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Shanna1512

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Veröffentlicht am 18.08.2019

Nicht überzeugend, schade

Die Todesbotschaft
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Aus dem Klappentext

Ein Mann stirbt bei einem Verkehrsunfall, eine Bergsteigerin verunglückt, und eine Frau wird von einem Einbrecher überrascht und getötet – auf den ersten Blick drei Todesfälle ohne ...

Aus dem Klappentext

Ein Mann stirbt bei einem Verkehrsunfall, eine Bergsteigerin verunglückt, und eine Frau wird von einem Einbrecher überrascht und getötet – auf den ersten Blick drei Todesfälle ohne Zusammenhang. Doch nicht für die junge Künstlerin Finja, denn sie ist mit allen Opfern befreundet oder auf die eine oder andere Weise verwandt. Sie reist aus Berlin in ihre Heimat am Tegernsee und stellt entsetzt fest, dass jemand die vermeintlichen Unfälle in Todesanzeigen angekündigt hatte...

Um es vorweg zu nehmen, ich bin ein Fan von der Schriftstellerin.
Ich liebe es, in ihre Bücher einzutauchen und gemeinsam mit den Protagonisten zu leben, leiden und einen Kriminalfall zu erleben.
Dieses Mal ist mir dies schwer gefallen. Ich wurde einfach mit keinem der einzelnen Charaktere wirklich warm.
Finja ist für mich überwiegend blass geblieben und ich fand sie Stellenweise sehr naiv. Was im Übrigen auch auf ihren Schwager zutrifft. Die beiden stolpern oft planlos durch die Geschichte und lassen sich von ihren Vätern und deren Partnern vorführen.
Auch fehlte es mir an Spannung. Manchmal war die Geschichte recht langatmig und auch unglaubwürdig.
Wer bitte schön schaut tatenlos zu, wenn ein Familienmitglied nach dem anderen getötet wird?
Schade, man hätte sicher mehr aus dem Plot machen können.
Spannend fand ich den Teil, in dem die skrupellose Arbeitsweise der Detektei beschrieben wurde. Es ist schon erschreckend, wie ohne Gewissen und Moral vorgegangen wird, um an die intimsten Geheimnisse von Personen zu kommen.
Interessant fand ich auch die Geschichte von Gesa. Wie schnell und leicht man doch in Mühlen der Psychiatrie geraten kann.
Alles in allem, war das Buch nett zu lesen, mehr aber nicht.
Für mich leider das schwächste der Autorin, deshalb möchte ich nur 3 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Beklemmend und zerstörend

Totenland
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Aus dem Klappentext

Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung ...

Aus dem Klappentext

Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt.


.... wie steht es im Buch: Druwe, durch dich habe ich gelernt, dass die Welt nicht nur Schwarz, oder Weiß ist. Durch dich habe ich ein großes Grau kennenlernen dürfen...

Wie wahr ist diese Aussage von Ludwig Steinfeld, dem Roten Ludwig, der 12 Jahre nur wegen seiner politischen Gesinnung im KZ saß...

Wie wichtig ist sie gerade in der heutigen Zeit , in der die Braune Soße wieder hochkocht.
Wie wichtig ist es, dass man nicht vergessen darf.
Jens Druwe zeigt dem Leser, wie nahe Täter- und Opferschaft beieinander liegen.

Dem Autor ist ein Buch gelungen, dass spannend und zerstörend zu gleich ist.
Es regt zum Nach-und Umdenken an.

Die Recherchen für Buch sind ausgesprochen gut und der Autor erklärt im Abspann, was Fiktion ist und was geschichtlich belegt.

Ein Kriminalfall, gepaart mit Zeitgeschichte und sehr authentischen Hauptprotagonisten, machen es zu einem Werk, welches sich zu Lesen lohnt.

Ich möchte es all denen ans Herz legen, die ein Buch mit Tiefgang suchen und bewerte es mir 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.07.2019

Ohne große Spannung

Spreemörder
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Aus dem Klappentext

Die Kripo Berlin fischt kurz nacheinander die Einzelteile zweier weiblicher Leichen aus der Spree. Die Ermittler Thilo Franz und Dirk Meister ahnen, dass sich ein kaltblütiger Mörder ...

Aus dem Klappentext

Die Kripo Berlin fischt kurz nacheinander die Einzelteile zweier weiblicher Leichen aus der Spree. Die Ermittler Thilo Franz und Dirk Meister ahnen, dass sich ein kaltblütiger Mörder in ihrer Stadt herumtreibt. Als der eingeschaltete Rechtsmediziner prognostiziert, dass der Täter über ausgereifte medizinische Kenntnisse verfügt und entsprechend intelligent sein muss, vermuten die Polizisten das Schlimmste.

Ich habe mir mit dem Buch schwer getan.
Irgendwie bin ich nie richtig in die Geschichte rein gekommen.
Ich kann nicht richtig festmachen, an was es gelegen hat.

Waren es die verschiedenen Handlungsstränge, die mir im Grunde zu viel waren und deren Grund sich mir eigentlich nie richtig erschlossen haben?

Sicher fanden sie irgendwie dann zusammen, allerdings wirkte einiges doch sehr konstruiert und unglaubwürdig.
Ein Beispiel, Achtung Spoiler: die Polizei lässt einen Zivilisten an ihren Computern rumspielen...

Auch wurde ich mit den Hauptprotagonisten nicht warm und ich fand keinen in irgendeiner Weise sympathisch.

Der Schreibstil ist recht flüssig, allerdings wurde mein Lesefluß durch die ständigen Sprünge in die Handlungsstränge gebremst.
Dadurch wurde bei mir keine Spannung aufgebaut.
Der Krimi plätscherte vor sich hin und endete ohne große Überraschung.

Schade, ich würde gerne eine bessere Bewertung geben, aber mehr als 2,5 Sterne kann ich nicht vergeben.

Veröffentlicht am 20.07.2019

Die dunkle Seite einer Familie

Kinderspiel - Die Fesseln der Vergangenheit
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Aus dem Klappentext

Wer ermordete Ilona? Und wer steckt hinter dem aktuellen Verbrechen? Die Ermittlungen fördern schließlich ein Familiendrama zutage, das auf einem Gutshof in Ostpreußen im Winter 1945 ...

Aus dem Klappentext

Wer ermordete Ilona? Und wer steckt hinter dem aktuellen Verbrechen? Die Ermittlungen fördern schließlich ein Familiendrama zutage, das auf einem Gutshof in Ostpreußen im Winter 1945 seinen Lauf nahm und dessen Folgen bis in die Gegenwart hinein reichen. Tobi Miller und Chefinspektor Bruno Horvath führen in diesem Verwirrspiel einen Kampf gegen die Zeit und gegen den Tod...

Wer dieses Buch liest, braucht starke Nerven.
Ich habe mehr als einmal eine Auszeit gebraucht, um durchatmen zu können.
Das Buch ist spannend und verstörend zu gleich.
Der Leser taucht immer wieder gemeinsam, mit den Protagonisten, in die Tiefen ihrer zerstörten und gequälten Seelen ab.

Der Autor hat es geschafft, von Anfang an eine Spannung aufzubauen, Finten zu legen, verschiedene Handlungsstränge zu konstruieren , die sich am Schluß zu einem Finale finden, mit dem ich so nicht gerechnet habe.
Sehr interessant fand ich dabei die Zeitreise ins Jahr 1945, in der aller Übels Anfang liegt.

Ebenso möchte ich die Einblicke in die Arbeit von Tobi in der Todeszelle erwähnen.
Sehr informativ und beklemmend.

Die sehr gute Ausarbeitung der Hauptprotagonisten haben ein Übriges dazu beigetragen, das ein wirklich guter Thriller entstanden ist, den ich gerne gelesen habe und mit 4 Sternen weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 19.07.2019

Gute Idde, Umsetzung na ja

Lunch im Glas
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Lunch im Glas

die Idee klingt im ersten Mal spannend und weckte meine kreativen Vorstellungen.

Konnte die Autorin diese erfüllen? Konnte sie meinen Appetit anregen?
Ich hatte die Hoffnung, vielleicht ...

Lunch im Glas

die Idee klingt im ersten Mal spannend und weckte meine kreativen Vorstellungen.

Konnte die Autorin diese erfüllen? Konnte sie meinen Appetit anregen?
Ich hatte die Hoffnung, vielleicht auch meinen Mann zu einem gesunden Lunch verführen zu können.

Das Buch/Büchlein hat 64 Seiten und zu fast jedem Gericht ein Foto.
Was mir sich am Anfang nicht erschlossen hat, ist die Kürbissuppe. Zu ihr gibt es kein Foto und es befindet sich auch nicht unter Suppen, sondern steht, ich nenne es einfach mal: „nur so im Raum“.

Mir persönlich hat auch die Abwechslung gefehlt. Die meisten Gerichte sind einfach nur Salate. Dann gibt es noch ein paar Suppen und was Süßes.
Ich vermisse Gerichte, die mehr sättigend sind.
Außerdem hätte ich mir mehr „Hausmannskost“ gewünscht.
Die meisten Gerichte haben so exotische Zutaten, dass ich sie entweder nicht kenne, bzw. nicht weiß, wo ich sie kaufen sollte.
Für mich, wenig alltagstauglich.

Das Büchlein ist nett, mehr aber auch nicht.