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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2020

Herzzerreißend

All das Ungesagte zwischen uns
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Mutter und Tochter geschrieben, wodurch man den Mutter-Tochter-Konflikt von beiden Seiten lesen kann und sich in beide sehr gut hineinversetzen kann. Die ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Mutter und Tochter geschrieben, wodurch man den Mutter-Tochter-Konflikt von beiden Seiten lesen kann und sich in beide sehr gut hineinversetzen kann. Die Auswahl der Charaktere, die ihre Sicht präsentieren ist sehr gut gewählt, denn so hat man wenige Überschneidungen und trotzdem hat man einen guten Blick auf alle Konflikte und Beziehungen zueinander.

Die Handlung
Die Handlung ist einfach fantastisch. Sie ist mitreißend, emotional und zerreißt einen mit jeder neuen Erkenntnis mehr und mehr das Herz, bis es am Ende wieder auf wunderbare Weise zusammengesetzt wird.

Der Titel
Die Titelauswahl ist fantastisch, denn nichts beschreibt die Story besser als „All das ungesagte zwischen uns“. Es geht um all das, was man nicht erzählt, in sich hineinfrisst und was einen beschäftigt, wobei man als wichtige Erkenntnis mitnehmen sollte, wie wichtig es ist, über die Dinge zu reden.

Die Charaktere
Die Charaktere sind fantastisch ausgewählt, denn sie sind so grundverschieden und trotzdem haben sie viele Gemeinsamkeiten. Sie sind loyal, freundlich und man kann sie einfach nur lieb gewinnen.

Fazit
Das Buch ist rundum perfekt. Angefangen von dem mehr als passenden Titel, über den tollen Schreibstil bis zu den wundervollen Charakteren, in die man sich einfach verlieben muss. Die Konflikte zwischen den Charakteren sind fantastisch und nachvollziehbar beschrieben und das Buch ist unglaublich emotional. Das Buch zerreißt einen mit jeder neuen Erkenntnis mehr und mehr das Herz, bis es am Ende wieder auf wunderbare Weise zusammengesetzt wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

ein Buch mit sehr viel Wut in sich

Rixton Falls - Secrets
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Demi und Royal geschrieben, dadurch kann man sich in beide gut hineinversetzen und man erfährt viele Dinge, die einfach wichtig für das Verständnis sind und ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Demi und Royal geschrieben, dadurch kann man sich in beide gut hineinversetzen und man erfährt viele Dinge, die einfach wichtig für das Verständnis sind und ich glaube, man soll auch als Leser Vertrauen zu den Charakteren gewinnen. Aber durch Royals Sicht erfährt man leider auch Gedankengänge von ihm, die ich eher als gruselig empfinde und das hat mich Royal einfach in falschem Licht sehen lassen.

Die Handlung
Ich empfinde in dem Buch hauptsachlich Wut. Aber nicht auf das Buch an sich, sondern auf die Charaktere. Sie machen schreckliche Sachen, creepy Dinge, lügen und betrügen und lassen sich teilweise auch noch alles gefallen. Aber es ist wie im echten Leben – es gibt Arschlöcher und es gibt gute Menschen, die um den Finger gewickelt werden. Gerade die Handlung wird sehr von diesen Menschen geleitet und zieht sich deshalb in der Mitte des Buches ein bisschen.

Die Charaktere
Dadurch, dass man die Entwicklung der beiden Charaktere im Prolog miterlebt, baut man eine starke Verbindung zu Ihnen auf. Diese Verbindung wird im Laufe des Buches leider immer wieder erschüttert, denn viele Aktionen von Royal sind gruselig und haben mich verschreckt. Nur von Demi bin ich der totale Fan, denn sie ist unglaublich loyal und liebevoll.

Fazit
Zu den Charakteren konnte ich leider nicht viel Verbindung aufbauen, denn der Zauber, den Royal und Demi im Prolog geschaffen haben, hält leider nicht lange an und man entfernt sich immer weiter von Royal. Auch die Story beginnt sich in der Mitte des Buches zu ziehen. Emotional hat mich das Buch sehr mitgerissen. Meistens hatte ich Wut auf alles und jeden, aber ab und zu gab es Lichtblicke, die einen träumen lassen. Mir hat das Buch trotzdem sehr gefallen, denn es war durch die Stimmung sehr mitreißend und der Prolog war für mich ein Highlight.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.10.2020

schokierend

Verity
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Die Story
Den Roman der berühmten Psychothrillerautorin Verity Crawford weiterschreiben - für welche Schriftstellerin ist das keine Ehre? Als Lowen dieses Angebot erhält, ist sie zwiegespalten, da Verity ...

Die Story
Den Roman der berühmten Psychothrillerautorin Verity Crawford weiterschreiben - für welche Schriftstellerin ist das keine Ehre? Als Lowen dieses Angebot erhält, ist sie zwiegespalten, da Verity seit ihrem Unfall nicht mehr ansprechbar ist, beschließt aber mit auf das Anwesen der Crawfords zu kommen. Dort beginnt sie sich in Veritys Mann zu verlieben und gleichzeitig macht sie eine Entdeckung, die ihr Leben auf den Kopf stellt.

Der Schreibstil
Ich glaube kein Buch hat mich schon im ersten Satz so mitgerissen, wie dieses. Der Schreibstil ist fesselnd und unglaublich emotional, wobei man hier im Vergleich zu anderen Hoover- Büchern hauptsächlich geschockt ist und es alles sehr gruselig wirkt. Ich bin mir auch nicht sicher, in welches Genre man das Buch einsortieren kann, denn an manchen Stellen schockiert das Buch wie ein Triller und gleichzeitig werden sehr viele erstaunlich detailierte Sexszenen beschrieben.

Die Handlung
Das ganze Buch ist von Anfang bis Ende sehr gut durchdacht. Da es einen gewissen Anteil an Triller in sich hat, ist das auch wichtig, denn nur so können die Entdeckung von Lowen und der weitere Verlauf passieren, ohne dass am Ende Widersprüche entstehen. Durch den fesselnden ersten Satz ist man auch sofort im Buch drin und die Anspannung wird im Laufe des Buches immer größer. Zudem sind die Szenen auch sehr detailreich. Manchmal sogar zu detailreich, wie zum Beispiel bei den Sexszenen, die irgendwann auch nur noch überflüssig wirken. Aber selbst dass stört nicht so sehr, da man viel zu sehr in dem unheimlichen Machenschaften gefangen ist.

Fazit
Emotional berühren kann Colleen Hoover mich schon immer, aber so schocken und emotional in die Enge treiben hat sie in „Verity“ perfektioniert. Das Buch ist unglaublich spannend und auch unheimlich geschrieben, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Und wenn man einmal beim Ende ist, dann lässt es einen trotzdem nicht mehr los, denn danach ist man fast noch geschockter als davor.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

sehr detailreiche Zukunftsversion

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, der immer bei Kira bleibt. Man hat also nur die Ereignisse um Kira im Blick. Das hat den Vorteil, dass man nicht durch viele unterschiedliche ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, der immer bei Kira bleibt. Man hat also nur die Ereignisse um Kira im Blick. Das hat den Vorteil, dass man nicht durch viele unterschiedliche Sichten verwirrt wird, da auch so in dem Buch sehr viel passiert und viele Charaktere auftreten. Allerdings ist es etwas gewöhnungsbedürftig, da man ja nur Kira hat und trotzdem über sie spricht, aber man gewöhnt sich daran. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und auch nicht zu hoch geschrieben, auch wenn man ab und zu viele technische Daten und Funktionsweisen erläutert bekommt, bei denen ich den Überblick verloren habe oder es gar nicht verstanden habe, aber das hat mich nicht gestört, denn für mich war es nebensächlich wie z.B. ein Raumschiff funktioniert.

Die Handlung
Der Anfang des Buches ist etwas ganz Besonderes. Wir werden in eine Zukunft eingeführt, die so viele neue und spannende Funktionen, Jobs und Welten besitzt, dass es einfach wundervoll ist, dass auch soviel darüber berichtet wird. Auch im Laufe des Buches erfahren wir viel über die unterschiedlichen Welten und wie es dazu gekommen ist. Ich finde es besonders toll, dass Kira versucht, dem Ganzen auf den Grund zu gehen und ich liebe die Art, wie sie versucht zu verstehen, zu experimentieren und sich einzulassen. Ich glaube das war für mich das spannendste an dem Buch, zu verstehen was die Aliens wollen und warum das alles geschieht. Dagegen gibt es natürlich auch viele Kampfszenen, die die Spannung beibehalten, aber trotzdem irgendwann abgedroschen sind.
Gerade in der Mitte des Buches habe ich das Gefühl gehabt, dass die Spannung ein bisschen schleift, aber man ist natürlich im Weltraum unterwegs, sodass es auch nicht schneller gehen kann, denn das wäre unrealistisch.
Gegen Ende wird das Ganze noch einmal richtig spannend. Auch wenn hier wieder viele Wiederholungen sind, konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Man wollte einfach die Vergangenheit, die Lebewesen und die Zukunft verstehen.
Das Ende an sich hat mich noch über das Buch hinaus weiterhin beschäftigt. Ich habe noch Fragen, bin mir nicht sicher, ob ich genauso gehandelt hätte und würde gern noch so vieles über diese wunderbare Welt, die Christopher Paolini geschaffen hat, erfahren. Vielleicht haben wir dazu ja noch mal die Möglichkeit.

Die Charaktere
Kira ist als Protagonistin in dem Buch sehr neugierig und offen für alles Neue. Genau das ist eine fantastische Mischung, die einem Kira sofort näher bringt. Natürlich sind nicht alle Entscheidungen, die sie fällt, die Richtigen gewesen, aber sie handelt immer in dem Gedanken, das Beste zu wollen.
Ich finde es ein bisschen schade, dass wir keinen zweiten Hauptcharakter haben, der uns die gesamte Reise mit begleitet. Wir haben zwar ab und zu wichtige Charaktere, aber es scheint immer so, als sei Kira ganz allein, dabei wünscht man sich jemanden, der bei ihr ist.
Dafür gibt es viele Nebencharaktere, sodass man in der Mitte des Buches fast den Überblick verliert. Anhand der Namen konnte ich sie meist kaum auseinanderhalten, aber jeder war auf seine Weise einzigartig, dass man ihn anhand seiner Tätigkeiten und Reaktionen dann doch zuordnen konnte.

Fazit
Besonders Kira hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, denn sie ist offen und neugierig aber leider auch immer wieder einsam. Die Handlung und das Setting sind etwas ganz besonderes. Wir leben in einer Zukunft, in der die Menschheit unterschiedliche Planeten bevölkert und dabei feststellen muss, dass wir nicht die einzigen im Universum sind. Das Setting, die Vergangenheit und die Technik werden wunderbar und sehr detailreich beschrieben, sodass man ein genaues Bild von allem hatte. Ich hatte ab und zu Probleme den Funktionsweisen der Technik zu folgen, da es für mich schon sehr ins Detail ging, aber das hat kaum gestört. Leider schleift das Buch in der Mitte ein bisschen, da wir viel hin und her reisen und kaum etwas Nützliches passiert. Dahingegen hat mich das Ende noch über das Buch hinaus weiterhin beschäftigt und sehr zum Nachdenken angeregt, da man hier die letzten Puzzleteile des großen Rätsels zusammengesetzt bekommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.10.2020

Nimmt kein Blatt vor den Mund

Bad At Love
1

Der Schreibstil

Der Schreibstil an sich ist sehr offen und direkt. Er verschönert nichts. Man erfährt schon am Anfang viel von Azalée und was ihr passiert ist, dabei wird vieles so nebenbei von ihr erwähnt ...

Der Schreibstil

Der Schreibstil an sich ist sehr offen und direkt. Er verschönert nichts. Man erfährt schon am Anfang viel von Azalée und was ihr passiert ist, dabei wird vieles so nebenbei von ihr erwähnt und trotzdem bekommt man im Laufe der Story immer wieder neue Informationen und vor allem in der Handlung wird es spannend und berührend.

Am Anfang jedes Kapitels befinden sich Podcast-Einträge von Azalée, in denen sie Themen behandelt, die sie selbst beschäftigen und dabei versucht sie vor allem den Frauen Mut zu machen und sie in ihren Entscheidungen zu unterstützen. Es ist ihr Herzensprojekt und das merkt man auch. Es ist wundervoll, dass dieses Projekt hier so gut eingebracht wird.

Die Handlung

Die Handlung ist einfach fantastisch umgesetzt. Es zeigt, dass man nicht auf die Meinung und Gerüchte der Menschen hören sollte, sondern mit sich selbst im Reinen sein sollte. Dabei ist es egal, wie das aussieht. Hauptsache man fühlt sich wohl.

Wie sich die Dinge entwickeln und auch wie Azalee und Edens Reaktionen sind, machen dieses Buch vom Anfang bis zum Ende fesselnd. Man möchte für alle das Beste, aber erfährt auch so furchtbare und traurige Dinge, dass man am liebsten in das Buch springen und ihnen die Meinung geigen will.
Das ist auch das, was das Buch so besonders macht, es alle möglichen (teilweise auch sehr heftige) Reaktionen ab, sodass man gefühlsmäßig in dem Buch gefangen ist.

Die Charaktere

Bei Azalée habe ich mich sofort wohlgefühlt. Sie strahlt zwar eine Unnahbarkeit an andere Menschen aus, aber dadurch, dass man das Buch aus ihrer Sicht liest hat man auch ihre Wärme, die ich liebe. Sie nimmt auch in ihren Gedanken kein Blatt vor den Mund und so erfährt man schnell, was ihr in ihrer Kindheit passiert ist.

Ich finde es auch schön, dass man auch die Sicht von Eden hat, dabei erzählt er nicht sofort so viel, sodass man von seiner Vergangenheit noch so manche Überraschungen erlebt. Eden ist mir sehr sympathisch. Ich liebe seine offene und ehrgeizige Art und besonders liebe ich den Umgang mit Azalée. Sie necken sich so süß und trotzdem liebevoll. Ich glaube, nur dadurch, dass er anscheinend auch viel durchgemacht hat, kann er erkennen, warum Azalée sich so nach außen gibt und ihr entsprechend behilflich sein.

Fazit

„Bad at Love“ von Morgane Moncomble hat einen wundervollen Schreibstil, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sowie zwei tolle Charaktere, die zusammen fantastisch harmonieren und sich toll ergänzen. Aber am besten gelungen ist die Stimmung, die dieses Buch erzeugt und sich auf den Leser überträgt. Mich hat selten ein Buch so sehr mitgerissen, wie es dieses gemacht hat. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mitgefiebert und mitgefühlt habe. Aber es war auf jeden Fall alles dabei. Freude, Lachen, Wärme, Trauer, Wut, heftige Wut, Enttäuschung und auch Liebe.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl