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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2017

So traurig/witzig/schön....

Deine letzte Nachricht. Für immer.
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Das Buch hat mich sämtliche Emotionen durchleben lassen. Ich habe teilweise nur 2-3 Seiten lesen können, weil mich dieses Buch so mitgenommen hat. Und trotzdem zählt es zu einem meiner schönsten Bücher ...

Das Buch hat mich sämtliche Emotionen durchleben lassen. Ich habe teilweise nur 2-3 Seiten lesen können, weil mich dieses Buch so mitgenommen hat. Und trotzdem zählt es zu einem meiner schönsten Bücher

Veröffentlicht am 15.09.2016

Katastrophe...

Wolf Hunt
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Bisher mochte ich die Bücher von Jeff Strand richtig gerne. Ich wurde immer gut unterhalten und hatte viel Spaß beim Lesen. Aber "Wolf Hunt" hat mich mehr als enttäuscht. Miese Story und über 30 (!!!) ...

Bisher mochte ich die Bücher von Jeff Strand richtig gerne. Ich wurde immer gut unterhalten und hatte viel Spaß beim Lesen. Aber "Wolf Hunt" hat mich mehr als enttäuscht. Miese Story und über 30 (!!!) Rechtschreibfehler. Und das trotz Lektorat/Korrektorat. So hat sich das Lesen für mich wie Arbeit angefühlt. Ich kann dieses Buch leider absolut nicht weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr guter und spannender Thriller

Hypnose
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Inhalt:

Die Journalistin Inka Mayer befindet sich zwecks Bewältigung eines schweren Schicksalsschlages in einer Hypnosetherapie. Als dann ein Mord in ihrem Freundeskreis geschieht und ihre Freundin Annabel ...

Inhalt:

Die Journalistin Inka Mayer befindet sich zwecks Bewältigung eines schweren Schicksalsschlages in einer Hypnosetherapie. Als dann ein Mord in ihrem Freundeskreis geschieht und ihre Freundin Annabel diesen gesteht, bricht für Inka erneut eine Welt zusammen. Die Journalistin zweifelt an der Schuld ihrer Freundin. Um Inka herum passieren plötzlich verwirrende und angsteinflößende Dinge. Wer hat es auf sie abgesehen? Und steckt Annabel wirklich hinter dem Mord? Wem kann Inka überhaupt noch trauen?

Meine Meinung:

Bereits nach den ersten gelesenen Seiten konnte die Autorin mich mit ihrer Geschichte in ihren Bann ziehen. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen und hat mir sehr gut gefallen. Es wurden zwar während des Lesens einige Fragen aufgeworfen, die später aber zu meiner Zufriedenheit beantwortet wurden. Spannung findet man bereits am Anfang der Geschichte, sie wird auch stetig weiter aufgebaut. Was mir nicht so gut gefallen hat, war das leicht übertriebene Finale. Etwas weniger von allem hätten dem Buch 5 Sterne von mir eingebracht. Kürzere Kapitel fände ich auch angenehmer zu lesen. Trotzdem hat mich "Hypnose" sehr gut unterhalten. Die Thematik finde ich sehr interessant und wurde von der Autorin gut umgesetzt.

Fazit:

Kurzweiliger, spannender - wenn auch zum Ende hin leicht übertriebener - Lesespaß für Thrillerfans. Ich habe das Buch "Hypnose" bereits ein paar Mal weiterempfohlen und werde dies auch weiterhin tun!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Geniales Buch

Blutsommer
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Inhalt:
In Köln treibt ein brutaler Mörder sein Unwesen. Er tötet seine Opfer auf grausame Weise und entfernt ihnen Organe, weshalb er auch "der Metzger" genannt wird. Um den Fall schnellstmöglich aufzuklären, ...

Inhalt:
In Köln treibt ein brutaler Mörder sein Unwesen. Er tötet seine Opfer auf grausame Weise und entfernt ihnen Organe, weshalb er auch "der Metzger" genannt wird. Um den Fall schnellstmöglich aufzuklären, zieht die Kripo Köln den gleichermaßen eigensinnigen wie auch genialen Fallanalytiker Martin Abel, der für das Stuttgarter LKA tätig ist, hinzu. Gegen seinen Willen, wird Abel eine junge Kollegin namens Hannah Christ zur Seite gestellt, die von ihm lernen soll. Wird es Abel und Christ gelingen "den Metzger" zur Strecke zu bringen?

Meine Meinung:
Rainer Löffler ist mit diesem Thriller ein großartiges Debüt gelungen. Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen. Durch die unkomplizierte angenehme Ausdrucksweise ließ sich das Buch sehr gut lesen. Auch die bildlichen Beschreibungen lassen die Charaktere und die Handlung lebendig erscheinen. Der Anfang hätte zwar für meinen Geschmack etwas mehr Spannung vertragen können, aber ich war trotzdem zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise gelangweilt. Gegen Ende des Buches sind geballte Spannung und überraschende Momente aufeinandergeprallt, die mich bis zur letzten Seite an das Buch gefesselt haben. Das überaus überragende Ende hat die anfangs etwas vermisste Spannung mehr als ausgeglichen.

Fazit:
"Blutsommer" hat mir kurzweiligen Lesespaß beschert. Ich habe dieses Buch bereits mehrfach weiterempfohlen und werde es auch weiterhin tun. Ich freue mich schon auf weitere Werke aus der Feder von Rainer Löffler.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eines meiner absoluten Lesehighlights!

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
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Inhalt:
Der Rentner Harold Fry und seine Ehefrau Maureen leben in einem idyllischen Ort in Südengland mehr nebeneinander her als miteinander. Eines Tages erhält Harold einen Brief von einer ehemaligen ...

Inhalt:
Der Rentner Harold Fry und seine Ehefrau Maureen leben in einem idyllischen Ort in Südengland mehr nebeneinander her als miteinander. Eines Tages erhält Harold einen Brief von einer ehemaligen Arbeitskollegin namens Queenie Hennessy. In diesem Brief möchte Queenie sich von Harold verabschieden. Sie hat Krebs im Endstadium. Er schreibt ihr einen Brief zurück, weiß zuerst allerdings nicht, was man einer an Krebs sterbenden Frau schreiben soll. Und so werden es nur ein paar sein Mitleid bekundende Worte. Als er am Briefkasten ankommt, kann er sich nicht dazu überwinden, den Brief einfach so einzuwerfen. Also geht er zum nächsten Briefkasten und beschließt schließlich, dass dieser Brief nicht ausreicht und er persönlich zu Queenie gehen muss. So beginnt die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. Spontan, ohne Vorbereitung und ohne irgendeinen Plan. Nur das Ziel hat er vor Augen: Er muss es rechtzeitig zu Queenie schaffen. Auf seiner Reise begegnet er vielen Menschen, die sein Leben und sein Weiterkommen auf die unterschiedlichsten Arten beeinflussen.

Meinung:
Ich habe noch kein Buch gelesen, in dem mir der Schreibstil so positiv aufgefallen ist, wie hier. Rachel Joyce hat eine unglaubliche Art Dinge und Gefühle zu beschreiben. Noch nie habe ich so viele Passagen unterstrichen und herausgeschrieben, wie bei "Die unglaubliche Pilgerreise des Harold Fry". Zugegeben: Ich war anfangs sehr skeptisch, was das Buch betrifft. Vom Klappentext her hat es mich noch nicht so überzeugt. Aber schon nach den ersten gelesenen Seiten wusste ich, dass es ein ganz einzigartiges Buch ist. Ich habe Harold auf jedem Kilometer gedanklich angespornt weiterzugehen. Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht und hat viele Emotionen aufkommen lassen. Ich konnte sehr gut mit Harold mitfühlen. Anfangs sind ein paar Fragen aufgekommen, die später aber restlos geklärt wurden. Das emotionale Ende hat mich gleichfalls sehr bewegt.

Fazit:
Ich würde diesem Buch am liebsten 6 Sterne geben, da es mein absolutes Lesehighlight der letzten Zeit war. Dies Buch sollte man unbedingt gelesen haben. Es verdient es aber in Ruhe gelesen zu werden, da einem sonst vieles entgehen könnte!