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Veröffentlicht am 04.09.2018

Hüte Dich vor den Puppen

Das Porzellanmädchen
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Aus dem Klappentext

Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher ...

Aus dem Klappentext

Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele, und ihre Bücher gehen unter die Haut. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, und eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sie will eintauchen in die bedrohliche Atmosphäre des einsam gelegenen Hauses, in dem sie einst gefangen war, und versuchen zu verstehen, was damals geschah.

Was habe ich von diesem Buch erwartet? Spannung, schlaflose Nächte, Alpträume, einfach nur Unterhaltung vom Feinsten.
Was habe ich bekommen?
Genau dies, was ich mir gewünscht habe.
Als großer Fan der Nils-Trojan-Reihe, war ich gespannt, was der Autor dieses Mal aufs Papier gebracht hat.
Würde er an die Erfolgsserie anknüpfen können?
Definitiv JA. Er hat einen Thriller erschaffen, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Von Anfang an, hat er es verstanden, eine Spannung aufzubauen und diese bis zum Schluss auszubauen.
Mehr als einmal, hat mich das Schaudern gepackt.
Die Hauptprotagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und ich hatte das Gefühl, sie alle tatsächlich zu kennen.
Orts-und Landschaftsbeschreibungen haben dazu beigetragen, dass man mitten in dem Geschehen war und von dem Grauen umgeben.
Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, dass ich vorblättern wollte, um zu sehen, wie das Ende aussieht.
Das Fieber und der Bann der Puppen hatten mich komplett gefangen.
Ich bedanke mich bei dem Autor für diesen Lesegenuß.
Selbst ein Hannibal Lecter kann noch von ihm lernen.
5 Sterne von mir und noch viele Bücher.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Solid, aber nicht mehr

Was wir zu hoffen wagten
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Aus dem Klappentext Berlin, 1912: Felice träumt davon, Jura zu studieren, das aber ist Frauen im Kaiserreich verwehrt. Ihren Bruder Willi fasziniert die Welt des Films, doch er muss das väterliche Bankgeschäft ...

Aus dem Klappentext Berlin, 1912: Felice träumt davon, Jura zu studieren, das aber ist Frauen im Kaiserreich verwehrt. Ihren Bruder Willi fasziniert die Welt des Films, doch er muss das väterliche Bankgeschäft übernehmen. Die Jüngste schließlich, Ille, ist in einer Ehe mit einem brutalen Mann gefangen. Drei Geschwister, drei Hoffnungen, drei Lebensentwürfe, die bei Ausbruch des großen Kriegs völlig auf den Kopf gestellt werden. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, auch finde ich das Cover sehr gelungen. Allerdings habe ich mir schwer getan, in die Geschichte einzutauchen. Ich vermute, es lag an dem schon, spezifischem Schreibstil der Autorin. Das Ganze ist mehr oder weniger, im Erzählstil geschrieben. Mir fehlte dadurch die aktive Handlung und das „Dabeisein“. Die Spannung ging für mich dadurch weitgehend verloren. Erst nach dem ersten Drittel, kam ich in der Geschichte an. Hier kam es zu gute, dass Frau Saalfeld die Ereignisse des 1. Weltkrieges gut recherchiert hat. Man hatte das Gefühl mitten in den Kampfhandlungen zu sein und das Grauen hautnah mitzuerleben. Allerdings war dieser Teil auch zu ausführlich, wenn man bedenkt, dass das Buch die Geschichte von 3 Geschwistern erzählt. Besonders die Geschichte von Ille kam viel zu kurz. Sie hat fast überhaupt nicht stattgefunden. Erst auf den letzten Seiten widmet sich die Autorin ihr. Leider fällt dieser Teil viel zu kurz aus und ich fühlte mich irgendwie abgehängt. Auch muss ich sagen, dass mir die Hauptprotagonisten weitgehend nicht wirklich sympathisch waren. Einzig der Filmregisseur Wolfgang, der Reporter Quintus und der englische Offizier Brown, hatten für mich Tiefgang. Jeder von ihnen hat seinen Worten, auch wirklich Taten folgen lassen. Von Felice war ich über Stellen sogar ein wenig abgenervt. Sie hat sich ständig nur beschwert, aber auch nicht viel unternommen, um ihr Leben zu ändern. Alles im allem, ist es ein solides Buch, dass aber für mich kein Highlight ist. Da habe ich in den letzten Wochen eine weitaus spannendere Familiengeschichte gelesen. Dort habe ich mich wirklich als ein Teil der Familie gefühlt. Hier fehlte mir einfach der Draht. Ich vergebe 3 Sterne, die vor allem für den geschichtlichen Teil.

Veröffentlicht am 16.08.2018

Mehr als nur R.Pilcher

Cornwall - Eine kulinarische Rundreise
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Aus dem Klappentext:

Dies ist ein Reiseführer der ganz besonderen Art. Kommen Sie mit auf eine Rundreise zu den besten Restaurants, den urigsten Pubs und den schönsten Cafés Cornwalls.

Genau dies ist ...

Aus dem Klappentext:

Dies ist ein Reiseführer der ganz besonderen Art. Kommen Sie mit auf eine Rundreise zu den besten Restaurants, den urigsten Pubs und den schönsten Cafés Cornwalls.

Genau dies ist er, ein nicht alltäglicher Reiseführer. Wer erwartet, ausführliche Orts-und Sehenwürdigkeitenbeschreibungen zu finden, Kartenmaterial, alles rund um die Geschichte des Landes, die Öffnungszeiten von Banken, Ärzten und Apotheken und Tourenvorschläge, wird enttäuscht sein.
Dies findet man in diesem Reiseführer NICHT.
Er beinhaltet genau das, was sein Titel aussagt: Eine kulinarische Rundreise. Die besten Restaurants, Pubs und Strandbars.
Ob die vorgestellten Lokations, wirklich die besten sind, kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht bereist habe.
Da wir aber eine Rundreise durch Cornwall planen, steht das ein, oder andere auf unserem Wunschzettel.
Für mich ist dieses Buch ein toller Einstieg zu einer Reise.
Es ist liebevoll gestaltet, mit schönen Fotos und aussagekräftigen Beschreibungen der einzelnen Lokale, Restaurants und Bars, einschließlich Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten.
Auch fehlt eine kleine Ortsbeschreibung, in dem es sich befindet, nicht.
Für mich ein überaus gelungener Reiseführer, der anderen Art.
Dankeschön an den Autor Ralf Kabelitz hierfür.

Veröffentlicht am 14.08.2018

Wenig Spannung vorhanden

Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht
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Aus dem Klappentext:

London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. ...

Aus dem Klappentext:

London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.

Dieser Klappentext hat mich sofort angesprochen.
Ich dachte, dieses Buch musst du unbedingt lesen. Auch dass es sich hierbei um den Auftakt einer Familiensaga handelt, hat sein Übriges dazu beigetragen.
Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Ich habe auf eine explosive Familiengeschichte, mit tollen Charakteren, einem spannendem Kriminalfall und taffen Frauen gehofft.
Das Cover ist sehr ansprechend und passt zum Klappentext.
Dies war aber eins der wenigen Sachen an dem Buch, dass zu dem Klappentext gepasst hat.
Ich empfand das Buch weder als spannend, noch als sehr unterhaltsam. Leichte Kost, in dem etliche Klischees bedient.
Louisa, die eine der Hauptcharaktere war, kam für meinen Geschmack blass und unscheinbar rüber. Sie erinnerte mich ständig an ein verängstigtes Häschen. Von einer mutigen Ermittlerin kam wenig durch.
Die Geschichte setzte sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen, was ihr die Spannung nahm.
So hätte ich den Teil, Onkel Louisa nicht gebraucht. Einfach nur unnötig für die eigentlich Handlung, dem Mordfall Florence Nightingale Shore.
Das Buch hat sich über weite Strecken in langweiligen Dialogen verloren und erst im letzten Drittel ein wenig an Fahrt aufgenommen.
Dies und die Tatsache, dass dieser auch noch die ein, oder andere Überraschung bereit hielt, lassen mich schlechte 3 Sterne vergeben.
Ich möchte allerdings auch keinen weiteren Teil mehr von den Mitford Schwestern lesen.

Veröffentlicht am 05.08.2018

Das ging gar nicht

Ein Teil von ihr
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Aus dem Klappentext

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide ...

Aus dem Klappentext

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?

Ein Amokschütze, 2 Frauen, ein lange gehütetes Geheimnis, dies klingt nach Spannung, Thriller und schlafloseren Nächten. Soweit so gut, dies hatte ich mir gewünscht, bekommen habe ich, Langeweile pur, endlose Monologe, bei denen ich überhaupt nicht verstanden habe, um was es geht es da. Verweis auf :
Abschnitt 26.Juli 1986?
Ich habe diesen 2x gelesen und habe auch beim 2.Mal, den Sinn immer noch nicht erfasst. Es wird geredet und geredet und damit das Buch und die Spannung tot gequatscht. Sorry, aber genauso habe ich es empfunden.
Wäre es dieser Abschnitt alleine gewesen, ich hätte weiter gemacht, aber ehrlich, die beiden Hauptprotagonisten waren einfach nur unsympathisch. Wobei, die Mutter war noch zu akzeptieren. Aber Andrea, ich hatte das Gefühl, eine 14 jährige vor mir zu haben. Oh nein, diese hätte nicht Auto fahren. Also, eine unreife 16jährige.
Diese Frau hat mich einfach nur genervt.
Bei Seite 150 habe ich abgebrochen. Diesen Schwachsinn wollte ich mir nicht mehr länger antun.
Wie schon bei dem Buch: Die gute Tochter, war ich mega enttäuscht von dem Werk der Autorin. Was habe ich die Bücher rund um Sara Linton und Jeffrey Tolliver geliebt.
Ich habe die Bücher verschlungen. Aber nach dem Jeffrey Tolliver leider sterben musste, wurden die weiteren Bücher von Slaughter für meinen Geschmack immer abstruser.
Nein, für mich wird es kein weiteres Buch mehr von der Autorin geben.