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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2021

Ein netter Taunuskrimi

In ewiger Freundschaft
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Aus dem Klappentext

Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen ...

Aus dem Klappentext

Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer Autoren wegen Plagiats ans Messer lieferte – ein Skandal und vielleicht ein Mordmotiv?

Das Buch hat für mich Licht und Schatten. Die Hauptprotagonisten sind wieder liebevoll ausgearbeitet und jeder für sich hat seine eigene Persönlichkeit.
Allerdings waren es für meinen Geschmack zu viele Nebenakteure, bei denen es mir manchmal schwer gefallen ist, nicht den Überblick zu verlieren.
Auch fand ich die vielen Anspielungen auf frühere Bücher nicht sehr gelungen.
Gerade für Neuleser sind diese sicher befremdlich, da ihnen das Hintergrundwissen fehlt.
Interessant fand ich hingegen den Einblick ins Verlagswesen.
Die Handlung des Kriminalfalls war überwiegend spannend und erst gegen Schluss, offenbarte sich der Täter.
Allerdings konnte mich dieser nicht überzeugen. Das Ganze war mir dann doch ein wenig zu sehr konstruiert, bzw. Zuviel auf Aktion gemacht. Das passte für meinen Geschmack, nicht zu der übrigen Handlung.
Für mich ein gutes, durchschnittliches Buch, für das ich gerne solide 3 Sterne vergeben möchte.

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Veröffentlicht am 17.10.2021

Die Zeitreise geht weiter

Die Wunderfrauen
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Aus dem Klappentext



1972, während der Olympischen Spiele in München, kämpft Luise mit allen Mitteln darum, ihr kleines Lebensmittelgeschäft in Starnberg trotz der Supermarktkonkurrenz zu erhalten. ...

Aus dem Klappentext



1972, während der Olympischen Spiele in München, kämpft Luise mit allen Mitteln darum, ihr kleines Lebensmittelgeschäft in Starnberg trotz der Supermarktkonkurrenz zu erhalten. Außerdem muss sie sich eingestehen, dass ihre Ehe nun endgültig am Ende ist – und mit dem neuen Gesetz zur Ehescheidung wagt sie einen ungeheuerlichen Schritt. Rückhalt in diesen turbulenten Zeiten geben ihr die drei Freundinnen: Helga, die von einer eigenen Arztpraxis träumt, Marie, die alle Energie in ihren Reiterhof steckt und Annabel, die sich endlich der Vergangenheit ihrer Familie stellt. Bei all den neuen Chancen merken sie: Das größte Abenteuer ihres Lebens fängt jetzt erst an.



Bei dem Buch handelt es sich um den 3.Teil der Wunderfrauen Trilogie.

Man sollte schon die beiden ersten Bände gelesen haben, um besser in diese wundervolle,

mit viel Liebe erzählten Nachkriegsgeschichte, mit 4 tollen Frauen, eintauchen zu können.



Wie auch im ersten und im zweiten Band hat es die Autorin wieder verstanden, die Charakter der 4 Freundinnen hervorragend auszuarbeiten und jeder von ihnen eine eigene

Persönlichkeit einzuhauchen.

Ihr bildlicher Erzählstil trägt dazu bei, dass man sich als Leser zurück in die frühen 70, iger und zur Olympiade nach München katapultiert gefühlt hat. Gerade die Olympiade ist auf Grund ihrer schrecklichen Ereignisse immer im Kopf.

Jede der Hauptprotagonisten hat ihr Päckchen zu tragen, aber alle 4 schaffen es ihr Leben zu meistern, auch wenn es oft nicht einfach ist.

Ich fühlte mich, wie schon auch im ersten Band und Band 2 von der ersten Seite an gut unterhalten und hatte viel Freude dabei, diese tollen Frauen auf ihrer Reise begleiten zu dürfen. Dieses Buch ist ein toller Abschluss zu einer überaus spannenden Zeitreise.

5 Sterne und ein großes Lob an die Autorin

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Veröffentlicht am 06.08.2021

Durchwachsen

Todeswelle
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Aus dem Klappentext

Emma Klar, Privatdetektivin in Wismar, erhält einen scheinbar unverfänglichen Auftrag. Für eine Beratungsfirma soll sie einen Mitarbeiter beschatten, der im Verdacht steht, Werkspionage ...

Aus dem Klappentext

Emma Klar, Privatdetektivin in Wismar, erhält einen scheinbar unverfänglichen Auftrag. Für eine Beratungsfirma soll sie einen Mitarbeiter beschatten, der im Verdacht steht, Werkspionage zu betreiben. Bastian Gundlach jedoch verhält sich völlig unauffällig – bis er eines Tages nach vielen Umwegen zu dem kleinen Ort Zierow fährt, um sich dort mit einer jungen Frau zu treffen. Wenige Tage später endet Emmas Auftrag. Man scheint mit ihren dürftigen Ergebnissen zufrieden zu sein. Doch dann werden am Strand von Hoben zwei Leichen gefunden: Bastian Gundlach und eine junge Frau.


Emma Klar ermittelt auch in ihrem 6.Fall in Wismar und Umgebung.
Wieder sind ihre Ermittlungsmethoden außerhalb der Norm und auch ihr Team bewegt sich mehr oder weniger am Rande der Legalität.
Der Krimi hat mich von Anfang an, die Spannung vermissen lassen.
Diese ist auch nicht im Laufe der Handlung eingetreten.
Irgendwie plätscherte Handlung einfach so vor sich hin.
Dies kenne ich eigentlich nicht so von der Autorin, die zu einer meiner liebsten Regiokrimischreiber gehört.
Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und jeder von ihnen hat seine eigene Persönlichkeit, so dass man sofort einen Bezug zu ihnen aufbauen konnte.
Der Schreibstil ist schon flüssig und bildlich, so dass man sich an der Ostsee währte, um dort mit Emma auf Ermittlung zu gehen.
Aber wie gesagt, mit der Handlung, bzw. deren Umsetzung wurde ich nicht warm.
Ich möchte trotzdem gerne 3 Sterne vergeben, auch wenn ich nicht abgeholt wurde.
Natürlich werde ich auch das nächste Buch der Autorin lesen wollen.

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Veröffentlicht am 01.08.2021

Sehr lesenswert

Das letzte Bild
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Aus dem Klappentext

Als die Schriftstellerin Eva zufällig auf ein Phantombild in einer Zeitung stößt, gerät ihr Leben plötzlich aus den Fugen. Es ist das Bild einer Frau, die im November 1970 im norwegischen ...

Aus dem Klappentext

Als die Schriftstellerin Eva zufällig auf ein Phantombild in einer Zeitung stößt, gerät ihr Leben plötzlich aus den Fugen. Es ist das Bild einer Frau, die im November 1970 im norwegischen Bergen gewaltsam zu Tode gekommen ist und deren Identität nie aufgedeckt wurde. Doch warum sieht diese Frau ihrer Mutter zum Verwechseln ähnlich? Als Eva die Mutter mit ihrer Entdeckung konfrontiert, weiß sie sofort, dass sie auf ein dunkles Familiengeheimnis gestoßen ist, dem sie auf den Grund gehen muss.

Das Buch liegt ein wahret Kriminalfall zugrunde.
Die Autorin hat ihn zusammen mit einer fiktiven Geschichte, zu einem spannenden und auch ergreifenden Roman verarbeitet.
Er spielt in 2 Zeitebenen und gibt dem Lesern einen eindrucksvollen und beklemmenden Eindruck in die dunkelste Geschichte Deutschlands.
Die Charaktere wurden sorgfältig ausgearbeitet und jedem Protagonisten eine eigene, eindrucksvolle Persönlichkeit eingehaucht.
Die Familiengeschichte ist spannend und hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Ich fühlte mich von der ersten Seite an gut unterhalten und wurde vom Schluß überrascht.
Der Autorin ist wieder ein tolles Buch gelungen.
Dafür möchte ich ihr gerne 5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 31.05.2021

Urlaubsfeeling und...

Lachmöwe
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Aus dem Klappentext

Eine tote Altenpflegerin und ein Fernsehteam bringen das Leben auf Sylt ordentlich durcheinander. Ein gewisser Leonardo sucht mithilfe der Medien seine große Liebe, die er seit Jahrzehnten ...

Aus dem Klappentext

Eine tote Altenpflegerin und ein Fernsehteam bringen das Leben auf Sylt ordentlich durcheinander. Ein gewisser Leonardo sucht mithilfe der Medien seine große Liebe, die er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Mamma Carlotta hängt an den Lippen der Reporter – Amore, wie spannend! Und dann ist da ja noch der Fall um Geertje Verbecks verstorbene Pflegerin, die offensichtlich ermordet wurde


Bereits zum 15. Mal darf man als Leser mit Mamma Charlotta hoch in den Norden auf die Ferieninsel Sylt reisen und ihren Italienischen Charme und ihr Temperament erleben.

Die Charaktere sind wie immer gut und liebevoll ausgearbeitet, so dass man sich als „Stammleser“ wie ein Teil dieser verrückten Familie fühlt.
Wie immer kommt auch die kulinarische Seite nicht zu kurz und die bildliche Beschreibung der Landschaft, entführte mich ans Meer.
Verschiedene Handlungsstränge machten die Geschichte spannend, aber auch humorvoll.
Eine kleine Auszeit aus dem Alltag und eine Lektüre, die in jeder Strandtasche noch Platz findet.
Von mir 4 Sterne und ich freue mich, die Rezepte auszuprobieren, die natürlich nicht fehlten.

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