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Serenatime

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2020

Beschäftigt einen über das Buch hinaus.

ZERO - Sie wissen, was du tust
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Die Story
Kann man in einer Welt, die voller Kameras, Smartphones und Technik ist, noch entfliehen? Was passiert, wenn jemand kontrollieren kann, was du denkst?
Die Plattform Freemee sammelt und analysiert ...

Die Story
Kann man in einer Welt, die voller Kameras, Smartphones und Technik ist, noch entfliehen? Was passiert, wenn jemand kontrollieren kann, was du denkst?
Die Plattform Freemee sammelt und analysiert Daten von ihren Nutzern und bietet ihnen Beratung in allen Lebenslagen. Das Programm wird immer beliebter, doch es gibt natürlich auch Gegner dieser Bewegung. Als die Journalistin Cynthia Bonsant bei ihren Recherchen dem meistgesuchten Online-Aktivisten Zero immer näher kommt, ahnt sie nicht, auf was für einer Spur sie gelandet ist, bis sie selbst zur Gejagten wird.

Der Schreibstil
In dem Buch gibt es keine richtigen Kapitel, sondern es ist nur in Tage eingeteilt und diese in Abschnitte ohne Überschriften oft nur mit einer Leerzeile getrennt. Dadurch sitzt man an dem Buch oft länger, da so ein kleiner Abschnitt auch schnell gelesen ist. Doch es ist nicht immer positiv, denn da das Buch aus verschiedenen Sichten erzählt wird und diese pro Abschnitt wechseln, ist es manchmal schwer zu erkennen, zu welcher Sicht jetzt gewechselt wird.
Der Schreibstil an sich ist flüssig und leicht zu lesen. Es gibt zwar immer wieder viele Hightech-Begriffe, die das Buch definitiv braucht, aber gerade solche Dinge und technische Hintergründe werden immer gut erklärt, wodurch man kein technisches Ass sein muss, um alles zu verstehen.

Die Handlung
Das gesamte Buch hat nur ein Ziel und zwar Zero zu finden. Dadurch, dass so ziemlich jeder ihm/ihnen auf der Spur ist und man jede dieser Sichtweisen auch lesen kann, ist die Handlung durchweg spannend. Es kommen immer neue Erkenntnisse dazu und man weiß trotz der vielen Sichten nie zu viel. Trotzdem glaube ich, etwas verpasst oder nicht verstanden zu haben, denn ich habe so viele offene Fragen am Ende, die teilweise auch grundlegender Art sind.

Die Charaktere
Das Buch ist aus der Sicht mehrerer Charaktere geschrieben, die alle für das Verständnis und die Spannung gebraucht werden, ohne dass sie zu viel verraten. Trotzdem bin ich ab und zu durcheinandergekommen, wer nun gerade im Abschnitt handelt. Irgendwann habe ich am Ende des Buches eine Charakterübersicht gefunden, sodass man die wichtigsten Leute einordnen kann. Aber es wäre trotzdem gut gewesen, wenn am Anfang jedes Abschnittes wenigstens die Organisation, um die es gerade geht, steht.

Fazit
"Zero" ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und doch bleiben am Ende viele Fragen offen, sodass man sich im Nachhinein noch viel mit dem Buch auseinandersetzt. Gerade diese Beschäftigung über das Buch hinaus finde ich sehr interessant. Zudem spielt die Handlung so nah an der Realität, dass ich mir nicht einmal sicher bin, ob es das nicht wirklich so geben könnte. Die Story ist einfach unglaublich gut umgesetzt. Man sollte das Buch auf jeden Fall gelesen haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2020

Die Charaktere sind zum verlieben

Extended trust
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Band 1 der Extended – Reihe. Diese kann man aber unabhängig voneinander lesen, da sie in etwa zur selben Zeit spielen und die anderen Bände nicht spoilern.

Die Story
Allein die Vorstellung, mit Männern ...

Band 1 der Extended – Reihe. Diese kann man aber unabhängig voneinander lesen, da sie in etwa zur selben Zeit spielen und die anderen Bände nicht spoilern.

Die Story
Allein die Vorstellung, mit Männern intim zu werden, löst bei Charlotte seit Jahren Panik aus. Um sich von dieser zu befreien, beginnt sie eine interessante Selbsttherapie, die sie in das Extended führt. Einem Club, in dem es ausschließlich um die sexuellen Bedürfnisse der Frauen geht.

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Trenton und Charlotte geschrieben, wodurch man Einblicke in beide Charaktere hat. Beide Sichten sind locker und leicht zu lesen und sie verzaubern einen mit ihrer Art, denn Charlotte und Trenton sind unglaublich toll und sympathisch.

Die Handlung
Gerade der Klappentext könnte etwas abschrecken und man erwartet kaum Handlung. Aber das ist hier nicht der Fall. Die Story ist einfach wunderschön und durchdacht. Sie kratzt nicht nur an der Oberfläche, sondern bewegt einen im Inneren. Da wünscht man sich auch gleich solch behutsame und vertrauensvolle Arme, in die man sich fallen lassen kann. Die Handlung ist oft super süß und teilweise richtig lustig, aber immer nachvollziehbar.

Fazit
Ich liebe die Charaktere und all ihre Facetten. Sie geben einen nicht das Gefühl, als ob sie sich nicht entscheiden können und schwanken die ganze Zeit hin und her, sondern arbeiten wirklich an ernsten Problemen. Durch die wunderschöne Handlung und den lockeren Schreibstil ließt sich das Buch sehr schnell weg und ich bin genauso begeistert wie bei dem zweiten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2020

beginnt vielversprechend und ist dann nur Durchschnitt

Cherish Hope
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Die Story
Einen Mann heiraten, den deine Eltern für dich auswählen - das kann sich kaum jemand vorstellen. Doch Nayna stimmt dieser Bedingung aus der Liebe zu ihrer Familie zu, die sehr an die Traditionen ...

Die Story
Einen Mann heiraten, den deine Eltern für dich auswählen - das kann sich kaum jemand vorstellen. Doch Nayna stimmt dieser Bedingung aus der Liebe zu ihrer Familie zu, die sehr an die Traditionen glauben. Aber sie möchte noch einen Abend aus ihrem Leben ausbrechen und lernt dort einen unglaublich sexy Mann kennen. Er allerdings möchte mehr als nur eine besondere Nacht.

Der Schreibstil
Das Buch lässt sich locker und leicht lesen. Es ist interessant sich in die Bräuche rein zudenken und diese Kultur kennen zu lernen. Diese Bräuche und Traditionen sind gerade am Anfang total präsent, aber je weiter man in dem Buch voranschreitet, umso mehr scheinen die Bräuche in den Hintergrund zu rücken und so schmiegt sich die Geschichte den „normalen“ amerikanischen Büchern langsam an, wodurch dieses besondere Merkmal leider verschwindet.

Das gesamte Buch ist in der dritten Person geschrieben, und es wechselt sich immer ab, um welchen Charakter es gerade geht. Oftmals passiert es auch innerhalb eines Abschnittes und das ist gerade am Anfang verwirrend. Mit der Zeit liest man sich in den Schreibstil hinein, aber ich konnte mich leider nie komplett in die Charaktere denken, wodurch auch einiges an Emotionen verloren gegangen ist.

Die Charaktere
Die Chemie zwischen Nayna und Raj ist einfach wunderschön. Sie haben so eine Harmonie, dass man sie einfach lieben muss. Auch ihr Humor ist klasse. Aber auch hier ist es so, dass ich die beiden zu Beginn des Buches noch sympathischer und lustiger fand.

Fazit
Das Buch lässt mich etwas wehmütig zurück, denn am Anfang fand ich die Story, die Chemie zwischen den beiden und einfach alles wunderschön. Doch es haben all die Dinge die mir so gefallen haben nachgelassen und gegen Ende des Buches sind die Ereignisse nur noch gerast, sodass die gewisse Nähe zu den Protagonisten gefehlt hat. Bloß gut, gibt es diesen wunderschönen Epilog, der wieder genau dem Stil vom Anfang entsprach und mir somit das Buch noch gerettet hat.

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.03.2020

unglaublich gefühlvoll

The Ivy Years - Solange wir schweigen
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Band Drei der Ivy Years Reihe von Sarina Bowen.

Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. Da ab und zu Charaktere aus den vorherigen Büchern auftauchen, kann es zu kleinen Spoilern zu deren ...

Band Drei der Ivy Years Reihe von Sarina Bowen.

Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. Da ab und zu Charaktere aus den vorherigen Büchern auftauchen, kann es zu kleinen Spoilern zu deren Leben kommen, aber um das Buch zu verstehen, braucht man keine Vorinformationen zu ihnen.

Das Cover
Das Cover passt perfekt zu den ersten Teilen dieser Reihe. Es wurde nur die Akzentfarbe in Grün geändert. Das heißt, der Hintergrund ist Schwarz und im Vordergrund sind die Blüten in grün gehalten. Dadurch wird der Zusammenhang der Reihe sehr deutlich, aber man verliert schnell den Überblick, welches Buch nun welcher Band ist.

Die Story
Michael Graham ist ein fantastischer Eishockeyspieler am Harkness Collage. Doch seine Karriere steht in dem Moment auf dem Spiel, als die Mannschaft ein neues Teammitglied bekommt - John Rikker. Denn ausgerechnet er weiß als einziger von Michaels großem Geheimnis. Der Versuch, ihm aus dem Weg zu gehen, gestaltet sich dabei mehr als schwierig, denn nach so vielen Jahren schafft es John immer noch Michaels Welt mit einem Lächeln aus den Angeln zu heben.

Die Handlung
Ich muss sagen, ich war am Anfang etwas skeptisch, ob ich wirklich ein Buch über zwei schwule Eishockeyspieler lesen möchte, denn ich weis nicht ob ich mich in die männlichen Perspektiven so gut reinversetzen kann, wie bei einem Mädchen und ob es nicht etwas ganz Anderes wäre, als die Liebe zwischen Mann und Frau, aber da ich bis jetzt von keinem Buch von Sarina Bowen enttäuscht wurde, habe ich mich doch für dieses Buch entschieden und wurde nicht enttäuscht.

Die Thematik rund um das Thema Homosexualität, sich outen und die Schwulenfeindlichkeit wurde sehr feinfühlig behandelt und nicht übertrieben dargestellt. Es wirkte zu keinem Zeitpunkt gestellt und fiktiv, sondern immer natürlich und einfach mitreißend.

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht der beiden Jungen geschrieben und vermittelt dadurch beide Sichten auf die Homosexualität zwischen Männern. John hat sich geoutet und muss mit den Beschimpfungen umgehen und Michael steht eher auf der Seite des Verdrängens und teilt Beschimpfungen mit aus. Es ist unglaublich gefühlvoll in die Beiden hineinzusehen, denn nach außen zeigen sie nicht, was sie wirklich beschäftigt. Dadurch ist das gesamte Buch sehr schön und unglaublich mitfühlend beschrieben.

Fazit
Ich bin immer wieder erstaunt, wie Sarina Bowen diese ganzen realen Probleme in die Ivy Years Reihe packt und dort behutsam behandelt und uns Leser auch für andere Dinge und Probleme öffnet. Das Buch hat mir einiges gezeigt und ich bin froh es gelesen zu haben, denn ich habe Michael und John sehr ins Herz geschlossen und kann diesen gefühlvollen Roman auch jedem weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2020

Hat kaum Tiefgang

Flying High
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Enthält eventuell Spoiler für Band Eins.

Die Story
Es ist die Zeit danach. Nach dem Sommer, nachdem Hailees dunkelstes Geheimnis ans Licht gekommen ist und nachdem sie sich in Chase verliebt hat. Doch ...

Enthält eventuell Spoiler für Band Eins.

Die Story
Es ist die Zeit danach. Nach dem Sommer, nachdem Hailees dunkelstes Geheimnis ans Licht gekommen ist und nachdem sie sich in Chase verliebt hat. Doch nach all dem was passiert ist, reicht Liebe allein vielleicht nicht aus, um sie zusammenzuhalten.

Der Schreibstil
Der Schreibstil ist im Vergleich zum ersten Band viel düsterer und trauriger. Es ist ja auch ein schwieriges Thema, mit dem sowohl Hailee als auch Chase klar kommen müssen. Aber es gibt trotz allem die Hoffnung und auch immer wieder Momente der Leichtigkeit.

Die Handlung
Das Interessante an der Handlung ist, dass es nicht nur um Hailee geht. Natürlich ist sie eine Protagonistin und das, was passiert ist, spielt auch eine große Rolle, aber es gibt auch andere die Probleme haben, mit denen sie kämpfen müssen. Und gerade das finde ich an dem Buch so gut, denn die Probleme, die Chase hat und die schon im ersten Teil oft angerissen wurden, werden hier thematisiert. Man hat fast das Gefühl, dass das Buch sich mehr um Chase kümmert und das ist auch genau richtig so. Trotzdem fehlt es dem Ganzen an Tiefgang.

Die Charaktere
Gerade am Anfang hat mich Chase`s Art sehr genervt. Er muss lernen, sich mehr um sich zu kümmern und das es einen auch kaputt machen kann, wenn man versucht, es allen Recht zu machen. Aber je weiter man in der Story voran kommt, umso öfter sieht man auch den lockeren Chase aus dem Sommer wieder.
Auch Hailee ist etwas schwieriger, aber so ist das Leben halt. Man kann nicht immer positiv durch die Gegend hüpfen und alles mit ein paar guten Ratschlägen wieder gut machen. Das braucht Alles Zeit, um zusammenzuwachsen.

Fazit
„Flying high“ ist ein schwieriges Buch und ich glaube, es ist für die Menge an Geschehnissen einfach zu kurz. Es werden viele Dinge einfach nur angeschnitten und das Buch hat kaum Tiefgang. Man fühlt sich eher benebelt und bekommt alles nur so nebenbei mit. Es ist schade, denn ich mag die Charaktere sehr und habe angefangen die Kleinstadt zu lieben und doch wird man eher etwas ratlos am Ende des Buches zurück gelassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere