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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2023

Lesenswert

Helden der Stille
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In diesem zweiten Band der Achenthal-Saga löst Elise ihr Versprechen gegenüber Fletcher Cunningham ein und heiratet ihn. Die Hochzeitsreise führt die beiden in die Südstaaten der USA und Elise erlebt in ...

In diesem zweiten Band der Achenthal-Saga löst Elise ihr Versprechen gegenüber Fletcher Cunningham ein und heiratet ihn. Die Hochzeitsreise führt die beiden in die Südstaaten der USA und Elise erlebt in South Carolina zum ersten Mal, wie die Sklaven behandelt werden und ist entsetzt. Vor der Abfahrt zurück nach England kauft sich Fletcher in Charleston eine Sklavin, die er zu seinem Vergnügen mit nach Hause nimmt. Er verliert immer mehr das Interesse an Elise. Elise leidet unter Heimweh und der Sehnsucht nach Konrad, den sie für die Ehe mit Flechter verlassen musste.
Diese Fortsetzung knüpft direkt an das Buch „Zwischen zwei Welten“ an. Die Handlung führt den Leser in die Mitte des 19. Jahrhunderts nach Schlesien und London. Elise entwickelt sich weiter zu einer starken und kämpferischen jungen Frau, die sich auf die Seite der Schwachen und Unterdrückten stellt.
Die fesselnde Handlung ließ mich das Buch an zwei Tagen lesen. Dadurch, dass die Autorin wieder mit einem leichten und lockeren Schreibstil durch die Lektüre führt, wurde das Lesen zu einem Vergnügen.
Leider blieben am Schluss bei mir noch einige Fragen offen, so dass ich auf eine Fortsetzung hoffe.
Mein Fazit:
Wenn es auch von Vorteil ist, mit dem ersten Teil zu beginnen, lässt sich dieser Band auch ohne diese Vorkenntnisse sehr gut verstehen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.04.2023

Eine unglaubliche Überlebensbiografie

Das Mädchen mit dem roten Zopf
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Diese Romanbiografie ist keine leichte Kost. Sie erzählt die Geschichte der jungen Rosie Grünstein, die durch die Hölle des Holocaust gehen musste.
In den Kapiteln erlebt der Leser abwechselnd die Kindheit ...

Diese Romanbiografie ist keine leichte Kost. Sie erzählt die Geschichte der jungen Rosie Grünstein, die durch die Hölle des Holocaust gehen musste.
In den Kapiteln erlebt der Leser abwechselnd die Kindheit und frühe Jugend der Protagonistin, sowie ihre Verschleppung in die verschiedenen Arbeits- und Konzentrationslager. Nur ihr starker Überlebenswille gab ihr die Kraft, in all den Grauen und der Hoffnungslosigkeit diese Zeit zu überstehen.
Es ist eine wahre Geschichte, die ihre Enkelin Nechama Birnbaum zu einem Roman verfasst hat. Es ist ihr gelungen, die Gefühle und Gedanken von Rosie bildhaft darzustellen, so dass ich mich jederzeit in die Protagonistin hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihr gelitten und gehofft und beim Lesen die Gewalttätigkeiten der SS fast körperlich mitfühlen können. Mit einem flüssigen Schreibstil führt die Autorin durch diese dramatische und nachvollziehbare Handlung.
Mein Fazit:
Dieses sehr bewegende Buch kann ich es unbedingt weiterempfehlen. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.04.2023

Spannende Familiengeschichte

Das Geheimnis am Ufer des Perlenbachs
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Dieser Roman wird in zwei Zeitzonen erzählt. Einmal begleitet der Leser Mathea, die im Jahr 1999 ein altes Tagebuch ihrer Mutter findet. Im zweiten Handlungsstrang wird von der jungen Marie Steinbach berichtet, ...

Dieser Roman wird in zwei Zeitzonen erzählt. Einmal begleitet der Leser Mathea, die im Jahr 1999 ein altes Tagebuch ihrer Mutter findet. Im zweiten Handlungsstrang wird von der jungen Marie Steinbach berichtet, die im Jahr 1927 unbedingt Ärztin werden will und auf das Land zu ihrer Tante geschickt wird, da es sich für ein Mädchen nicht schickt, solch einen Beruf zu ergreifen. Hier lernt sie den jungen Jakob kennen, der eine Perlenzucht betreibt.
Melanie Lindorfer hat mit diesem Buch einen spannenden und dramatischen Roman über verborgen gehaltene Familiengeheimnisse geschrieben. Dabei haben mich die Geschehen der Vergangenheit mehr fasziniert als die der Gegenwart. Der Spannungsbogen steigt stetig an und dramatische Wendungen ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Protagonisten sind eindrucksvoll dargestellt und der Schreibstil führt flüssig durch die Lektüre.
Mein Fazit:
Ein wunderbarer Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.03.2023

Eine tragische Liebesgeschichte

Mistral
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebt die junge Marie mit ihrer Familie glücklich in der Haute-Provence in einem malerischen kleinen Ort. Eines Tages trifft sie Oliver, dem Knecht aus der Ölmühle und Marie ...

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebt die junge Marie mit ihrer Familie glücklich in der Haute-Provence in einem malerischen kleinen Ort. Eines Tages trifft sie Oliver, dem Knecht aus der Ölmühle und Marie erlebt ihre erste tragische Liebe.
Das schön gestaltete historisch anhauchende Cover und der Klappentext haben mich auf dieses Buch aufmerksam und neugierig gemacht. Doch leider musste ich feststellen, dass ich mich mit diesem Roman nicht so richtig anfreunden konnte. Ich konnte einfach keinen Bezug zu den Protagonisten aufbauen.
Eindrucksvoll und malerisch wird die herrliche Landschaft der Haute-Provence beschrieben. Die Gefühle von Marie vergleicht die Autorin ausdrucksstark mit dem Mistral, dem starken Fallwind, der oft in Gegend wütet.
Der poetische Schreibstil jedoch konnte mich nicht gefangen nehmen.
Sicher wird dieser kurze Roman seine Liebhaber finden, er hat es auch verdient. Nur für mich ist dieses Genre nicht geeignet. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.03.2023

Spannender historischer Roman

Die Bahnhofsmission
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In diesem Buch begibt sich der Leser in das Jahr 1908. Die im Berliner Schlesischen Bahnhof gelegene Bahnhofsmission ist Anlaufpunkt für Gestrandete und Obdachlose. Hier erhalten sie Hilfe und warme Mahlzeiten. ...

In diesem Buch begibt sich der Leser in das Jahr 1908. Die im Berliner Schlesischen Bahnhof gelegene Bahnhofsmission ist Anlaufpunkt für Gestrandete und Obdachlose. Hier erhalten sie Hilfe und warme Mahlzeiten. Natalie, ein ehemaliges Puppenspielerkind und Alice, ein junges Mädchen aus einem gehobenen Professorenhaushalt, kümmern sich mit weiteren freiwilligen Frauen rührend um die Hilfesuchenden und Schutzbedürftigen. Jedoch ist diese Mission den Schleppern und Zuhältern ein Dorn im Auge.
Nachvollziehbar und authentisch beschreibt die Autorin die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen, die alles Erdenkliche tun, um den Hilfesuchenden und Armen zu helfen. Die Charaktere sind eindrucksvoll beschrieben. Die Handlung ist voller Spannung und entwickelt sich mit der Zeit zu einem fesselnden Krimi. Dadurch steigert sich der Spannungsbogen bis zum Schluss und endet mit einer nicht vorhersehbaren Wendung. Durch den leichten Schreibstil flogen die Seiten nur so dahin.
Mein Fazit:
Ein mitreißender historischer Roman, den man nicht aus der Hand legen kann. 4 Sterne und ein Leseempfehlung.

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