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Veröffentlicht am 22.05.2023

Wieder ein Sprung in meine Kindheit. Ich habe das kleine Gespenst geliebt.

Das kleine Gespenst: Das kleine Gespenst
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Allgemeines:
"Das kleine Gespenst" ist ein Kinderbuch des Autors Otfried Preussler und ist im Jahr 1966 im Thienemann-Esslinger Verlag erschienen.

Klappentext:
Jede Nacht pünktlich zur Geisterstunde ...

Allgemeines:
"Das kleine Gespenst" ist ein Kinderbuch des Autors Otfried Preussler und ist im Jahr 1966 im Thienemann-Esslinger Verlag erschienen.

Klappentext:
Jede Nacht pünktlich zur Geisterstunde erwacht das kleine Gespenst. Vergnügt spukt das harmlose Gespenst durch Burg Eulenstein und besucht seinen Freund, den Uhu Schuhu. Sein größter Wunsch ist es, die Welt einmal bei Tageslicht zu sehen. Doch alle Versuche, nach dem Ende der Geisterstunde wach zu bleiben, schlagen fehl. Als dieser Wunsch unversehens Wirklichkeit wird, beginnt ein spannendes Abenteuer. Vom Sonnenlicht getroffen wird aus dem weißen Nachtgespenst ein schwarzes Tagesgespenst, das in der Stadt Eulenberg für jeden Menge Unheil und Verwirrung sorgt. Zum Glück helfen ihm ein paar Kinder und das Gespenst kann schon bald wieder fröhlich durch die Burg Eulenstein geistern.

Meinung:
Das kleine Gespenst war, als Kind, eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Es ist eine tolle & süße Geschichte und charmant geschrieben. Zudem bietet das Buch auch einige Illustrationen.

Das kleine Gespenst kann man nur lieben und es ins Herz schließen.

Fazit/Empfehlung:
Sehr empfehlenswert als Vorlesegeschichte für Kinder aber auch für Erwachsene, um in Nostalgie zu schwelgen.

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Auch dieser Teil vermochte mich nicht wirklich zu packen, weshalb ich die Reihe wahrscheinlich nicht weiterverfolgen werde.

Die Auserwählten - In der Brandwüste
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Allgemeines:
Die dystopische Jugendbuch-Reihe "Die Auserwählten" des U.S.-amerikanischen Autors James Dashner, ist von 2011 – 2013 im Carlsen Verlag erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Trilogie. ...

Allgemeines:
Die dystopische Jugendbuch-Reihe "Die Auserwählten" des U.S.-amerikanischen Autors James Dashner, ist von 2011 – 2013 im Carlsen Verlag erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Trilogie. Die Buchreihe ist vollständig erschienen.

Band 1: Die Auserwählten – Im Labyrinth (Ersterscheinung: 21.03.2011)
Band 2: Die Auserwählten – In der Brandwüste (Ersterscheinung: 26.06.2012)
Band 3: Die Auserwählten – In der Todeszone (Ersterscheinung 24.05.2013)

Klappentext:
Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: sengende Hitze, verbranntes Land und Menschen, die von einem tödlichen Virus befallen sind. Und die undurchsichtigen Schöpfer halten noch immer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren. Und dabei wird ihnen alles abverlangt, sogar ihre Menschlichkeit - doch dazu ist Thomas nicht bereit!

Meinung:
Die Geschichte knüpft nahtlos an die Geschehnisse von Band 1 an und der lockerleichte Schreibstil wurde beibehalten.

Zudem gefällt mir auch das Tempo im Buch. Selbst als Leser hat man wenig Zeit zu verschnaufen, weil immer etwas passiert und man auf alles gefasst sein muss. Ich finde es toll, dass die Charaktere kaum Zeit zu verschnaufen haben und gleich mit den nächsten Problemen konfrontiert werden. ABER: Ich verstehe, nach wie vor, das System und die Hintergründe für die Prüfungen nicht. Das ergibt keinen Sinn. Wofür soll das gut sein? Für mich ist die gesamte bisherige Geschichte ein reines "Teenager-Abgemetzel", ohne Sinn und Zweck. Diesmal wurden sie scheinbar mit einem Virus namens "Brand" infiziert. Die Teenager werden deshalb durch eine gefährliche Wüste geschickt, um einen vermeintlich sicheren Hafen zu erreichen und um dort geheilt zu werden - nebenbei werden sie von Metallkugeln aufgefressen, von Blitzen gegrillt oder durch Cranks abgemetzelt. Die Leser erhalten nur wenige Informationen, sodass man sich permanent im Unklaren befindet. Gut gelegte Verwirrungen und das "tappen in der Dunkelheit " ist zwar ein tolles Stilmittel, aber hier ist es deutlich zu viel des Guten. Die ganze Abhandlung der Prüfung und auch der Plot fühlen sich für mich daher unlogisch und unglaubwürdig an. Dieser Band hat die gesamte Handlung keineswegs vorangetrieben und auch die Charaktere haben keine weiteren Informationen erhalten, weshalb man noch immer auf der Stelle tritt. Aufgrund dessen scheint mir dieser Teil wohl eher überflüssig.

Die Charaktere? Nun ja… Thomas ist in diesem Band wahnsinnig naiv und ich frage mich, wo seine Intelligenz abgeblieben ist. Er ist sogar so naiv, dass er der Person, die ihn angeblich töten will, Blindlinks folgt. Teresas Verhalten ist absolut unglaubwürdig. Sie verhält sich mal so, dann wieder so – wie ein Fähnchen im Wind. Selbst die Erklärung dazu, ringt mir nur ein müdes Lächeln ab. Ein Großteil der Jugendlichen lernt man kaum kennen. Sie sterben der Reihe nach weg und es wird nicht mal getrauert, obwohl man mit denen so einiges durchgemacht hat. Traurig, dass Thomas nicht mal die Namen seiner verbliebenen 20 Verbündeten kennt. Aufgrund dessen war es auch für mich als Leser schwer, Gefühle für die Figuren zu entwickeln und um sie zu trauern.

Fazit/Empfehlung:
Da ich bis jetzt nicht mit der Buchreihe warm geworden bin, werde ich womöglich nicht zum dritten Teil greifen. Es ist mir leider schlichtweg egal, was mit den Charakteren passiert – Sterben sie? Überleben Sie? Wer kommt mit wem zusammen? Es ist mir schlichtweg egal. Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich mittlerweile einfach viel zu alt für solche Jugendbücher geworden bin und das nervt mich gewaltig.

Ich möchte daher keine Empfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Der vielversprechende Anfang, verliert sich schnell und endet schließlich in einer plumpen Lovestory.

Das Flüstern der Magie
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Allgemeines:
"Das Flüstern der Magie" ist ein Fantasyroman der Autorin Laura Kneidl und ist im Jahr 2020 im Piper Verlag erschienen.

Klappentext:
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu ...

Allgemeines:
"Das Flüstern der Magie" ist ein Fantasyroman der Autorin Laura Kneidl und ist im Jahr 2020 im Piper Verlag erschienen.

Klappentext:
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr ...

Meinung:
Mein erstes Buch der Autorin konnte mich nicht ganz überzeugen, aber es war auch nicht schlecht.

Die Charaktere in diesem Buch waren für mich schwer greifbar, da sie einfach zu oberflächlich gehalten wurden. Es blieb kaum etwas bei mir hängen. Über Fallon kann ich nur sagen, dass sie eine Archivarin ist, eine Verbundenheit zu Magie hat und wahnsinnig naiv ist. Und über Reed? Er ist ein Dieb. Wie Fallon ihm sein Vertrauensbruch so schnell verzeihen konnte, war für mich unverständlich.

Der lockerleichte Schreibstil gefällt mir gut aber von einem bildlichen Schreibstil kann, meiner Meinung nach, nicht gesprochen werden. Ich war noch nie in Edinburgh und habe, nach diesem Buch, noch immer keine klare Vorstellung von dieser Stadt. Da hat es mir an Beschreibungen gemangelt. Das ist etwas Schade, zumal die Autorin wohl einige Zeit in Edinburgh verbracht hat.

Auch die Idee des Archivs und der magischen Artefakte finde ich super, aber für meinen Geschmack wurde hier enorm viel Potenzial verschenkt. Ich hätte gerne mehr über das Flüstern der Magie erfahren und wie es sich anhört (hört sich jeder magische Gegenstand gleich an oder gibt es Unterschiede?). Zudem hätte ich gerne noch viel mehr von diesen magischen Artefakten gesehen aber leider wurde das verpasst. Stattdessen stand die Liebesgeschichte viel zu sehr im Zentrum. Eine Liebesgeschichte, die sich viel zu schnell aufbaut und wenig glaubhaft ist. Ich habe mich oft gefragt, woher die plötzlichen Gefühle kommen.

Obwohl Spannungsmomente vorhanden waren, dümpelte die Handlung auch oft vor sich hin. Dies weil die spannenden Szenen viel zu schnell wieder abflachten und viel zu einfach gelöst wurden. Die Protagonistin befand sich zu keiner Zeit wirklich in Gefahr. Ausweglose und schwierige Situationen werden problemlos für sie gelöst – meist durch Drittpersonen. Hier spreche ich bewusst Jess an, der ihr beim aufspüren der Artefakte hilft. Er kann alles und er weiß alles, weshalb er sofort für jede Situation eine Lösung zur Hand hat und brenzlige Situationen gleich im Keim erstickt. Sobald man ihn nicht mehr braucht, verschwindet er von der Bildfläche. Da man nie wirklich mit der Protagonistin mitfiebern konnte, verlor das Ganze seinen Reiz.

Der einzige Überraschungsmoment war tatsächlich der Schluss, damit hätte ich nicht gerechnet.

Fazit/Empfehlung:
Trotz der genannten Kritikpunkte, konnte mich das Buch trotzdem unterhalten.

Für mich ist es kein Meisterwerk, aber ich würde die Autorin deswegen noch nicht abschreiben. Ich bin gespannt, was sie sonst noch zu Papier gebracht hat.

Empfehlen würde ich das Buch Fantasy-Einsteigern, da es mehrheitlich um die Lovestory geht.

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Veröffentlicht am 22.05.2023

"52 Wege zum Glück" oder eher "38 Wege zum Unglücklichsein"?

Die Kunst des guten Lebens
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Allgemeines:
"Die Kunst des guten Lebens" ist ein Ratgeber des Autors Rolf Dobelli und ist im Jahr 2017 beim Piper Verlag erschienen.

Klappentext:
Was macht ein gutes Leben aus? Anstatt eine Pauschalantwort ...

Allgemeines:
"Die Kunst des guten Lebens" ist ein Ratgeber des Autors Rolf Dobelli und ist im Jahr 2017 beim Piper Verlag erschienen.

Klappentext:
Was macht ein gutes Leben aus? Anstatt eine Pauschalantwort zu geben, stellt »Die Kunst des guten Lebens« einen unverzichtbaren Werkzeugkasten für den Alltag zusammen.

Die Welt ist kompliziert – und wird immer komplizierter. Warum sollte es also nur einen Weg zum Glück geben? Der Schweizer Philosoph Rolf Dobelli hat mit seinem Millionen-Bestseller »Die Kunst des guten Lebens« einen ultimativen und kurzweiligen Denkanstoß für mehr Selbstvertrauen ins eigene Handeln geschrieben.

Seine Werkzeuge und Gedankenmodelle sind vollkommen ergebnisoffen, führen jedoch seine Leserinnen und Leser mit klarem Fokus zu ihrem eigenen Ziel – wie auch immer dies am Ende aussieht.

Meinung:
Hmm… Das Buch hat zwar einige gute Ansätze aber auch wahnsinnig vieles, mit dem ich nicht übereinstimmen kann.

Es ist ein Buch voller widersprüchlicher Aussagen und eine Aneinanderreihung von irgendwelchen Pseudoweisheiten, die kaum jemandem weiterhelfen oder die man auch bereits kennt. Die Aussagen und Tipps sind teilweise egozentrisch und rücksichtslos (bspw.: Lehne jede Bitte und Anfrage ab, wenn du keinen eigenen Vorteil davon hast). Dieses Buch steckt voller Behauptungen und anmaßender Überzeugungen, von denen ich einige gerne aufgreife:

- Behauptung: Die Gene entscheiden, ob man in seinem Leben erfolgreich ist oder nicht. Dies sei nicht beeinflussbar.

Wie bitte? Ja, es gibt Menschen, die eine bessere Ausgangslage haben als andere. Das ist Fakt. Aber scheinbar hat der Autor noch nie davon gehört, dass man mit Fleiß, Hingabe, Mut und Ehrgeiz Großartiges erreichen kann.

- Tipp: Man sollte nicht authentisch sein.

Die Authentizität wird im Buch völlig überspitzt dargestellt und dermaßen ins lächerliche gezogen, dass ich mich frage, in welcher Welt dieser Autor eigentlich lebt. Wer will denn bitteschön nicht authentisch sein? Ich möchte niemals jemand anderes darstellen, als ich bin. Ich will meinen Charakter nicht verbiegen, um anderen zu gefallen. Ich will ich selber sein und keine Figur.

- Behauptung: Studien würden zeigen, dass harte Schicksalsschläge in der Kindheit (unter anderem wird hier explizit Missbrauch aufgeführt) kaum Einfluss auf die Zufriedenheit im Erwachsenenalter hat.

An diesem Punkt habe ich das Buch erstmal beiseitegelegt. Wie herablassen und übergriffig sich der Autor gegenüber Menschen, die enorm Schlimmes erlebt und meist noch ein Trauma davongetragen haben, verhält, ist ekelhaft und herablassend.

Dies und viele weitere solcher Behauptungen finden sich in diesem Buch zuhauf. Zudem wirkt der Ratgeber wahnsinnig arrogant, allwissend und selbstverherrlichend. Mir fehlt es hier eindeutig an Fingerspitzengefühl und Empathie. Und ja, es gibt einige wenige gute Ansätze und Denkanstöße aber größtenteils konnte ich dem Buch leider nicht viel abgewinnen.

Fazit/Empfehlung:
Ich würde tatsächlich von diesem Ratgeber abraten, denn ich bin überzeugt, dass es deutlich bessere Ratgeber da draußen gibt.

Veröffentlicht am 09.05.2023

Hat mir besser gefallen als der erste Teil. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (Percy Jackson 2)
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Allgemeines:
"Percy Jackson" ist eine fünfbändige Fantasy-Buchreihe des US-amerikanischen Autors Rick Riordan, welche im Carlsen Verlag erschienen ist.

Band 1: Diebe im Olymp
Band 2: Im Bann des Zyklopen
Band ...

Allgemeines:
"Percy Jackson" ist eine fünfbändige Fantasy-Buchreihe des US-amerikanischen Autors Rick Riordan, welche im Carlsen Verlag erschienen ist.

Band 1: Diebe im Olymp
Band 2: Im Bann des Zyklopen
Band 3: Der Fluch des Titanen
Band 4: Die Schlacht um das Labyrinth
Band 5: Die letzte Göttin


Klappentext:
Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft nicht wirklich ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger, als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt.

Meinung:
Obwohl mich der erste Band dieser Reihe nicht ganz zu überzeugen vermochte, habe ich mich nun dem zweiten Band gewidmet und, was soll ich sagen? Er hat mir besser gefallen als sein Vorgänger.

Das Buch weist weiterhin einen lockerleichten Schreibstil auf, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Nach wie vor gefallen mir die Einflechtung der griechischen Mythologie und die Verwebung eben jener Mythologie mit der eigenen Fantasie des Autors. Und das ist wirklich zu betonen, denn die wahre Mythologie und die Geschichte im Buch weisen durchaus Unterschiede auf. Man darf also nicht mit der Erwartung an die Bücher rangehen, dass die Mythologie 1:1 wiedergegeben wurde, und andererseits gibt es durchaus Szenen die beinahe 1:1 abgekupfert und nur ein kleinwenig abgeändert wurden (bspw. Homers Odyssee). Ich mag jedoch diese Vermischung und es wurde wirklich gut umgesetzt.

Das Buch legte ein solides Tempo vor, bietet durchaus auch spannende Momente und war an manchen Stellen auch wirklich amüsant. Die "Teenagerliebelei" ist süß und auch sehr authentisch. Was mich aber besonders überrascht hat, war das Ende. Meine Neugier ist nun vollständig geweckt und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Unverständlich ist mir jedoch diese nervige Heimlichtuerei betreffend der Weissagung des Orakels, welche wohl mit Percy zusammenhängt. Das kann ich nicht verstehen.

Trotzdem muss gesagt werden, dass gefährliche Szenen und auch Kampfszenen weiterhin zu schnell und zu einfach abgehandelt werden. Poseidon ist stets da, um seinem Sohn zu helfen, und Percy entwickelt seine Fähigkeiten vollkommen nebenbei und für meinen Geschmack viel zu schnell.

Die Charaktere sind teilweise immer noch sehr oberflächlich gehalten, andere wiederum haben mehr Tiefgang bekommen. Gut gefallen hat mir Tyson, Percys kleiner Halbbruder. Man hat ihn sofort ins Herz geschlossen. Percy gefällt mir als Held ebenfalls sehr gut, denn er besitzt nicht nur Mut, sondern hat auch mit Zweifel und seinen Schwächen zu kämpfen.

Fazit/Empfehlung:
Wer griechische Mythologie mag, ist hier bestimmt richtig. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch weiterhin eher einem Jugendlichen, als einem Erwachsenen empfehlen.

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