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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2025

Tolle Kombination

WAS IST WAS Comic - Tiefsee
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Wir haben gemeinsam das neue Wissenscomic von Was ist Was mit dem Titel "Tiefsee - Urlaub am Abgrund" gelesen und sind sehr begeistert.
Gerade für Grundschüler und (angehende) Teenies, insbesondere ...

Wir haben gemeinsam das neue Wissenscomic von Was ist Was mit dem Titel "Tiefsee - Urlaub am Abgrund" gelesen und sind sehr begeistert.
Gerade für Grundschüler und (angehende) Teenies, insbesondere die männlichen, fehlt immer wieder spannende Literatur. Die Comics verbinden dabei die Leichtigkeit des Lesens mit viel Bild und weniger Text mit spannendem, altersgerecht aufbereitetem Wissen.
Die Bilder sind ansprechend gestaltet, durch das Thema natürlich eher dunkel gehalten und teils auch sehr unruhig. Aber das gehört zu Comics einfach auch ein wenig dazu.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch kleine Lesemuffel bei Interesse am Thema, ihren Spaß am Buch haben werden. Wir jedenfalls hatten ihn und werden vielleicht auch eins der anderen Bücher der Reihe kaufen. In jedem Fall eine durchaus gelungene Mischung aus Unterhaltung und Wissen.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Illustrationen toll, Reime eher nicht

Der Vergessenstag
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Die Geschichte des Kinderbuches "Der Vergessenstag" ist eigentlich ganz niedlich. Die Familie möchte Oma besuchen, hat aber vergessen alles zu packen und muss deswegen immer wieder nach Hause. Auch die ...

Die Geschichte des Kinderbuches "Der Vergessenstag" ist eigentlich ganz niedlich. Die Familie möchte Oma besuchen, hat aber vergessen alles zu packen und muss deswegen immer wieder nach Hause. Auch die Oma hat vergessen, einen Kuchen zu backen, glücklicherweise findet sich aber eine gute Lösung.
Die Illustrationen wirken klar, sind bunt ohne überladen zu sein und gefallen uns optisch gut. Was jedoch überhaupt nicht überzeugen kann ist die sprachliche Gestaltung: die Reime sind teilweise nicht gut gestaltet und der häufige Wechsel zwischen Reim und Nicht-Reim ist im Lesefluss eher anstrengend. Zwischendurch gibt es Anregungen zum Suchen und Mitmachen, die wir toll fanden. Aber auch hier war der sprachliche Bruch zu arg und ich hätte mir mehr Konsistenz gewünscht (alles reimen oder gar nicht reimen). Das trübt das Lesevergnügen für uns leider doch sehr, zumal die Kinder die Geschichte jetzt auch nicht supertoll finden. Sehr schade, denn das Thema an sich hätte definitiv Potenzial gehabt!

Veröffentlicht am 12.12.2024

Ende einer Saga

Die Töchter der Ärztin
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Das Ehepaar, welches unter dem Namen Helene Sommerfeld publiziert, beendet mit "Zeit des Vertrauens" die Erzählungen um Ricarda Thomasius und ihre Töchter Toni und Henny.
In diesem Band springen ...

Das Ehepaar, welches unter dem Namen Helene Sommerfeld publiziert, beendet mit "Zeit des Vertrauens" die Erzählungen um Ricarda Thomasius und ihre Töchter Toni und Henny.
In diesem Band springen die Autoren zwischen allen 3 Personen hin und her und erzählen parallel deren Geschichten. So erfährt man alles chronologisch, gleichzeitig fällt es teilweise schwer sich zu orientieren und zu folgen. Das hätte man sicherlich besser lösen können über Grafiken oder Zwischenüberschriften, um eine bessere Orientierung zu gewährleisten. Auch ein Einfühlen gelingt nicht immer, da das eine oder andere so zu kurz kommt.
Die Lektüren der vorhergehenden Bücher lag schon eine Weile her. Manchmal brauchte ich ein wenig, um mich wieder richtig einzufinden und an die vorherigen Inhalte zu erinnern. Ich stelle es mir nicht leicht vor, dem Inhalt zu folgen, wenn man die vorherigen nicht gelesen hat.
Ansonsten entspricht der Schreibstil dem der vorherigen Bücher, die Geschichten rund um die Protagonistinnen sind spannend gehalten. Gesellschaftliche, politische und medizinische Sachverhalte wirken realistisch und nachvollziehbar für die Leserin.
Insgesamt würde ich das Buch allen empfehlen, welche die Reihe bereits kennen und lieben gelernt haben und wissen möchten wie es weitergeht. Vom Hocker gehauen hat es mich aber nicht.

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Veröffentlicht am 20.02.2022

Kurzweiliger Roman

Die Frauen von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 1)
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"Die Frauen von Schönbrunn" von Beate Maly ist ein wunderbar kurzweilige Roman, den ich durchaus weiterempfehlen kann. So viel direkt vorab.
Im Zentrum des Romans steht Emma, eine junge Frau die recht ...

"Die Frauen von Schönbrunn" von Beate Maly ist ein wunderbar kurzweilige Roman, den ich durchaus weiterempfehlen kann. So viel direkt vorab.
Im Zentrum des Romans steht Emma, eine junge Frau die recht schnell zur Tierpflegerin im Wiener Tiergarten Schönbrunn wird. Kriegsbedingt ist weder ihr Leben noch der Erhalt des Tiergartens einfach, ganz im Gegenteil. Emma kämpft sich dabei durch viele Widrigkeiten, im Job wie auch privat. Denn ihre Schwester ist schwanger und leicht haben es die beiden Frauen so ganz allein und nur auf einander gestellt nicht. Es gibt jedoch einige Menschen um sie herum, die ihnen eine Stütze sind. Neben einem guten alten Freund ihres Vaters ist es vor allem der neue Tierarzt Julius, der selbst traumatisiert aus dem Krieg zurück gekommen ist.

Beate Malys Schreibstil ist insgesamt sehr angenehm. Man kann dem Verlauf der Geschichte gut folgen und sich in Emma sowie den einen oder anderen Akteur neben ihr hineinversetzen. Man spürt auch hier die Auswirkungen des Krieges an vielen Stellen, aber sie rahmen die Geschichte eher und stellen sich nicht in den Vordergrund. Ich persönlich hoffe ja auf einen weiteren Band zur Geschichte von Emma und dem Tiergarten.

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Veröffentlicht am 10.09.2021

Beruf oder Politik?

Die Heimkehr der Störche (Die Gutsherrin-Saga 2)
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"Die Heimkehr der Störche" ist der zweite Roman der Gutsherrin-Saga von Theresia Graw.
Ganz dunkel habe ich mich an den ersten Roman der Saga erinnert. Aber auch ohne dieses Wissen lässt sich der Roman ...

"Die Heimkehr der Störche" ist der zweite Roman der Gutsherrin-Saga von Theresia Graw.
Ganz dunkel habe ich mich an den ersten Roman der Saga erinnert. Aber auch ohne dieses Wissen lässt sich der Roman gut lesen und die Geschichte um Dora verstehen. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die am Ende des Krieges fliegen muss und wenig zufrieden ist mir ihrer Situation in einem Dorf im Westen. So beginnt sie ein Studium in Ost Berlin und ist gefangen im Zwiespalt zwischen ihrem Berufswunsch und der ihr wenig zusagenden Politik.
Der Schreibstil von Graw ist sehr ansprechend, die Gefühle und Motive von Dora sind verständlich und nachfühlbar. Insgesamt wird die damalige Zeit überwiegend realistisch dargestellt und auch das eine oder andere Ereignis mit einbezogen und umschrieben.
Insgesamt ein sehr gelungener Roman, der jedoch am besten in Kombination mit dem ersten Band gelesen werden sollte um noch ein paar mehr Hintergrundinformationen zu erhalten.

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