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Veröffentlicht am 24.05.2021

Liebesgeschichte mit Tiefgang

The Memories We Make
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Maya Hughes erzählt mit „The memories we make“ eine schöne Liebesgeschichte zweier sehr ungleicher junger Studenten. Persephone Alexander, genannt Seph, ist ein wahres Genie an der Uni, aber ihr Leben ...

Maya Hughes erzählt mit „The memories we make“ eine schöne Liebesgeschichte zweier sehr ungleicher junger Studenten. Persephone Alexander, genannt Seph, ist ein wahres Genie an der Uni, aber ihr Leben war bisher ausschließlich leistungsorientiert und ist somit leider irgendwie an ihr vorübergezogen. Ganz anders dagegen ergeht es dem allseits umschwärmten Football-Star Reece Michaels, der von allem umschwärmt immer gleich überall im Mittelpunkt steht. Seph beschließt nun, ihr Leben zu ändern und die Fesseln ihres strengen Elternhauses abzulegen, indem sie eine To-Do-Liste schreibt. Sie möchte viele erste Male erleben, unter anderem, zum ersten Mal Freunde zu finden, sich zum ersten Mal verlieben, den ersten Sex erleben usw. Plötzlich stolpert Reece durch eine Verwechslung in ihr Leben und ist gleich irgendwie fasziniert, von dieser etwas schrulligen, aber mutigen Person, die seinen Beschützerinstinkt weckt. So beschließt er also, ihr beim Abhaken ihrer Liste zu helfen, nur Verlieben will er sich nicht in sie und auch keinen Sex mit ihr haben. Aber, wie zu vermuten, kommt es anders als geplant - das Leben schreibt seine eigenen Geschichten...
Schön erzählt, zum Teil kann man herzlich über die unerfahrene Seph schmunzeln, aber es gibt auch viele ernstere Töne. Eine facettenreiche Geschichte, die nicht nur die Beziehung zwischen den Protagonisten beleuchtet, sondern auch noch die Herkunft und Familienverhältnisse thematisiert und zum Nachdenken anregt.
Dieses Buch ist wirklich eine empfehlenswerte Lektüre, wenn man Liebesgeschichten liebt, gut unterhalten werden möchte und ernste Untertöne verträgt. Die Hauptcharaktere sind sehr gut beschrieben, man kann sich direkt in die Geschichte hineindenken.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 09.03.2019

Wunderschöne Liebesgeschichte

Loveless - Eine Liebesgeschichte
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Eine Geschichte zum Verschlingen. Der Autorin Katy Regnery ist mit "Loveless - eine Liebesgeschichte" ein Roman gelungen, der jeden Leser gleich in seinen Bann zieht. Durch eine tolle Zeichnung der Charactere ...

Eine Geschichte zum Verschlingen. Der Autorin Katy Regnery ist mit "Loveless - eine Liebesgeschichte" ein Roman gelungen, der jeden Leser gleich in seinen Bann zieht. Durch eine tolle Zeichnung der Charactere des vereinsamten Cassidy Porter und der jungen Brynn Cadogan, die in ihr Leben seit dem Verlust ihres Partners, nicht mehr richtig zurückgefunden hat, fühlt sich der Leser gleich mit den Personen verbunden und kann Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Besonders gut dargestellt wird die innere Zerrissenheit Cassidy's, der glaubt, Gene seines Vaters, eines verurteilten Mörders, in sich zu tragen. So lässt er seine Gefühle, Brynn gegenüber, erst nicht zu, was ihr genau die Zeit verschafft, die sie braucht, um sich voll und ganz auf ihn einzulassen. Das Ende der Geschichte birgt nochmal dramatische Elemente und lässt kurzzeitig an einem Happy End zweifeln. Zum Glück wendet sich dann schlussendlich doch noch alles zum Guten, weil Brynn sehr verbissen Nachforschungen anstellt, um Cassidy und sich eine gemeinsame Zukunft zu ermöglichen...
Das Buch bekommt von mir als wunderschöner, kurzweiliger Roman für Zwischendurch mit Suchtcharkter eine klare Leseempfehlung

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.10.2018

Insel der Gefühle

Die Frauen der Kamelien-Insel
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Tabea Bach veröffentlich mit „Die Frauen der Kamelieninsel“ den zweiten in sich geschlossenen Teil einer Trilogie. Das Cover erinnert an das erste Buch und ist wunderbar ansprechend gelungen. Der Roman ...

Tabea Bach veröffentlich mit „Die Frauen der Kamelieninsel“ den zweiten in sich geschlossenen Teil einer Trilogie. Das Cover erinnert an das erste Buch und ist wunderbar ansprechend gelungen. Der Roman liest sich flüssig, mit einer fast poetischen Spache. Die Charaktere werden fein gezeichnet, der Leser kann sich sehr gut in die Figuren und ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Es ist ein Buch mit viel Atmosphäre und großen Gefühlen, eine Geschichte der leisen Töne. Die dramatischen Wendungen hätten für mich etwas spektakulärer sein können, um wirklich zu überraschen und zu fesseln. Die Beziehung zwischen Sylvia und Maël ist zentrales Thema mit Höhen und Tiefen. Als Maëls erste große Liebe Chloé ihm überraschend einen gemeinsamen Sohn präsentiert, spielen Eifersucht, Misstrauen, Zweifel und der eigene unerfüllte Kinderwunsch eine zentrale Rolle... Es ist ein Buch über Beziehungen und Gefühle, das sich am Ende alles zum Guten wendet. Sylvia und Maëls Liebe wird sogar durch ein Baby gekrönt. Auch das zaghafte Band zwischen Maël und seinem neu gewonnen Sohn spannt sich nur langsam immer fester...

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte