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Veröffentlicht am 19.04.2026

Schöne Fortsetzung mit neuen Charakteren

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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Mittlerweile hat sich Cassandra auf Hartwood Hall sehr gut eingelebt und möchte möglichst schnell Abzeichen sammeln, um sich in Faerie auf die Suche nach ihrer seit Jahren verschwundenen Mutter zu machen. ...

Mittlerweile hat sich Cassandra auf Hartwood Hall sehr gut eingelebt und möchte möglichst schnell Abzeichen sammeln, um sich in Faerie auf die Suche nach ihrer seit Jahren verschwundenen Mutter zu machen. Doch dann passieren im Dorf seltsame Dinge. Bewohner scheinen unter einem gefährlichen Bann zu stehen, ein merkwürdiger Schatten taucht auf und ein Mädchen aus dem Zirkel verhält sich ebenfalls komisch. Doch gerade jetzt soll sich Cassandra auch noch um ihren Cousin kümmern, der zu Besuch auf Hartwood Hall ist. Dabei gibt es so viele Rätsel zu lösen.

Die Gestaltung des Buches ist wieder außergewöhnlich bezaubernd mit vielen magischen Elementen, Goldakzenten und einem wunderschönen Farbschnitt. Nur das Bild von Cassandra vorne sieht für mich etwas künstlich aus. Auch die Innenseiten sind wieder passend mit Blumenrahmen und magischen Wesen verziert. Das macht schon etwas her.

Die Geschichte startet recht friedlich. Cassandra hat den unbedingten Willen ihre Mutter zu finden, allerdings sind ihre Fähigkeiten als Hexe noch keinesfalls ausgereift. Das lässt ihre Tante sie auch wissen. Doch Cassandra und ihre Eichengruppe geben sich die größte Mühe, die nötigen Abzeichen zu sammeln. Mir gefällt die Dynamik zwischen den Freundinnen sehr gut, sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Doch auch Ivy, die kein gutes Haar an Cassandra lässt, spielt wieder eine wichtige Rolle als notorische Miesmacherin. Doch scheint sie auch selbst ein Geheimnis zu haben. Zudem passieren jede Menge Dinge, die ebenso Rätsel aufgeben. Besonders spannend sind die Szenen, in denen Dorfbewohner vollkommen neben sich das halbe Dorf nach etwas absuchen. Ob der Erlkönig dahinter steckt? Schnell finden die Mädchen heraus, dass es um eine legendäre aber sehr gefährliche Lanze geht und eine wahre Schnitzeljagd beginnt. Gleichzeitig kommt mit dem Auftauchen von neuen Charakteren wie Cassandras Cousin und einer Vertretungshexe auch frischer Wind nach Hagley. Aber auch neue Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit.

Richtig toll haben mir die Besuche im Hag gefallen, da waren ein paar Gänsehautmomente dabei. Es war aber auch sehr interessant neue Faerie und ihre Aufgaben bzw. Eigenschaften und Gefahren kennenzulernen. Gehext wird natürlich auch etwas, aber sehr dezent. Da wäre für mich noch mehr Magiewirkung möglich gewesen. Dass einige Geheimnisse gelüftet werden können, ist super und vielleicht ist Cassandra am Ende ihrer Absicht, ihre Mutter zu finden, doch ein Stück näher gekommen... Insgesamt ein schönes Abenteuer mit vielen Freundschaftsmomenten und rätselhaften Ereignissen, das nicht allzu schwer zu lesen ist. Der perfekte Schmöker für verregnete Nachmittage. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Drachenstarkes Abenteuer zum Mitmachen

Die Bibliothek der unendlichen Abenteuer (Band 1) - Das gestohlene Drachenei
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Bücherwurm Iggy braucht dringen Hilfe, als es aus einem seiner wertvollen Bücher qualmt. Wer wäre dafür besser geeignet, als ein Kind, das das Buch lesen möchte. Und genau da, kommen wir ins Spiel. Wir ...

Bücherwurm Iggy braucht dringen Hilfe, als es aus einem seiner wertvollen Bücher qualmt. Wer wäre dafür besser geeignet, als ein Kind, das das Buch lesen möchte. Und genau da, kommen wir ins Spiel. Wir müssen mithelfen, das Drachenei zu retten, das der gemeine Schulbibliothekar Schurko geklaut hat. Nur, dass da schon etwas schlüpft.

Was für ein wildes und fantastisches Abenteuer. Hier wird man nach kurzer Einführung als Leserin sofort ins Geschehen hineingezogen und muss immer wieder durch bestimmte Aktionen wie Pusten, Winken und sogar Tanzen ins Geschehen eingreifen oder reagieren. Das macht sowas von Spaß und bringt sogar Bewegung ins Lesen. Die Geschichte wird von Iggy, einem Bücherwurm, erzählt, ist aber insgesamt komplett in wörtlicher Rede gehalten. Durch kleine, quadratisch Bilder am Rand, sieht man genau, wer gerade spricht. Auch die lesenden Kinder werden dadurch immer direkt angesprochen, befragt und aufgefordert zu helfen. Wir kannten solchen Bücher bisher nur aus dem Bereich Bilderbuch und finden es ganz toll, dass es das jetzt auch für Selbstleser gibt. Anfangs gibt es bei dem einen oder anderen vielleicht noch Hemmungen, doch die verfliegen schnell, weil es einfach superlustig ist, sich hier einzubringen und das Drachenei samt geschlüpftem Drachenbaby zurück zu seiner Mama zu bringen und dabei vor Schurko und seinem Gehilfen Roxi, der Leseratte zu fliehen. Langeweile kommt da garantiert nicht auf, da alle inklusive Leserin immer in Action sind.

Dazu hat das Buch einfach supertolle Illustrationen. Allein Flammi der Drache ist so ausdrucksstark, dass man ihn ganz schnell ins Herz schließt. Aber auch die anderen Figuren mochten wir total gerne. Besonders genial sind die Bilder, die den Eindruck erwecken, man wäre mit in der Geschichte. Das ist so eine wahnsinnig kreative Idee und wirklich mal was Neues. Auch die Handlungsanweisungen sind teilweise als Zeichen in die Bilder eingearbeitet. Gerade Lesemuffel werden das Buch lieben. Für uns ein super Konzept und eine Reihe, von der wir uns bald Nachschub wünschen. 5 goldene Drachenschalen!

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Freiheit und Gefahr in den Wolken

Starminster - Stadt in den Wolken
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Astrid wächst in einem Schuppen auf dem Hof ihrer Mutter auf. Die Außenwelt hat sie noch nie gesehen, sie sei zu gefährlich. Und doch möchte Astrid unbedingt die Sterne sehen. Da taucht eine Frau mit Flügeln ...

Astrid wächst in einem Schuppen auf dem Hof ihrer Mutter auf. Die Außenwelt hat sie noch nie gesehen, sie sei zu gefährlich. Und doch möchte Astrid unbedingt die Sterne sehen. Da taucht eine Frau mit Flügeln auf und bietet ihr die Möglichkeit, mitzukommen nach Überlondon, einer Stadt hoch über den Wolken, wo es eine Schule für besondere Menschen wie sie und Astrid gibt. Diese zögert nur kurz und ein aufregendes Abenteuer beginnt. Es birgt jedoch auch Gefahren...

Das Buch ist mir zunächst eher optisch aufgefallen, weil die Gestaltung einfach grandios ist. Das Titelbild, das ein Gefühl von Freiheit gibt und der wunderschöne Farbschnitt ergänzen sich perfekt und die kontrastreiche Farbgebung zieht die Blicke auf sich. Auch die Leseprobe fand ich sehr gut, sie macht auf jeden Fall neugierig. Warum muss Astrid abgeschottet von der Außenwelt in einem Schuppen aufwachsen? Lügt ihre Mutter sie an, was die gefährliche Umgebung angeht? Diesen Fragen wollte ich nachspüren. Anfangs weiß man nicht, ob es eine gute Entscheidung ist, dass Astrid mit der geflügelten Frau mitgeht, die Alternative zu bleiben ist jedoch schlimmer. Tatsächlich eröffnet sich dem jungen Mädchen eine völlig neue Welt, von der sie nichts geahnt hat und die ich mir nach der Beschreibung im Text sehr aufregend vorstelle, sehr luftig und frei, aber auch ganz speziell. Astrid ist anfangs sehr unsicher, aber wenn man bedenkt, wie sie aufgewachsen ist, fast nicht unsicher genug, zumindest gewöhnt sie sich etwas schnell ein. Sie erfährt, was sie wirklich ist und findet Anschluss. Der Freundschaftsaspekt in der Geschichte ist sehr stark hervorgehoben.

Doch es lauert auch eine Gefahr und Astrid findet schreckliche Dinge heraus. Kinder verschwinden und sie beginnt zu ermitteln, was ihre eigene Sicherheit und Freiheit ins Wanken bringt. Die Suche nach der Wahrheit ist spannend, auch wenn es sehr wenige Verdächtige gibt, und ebenso muss sich Astrid noch einmal mit der Frage auseinandersetzten, warum ihre Mutter sie eingesperrt hat. Nicht nur charakterlich sondern auch in ihrem Denken entwickelt sich Astrid weiter. Das Böse muss unbedingt gestoppt werden. Besonders hat mir an dem Buch gefallen, dass herauskommt, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt, die man kennen muss, um Entscheidungen zu bewerten und gegebenenfalls umzudenken. Zudem ist der Zusammenhalt zwischen der Schülerclique eine tolle Sache, die ich beim Lesen geschätzt habe. Der Übeltäter hingegen stand etwas zu früh fest, trotzdem war die Aufdeckung des Motivs eine Überraschung. Insgesamt ein lesenswertes Buch mit einem tollen Setting in einem London über London. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Zauberhafter Einstieg voll magischer Momente

Avelora - Das Internat der magischen Pferde
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Reena erfährt kurz vor ihrem 12. Geburtstag, dass es mehr gibt, als sie bisher gesehen hat. Eine Insel, auf der magische Pferde leben. Dort gibt es ein Internat, das nun auch sie besuchen soll. Aufgeregt ...

Reena erfährt kurz vor ihrem 12. Geburtstag, dass es mehr gibt, als sie bisher gesehen hat. Eine Insel, auf der magische Pferde leben. Dort gibt es ein Internat, das nun auch sie besuchen soll. Aufgeregt macht sie sich auf den Weg nach Avelora auf der Insel Galantis, wo sie nicht nur neue Freunde findet, sondern auch ihr Seelenpferd kennen lernen soll. Die magischen Fähigkeiten, die damit einhergehen kann sie gut brauchen, denn etwas Dunkles bedroht das Internat.

Das Cover mit dem rotgoldenen Titelaufdruck und dem geflügelten Pferd ist einfach wunderschön und absolut gelungen für diese zauberhafte Geschichte. Gemeinsam mit der jungen Protagonistin Reena lernen wir eine versteckte Welt kennen, die uns in ihren Bann gezogen hat. Reena ist eine der wenigen Personen, die die magischen Pferde von Galantis sehen kann. Es ist sehr aufregend, mit ihr auf die Insel zu reisen. Ihre Bedenken, ob sie im Internat Anschluss finden wird und ob sie wirklich ihr Seelenpferde kennen lernen wird, waren absolut verständlich und menschlich. Man fühlt mit diesem zunächst etwas zurückhaltenden Mädchen mit. Auf der Insel trifft sie auf andere Schülerinnen aus verschiedensten Ländern. Es bildet sich eine bunte Clique um sie. Doch es gibt natürlich auch Kinder, die versuchen, ihr das Leben schwer zu machen. Von der Atmosphäre des Ankommens erinnert das ganze etwas an Harry Potters erstes Jahr auf Hogwarts, denn neben den magischen Fähigkeiten, die sich entwickeln, gibt es auch Böses auf der Insel. Uns hat es sehr gefallen, die Umgebung, die Lehrer und die zauberhaften Pferde zu erkunden. Besonders herrlich sind die Ausritte/-flüge. Die Autorin beschreibt alles wunderbar bildlich

Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Auf der Rückseite des vorderen Buchdeckels befindet sich eine Karte von Galantis mit den Gebieten der Pferde, die den Elementen verbunden sind. So gibt es Feuer-, Wasser-, Luft- und Erdpferde. Die Karte ist sehr übersichtlich und optisch toll gestaltet. Der Text und die Kapitelanfänge sind ebenfalls illustriert. Oft sind es kleinere Bilder, doch besondere Hingucker sind die halb- oder ganzseitigen Abbildungen, auf denen man die Seelenpferde und ihre Reiter in Aktion sieht. Das Gesamtpaket, das man hier bekommt, ist toll gelungen und es macht viel Spaß das Buch zu lesen. Nicht nur Pferdeliebhaber
innen kommen hier auf ihre Kosten. Auch Magie, das Thema Freundschaft und der Kampf gegen böse Kräfte sind beliebte Themen. Ein toller Einstieg! Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Band. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Muss immer wieder vorgelesen werden

Dieses Buch ist gefährlich
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Ja, dieses Buch ist gefährlich, denn kaum hat man es einmal vorgelesen, muss man es immer wieder tun. Die kleine Qualle warnt die Leserinnen zwar immer wieder vor den Gefahren der Buchseiten, doch gerade ...

Ja, dieses Buch ist gefährlich, denn kaum hat man es einmal vorgelesen, muss man es immer wieder tun. Die kleine Qualle warnt die Leserinnen zwar immer wieder vor den Gefahren der Buchseiten, doch gerade das reizt pfiffige Kids genau das Gegenteil zu tun. Das hat Folgen für die ängstliche Qualle, die einfach nur aus dem Buch hinaus will. So begegnet man beim Lesen vielerlei tückischen Situationen. Blöd für Qualle, aber sehr lustig für die kleinen Zuhörerinnen.

Mitmach-Bücher kommen bei meiner Enkelin immer gut an, denn hier kann sie sich einbringen und mit ihren Handlungen die Geschichte vorantreiben. Piepsen, rufen, das Buch schütteln oder herumzappeln anstatt still zu sitzen, damit das nächste Monster nicht aufmerksam wird. Schnell begreifen die Kids, dass es nur weitergeht, wenn sie genau das Gegenteil von dem machen, was die Qualle vorschlägt und finden es so witzig, wenn wieder etwas passiert. So begegnet die Qualle vielen Gefahren und ihre Gefühle dabei werden durch tolle Illustrationen verdeutlicht. Die Bilder sind nie gleichförmig, es ist immer ein ziemliches Drunter und Drüber. Besonders stark sind die Mimik, die durch Farben verdeutlichten Gefühle und das Spiel mit Nähe und Entfernung. Von einer Unterwasserwelt wird auf der nächsten Seite zum Beispiel plötzlich zu einem großen "Bumm" gezoomt. Oder die Kinder begegnen einem großen, bedrohlichen Tier. Angst machen die Bilder keinesfalls, denn sie sind bunt und wenige Striche und Farben genügen, um hier alles zu erzählen und uns zum Lachen zu bringen. Spaß ist im Buch garantiert. Sicher ist dabei auch, dass man es wohl mehrmals hintereinander vorlesen muss, denn am Ende rät die Qualle nur nicht zum Anfang zurückzukehren, was die Kleinen dann natürlich unbedingt tun wollen. Wir mögen es, dass man hier einmal frech sein darf. 5 Sterne

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