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Serenatime

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2020

Bezaubernde Charaktere und tolle Handletterings

It was always you
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Die Story
Warum will er, dass ich ausgerechnet jetzt wieder zur Familie komme? Vor vier Jahren hat Ivys Stiefvater sie auf ein Internat abgeschoben, kurz nachdem ihre Mutter gestorben ist. Nun soll sie ...

Die Story
Warum will er, dass ich ausgerechnet jetzt wieder zur Familie komme? Vor vier Jahren hat Ivys Stiefvater sie auf ein Internat abgeschoben, kurz nachdem ihre Mutter gestorben ist. Nun soll sie wieder zurück kommen. Nur ist dort auch ihr unausstehlicher Stiefbruder Asher, mit dem sie sich früher ständig gestritten hat. Doch als sie ihn wiedersieht sieht, muss sie feststellen, das die ganze Sache noch komplizierter wird, als gedacht.

Der Schreibstil/ Handlung
Sowohl der Schreibstil als auch die Handlung haben einen sofort mitgerissen. Man findet super leicht in das Buch und möchte am liebsten nicht mehr aufhören zu lesen. Besonders interessant ist die Handlung, denn genau wie Ivy weis man nicht, warum sie zurück nach Hause befördert wurde und warum genau sie überhaupt abgeschoben wurde. Zusammen mit der Dynamik zwischen ihr und ihren Brüdern lässt das Buch einen nur schwer los.

Die Letterings
In dem Buch sind mehr als 20 Handletterings illustriert. Die Idee ist wirklich toll, denn Ivy lettert in dem Buch sehr oft und es ist schön, genau ihre Letterings so anschaulich zu bewundern. Es ist nur ein bisschen schade, dass diese Letterings im Umschlag in klein und farbig sind und in den Buch dann nur schwarzweiß, aber ich kann natürlich verstehen, warum das so ist.

Die Charaktere
Von den Charakteren bin ich hin und weg. Sie sind so authentisch, lustig, mitreißend und einfach so süß. Sie wirken nicht inszeniert oder aufgesetzt, sondern geben einem das Gefühl dazuzugehören und ein Teil der Familie zu sein. Ich liebe besonders die Art, wie sie miteinander umgehen und wie sie sich vor allem im Laufe des Buches entwickeln.

Fazit
„It was always You“ ist ein mitreißender Roman über die Liebe und das Leben und wie sich beides im Wege stehen kann. Durch die bezaubernden Charaktere und die Dynamik zwischen den Charakteren fesselt einen das Buch von Anfang bis zum Ende und lässt einen eine tiefe Verbindung zu den Personen aufbauen. Dabei wirkten Handlung und Rektionen der Protagonisten nicht übertrieben. Das Buch ist eine tolle Einheit, die mit mehreren Handletterings passend zu denen, die im Buch erwähnt sind, vollendet ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Süße Charaktere aber manche Reaktionen werfen Fragen auf

Truly
1

Die Story
Als Andie vor der Tür ihrer besten Freundin June steht, hat sie nichts. Kein Geld, keinen Job, keine Wohnung, aber wenigstens den lang ersehnten Studienplatz und eine beste Freundin. Zusammen ...

Die Story
Als Andie vor der Tür ihrer besten Freundin June steht, hat sie nichts. Kein Geld, keinen Job, keine Wohnung, aber wenigstens den lang ersehnten Studienplatz und eine beste Freundin. Zusammen wollen sie sich ihren großen Traum erfüllen und an der Harbor Hill University studieren. Während Andie ein To-do nach dem anderen von ihrer Liste abhackt begegnet sie Cooper. Trotz seiner widersprüchlichen Handlungen fühlt sie sich von ihm angezogen, aber hinter jedem Abweiser steckt ein Grund und manche Dinge aus der Vergangenheit haben schwerwiegende Folgen in der Gegenwart.

Der Schreibstil
Jedes Kapitel hat am Anfang einen kleinen Text oder Spruch, der dem Kapitelanfang noch einmal etwas Besonderes gibt. Die Texte passen perfekt zur momentanen Stimmung und verraten nicht zu viel.

Der Schreibstil an sich ist toll. Man findet sich leicht in der Story zurecht und wird die ganze Zeit am Ball gehalten und man hat das Gefühl, das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Dieses Gefühl wird gerade durch den sehr prägnanten Prolog verstärkt.

Bei der Handlung finde ich manche Reaktionen der Charaktere nicht ganz nachvollziehbar, obwohl das im Gesamtbild kaum noch auffällt.

Die Charaktere
Ich liebe die Charaktere. Sie sind so natürlich und authentisch und wahnsinnig süß. Besonders toll ist es, dass man die Sicht von Andie und Cooper hat, da man dadurch beide Seiten besser versteht und sich schon ein bisschen was zusammenreimen kann. Dadurch entwickelt man auch Sympathien zu beiden Charakteren und kann beiden nicht lange böse sein. Trotzdem wird man durch beide Sichten nicht gespoilert, wodurch die Spannung und die Hoffnung bis zum Ende bleiben.

Besonders gelungen finde ich auch die Nebencharaktere, dass sie so echt und süß und schlagfertig sind. Es ist schön, dass sich die nächsten Bücher um sie drehen und man somit mehr über sie erfahren kann.

Fazit
Das Buch fesselt durch einen tollen Schreibstil und wahnsinnig gute Charaktere. Ich liebe jede Sekunde ihre Art, ihren Zusammenhalt und die Verbindung, die zwischen ihnen herrscht. Dadurch hat man gleich eine viel tiefere Verbindung zum Buch. Da können selbst die Reaktionen, die für mich nicht nachvollziehbar waren meine Meinung zum Buch nicht so runter drücken.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.05.2020

Der Anfang genial, aber das Ende leider schlapp.

Forever Free - San Teresa University
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Die Story
Als Raelyn nach Kalifornien zieht, um dort ihr Studium zu beginnen, hofft sie auf Veränderungen, Eigenständigkeit und Freiheit. Doch das ist alles gar nicht so einfach, denn die eigenen Ängste ...

Die Story
Als Raelyn nach Kalifornien zieht, um dort ihr Studium zu beginnen, hofft sie auf Veränderungen, Eigenständigkeit und Freiheit. Doch das ist alles gar nicht so einfach, denn die eigenen Ängste und die Vergangenheit lassen sich nicht einfach abschütteln. Besonders als sie Hunter kennenlernt, muss sie sich entscheiden, was sie eigentlich möchte.

Der Schreibstil
Das Buch liest sich locker und leicht weg und zieht den Leser sofort in den Bann. Die Szenen sind harmonisch aufgebaut und ziehen sich über Monate, sodass nichts überstürzt oder zu schnell wirkt. Doch gegen Ende des Buches scheint genau das Gegenteil zu passieren und die letzten Kapitel rasen, ohne dass man wichtigen Kontext hat und das ist echt schade, denn gerade da gibt es noch so viel zu erklären.

Die Handlung
Bei der Handlung ist es wie beim Schreibstil, erst unglaublich toll und dann hat das Ende bei mir kaum einen richtigen Eindruck hinterlassen. Zwar haben wir ein festes Ende, aber irgendwie ging das alles zu schnell. Ich hätte gern noch mehr über Raelyn, Hunter und einige andere Charaktere erfahren, aber ich bin gleichzeitig gespannter auf die anderen Bücher, da bei den beiden Freundinnen von Raelyn noch so viel Story versteckt ist.

Die Charaktere
Ich möchte unbedingt mehr von den Charakteren, sie sind so toll, so süß - einfach zum knuddeln. Jeder hat seine eigene außergewöhnliche Art und ist auf seine Weise bezaubernd. Und man merkt, dass wen man sie besser kennen lernt, dass jeder Dinge mit sich herumzuschleppen hat. Es ist halt nicht immer alles rosig. Besonders die Geschichte von April und Kate würde mich sehr interessieren. Und ich freue mich, sie in den nächsten Büchern wieder begrüßen zu können.

Fazit
Ich bin durch die Seiten geflogen und liebe den Schreibstil und den Hintergrund, die Entwicklungen und alles an dem Buch, nur das Ende eben nicht. Insgesamt fand ich das Buch trotzdem sehr gelungen, denn obwohl mir am Ende ein bisschen was fehlt, finde ich das Buch bis dahin richtig gelungen. Ich liebe besonders die Art der Charaktere und freue mich, in den nächsten Büchern die Geheimnisse und Probleme von Kate und April zu erkunden.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 08.04.2020

Das Buch besitzt unglaublich viel Gefühl

All Saints High - Die Prinzessin
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Sinn-off der Sinners of Saint Reihe. Diese muss man aber nicht gelesen haben.

Die Story
Daria hat vor vier Jahren das Leben von Silvia zerstört. Diese Schuldgefühle schleppt sie immer noch mit sich herum. ...

Sinn-off der Sinners of Saint Reihe. Diese muss man aber nicht gelesen haben.

Die Story
Daria hat vor vier Jahren das Leben von Silvia zerstört. Diese Schuldgefühle schleppt sie immer noch mit sich herum. Selbst als reiches, bildhübsches und beliebtes Mädchen kann sie ihre Tat einfach nicht vergessen. Doch als Penn, der Zwillingsbruder von Silvia, sein Dach über dem Kopf verliert, sorgt Daria dafür, dass ihre Eltern ihn bei sich aufnehmen. Er zeigt ihr jeden Tag, wie sehr er sie hasst. Aber egal wie sehr er sie verspottet, gegen das Kribbeln zwischen ihnen ist sie machtlos.

Der Schreibstil
Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen, da der Schreibstil richtig fesselnd ist. Die Sprache der beiden Charaktere ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, da sie oft sehr harte Worte benutzen, aber das passt auch gut zu ihrer Situation und wirkt in dem Fall nicht übertrieben. Jedes Kapitel wird durch ein kleines Gedicht eingeleitet, welches perfekt zu der Stimmung passt und trotzdem nicht zu viel verrät.

Die Handlung
Auch die Handlung ist, wie der Schreibstil, sehr hart. Man fragt sich immer wieder, wie nur soviel Boshaftigkeit in den Charakteren stecken kann. Aber gerade deshalb bleibt das Buch spannend, denn trotz aller Gemeinheiten schließt man die Charaktere schnell ins Herz und wünscht sich, dass alles gut wird.

Die Charaktere
Die Charaktere sind etwas sehr besonderes, denn obwohl sie kaputt, verstörend, gemein und hinterhältig sind, haben sie auch gute Seiten. Zusammen mit der Menschlichkeit, die man beim Lesen mitbekommt, habe ich die Charaktere schnell liebgewonnen. Im Laufe des Buches machen sie eine unglaubliche Entwicklung durch, ohne dass man den genauen Zeitpunkt der Veränderung bestimmen kann. Genau so sollten Charaktere rüberkommen.

Fazit
Dieses Buch ist einfach wunderschön. Die Story nimmt einen richtig mit und man kann sich oft nicht entscheiden, was man eigentlich fühlt. Genau wie es im echten Leben ist. Trotz der Grobheit in Sprache und Handlung hat mir das Buch sehr gefallen, denn es passt hier fantastisch zu dem Buch und der Story. Ich liebe besonders die kleinen Dinge, die man nebenbei mitbekommt und die einem soviel Gefühl vermitteln.

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.04.2020

leicht verwirrender Schreibstil aber spannende Story

The Couple Next Door
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Die Story
Würdest du dein Baby allein in eurer Wohnung zurücklassen?
Anne und Marco haben genau das getan. Sie haben jede halbe Stunde nach dem Baby gesehen, ein Babyfon dabeigehabt und waren direkt nebenan ...

Die Story
Würdest du dein Baby allein in eurer Wohnung zurücklassen?
Anne und Marco haben genau das getan. Sie haben jede halbe Stunde nach dem Baby gesehen, ein Babyfon dabeigehabt und waren direkt nebenan bei den Nachbarn und trotzdem ist ihr schlimmster Albtraum wahr geworden, denn das Baby ist spurlos verschwunden.

Der Schreibstil
Das Buch erzählt die Geschichte um die verschiedenen Charaktere herum. Dabei liest man mal die Gedanken der Eltern, der Nachbarn oder auch des Polizisten. Es wird oft innerhalb eines Abschnitts zwischen den einzelnen Charakteren hin und her gewechselt und sorgt damit gerade am Anfang für Verwirrung. Man gewöhnt sich auch nie wirklich daran, aber es wird besser.

Ich finde es dabei total genial, dass man so viel von den Charakteren erfährt aber gleichzeitig völlig im Dunkeln tappt. Es wird meisterhaft um jegliche verräterischen Aussagen herumgetänzelt und dabei immer wieder Andeutungen gemacht, die man erst im Nachhinein einordnen kann. Einfach wow.

Die Handlung
Die ganze Story ist richtig spannend aufgebaut und oft ahnt man, was passiert sein muss und im nächsten Moment überrascht einen das Buch wieder. Dadurch bleibt das Buch vollkommen unvorhersehbar und richtig spannend.

Fazit
Das Buch überzeugt trotz seinem leicht verwirrenden Schreibstil durch eine sehr gute und spannende Story. Dabei kann man ahnen, was man will, es kommt immer anders oder sogar schlimmer. Wer sich nicht von den Charakteren verunsichern lässt, sollte das Buch auf jeden Fall lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere