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Veröffentlicht am 22.07.2020

England und seine Krimis

Mord in guter Tradition
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Aus dem Klappentext

Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ...

Aus dem Klappentext

Der Banker Everett Runcie wird tot in einem Hotelzimmer in Leeds aufgefunden. Wurde er ermordet? Runcies Witwe beauftragt Kate Shackleton herauszufinden, wie ihr Mann ums Leben gekommen ist. Ihr Freund, Chief Inspector Marcus Charles, der den Fall für Scotland Yard untersucht, ist darüber nicht sonderlich erfreut. Zumal sich der Mord rasch zu Kates bisher kompliziertesten – und persönlichsten – Fall entwickelt ...
Bei dem Buch handelt es sich um eine Krimiserie rund um die Privatdetektivin Kate Shackleton. Es handelt sich hierbei um Band 4.
Man muss nicht unbedingt die Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Allerdings ist es schade, denn jeder Buch ist lesenswert.

Schon das Cover sticht ins Auge. Es ist im typischen Stil des Englands in den 20.gern des letzten Jahrhunderts gehalten. Sehr ansprechend und es macht Lust, das Buch in die Hand zu nehmen.

Dieses Buch lebt nicht von Blut und Gewalt, sondern von seinen Protagonisten.
Hier hat es die Autorin geschafft, jedem seinen eigenen Charakter einzuhauchen, ihn oder sie, lebendig werden zu lassen. Besonders die Details zwischen den Zeilen, das Zwischenmenschliche, ist ihr sehr gut gelungen. Schön, das Wiedersehen von Kate und Marcus, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind.
Der bildliche Schreibstil trägt dazu bei, dass man sich ins gute, alte England des vorigen Jahrhunderts zurückgesetzt fühlt.
Spannung war auch vorhanden und das Ende überraschend.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und freue mich auf den 5. Band
Von mir 4 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2020

Wen verbirgt die Maske

Mydworth - Mord beim Maskenball
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Aus dem Klappentext

Lady Lavinias jährlicher Maskenball auf Mydworth Manor ist einer der gesellschaftlichen Höhepunkte in dem kleinen Städtchen. Aber als einer der Gäste am See des Anwesens tot aufgefunden ...

Aus dem Klappentext

Lady Lavinias jährlicher Maskenball auf Mydworth Manor ist einer der gesellschaftlichen Höhepunkte in dem kleinen Städtchen. Aber als einer der Gäste am See des Anwesens tot aufgefunden wird, ist die Party schlagartig vorbei. Zunächst sieht es aus wie ein Herzinfarkt. Aber Harry und Kat vermuten, dass der Tote mit der Maske tatsächlich das Opfer eines cleveren Mörders geworden ist, und beginnen zu ermitteln ...

Bei dem Band handelt es sich um den 4. Band rund um das sympathische Ehepaar Mortimer.

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und mit gefüllt.

Man muss nicht zwangsläufig die anderen gelesen haben, um der Handlung folgen zu können.
Allerdings verpasst man eine schöne Krimiserie, die Spaß macht, sie zu lesen.
Der Schreibstil isr flüssig, man ist sofort in der Geschichte und durchlebt zusammen mit Kat und Harry einen spannenden Kriminalfall.
Die bildliche Beschreibung führt den Lesern in das England der 20.iger Jahre des letzten Jahrhunderts und in das Leben des Landadels.
Ein Buch, dass auch mal und den Alltag vergessen lässt. Zusammen mit einer guten Tasse Tee, eine kleine Auszeit.
Sicher nicht literarisch die erste Liga, aber auf jeden Fall unterhaltsam und es macht Spaß, das Buch zu lesen.

Schön fand ich, dass immer wieder der schwarze, englische Humor durchblitzt.
Gerne möchte ich noch mehr Zeit mit dem adligen Paar verbringen und freue mich schon auf den nächsten Fall mit LORD UND LADY MORTIMER.
Von mir 5 Sterne für die schönen Lesestunden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2020

Gelungener Auftakt

Halligmord
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Aus dem Klappentext

Ein herbstlicher Sturm an der friesischen Küste fördert ein düsteres Geheimnis zutage: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten ...

Aus dem Klappentext

Ein herbstlicher Sturm an der friesischen Küste fördert ein düsteres Geheimnis zutage: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im friesischen Marschboden gelegen haben müssen. Wer war der Tote? Minke van Hoorn, ehemalige Meeresbiologin und erst seit kurzem als Kommissarin zurück in ihrer friesischen Heimat, hat bei ihrem ersten Fall eine harte Nuss zu knacken.

Ein kleines Stück Urlaub
Dies ist der erste Fall rund um die junge Kommissarin Minke.
Der Schreibstil ist flüssig und man ist sofort in Handlung. Man ist von ihr gefangen und die Spannung ist gleich da.
Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet. Minke ist eine sympathische Person und man muss sie mögen.
Der bildliche Erzählstil trägt dazu bei, dass man das Meer sehen, riechen und hören kann.
Der Auftakt zu einer neuen regionalen Krimireihe ist gelungen.
Man darf gespannt, ob es der Autorin gelingt, das Lesegefühl auch in den 2.Band zu transportieren.
Das Cover ist sehr schön und passt hervorragend in die Landschaft.
Es fordert den Leser auf, dass Buch in die Hand zu nehmen und das Buch lesen zu wollen.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber auch, ein paar weniger Akteure hätten dem Bich gut getan. Diese fand ich manchmal ein wenig verwirrend.
Von mir 4 Sterne zu diesem gelungen Einstieg.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2020

Spannung garantiert

Ich bin dein Tod
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Aus dem Klappentext

Ein Mörder schickt seinen Opfern Nachrichten, bevor er sie tötet. Die Suche nach ihm wird für Kommissar Dühnfort zur besonderen Herausforderung. Er hat gerade seine neue Stelle in ...

Aus dem Klappentext

Ein Mörder schickt seinen Opfern Nachrichten, bevor er sie tötet. Die Suche nach ihm wird für Kommissar Dühnfort zur besonderen Herausforderung. Er hat gerade seine neue Stelle in der Abteilung Operative Fallanalyse angetreten und muss sich bewähren. Als das Team der Profiler im Laufe mehrerer Wochen zu verschiedenen Tatorten gerufen wird, erkennt er als Erster den Zusammenhang. Doch sein Vorgesetzter glaubt nicht an einen Serienmörder. Ein fataler Fehler.

Dies ist der 9. Fall aus der Dühnfort-Reihe.
Wie auch bei den Vorgängern findet man sich als Leser sofort in der Handlung wieder.
Man muss auch nicht die Vorgänger gelesen haben, um der Handlung folgen zu können.
Die Charaktere sind wieder liebevoll ausgearbeitet.
Die Autorin hat es verstanden, jedem von ihnen eine eigene Persönlichkeit zu geben.
Schön auch, dass man einen Blick ins Privatleben der Kommissare Dühnfort/ Angelucci werfen darf.
Das macht das Buch lebendig.
Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung von Anfang an vorhanden.
Sie steigert sich im Laufe der Handlung und endet in einem Finale, auch wenn dieses vorhersehbar war.
Ein gelungenes Buch, mit Tiefgang.
Das Cover ist im gleichen Stil, wie die Vorgänger. Schlicht, aber es würde mich jetzt nicht animieren, das Buch in die Hand zu nehmen, wenn ich die Autorin nicht kennen würde und wüsste, dass sie ein Garant für Spannung ist.
Von mir 5 Sterne und die Hoffnung auf Band 10.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2020

Sylt hat wieder einen Mord

Zugvögel
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Aus dem Klappentext

Erst machen die Zugvögel Rast auf Sylt, dann folgen in Scharen die Touristen - und schließlich kommen die Zirkusleute. Für Mamma Carlotta ein willkommenes Vergnügen, bis sie einen ...

Aus dem Klappentext

Erst machen die Zugvögel Rast auf Sylt, dann folgen in Scharen die Touristen - und schließlich kommen die Zirkusleute. Für Mamma Carlotta ein willkommenes Vergnügen, bis sie einen Artisten der Truppe sieht: Er hat ihrer Cousine Violetta vor vielen Jahren das Herz gebrochen. Das ist ja noch aufregender als der Häkelclub, den Charity-Lady Flora Engelbeck organisiert! Und Violetta kommt sogar höchstpersönlich auf die Insel, um sich den Verflossenen vorzuknöpfen....

Bei dem Buch handelt es sich um den 14. Band aus der Mama Carlotta.
Für mich ist er allerdings einer der schwächeren.
Die Charaktere und auch die Landschafts-und Ortsbeschreibungen waren zwar wie gewohnt gut ausgearbeitet, aber es fehlte mir Spannung.
Viele Teile der Handlung drehten sich im Kreis und verschiedene Stränge wiederholten sich, was ich beim Lesen ermüdend fand.
Ein paar Seiten weniger, hätten meiner Meinung nach, dem Buch gutgetan und es belebt.
Schön fand ich hingegen wieder den Rezeptanhang. Hier muss ich unbedingt
Latte dolce fritto
ausprobieren.
Das Lektorat müsste an verschiedenen Stellen nacharbeiten.
So heißt es: ... winkt er Caroline zu, dabei ist diese auf dem Weg zum Flughafen.
Auf Seite 257 Taste, nicht Tasse und auf Seite 412 sah in erstaunt an und nicht hat...
Auch wenn mich diese Folge nicht ganz erreicht hat, möchte ich trotzdem 3 Sterne vergeben.
Eine nette Lektüre für den Strandkorb.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere