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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2025

Richtig interessant

WAS IST WAS Training für den Mond
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Bei uns ist das Thema Weltraum richtig in. Das Hardcover von dem Buch Training für den Mond von Matthias Maurer und Sarah Konrad erschienen im Tessloff Verlag in der Was ist Was Reihe machte uns noch neugieriger. ...

Bei uns ist das Thema Weltraum richtig in. Das Hardcover von dem Buch Training für den Mond von Matthias Maurer und Sarah Konrad erschienen im Tessloff Verlag in der Was ist Was Reihe machte uns noch neugieriger. Den Kids hatte es besonders der Roboterhund angetan. Besonders spannend, wir lernen den Lieblingsort von dem ESA - Astronaut Matthias kennen. Das ist aber noch nicht alles, denn er trainiert auf der ganzen Welt und lässt uns hier daran teilhaben. Na, wer ist da nicht auch interessiert?

Wir haben uns eine ganze Woche mit dem Buch beschäftigt. Hier gibt es so vieles an Informationen, geschickt verpackt in Texten und unterlegt mit tollen Illustrationen teils als Comic. Der Anfang ist schon innteressant, denn hier lernen wir die Charaktere alle kennen und anschließend geht es weiter zum Unterricht ins europäische Astronautenzentrum in Köln, dann starten wir mit einer Reiseroute für das Pangaea Training. Das war für uns bedonders interessant, da wir die Orte alle schon kannten. Lest und erlebt alle selbst. Es ist alles sehr atmoshärisch und authentisch dargestellt. Wir konnten selbst erleben, hatten tolle Bilder vor Augen. Am Ende des Buches befindet sich sogar noch eine Doppelseite Lieblingsfotos - was will man mehr?

Ein informatives, lehrreiches und unterhaltsames Buch geeignet für alle Altersklassen ab 8 Jahren.

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Aktionsvoll

Das vergessene Museum
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Vor kurzem hatte ich einmal ein Buch, welches mir nicht gut gefallen hat. Ist bei den Büchern von Andreas Suchanek allerdings die Ausnahme, denn ich habe bereits einiges von ihm gelesen. Das vergessene ...

Vor kurzem hatte ich einmal ein Buch, welches mir nicht gut gefallen hat. Ist bei den Büchern von Andreas Suchanek allerdings die Ausnahme, denn ich habe bereits einiges von ihm gelesen. Das vergessene Museum hat mich nicht nur von seinem tollen Cover her angesprochen, mir hat auch der Klappentext zugesagt. Mir gefällt das Cover sogar ausgesprochen gut. Die Farbgebung ist hervorragend und der im geschwungenen Schriftbild mittig gewählte Titel ist eine gute Idee. Der Kreis zeigt einige der Artefakte, die wir im Buch finden und im unteren Teil ist ein farbiger Schnitt von London zu sehen. Passt alles perfekt zu den folgenden Geschehnissen.

Liam hält sich in London als Fahrradkurier über Wasser. Als er ein Paket in einem Privatmuseum abliefert wird er Zeuge eines Mordes und unfreiwillig zum neuen Siegelwahrer dieses Museums. Irgendwie scheint Liams Vergangenheit etwas mit den Geschehnissen zu tun zu haben. Sein Leben ändert sich in allem von heute auf morgen.

Mir hat dieser Urban Fantasy sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm lesbar, es ist aktionsreich, kreativ und bildhaft gestaltet. Die Charaktere mochte ich gern, Harry und Liam ergänzen sich gut. Mr. Bradford mit seinem ssssssmte und sein Hund sorgen für die meist lustigeren Szenen. Andreas Suchanek hat sich interessante Artefakte ausgedacht, die Spannung bieten und für viel Action sorgen. Das Setting ist total atmosphärisch und zum Ende hin geht es sogar richtig hoch her, dass ich kaum noch mitgekommen bin und den Teil zweimal lesen musste. Hätte sonst nicht mehr gewusst, was denn hier vor sich geht. Natürlich findet sich am Ende wieder ein fieser Cliff Hanger und lässt mich mit meinen Fragen bis zum Folgeband hängen.

Kann ich jedem Urban Fantasy Liebhaber empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

Atmosphärisch

Joshua Jackelby
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Joshua Jackelby von Benedict Mirow erschienen im Thienemann Verlag haben unsere Mädchen bei einer Leseprobe entdeckt und wollten es unbedingt komplett lesen. Das Cover lässt sofort erkennen, dass es in ...

Joshua Jackelby von Benedict Mirow erschienen im Thienemann Verlag haben unsere Mädchen bei einer Leseprobe entdeckt und wollten es unbedingt komplett lesen. Das Cover lässt sofort erkennen, dass es in einem anderen Jahrhundert spielt, es wirkt duster und kalt. Wir befinden uns im London, 1851 und Joshua Jackelby ist ein Straßenkind, welches sich einige Penny mit dem Zeitungsverkauf versucht zu verdienen. Sein Zuhause ist mit einigen anderen Straßenverkäufern eine kleine Nische im Bahnhof. Eine harte Welt, es wird gelogen, betrogen, gestohlen und auch gemordet. So wird er eines Tages Zeuge eines Verbrechens und Teil der Ermittlungen.

Das Buch selbst ist sehr hochwertig verarbeitet. Es weist im vorderen Bereich eine farbige Doppelseite mit einer historischen Stadtkarte auf und im hinteren Bereich eine Doppelseite mit Joshua, seinem Hund und dem Pfau. Was uns sehr gut gefallen hat ist das farblich passende Lesebändchen und die einzelnen Seiten im Inneren sind im Druck farblich der damaligen Zeit angepasst. Es finden sich gelegentlich auch kleine schwarz weiß Illustrationen passend zu den Geschehnissen.

Das damalige London ist sehr gut beschrieben. Es ist atmosphärisch und man hat während des Lesens passende Bilder im Kopf. Ja, die damalige Zeit war schon sehr interessant. Vieles ist für uns heute schon fast unverständlich. Joshua und die anderen Charaktere sind sehr lebhaft beschrieben. Wir waren immer mitten im Geschehen dabei. Obwohl es ein Buch mit über 390 Seiten ist, liest es sich zügig. Der Schreibstil ist angenehm lesbar und das Abenteuer nicht nur spannend, es ist gleichzeitig noch atmosphärisch und lehrreich. Meine Mitleser waren 12 und 14 Jahre, beide waren total begeistert von dem Buch.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Leichte Lektüre

Nachsaison – zwischen Watt, Wellen und Krabbenbrötchen
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Ab und an habe ich auch mal Lust auf eine seichte Lektüre mit ein wenig Urlaubsfeeling. Nachsaison - zwischen Watt, Wellen und Krabbenbrötchen von Melanie Amélia Opalka ist genau so eine. Chris und ihre ...

Ab und an habe ich auch mal Lust auf eine seichte Lektüre mit ein wenig Urlaubsfeeling. Nachsaison - zwischen Watt, Wellen und Krabbenbrötchen von Melanie Amélia Opalka ist genau so eine. Chris und ihre Oma sind ein Herz und eine Seele, doch dann verliebt sich Oma neu und Chris komplettes Leben wird auf den Kopf gestellt. Das Chaos beginnt.

Ich habe den Roman in wenigen Stunden zu Ende gelesen. Der Schreibstil ist angenehm, leicht lesbar und auch vorhersehbar. Gefallen hat es mir trotzdem. Gerade wenn einem ein wenig das Urlaubsfeeling mit Strand und Meer fehlt, dann fühlt man sich in dem Buch sofort wohl. Chris ist ein liebenswerter Charakter, der mir zwar manchmal ein wenig auf die Nerven gegangen ist, aber ein wenig Dramatik braucht es schließlich. Die Oma habe ich dafür umso schneller ins Herz gefasst und konnte ihr handeln nachempfinden. Jeder sollte immer die Option auf eine zweite Chance im Leben haben. Schön ist, dass Chris sich allerdings in dem Buch weiter entwickelt.

Ein schöner Küstenroman für Zwischendurch, der mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Anstrengend, aber toll recherchiert

Herrliche Zeiten - Dem Himmel so nah
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Zunächst einmal war mir nicht bewusst, dass es zu dem Buch bereits einen 1.Teil gibt, was mich jetzt beim Lesen aber auch nicht besonders gestört hat. Peter Prange ist bekannt für gute Historiker und der ...

Zunächst einmal war mir nicht bewusst, dass es zu dem Buch bereits einen 1.Teil gibt, was mich jetzt beim Lesen aber auch nicht besonders gestört hat. Peter Prange ist bekannt für gute Historiker und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. 1900 - Wirtschaftswachstum und Modernisierung habe ich da im Kopf. Was mag die Zukunft alles bringen? Waren es wirklich herrliche Zeiten?

Das Buch hat einen losen Einband, der gut zur Geschichte gewählt wurde. Das Hardcover selbst ist in dunkelblau gehalten, im vorderen sowie im hinteren Innenbereich befinden sich farblich gestaltete Seiten passend zu den Geschehnissen. Es hat fast 750 Seiten mit häufig wechselnden teils kurzen Kapiteln, bietet drei Erzählstränge und spielt in Deutschland, England sowie Frankreich.

Ich bin auf wahnsinnig viele Charaktere getroffen und mußte immer wieder hinten nachschlagen um mir sicher zu sein um wen es sich denn nun gerade handelt. Der Schreibstil von Peter Prange konnte mich allerdings wieder richtig mitreißen, er schreibt bildhaft und die Charaktere sind lebendig. Es macht Spaß zu lesen, sein Wissen aufzufrischen bzw. neues zu lernen. Durch seine gute Recherche schafft er es die Vergangenheit wieder lebendig zu machen, eingebettet in eine fiktive Geschichte.

Ein fesselnder Roman, den ich nicht nur mal schnell zwischendurch gelesen habe. Es hat seine Zeit gebraucht, braucht einiges an Konzentration, aber hat sich definitv gelohnt.

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