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Serenatime

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2019

Liebe, Verlust und Träume

Extended love
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Die Story
Nach dem katastrophalen Ende ihrer Beziehung steht Ella nun auch noch vor den Trümmern ihres Traumes als Modedesignerin. Verzweifelt geht sie nach New York, um dort von vorn anzufangen. Hier ...

Die Story
Nach dem katastrophalen Ende ihrer Beziehung steht Ella nun auch noch vor den Trümmern ihres Traumes als Modedesignerin. Verzweifelt geht sie nach New York, um dort von vorn anzufangen. Hier trifft sie auf den gutaussehenden Jared Cole, der aber mehr zu verbergen hat, als es auf den ersten Blick scheint.

Der Schreibstil
Der Schreibstil ist richtig gut. Er ist sehr bildlich und lässt sich locker lesen. Einmal angefangen, kann man gar nicht mehr aufhören. Das Buch ist sowohl aus Ellas, als auch aus Jareds Sicht geschrieben und durch die beiden Sichten kann man sich fantastisch in die Charaktere hineinversetzen.
Die Story ist warm, herzlich, mitreißend und einfach fantastisch umgesetzt.

Die Charaktere
Die Charaktere wirken sehr authentisch und haben alle Fehler und Probleme, wodurch man sich richtig gut identifizieren kann.
Ella ist stark und steht bei jedem Tiefschlag wieder auf. Sie ist eine unglaublich tolle Protagonistin, von der man nicht genug bekommen kann.
Jared dagegen wirkt kaputt und innerlich zerrissen, trotzdem versucht er alles, um seine Mitmenschen das nicht merken zu lassen. Er wirkt wie das Gegenstück von Ella.

Fazit
„Extended Love“ ist ein wundervoller Roman über Liebe, Verlust und die eigenen Träume. Der Schreibstil und die Story fesseln einen von Anfang an und die Charaktere sind einfach zuckersüß. Ich kann gar nicht genug von Ella und Jared bekommen.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Unglaublich berührend

Als ob du mich liebst
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Die Story
Jasmin möchte ein ganz normales Leben fernab von ihren Eltern führen und ist schon fast an ihrem perfekten Ziel angekommen. Jetzt fehlt nur noch ein Freund, der ihr Herz höher schlagen lässt ...

Die Story
Jasmin möchte ein ganz normales Leben fernab von ihren Eltern führen und ist schon fast an ihrem perfekten Ziel angekommen. Jetzt fehlt nur noch ein Freund, der ihr Herz höher schlagen lässt und mit dem sie all die Pärchendinge machen kann. Zum Glück schuldet ihr Kale Haber einen gefallen und den fordert sie mit den folgenschweren Worten „Tu so, als ob du mich liebst“ ein.

Der Schreibstil
Man steht, sobald man das Buch in der Hand hat, schon mitten in der Story und fühlt sich sofort pudel wohl. Man wird fantastisch in die Geschichte geleitet und dank dem fesselnden Schreibstil kann man auch nicht mehr aufhören zu lesen.

Auch die Handlung ist einfach sagenhaft, denn obwohl man schon zeitnah ahnt, welches Geheimnis Jasmin verbirgt, stört das die Spannung überhaupt nicht. Man ist dann so konzentriert auf andere Handlungsstränge, sodass es immer spannend bleibt. Die Geschichte ist zudem sehr emotional und berührend geschrieben und lässt einen auch nach Ende des Buches noch über viele Dinge nachdenken.

Die Charaktere
Die Persönlichkeit von Jasmin ist einfach toll. Sie ist zielstrebig, weiß was sie will und macht das, was sie mag. Sie hat auch eine büchersüchtige Seite an sich, bei der man sich oft selbst wiedererkennt.
Ein bisschen schade ist, dass man die Meinung von Kale nicht aus seiner Sicht hat, denn dadurch würde das Buch noch um einiges hochwertiger werden.

Fazit
Mit dem unglaublich berührenden Schreibstil und der Thematik hat Michelle Schrenk ein fesselndes Buch geschaffen, welches dem Leser lange im Gedächtnis bleibt und ihn auch über das Buch hinaus zum Nachdenken anregt. Einzig und allein durch die Sicht von Kale könnte das Buch noch besser werden.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Man bekommt nicht genug von dem Buch

Kissing Lessons
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Die Story

Stella ist Asberger-Autistin. Sie liebt ihren geregelten Tagesablauf und ihre Arbeit. Nur die Sache mit der Liebe scheint nicht klappen zu wollen. Als sie den verführerischen Escort Michael ...

Die Story

Stella ist Asberger-Autistin. Sie liebt ihren geregelten Tagesablauf und ihre Arbeit. Nur die Sache mit der Liebe scheint nicht klappen zu wollen. Als sie den verführerischen Escort Michael engagiert, um ihr zu zeigen, wie man richtig küsst, beginnt er ihr geregeltes Leben durcheinander zu bringen.

Das Cover

Der Hintergrund des Covers ist in einem schlichten Grau gehalten. Im Gegensatz dazu sind die aufgedruckten Papierblumen sehr auffällig, da es so aussieht, als ob sie einem entgegenkommen. Das Cover ist wunderschön und verführt zum sofortigen Lesen.

Die Charaktere

Stella ist eine richtige Powerfrau, die ihr Leben im Griff hat. Sie ist stark und weiß, was sie will. Sie hat eine ganz besonders süße und unschuldige Art an sich, welche sie einfach liebenswert macht.
Michael dagegen zweifelt öfter an sich selber und scheint seinen Platz im Leben noch nicht gefunden zu haben. Aber mit seiner hilfsbereiten und liebenswürdigen, sanften Art kann er den Leser um den Finger wickeln.

Der Schreibstil

Der Schreibstil ist flüssig und man verliert sich gleich auf den ersten Seiten in dem Buch, denn die Charaktere, ihre Ängste und die Handlung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Man glaubt dem Buch jedes Wort und freut, leidet und liebt mit Stella und Michael.

Das Buch ist aus Stellas und Michaels Sicht geschrieben, wodurch man die Probleme und Gefühle der beiden viel genauer betrachtet und auch manche Handlungen besser nachvollziehen kann und Zusammenhänge erkennt. Man fiebert mit Beiden mit, da sie einem sehr ans Herz wachsen.

Fazit

„Kissing Lessons“ ist ein fantastischer Roman, von dem man gar nicht genug bekommen kann. Sowohl der Schreibstil als auch die Charaktere sind hinreißend und lassen einen nicht mehr los, umso schöner ist es, dass es noch einen zweiten Teil geben wird. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben.

Veröffentlicht am 15.10.2019

Nicht das was man erwartet

Dieser eine Augenblick
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Die Story

Charlotte lernt Adam eines Abends mitten auf der Straße kennen. Sie merken sofort, dass sie eine ganz besondere Beziehung zueinander haben, doch am nächsten Morgen will Adam nichts mehr von ...

Die Story

Charlotte lernt Adam eines Abends mitten auf der Straße kennen. Sie merken sofort, dass sie eine ganz besondere Beziehung zueinander haben, doch am nächsten Morgen will Adam nichts mehr von ihr wissen und scheint wie verwandelt.

Wichtig bei der Story zu erwähnen finde ich, dass das Cover und der Klappentext ein bisschen in die Irre führen. Das Buch ist keineswegs ein reiner New-Adult-Liebesroman, sondern kann einen ganz schön mitnehmen.

Der Schreibstil

Der Schreibstil ist schwierig zu bewerten, denn das Buch macht im Laufe der Geschichte viele Entwicklungen durch. Am Anfang wirken die ganze Story und der Schreibstil sehr kalt und distanziert. Und am Ende konnte mich der Schreibstil trotzdem berühren und war gegen Ende der Geschichte wunderschön und unglaublich emotional.
Die Handlung wirkt trotzdem sehr gekünstelt und es passen viele Reaktionen gar nicht zusammen. Insgesamt finde ich die Story sehr unrealistisch umgesetzt.

Die Charaktere

Mit Charlotte bin ich nicht so richtig warm geworden. Sie weiß nicht so recht, was sie in ihrem Leben erreichen möchte und verliert bei allem schnell die Lust. Manche Aktionen sind ziemlich unüberlegt und einfach nicht nachvollziehbar. Im Laufe des Buches wird es allerdings ein bisschen besser, aber so richtig sympathisch war sie mir nicht.

Fazit

Insgesamt weiß ich nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll, denn der Klappentext lässt einen mit einem ganz anderen Gefühl an das Buch herangehen und was das Thema des Buches ist, kommt nicht so recht rüber, was aber in dem Fall wichtig wäre.
Obwohl mir mehr als die Hälfte des Buches vom Schreibstil und der eher kalten Charlotte nicht gefallen hat, ist das Ende sehr gut gelungen. Hier werden endlich die Emotionen rübergebracht, die man vorher vergeblich sucht.

Veröffentlicht am 12.10.2019

Hat das Potential nicht ausgeschöpft

Rapunzel, mein
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Die Story

Vor zwanzig Jahren verschwand die Schwester von Rabea Wyler. Nun ist sie eine bekannte Profilerin und hat mit grausigen Fällen aller Art zu tun. Doch bei einem Fall, der nicht unter ihr Einsatzgebiet ...

Die Story

Vor zwanzig Jahren verschwand die Schwester von Rabea Wyler. Nun ist sie eine bekannte Profilerin und hat mit grausigen Fällen aller Art zu tun. Doch bei einem Fall, der nicht unter ihr Einsatzgebiet fällt, sieht sie Ähnlichkeiten zu dem Verschwinden ihrer Schwester. Sie ist bereit, ihren Job und ihr Ansehen zu riskieren, um eventuelle Zusammenhänge zu finden. Doch dabei riskiert sie auch ihr Leben.

Das Cover

Besonders interessant an dem Cover sind die aufgedruckten Blutspuren, denn diese sind sogar erhaben und haben einen leichten Glanz, wodurch sie sehr echt wirken. Bücher, bei denen die Haptik derart verändert wird, geben der Geschichte immer ein bisschen Realität mit.

Der Schreibstil

Das Buch hat sehr gut begonnen. Die Charaktere waren toll beschrieben und die Story war aufregend und hat einen komplett gefesselt. Der Mittelteil des Buches hat leider an Fahrt verloren und die Ereignisse gerade am Ende schienen eher zufällig und unrealistisch. An manchen Stellen ist man als Leser aber aufmerksamer als der Protagonist wodurch es oft unrealistisch wirkt, denn sie sind ausgebildet und hatten mit mehreren Fällen zu tun.
Die Story, auf der das Buch aufbaut war aber richtig gut. Denn die Art, wie das alles zusammenhängt ist eine geniale Idee, die leider nicht komplett überzeugend geschrieben wurde.

Die Charaktere

Die Profilerin Rabea Wyler ist die Person, mit der man sich in dem Buch am meisten identifiziert, da sie die treibende Kraft in der Story ist. Es ist schade, dass sie immer wieder dieselben Fehler mit Alleingängen macht und anscheinend auch nicht daraus lernt. Trotzdem ist sie sympathisch und ein bisschen crazy, was man aber als Profiler ruhig sein kann.

Fazit

Das Buch hat sehr spannend begonnen, dann aber leider immer mehr abgebaut. In der Grundidee liegt soviel Potential, was leider nicht komplett ausgeschöpft wurde. Trotzdem konnte mich das Buch fesseln und ich habe es gern gelesen, was vermutlich an dem Reiz lag, dass man selbst die Schwester finden wollte. Und wenn ein Buch das schafft, dann kann es auch nicht so schlecht gewesen sein.