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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2024

Großartige Fortsetzung über die Geschwister Manthey

Die Zeitungsdynastie – Verlorene Heimat
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In diesem zweiten Band über die Geschwister Manthey begleitet der Leser Victoria, Fritjof und Alexander durch die Jahre 1933 bis 1945. Vicki, die in Prag Zuflucht gesucht hat und hier als Reporterin arbeitet, ...

In diesem zweiten Band über die Geschwister Manthey begleitet der Leser Victoria, Fritjof und Alexander durch die Jahre 1933 bis 1945. Vicki, die in Prag Zuflucht gesucht hat und hier als Reporterin arbeitet, beschwört ihren Freund, dieses Land wieder zu verlassen. Sie fühlt sich hier nicht mehr sicher und möchte in Amerika in eine neue Zukunft starten. Doch eine Einreiseerlaubnis zu erhalten erweist sich als fast unmöglich. Dagegen gelingt es Fritjof ein Visum zu erhalten. Von New York aus sucht er nach Mittel und Wegen, um das Nazi-Regime zu bekämpfen. Alexander, inzwischen Alleininhaber des Verlags, biedert sich den Nazigrößen an.
Wie schon der erste Teil der Trilogie, hat mich auch diese Fortsetzung total gefesselt. Katrin Tempel hat auch hier die einzelnen Charaktere, gleichgültig ob sympathisch oder nicht, lebendig und überzeugend aufleben lassen. Sie führt mit einem bildhaften Schreibstil durch die spannende Handlung.
Jetzt fiebere ich dem Abschlussband entgegen, der im Januar 2025 erscheinen soll.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.11.2024

Sehr unterhaltsam

Der Ruf des schwimmenden Gartens
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Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich bereits einige Bücher der Autorin besitze und gelesen habe. Ich liebe ihre Art, wie sie ihre Geschichten erzählt, sehr. Auch dieses Mal hat sie mich nicht ...

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich bereits einige Bücher der Autorin besitze und gelesen habe. Ich liebe ihre Art, wie sie ihre Geschichten erzählt, sehr. Auch dieses Mal hat sie mich nicht enttäuscht.
In diesem Buch geht es um Sofie, eine Bremer Ärztin, die im Jahr 1914 plant, nach Madeira auszuwandern. Dort soll ein Krankenhaus mit einer Tuberkulosestation eröffnet werden. In Madeira angekommen muss sie feststellen, dass das Krankenhaus noch nicht fertiggestellt ist und dieses so schnell auch noch nicht geschehen wird. Sofie fängt an zu recherchieren und findet dabei erschreckende Dinge heraus.
Dieser Roman, bei dem natürlich auch die Liebe nicht zu kurz kommt, ist auf einem historischen Hintergrund aufgebaut. Die verschiedenen Charaktere hat Tara Haigh facettenreich und glaubwürdig dargestellt. Die dramatische, emotionale und fesselnde, manchmal jedoch ausschweifende Handlung ist reich an unvorhersehbaren Wendungen, dabei jedoch an keiner Stelle kitschig oder gar unglaubwürdig. Ein mitreißender und angenehmer Schreibstil führt durch dieses Buch.
Mich hat diese Geschichte wunderbar unterhalten und mir kurzweilige Lesestunden bereitet. Gerne empfehle ich es weiter. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Unterhaltsam mit geschichtlichem Hintergrund

Zeiten des Lichts – Die Begegnung am Meer
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In diesem Roman begibt sich der Leser nach Nordjütland in das Jahr 1884. Am Strand der Künstlerkolonie Skagen wird der Schiffbrüchige Arndt mehr tot als lebendig aufgefunden. Durch Ebbas Pflege, der Tochter ...

In diesem Roman begibt sich der Leser nach Nordjütland in das Jahr 1884. Am Strand der Künstlerkolonie Skagen wird der Schiffbrüchige Arndt mehr tot als lebendig aufgefunden. Durch Ebbas Pflege, der Tochter des ansässigen Arztes, überlebt er. Kurz nach seiner Genesung verlässt er das Haus des Arztes und hinterlässt einen Brief und goldene Münzen. Und niemand weiß, wer Arndt wirklich ist. Ebba, die sich in Arndt verliebt hat, findet ihn in einer abgelegenen Hütte am Strand. Doch Arndt hütet sein Geheimnis um seine Herkunft.
Dieser Roman, der einen Krimi in sich verbirgt, ist fesselnd und lässt die Protagonisten vielschichtig auf den Leser herüber kommen. Er führt ihn in ein Künstlermilieu, das anschaulich und nachvollziehbar dargestellt ist. Wolf Serno führt mit einem flüssigen und bildhaften Schreibstil durch die fesselnde Handlung, die teilweise unvorhersehbare Wendungen beinhaltet. Charaktere, die tatsächlich gelebt haben, bereichern dieses Geschichte.
Mir hat diese Geschichte unterhaltsame Lesestunden bereitet. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Außergewöhnlich, jedoch beachtenswert

Wir leben jetzt
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Erzählt wird die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft zwischen der 13jährigen Ru und dem 17jährigen Gabriel.
Gabriel ist der Sohn von Rus Gastfamilie, bei der sie in Kalifornien während ihres ...

Erzählt wird die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft zwischen der 13jährigen Ru und dem 17jährigen Gabriel.
Gabriel ist der Sohn von Rus Gastfamilie, bei der sie in Kalifornien während ihres Collegebesuches wohnt. Beide haben in ihrem eigenen Umfeld Kontaktprobleme, doch zueinander entwickeln sie geschwisterliche Gefühle. Nach dem Tod ihrer Mutter soll Ru zu ihrer Tante ziehen. Doch Ru und Gabriel beschließen dem zu entfliehen und machen sich auf in Richtung Norden, in die Einsamkeit von Kanada.
Anfangs hatte ich Probleme mich in die Handlung hineinzufinden, denn es kam einfach keine Spannung auf. Dieses änderte sich erst, als sich die zwei Jugendlichen auf ihre Reise begaben. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Diese Geschichte lebt durch die einzigartige Beziehung der beiden Protagonisten. Denn diese ist einzigartig und etwas ganz Besonderes.
Die Autorin hat hier einen ungewöhnlichen, jedoch lesenswerten Roman geschrieben, durch den sie mit einem flüssigen Schreibstil führt. 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.11.2024

Ganz großes Kino

Die Tochter des Roten Hauses
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Mit einem herzerfrischenden und leichten Schreibstil erzählt Natalie Hallward die Geschichte von Anne, die sich im Jahr 1803 aufmacht, den Tod ihres geliebten Freundes Laurin zu rächen. Sie folgt den Zeilen ...

Mit einem herzerfrischenden und leichten Schreibstil erzählt Natalie Hallward die Geschichte von Anne, die sich im Jahr 1803 aufmacht, den Tod ihres geliebten Freundes Laurin zu rächen. Sie folgt den Zeilen eines Gedichtes, das der Mörder an Hauswänden und Mauern hinterlässt.
Schon nach den ersten Seiten nahm mich die Geschichte gefangen und ließ mich tief in das Geschehen eintauchen. Ich hoffte, litt, freute und weinte mit der Protagonistin, die sich auch von Rückschlägen immer wieder erholt und ihrem Ziel folgt.
Besonders hat mir gefallen, dass die Autorin realhistorische Personen in die Handlung integriert hat. So bekam unter anderem die Großmutter von Clemens von Bretano, Sophie von La Roche, eine prägende Rolle in diesem Roman. Auch der Schinderhannes findet Erwähnung, wobei Anne einem seiner Komplizen, dem Schurken Franz Mundo begegnet. Und natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die sich allerdings nicht in den Vordergrund drängt.
Die einzelnen Charaktere sind detailliert und vielschichtig ausgearbeitet. Die Handlung mit ihren unvorhersehbaren Wendungen ist emotional, dramatisch, äußerst spannend und trotzdem an keiner Stelle kitschig oder unglaubwürdig.
Mich hat dieses Buch so gefesselt, dass es mir schwer fiel, es aus der Hand zu legen. Denn schließlich musste ich ja unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Mein Fazit: Freunden historischer Romane kann ich dieses tolle Buch nur empfehlen. Mit Überzeugung vergebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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