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Shilo_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2025

Trotz schwerer Themen sehr zu empfehlen

Wo die Sterne am hellsten leuchten
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Auch in ihrem neuen Buch schreibt Josefine Weiss eine hochemotionale Geschichte über Hoffnung, Schmerz, Schicksalsschläge, Trauerbewältigung und Neuanfang. Trotz Tabuthemen steht dabei das Thema Leben ...

Auch in ihrem neuen Buch schreibt Josefine Weiss eine hochemotionale Geschichte über Hoffnung, Schmerz, Schicksalsschläge, Trauerbewältigung und Neuanfang. Trotz Tabuthemen steht dabei das Thema Leben im Vordergrund. Mit ihrem ausdrucksstarken Schreibstil ließ sie mich sofort in die Handlung eintauchen. Detailliert und lebensecht sind die verschiedenen Charaktere beschrieben, sodass ich sie zu kennen glaubte und dadurch auch ihre Gefühle teilen konnte. Unvorhersehbare Wendungen sorgten für Spannung und so las ich das Buch auf einen Rutsch durch. Schließlich musste ich ja unbedingt wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Mich hat dieser wunderschöne und gefühlvolle Roman sehr berührt und auch zu Tränen gerührt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Eine sehr bewegende Trilogie

Wintertöchter Trilogie
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Die Autorin hat mit diesen drei Bänden eine ergreifende und emotionale Familiensaga geschrieben. Schon ab den ersten Seiten hat mich die Geschichte in seinen Bann gezogen. Besonders die ersten beiden Bände, ...

Die Autorin hat mit diesen drei Bänden eine ergreifende und emotionale Familiensaga geschrieben. Schon ab den ersten Seiten hat mich die Geschichte in seinen Bann gezogen. Besonders die ersten beiden Bände, - sie spielen in den 1940/50er Jahren -, in denen das erschütternde Schicksal der Anna Hochleitner geschildert wird, haben mir fast das Herz zerrissen. Es war kaum auszuhalten, wie viel Leid Anna und ihre Mutter Marie ertragen mussten. Der dritte Band schließlich macht einen großen Sprung in das Jahr 2004 nach Heidelberg. Das Geschehen wird ruhiger und der Leser erfährt, wie sich das Leben der beiden Töchter grundlegend verändert. Und es wird klar, wie alles zusammenhängt.
Diese Mehrgenerationen-Familien-Saga wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Durch den spannungsgeladenen Schreibstil der Autorin fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand legen, denn ich fieberte darauf zu erfahren, wie es weitergeht. Die Protagonisten sind glaubwürdig dargestellt und ihre Gedanken und Handlungen dadurch nachvollziehbar.
Dieser aufwühlende Dreiteiler hat mir bewegte Lesestunden bereitet. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Ein Sittengemälde der Nachkriegszeit mit Biss

Die Schwarze Gräfin. Geheimnisse an der Eisenstraße
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Die 29jährige Magdalena wird von ihrer Familie im Jahr 1949 mit Gustav, einem 20 Jahre älteren Mann, verheiratet. Es ist eine unglückliche Ehe für die junge Frau. Ihr Mann misshandelt sie und verbringt ...

Die 29jährige Magdalena wird von ihrer Familie im Jahr 1949 mit Gustav, einem 20 Jahre älteren Mann, verheiratet. Es ist eine unglückliche Ehe für die junge Frau. Ihr Mann misshandelt sie und verbringt seine Abende in der Dorfkneipe. Sie träumt von einem Leben im Luxus und weiß auch, wer ihr dieses Leben bieten würde. Um das zu erreichen, dazu ist ihr jedes Mittel recht.
Die Handlung überrascht immer wieder durch ihre unvorhersehbaren Wendungen. Erzählt wird überwiegend aus der Sicht der Protagonistin, einer interessanten und starken Frau, die mit Raffinesse versucht, an ihr hochgestecktes Ziel zu gelangen. Der Schreibstil führt flüssig durch die mit schwarzem Humor gespickte Geschichte.
Mich hat dieser Gesellschaftsroman gefesselt und mir sehr unterhaltsame Lesestunden bereitet. Gerne empfehle ich ihn weiter. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Macht neugierig auf die anderen Bücher der Autorin

Die Wächterin von Köln
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Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der 16jährigen Elsbeth nichts anderes übrig, als sich als Hübschlerin zu verdingen und im Bordell "Zur schönen Frau" in Köln zu arbeiten. Hier gehen die einflussreichsten ...

Nach dem Tod ihrer Mutter bleibt der 16jährigen Elsbeth nichts anderes übrig, als sich als Hübschlerin zu verdingen und im Bordell "Zur schönen Frau" in Köln zu arbeiten. Hier gehen die einflussreichsten Männer der Stadt ein und aus. Als ein Freier in ihrer Anwesenheit stirbt, wird sie des Giftmordes angeklagt. Ihr bisher unbekannter Halbbruder Nicolai Golatti, einer der mächtigsten Männer der Unterwelt, gibt sich ihr gegenüber zu erkennen und bewahrt sie vor einer Verurteilung. Nach dem Tod der Hurenwirtin übernimmt Elsbeth das Bordell, arbeitet mit ihrem Halbbruder zusammen und wird zur mächtigsten Frau in Köln. Anonym bewirkt sie dadurch viel Gutes. Doch dann wird Nicolai ermordet.
Es ist mein erstes Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Und ich muss gestehen, es hat mich ab der ersten Seite total begeistert. Petra Schier versteht es, den Leser zu fesseln, in das Mittelalter eintauchen zu lassen und die Handlung spannend, nachvollziehbar und realistisch zu erzählen. Angenehm ist der eindrucksvolle Schreibstil zu lesen, der die Sicht aus der Perspektive von Elsbeth beschreibt. Bildhaft sind die einzelnen Charaktere angelegt und ausgearbeitet. Spannend wurden die historischen Fakten in die Geschichte mit eingewoben, bei der natürlich auch eine außergewöhnliche Liebesgeschichte nicht fehlt.
Mich hat dieses kurzweilige Buch sehr gut unterhalten. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.12.2024

Entwickelt sich zu einem eher zähen Kriminalroman

Das Wunder vom Christkindlesmarkt
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Erwartet hatte ich anhand des ansprechenden Covers einen warmherzigen weihnachtlichen historischen Roman. Doch schon nach ein paar Seiten entwickelte sich die Geschichte mehr zu einem Kriminalroman.
Evelyn, ...

Erwartet hatte ich anhand des ansprechenden Covers einen warmherzigen weihnachtlichen historischen Roman. Doch schon nach ein paar Seiten entwickelte sich die Geschichte mehr zu einem Kriminalroman.
Evelyn, eine junge Witwe, deren Mann im ersten Weltkrieg geblieben ist, entdeckt in einem Wintermantel ein leeres Briefcouvert mit der Schrift ihres gefallenen Mannes Gerson. Adressiert ist er an ihre frühere, jedoch inzwischen erblindete Lehrerin, mit der Evelyn befreundet war. Evelyn möchte der Sache auf den Grund gehen und begibt sich auf Spurensuche. Doch es wird gefährlich und auch mysteriös.
Eigentlich ist das ein spannendes Thema. Doch teilweise ist die Story langatmig und zieht sich in die Länge. Erst im letzten Viertel kommt endlich Spannung auf und die Handlung beginnt interessant zu werden.
Mein Fazit:
Da ich mit ganz andere Erwartungen an dieses Buch hatte, konnte mich dieser Roman nicht überzeugen. Denn bis auf ganz wenige Ausnahmen lese ich keine historischen Krimis. Dieses ist natürlich nur meine eigene Meinung. Andere Leser werden wahrscheinlich ihre Freude an diesem Buch haben. Von mir 3 Sterne.

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