»Heute, morgen und für immer. Bei seinem Schwur hatte er gelogen, würde nun zerreißen, was sie verband.« (S. 16)
Wow… wo soll ich anfangen. Von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen wurde ich lange nicht mehr, aber „Melodie der Asche“ hat’s tatsächlich geschafft.
Wir befinden uns im Reich der Heressia & verfolgen die Geschichte von Caliyan, Vaelen & Laudan, deren Schicksale auf magische Weiße miteinander verbunden. Caliyan welcher als der mächtigste Magier auf Rache aus ist, weil er durch ein einschneidendes Ereignis den Boden unter den Füßen verloren hat. Vaelen der einfache Fischer der nichts über seine Vergangenheit weiß & der heimliche Rebell Laudan, welcher für seinen Traum von Freiheit kämpft. Die komplexe Beziehung der Drei ist der Mittelpunkt der Geschehnisse.
Ich bin hin und weg von der emotionalen Tiefe der Charktere, dem grandiosen Worldbuilding & Erzählweise. Die intensiven Beziehungen & Schicksale die sich über die Seiten entwickeln, sowie geteilt werden, gingen mir Teilweise nah so dass ich nicht selten ein paar Tränchen in den Augen hatte. Auch das es keine Klassischen Helden gibt finde ich schön von Elya Adiar geschrieben, weil so die Charaktere tiefe, Moral & mit Unvollkommenheit besitzen & damit authentisch wirken.
Wie Heressia beschrieben ist richtig schön & besonders die Momente am Meer gefielen mir am meisten. Besonders spannet an der Erzählweise fand ich die zwei verschiedenen Zeitstränge welche sich dann zu einem entwickeln, wobei ich mehr über die Vergangenheit & die Handlungsmotive von einem der Protagonisten erfahren konnte.
Beendend kann ich „Melodie der Asche“ jedem ans Herz legen der nach einem Buch mit viel Emotionen, spanenden & dabei sehr tiefgründigen Protagonisten, sowie einer lange nachklingenden Geschichte such
Bis jetzt hatte ich noch kein Buch von Sybille Ruge gelesen und bin daher ohne große Erwartungen an das Buch gegangen. Das Cover ist durch das helle rot im Hintergrund, der weißen Schrift und die schwarze ...
Bis jetzt hatte ich noch kein Buch von Sybille Ruge gelesen und bin daher ohne große Erwartungen an das Buch gegangen. Das Cover ist durch das helle rot im Hintergrund, der weißen Schrift und die schwarze Silhouette der Frau die springt (oder vor etwas flieht) sehr interessant. Die Story war leider eher nicht so meins, da ich nicht wirklich in das Geschehen reingekommen bin. Die Charaktere waren zwar glaubhaft, trotzdem konnte ich nicht richtig warm mit ihnen werden. Max Karnofsky ist ein Trinker, seine Frau Hellen und die Kinder sind etwas unschön geschrieben. Da es keine Kapitel gab, kam ich schnell aus dem Lesefluss. Auch der Schreibstil war leider nicht so wie erwartet. Für mich war dieser Thriller leider nichts, auch wenn man Einblicke ins „Big Business“ bekommen hat. Ich kann »9mm Cut « aber jemanden empfehlender Thriller mag und nach einem kleines Buch für zwischendurch sucht.