch wirkt nichts gehetzt.

Jackson Emery, der eher als der Bad Boy der Stadt vorgestellt wird, entpuppt sich als jemand völlig anderes. Am Anfang dachte ich, schon wieder so böser Junge, der eine süße und nette Frau verführt. Aber weit gefehlt! Jackson Emery überzeugt auf ganzer Linie und auch seine Charakterentwicklung ist der Autorin unglaublich gut gelungen.

Aber am allermeisten hat mich die Mutter von Grace überzeugt, mit ihren alten Ansichten von Ehe und Liebe. Auch die Religion spielte dabei eine wichtige Rolle. Doch auch sie macht am Ende eine Kehrtwendung, die doch das ein oder andere Tränchen bei mir verursachte.

Wie gesagt, der Schreibstil der Autorin ist wunderschön, bildhaft und bezaubernd. Ein Grund, warum ich unbedingt noch andere Bücher von ihr lesen werde.

Die Geschichte ist ruhig, langsam und intensiv. Es gibt keine dramatische Wendung, kein spannender Moment. Dem einen mag es fehlen, mir fiel es nur auf. Aber letztlich fand ich diese ruhige Stimmung der Geschichte wahnsinnig schön.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2019

Griechische Mythologie in der heutigen Zeit - Super!!

Gold und Schatten
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Dieses Buch entführt uns Leser in die Stadt Paris. An der Seite von Livia, einem 16-jährigen Mädchen, welches gerade erst nach Paris gezogen ist, lernen wir Maèl, den Hadessohn, kennen. Ihre doch recht ...

Dieses Buch entführt uns Leser in die Stadt Paris. An der Seite von Livia, einem 16-jährigen Mädchen, welches gerade erst nach Paris gezogen ist, lernen wir Maèl, den Hadessohn, kennen. Ihre doch recht unschuldige erste Begegnung, entpuppt sich als eine Verbindung, die viele Geheimnisse und Rätsel verbirgt. Livia erkennt, dass sie eine Nymphe ist, die mit Pflanzen sprechen kann und das Paris die Stadt der griechischen Götter ist. Maél möchte seine Schwester Agada retten, die von ihrem Vater in eine goldene Statue verwandelt worden ist, da sie selbst für die Götter eine zu große Macht besitzt, die leicht zu missbrauchen ist. Livia und Maél begeben sich auf eine Mission, die voller Risiken besteht. Neben dem Kennenlernen von anderen Göttern, müssen sich die beiden über ihre Gefühle klar werden und sich diesen irgendwann stellen. Schaffen die beiden es trotz der Schwierigkeiten, die ihnen in den Weg gelegt werden, Agada zu retten?

Ich liebe dieses Buch. Es ist eine wunderschöne und so fantastische Geschichte. Die Autorin beweist nicht nur einen flüssigen, angenehmen und detaillierten Schreibstil, sondern auch Ideenvielfalt, Fantasie und Magie. Dieses Buch mit der griechischen Mythologie als Grundlage, vermischt mit der heutigen Zeit ist bestimmt nicht einfach darzustellen. Aber mir kam nicht einmal der Gedanke, dass das Geschriebene zu weit hergeholt oder seltsam wirkt. Nicht mal der Eingang zur Unterwelt 
Die Darstellung der jahrtausendalten Götter in der modernen Zeit war unglaublich. Ganz besonders Hermes mit seinen unzähligen Smartphones.
Ich war so gefesselt von dieser Geschichte, dass ich sie in wenigen Tagen beendet hatte und wirklich traurig war. Ich möchte wissen, wie es weiter geht, möchte erneut in die Welt der Götter eintauchen und Livia und Maél zur Seite stehen.
Ein ganz klares Must-Read, welches ich 5/5 gebe.
Hier noch einmal ein riesen und verdientes Lob an die Autorin.

Veröffentlicht am 05.02.2019

toller Schreibstil, Interessante Geschichte

Träume & Hoffnung
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Ich glaube, von dem was ich bisher gelesen habe, beginnt die Geschichte sehr unscheinbar. Mael wird sehr mysteriös beschrieben, sodass die Neugierde geweckt wird. Er scheint jemanden zu suchen und die ...

Ich glaube, von dem was ich bisher gelesen habe, beginnt die Geschichte sehr unscheinbar. Mael wird sehr mysteriös beschrieben, sodass die Neugierde geweckt wird. Er scheint jemanden zu suchen und die Unterwelt weiß wer er ist, obwohl der Leser nicht weiß wer er eigentlich ist. Es wird Hermes erwähnt, ein Gott. Ist Mael auch ein Gott? Das Prequel wirft unzählige Fragen auf. ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Der einzige negative Punkt ist die Tatsache, dass es ein wirklich sehr kurzes Prequel ist. Man hat sich gerade erst in die Geschichte eingelesen, da endet sie auch schon. Dafür, dass es ein Prequel sein soll, man den Charakter kennenlernen soll, war es doch ein wenig zu kurz.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Geschichte
  • Atmosphäre