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Shanna1512

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Veröffentlicht am 01.08.2021

Sehr lesenswert

Das letzte Bild
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Aus dem Klappentext

Als die Schriftstellerin Eva zufällig auf ein Phantombild in einer Zeitung stößt, gerät ihr Leben plötzlich aus den Fugen. Es ist das Bild einer Frau, die im November 1970 im norwegischen ...

Aus dem Klappentext

Als die Schriftstellerin Eva zufällig auf ein Phantombild in einer Zeitung stößt, gerät ihr Leben plötzlich aus den Fugen. Es ist das Bild einer Frau, die im November 1970 im norwegischen Bergen gewaltsam zu Tode gekommen ist und deren Identität nie aufgedeckt wurde. Doch warum sieht diese Frau ihrer Mutter zum Verwechseln ähnlich? Als Eva die Mutter mit ihrer Entdeckung konfrontiert, weiß sie sofort, dass sie auf ein dunkles Familiengeheimnis gestoßen ist, dem sie auf den Grund gehen muss.

Das Buch liegt ein wahret Kriminalfall zugrunde.
Die Autorin hat ihn zusammen mit einer fiktiven Geschichte, zu einem spannenden und auch ergreifenden Roman verarbeitet.
Er spielt in 2 Zeitebenen und gibt dem Lesern einen eindrucksvollen und beklemmenden Eindruck in die dunkelste Geschichte Deutschlands.
Die Charaktere wurden sorgfältig ausgearbeitet und jedem Protagonisten eine eigene, eindrucksvolle Persönlichkeit eingehaucht.
Die Familiengeschichte ist spannend und hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Ich fühlte mich von der ersten Seite an gut unterhalten und wurde vom Schluß überrascht.
Der Autorin ist wieder ein tolles Buch gelungen.
Dafür möchte ich ihr gerne 5 Sterne geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2021

Urlaubsfeeling und...

Lachmöwe
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Aus dem Klappentext

Eine tote Altenpflegerin und ein Fernsehteam bringen das Leben auf Sylt ordentlich durcheinander. Ein gewisser Leonardo sucht mithilfe der Medien seine große Liebe, die er seit Jahrzehnten ...

Aus dem Klappentext

Eine tote Altenpflegerin und ein Fernsehteam bringen das Leben auf Sylt ordentlich durcheinander. Ein gewisser Leonardo sucht mithilfe der Medien seine große Liebe, die er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Mamma Carlotta hängt an den Lippen der Reporter – Amore, wie spannend! Und dann ist da ja noch der Fall um Geertje Verbecks verstorbene Pflegerin, die offensichtlich ermordet wurde


Bereits zum 15. Mal darf man als Leser mit Mamma Charlotta hoch in den Norden auf die Ferieninsel Sylt reisen und ihren Italienischen Charme und ihr Temperament erleben.

Die Charaktere sind wie immer gut und liebevoll ausgearbeitet, so dass man sich als „Stammleser“ wie ein Teil dieser verrückten Familie fühlt.
Wie immer kommt auch die kulinarische Seite nicht zu kurz und die bildliche Beschreibung der Landschaft, entführte mich ans Meer.
Verschiedene Handlungsstränge machten die Geschichte spannend, aber auch humorvoll.
Eine kleine Auszeit aus dem Alltag und eine Lektüre, die in jeder Strandtasche noch Platz findet.
Von mir 4 Sterne und ich freue mich, die Rezepte auszuprobieren, die natürlich nicht fehlten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2021

Fesselnd und bewegend

Das Mädchen im Nordwind
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Aus dem Klappentext

Deutschland, 1936. Luise, Tochter eines jüdischen Kaufmanns, lebt mit ihrer Familie in Lüneburg. In der Hitze des Sommers lernt sie den charismatischen Isländer Jónas kennen. Eine ...

Aus dem Klappentext

Deutschland, 1936. Luise, Tochter eines jüdischen Kaufmanns, lebt mit ihrer Familie in Lüneburg. In der Hitze des Sommers lernt sie den charismatischen Isländer Jónas kennen. Eine Liebe, die nichts und niemand trennen kann, nimmt ihren Anfang.
Doch das Leben in Deutschland wird für Juden immer gefährlicher, und Luise ahnt, dass sie ihre Heimat verlassen muss.

Island, 2019: Nach einem Schicksalsschlag nimmt sich Sofie Berger eine Auszeit in Island, wo die gelernte Tischlerin ein Haus restauriert. Dabei entdeckt sie die Aufzeichnungen von Luise und nimmt teil an einer dramatischen Geschichte und ihren Auswirkungen auf die folgenden Generationen.


Die Autorin nahm mich als Leser auf Zeitreise mit.
Ich tauchte ein in dunkelste Zeit des letzten Jahrhunderts.
Wurde Zeuge, wie man eine ganze Generation in großes Unglück stürzte und fast ein ganzes Volk auslöschte.
Dieser Teil der Gesichte empfand ich, am bewegendsten.
Ich musste oft schlucken, wenn ich miterleben musste, was Luise alles erleiden und erdulden musste, aber trotz allem, niemals ihren Stolz und ihren Lebensmut verlor.

Sofie, die Hauptprotagonisten aus dem Teil, der in der Gegenwart spielt, ist auch sehr sympathisch, hatte aber als Charaktere für mich nicht ganz so einen Tiefgang, wie Luise.
Ich konnte für Luise mehr Empathie zulassen.
Aber das sind meine Empfindungen und es tat natürlich dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Schön fand ich auch die Orts und Landschaftbeschreibungen, die immer wieder ins Buch einflossen. Dadurch wurde es lebendig, was natürlich auch zusätzlich dem schönen Schreibstil der Autorin geschuldet war.
Sie verstand es, mich von den ersten Seiten an abzuholen und er nach der letzten wieder ins reale Leben zu entlassen.
Ich möchte gerne 5 Sterne vergeben



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2021

Ausflug nach Ostfriesland

Taxi, Tod und Teufel - Die Rückkehr des Deichdüvels
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Aus dem Klappentext



Ein Touristenpärchen stirbt auf dem Deich vor Palinghuus - offensichtlich ermordet! Am Tatort hinterlässt der Mörder ein Bekennerschreiben, das mit "Der Deichdüvel" unterzeichnet ...

Aus dem Klappentext



Ein Touristenpärchen stirbt auf dem Deich vor Palinghuus - offensichtlich ermordet! Am Tatort hinterlässt der Mörder ein Bekennerschreiben, das mit "Der Deichdüvel" unterzeichnet ist. Der Vorfall sorgt für große Unruhe in Palinghuus. Denn beim Deichteufel handelt es sich um eine Sagengestalt aus der Zeit, als die Deiche gebaut wurden.





Ich habe mich auf die 6. Fahrt ins Taxi Tod und Teufel begeben um einen neuen Cosy Krimi zu erleben. Man muss nicht zwangsläufig die Vorgänger gelesen haben, um der Handlung zu folgen, aber die Serie hat Unterhaltungswert.

Schauplatz ist der fiktive Ort Paalinghus, der bedingt durch den Fährverkehr nach Baltrum für Neßmersiel stehen könnte, aber auch für jeden anderen der schönen Sielorte an der Küste.

Hier hätte ich mir auch ein paar mehr Orts-und Landschaftsbeschreibungen gewünscht.

Ich, als „Stamm-Urlauber“ von Bensersiel konnte mir zwar die Schauplätze vor meinem inneren Auge aufrufen, aber es gibt auch sicher Leser, die noch nie das traumhafte Wattenmeer erleben durften.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und man ist sofort in der Handlung und auf Spurensuche mit Sarah.

Wer allerdings einen blutigen, spannungsgeladenen Krimi erwartet, wird enttäuscht sein.

Wie schon geschrieben, es ist ein Cosy und der lebt von einer unaufgeregten Handlung,

von seinen Charakteren, seinem Humor und dass auch mal was gebogen wird, dass es paßt und am Ende ein Ganzes gibt.

Ich habe mich auf jeden Fall von der ersten Seite unterhalten gefühlt und freue mich jetzt schon, auf eine neue Fahrt mit dem Yellow Taxi.

Ein Buch, dass sicher noch Platz in der Strandtasche findet.

Schön finde ich auch das Cover. Es verleitet dazu, das Buch in die Hand zu nehmen.

Ich möchte gerne 4 Sterne vergeben

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2021

Spannung garantiert

Verlorene Engel
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Aus dem Klappentext

An dunklen Herbstabenden 1956 werden in Dresden wiederholt Frauen brutal vergewaltigt. Als auch noch eine tote Frau an der Elbe gefunden wird, werden in der verunsicherten Bevölkerung ...

Aus dem Klappentext

An dunklen Herbstabenden 1956 werden in Dresden wiederholt Frauen brutal vergewaltigt. Als auch noch eine tote Frau an der Elbe gefunden wird, werden in der verunsicherten Bevölkerung die Rufe nach Selbstjustiz laut. Kommissar Max Heller und sein Team ermitteln unter Hochdruck. Mithilfe eines weiblichen Lockvogels gelingt es ihnen, einen Verdächtigen festzunehmen. Der von Narben entstellte Mann gesteht zwar die Vergewaltigungen, leugnet aber den Mord.

Ich oute mich mal als Fan von Kommissar Heller und seinen manchmal skurrilen Ermittlungsmethoden.
Auch in Band 6, konnte er hiermit, wieder bei mir punkten.
Mit seiner bildlichen und lebendigen Schreibweise, versteht es der Autor,
mich ins noch immer durch die Kriegsschäden gezeichnete Dresden und zu den traumatisierten Menschen dieser Stadt, mitzunehmen.
Er hat für jeden seiner Protagonisten eine eigenständige Persönlichkeit erschaffen und man hat das Gefühl, sie alle zu kennen.
Wie auch in den Vorgängern dieser Reihe, herrscht von Anfang an eine Grundspannung, die sich im Laufe der Geschichte steigert.
Bedingt durch einige Finten, weiß man nie, ob man den eigenen Instinkten trauen kann, was den Ausgang des Romans angeht.
Ich habe es genossen, diesen Krimi zu lesen und hoffe, dass Max Heller nicht allzu bald in Rente geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere