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Veröffentlicht am 18.10.2024

Hatte etwas anderes erwartet

Kingmakers – Jahr 1
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Schon immer war es für Anna und Leo, die sich seit ihrer Geburt kennen, klar, dass sie irgendwann ans Kingmakers College gehen werden. Diese exklusive Schule ist nur Kindern aus den oberen Mafiafamilien ...

Schon immer war es für Anna und Leo, die sich seit ihrer Geburt kennen, klar, dass sie irgendwann ans Kingmakers College gehen werden. Diese exklusive Schule ist nur Kindern aus den oberen Mafiafamilien vorbehalten und da Anna die älteste Tochter und Leo der alleinige Erbe seiner Familie ist, werden sie auch diese Schule besuchen, um sich zum Clanoberhaupt ausbilden zu lassen. Fernab von allem auf einer Insel, ohne Handy oder Internet müssen sie lernen, für sich und die ihren einzustehen. Das alles wäre ok, hätte nicht Anna schon seit Langem Gefühle für Leo, der sie jedoch stets wie eine Schwester behandelt. Das am Kingmakers jedoch ausgerechnet Dean Yenin zu ihrem Jahrgang gehört, stößt bei Leo auf Unwillen, denn Dean ist sein Cousin und schon lange sind ihre Familien verfeindet. Als sich dann noch ausgerechnet Dean an Anna heranmacht, ist Leo alles andere begeistert. Wird Anna weiterhin ihre Gefühle für Leo unterdrücken oder wird es sogar Dean sein, den sie wählt.
Mit Kingmakers. Jahr 1 erschien der erste Band der neuen Reihe aus der Feder von Autorin Sophie Lark. Angepriesen wurde es als Dark Academia und ich würde allein vom Hintergrund als auch von den Charakteren her es sogar schon als leichte Dark Romance einordnen, also das schonmal vorab.
Der Einstieg fällt leicht, denn Sophie Lark hat wirklich einen sehr flüssigen, sehr einfachen Schreibstil, der es leicht macht, sich die Begebenheiten vorzustellen.
Wir erleben hier drei unterschiedliche Perspektiven, einmal die von Anna, von Leo und letzten Endes auch Dean. Dadurch erhält man einen guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle. Während diese gerade bei Anna schon von Beginn an klar sind, benötigt Leo Zeit, zu sich zu finden und zu wissen, was er wirklich will. Dean hingegen entwickelt immer mehr eine Obsession und handelt nicht immer sehr freundlich. Alle drei Charaktere waren sehr arrogant, vor allem Leo und Anna merkt man gut an, dass sie aus „vornehmen“ Haus stammen. Morally grey ist an der Tagesordnung.
Das Setting des Colleges auf der Insel fand ich absolut gelungen, hätte hier aber gerne noch viel viel mehr darüber erfahren. Es blieb dabei, dass es hier mehr um die drei Charaktere geht und auch um recht viele spicy Szenen. Ich für mein Teil brauche diese nicht, dafür hätte ich gerne mehr über die Stunden am College erfahren, was für mich hinten an blieb.
Die Handlung selber startet nur sehr langsam, es dauert allein schon einige Zeit, bis die drei Protagonisten am College ankommen. Somit fand ich den Einstieg eher langatmig, die Ideen auf der Insel waren wiederum gut gelungen, allerdings hätte ich da evtl. mehr Brutalität noch erwartet.
Mein Fazit: Da ich einfach keine Dark Romance Leserin bin und ich eher mit Dark Academia mit Schwerpunkt auf die Gewalt und das Lovetriangel erwartet habe, war Kingmakers nicht ganz meine Geschichte. Ich glaube durchaus, dass es gerade für Leser geeignet ist, die gerne einmal in ein Dark Romance Buch reinlesen möchten, für hartgesottene Dark Romance Leser könnte es aber auch durchaus gute Unterhaltung bieten.

Veröffentlicht am 08.10.2024

Ruhig und melancholisch

Twelve of Nights – Das gestohlene Herz
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In dem abgelegenen griechischen Bergdorf Dodekada werden die zwölf Raunächte eingeläutet. Diesen zwölf Nächten liegt ein alter Mythos zu Grunde, denn in diesen Nächten wird das Dorf von den Kalikanzari ...

In dem abgelegenen griechischen Bergdorf Dodekada werden die zwölf Raunächte eingeläutet. Diesen zwölf Nächten liegt ein alter Mythos zu Grunde, denn in diesen Nächten wird das Dorf von den Kalikanzari heimgesucht. Wesen, die lediglich in den Raunächsten zum Leben erwachen und Menschen suchen, die bereit sind, ihr Herz zu opfern, indem sie entweder sterben oder ihr Herz im wahrsten Sinne des Wortes zu vergraben, um selbst als Kalikanzari zurückzukehren. In einer dieser Nächte trifft die junge Dorfbewohnerin Daphne auf Ioanna, die beiden Frauen fühlen sich zueinander hingezogen und doch scheint etwas mit Ioanna nicht zu stimmen, denn Ioanna hat ein Geheimnis.
Ich bin ein Fan von Mythologien und von diesem ganz speziellen griechischen Mythos hatte ich noch nie gehört, also war ich extrem neugierig auf dieses wunderschöne Buch.
Nena Tramountani schreibt sehr leicht, sehr fesselnd und doch spürt man auch schwere und Melancholie in ihren Worten, denn die Geschichte, die sie hier erzählt ist auch genau das, sehr schwer, düster und melancholisch.
Die Handlung verläuft sich über mehrere Jahre, allerdings nicht chronologisch, sondern immer wieder mit Sprüngen in die Vergangenheit, hin zur ersten Begegnung zwischen Daphne und Ionna. Wer hier einen großen Fantasypart erwartet, liegt aber falsch, denn der Bereich Romance liegt deutlich im Vordergrund. Die Liebe zwischen Daphne und Ioanna, die nur an zwölf Tagen im Jahr Wirklichkeit wird. Aber es geht auch um anderes, nämlich auch um Selbstfindung und der daraus resultierenden Selbstliebe, einfach akzeptieren, wie man ist, ohne das Gefühl haben, sich dafür entschuldigen zu müssen.
Das Tempo der Geschichte ist sehr ruhig, ich benötigte ein wenig Aufmerksamkeit, um der Handlung zu folgen, da ich größeres Tempo eigentlich bevorzuge und da hier auch noch zwei Perspektiven eine Rolle spielen und das jeweils in Ich-Form, musste ich aufpassen. Zwar steht vor jedem Kapitelbeginn wer, wann erzählt, aber das überliest man ja doch zwischendurch. Durch diese Ruhe erhält das Buch aber auch ganz viel Tiefgang, also wer solche Geschichten mag, sollte hier unbedingt reinlesen.
Das Bergdorf Dodekada mit seiner winterlichen Atmosphäre wurde hier unglaublich gut beschrieben, ich sah regelrecht die Atemwölkchen in der Luft vor mir. Dadurch bekommt die Atmosphäre der Geschichte noch einmal ein wenig mehr Schwere und Kälte, was hier hervorragend passt.
Ioanna und Daphne sind auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche Charaktere, denn Daphne wirkt still, verschlossen und zurückhaltend. Ioanna hingegen scheint aufmüpfig, munter und direkt. Doch so sehr sie sich voneinander unterscheiden, so gut ergänzen sie sich auch und das macht die Geschichte zu etwas besonderem.
Mein Fazit: Eine stille, sehr melancholische Geschichte, deren Mythos rund um die Kalikazari wirklich spannend war und mir gut gefallen hat. Im Vordergrund steht hier die Liebe zwischen den beiden Frauen, aber auch die Liebe zu sich selbst, was das Buch durchaus besonders werden lässt. Mir fehlte leider ein kleines bisschen Tempo, aber schön war es trotzdem.

Veröffentlicht am 08.10.2024

Gelungener erster Band

Stadt aus Wasser und Licht – Die Maskenmagierin (Stadt aus Wasser und Licht 1)
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Seit ihr Vater bei einem Unfall ums Leben kam, würde Anola nichts lieber tun, als ihre neue Heimat Venedig wieder zu verlassen. Doch heute ist ihr erster Tag an der neuen Schule und Anola kann nicht anders, ...

Seit ihr Vater bei einem Unfall ums Leben kam, würde Anola nichts lieber tun, als ihre neue Heimat Venedig wieder zu verlassen. Doch heute ist ihr erster Tag an der neuen Schule und Anola kann nicht anders, als die Schönheit dieser zu bewundern. Dann zieht ein Schrank mit Masken sie magisch an und Anola wird immer neugieriger, als ihr abends bei ihrem Onkel, der zufälligerweise auch eine Maskenwerkstatt besitzt, arbeitet, kommt ein Freund ihres Bruders Marco herein. Dabei hat er eine Maske und die beiden sind ganz geheimnisvoll, bis sich herausstellt, dass sie Maskenmagier sind und Anola ist eine von ihnen. Doch kaum hat sie sich an diesen Gedanken gewöhnt, überkommen sie Visionen, in denen sie ganz in Venedig in Gefahr sieht. Auch wenn sie ihren Bruder Marco nicht leiden kann, müssen sie nun zusammenhalten.
Schöne Cover ziehen mich magisch an und so war es auch hier beim ersten Band der Stadt aus Wasser und Licht Dilogie. Der Einstieg fällt sehr leicht, man wird mehr oder weniger direkt ins Geschehen geworfen, aber da die Protagonistin selbst neu in Venedig und auch an der Schule ist, lernt man gemeinsam mit ihr alles rund um die Stadt kennen. Der Erzählstil hat mir gut gefallen, er liest sich leicht und flüssig und schnell ist man mitten in der Story.
Die Stadt Venedig als Setting hat ja schon seinen Reiz, ich war zwar selber noch nie da, doch die Atmosphäre und die Eigenheiten der Stadt wurden lebendig beschrieben, so dass sie für mich vorstellbar waren.
Die Handlung dauert ein wenig, bis sie in Gang kommt, zunächst gibt es eher einen Einblick in die Protagonistin Anola und was in ihrem Leben geschah. Doch spätestens wenn Anola die Maske aufsetzt, wird es spannend. Man lernt das Magiesystem der Maskenmagier kennen und erfährt mehr über ihre Fähigkeiten und warum es sie überhaupt gibt. Dieses System war auf jeden Fall recht gut verständlich und macht neugierig auf mehr.
Hier handelt es sich um eine Romantasy, wobei der Loveinterest schon beim ersten Anblick klar war. Ich würde sagen, dass der Trope slow burn hier perfekt zu den Charakteren, aber auch zur Story passt.
Protagonistin Anola ist unheimlich sympathisch mit ihrer direkten Art, sie weiß sich durchaus gegenüber den angesagten Mitschülern zu behaupten. Sie ist sehr neugierig, aber auch eigen, was zur Geschichte sehr gut passt. Dario, ihr männlicher Gegenpart und bester Freund ihres Bruders Marco fand ich etwas nervig, mal ja, mal nein und die Gründe fielen mir schwer, nachzuvollziehen.
Auch Marco fand ich jetzt ein wenig kindisch, auch wenn die Erklärung für sein Verhalten logisch ist, mit ihm wurde ich nicht so warm.
Mein Fazit: Insgesamt hat mich Stadt aus Wasser und Licht wirklich gut unterhalten und nach dem Ende bin ich auch schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Punkten konnte die Geschichte mit ihrer Atmosphäre, dem Setting, der Protagonistin und auch dem Magiesystem, lediglich Kleinigkeiten, wie Marco, fand ich dann nicht ganz so gelungen, aber trotzdem glaubhaft dargestellt. Lohnt sich auf jeden Fall.

Veröffentlicht am 08.10.2024

Fantasy Pageturner

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Alle hundert Jahre kommen die zwölf Götter des Olymps auf die Erde, um ihren sterblichen Teilnehmer für ihre Crucible Games auszuwählen. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn ausgerechnet der Gott ...

Alle hundert Jahre kommen die zwölf Götter des Olymps auf die Erde, um ihren sterblichen Teilnehmer für ihre Crucible Games auszuwählen. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn ausgerechnet der Gott der Unterwelt, Hades, hat sich in diesem Jahre dazu entschieden, ebenfalls daran teilzunehmen. Seine Wahl fällt auf Lyra, die seit ihrer Kindheit bei den Pledges, einer Diebesgilde, lebt. Diese ist völlig fassungslos, dass ausgerechnet Hades sich für sie enschieden hat, doch Hades hat ganz eigene Absichten mit diesem für Lyra gefährlichem Spiel. Aber je länger die Spiele sich hinziehen, desto mehr fühlt sich Lyra ausgerechnet zu Hades hingezogen, denn dieser bricht nicht nur einmal für sie die Regeln.
Ich muss ja gestehen, dass ich beim Blick auf das Cover zunächst eher an nordische Götter gedacht habe und nicht an Zeus, Hades und Co, aber trotzdem erweckte das Cover sofort meine Neugier und da die Geschichte ein wenig nach Panem mit Fantasy klang, war klar, dass ich das lesen muss.
Der Einstieg fällt sehr leicht, denn Abigail Owens schreibt absolut leicht und locker und bedient sich auch gerne an einer sehr jugendlichen Sprache. Gerade auch die Dialoge, auch zwischen Hades und Lyra, ließen mich so manches Mal schmunzeln, so dass trotz der Spannung auch jede Menge Humor mit einfließt.
Die Handlung beginnt recht rasch, nachdem man einen kurzen ersten Blick auf Lyra erhaschen kann. Die Crucibles sind wirklich spannende Spiegel, die jede Menge Abwechslung bieten und das Buch niemals langweilig werden lässt. Auch zwischen den einzelnen Spielen gibt es immer wieder spannende Momente, vor allem zwischen den beiden Protagonisten der Story.
Natürlich ließen mich die Crucibles umgehend an Panem denken, aber trotzdem wurde es kein Abklatsch und hat seinen ganz eigenen Charme. Auch die kurzen Kapitel in den doch recht umfangreichen Buch mit über 700 Seiten lassen das Buch recht schnell vorbeifliegen.
Ganz besonders gut gefallen hat mir die Protagonistin Lyra, die alles andere als auf den Mund gefallen ist und mit ihrer Schlagfertigkeit mich manches mal zum Lachen brachte. Auch vor den Göttern kuscht sie nicht und gibt auch nicht klein bei. Eine toughe, clevere Protagonistin, die man gerne bei ihren Abenteuern begleitet hat.
Hades ist ebenfalls ein besonderes Protagonist und wirkte auf mich alles andere als der finstere Gott der Unterwelt. Allerdings war ich mir auch nie so wirklich klar, ob man ihm vertrauen kann, denn dass er etwas bezweckt mit der Teilnahme an den Crucibles ist klar.
Neben diesen beiden gibt es zahlreiche Nebencharaktere, die Götterwelt mit all ihren unterschiedlichen Göttern und Helfern, die Teilnehmer oder aber auch die Pledges. Sie sind zahlreich, bieten Abwechslung und trotzdem kommt man hier gut zurecht und kann sie recht schnell zuordnen.
Das es sich hier übrigens um einen ersten Band einer Reihe? ich weiß es leider nicht genau, handelt, wurde mir erst recht weit in der Geschichte bewusst. Ich hoffe, dass man nicht zu lange auf eine Fortsetzung warten muss, da ich noch keinerlei Ankündigungen dazu gefunden habe.
Mein Fazit: Ein spannendes Buch, das man trotz seines Umfangs nicht aus der Hand legen möchte. Hier punktet vor allem Protagonistin Lyra mit ihrer schlagfertigen Art und auch Hades fand ich gelungen. Man bekommt durch die Crucibles spannende Abwechslung, auch wenn der ein oder andere Plottwist leicht vorhersehbar ist. Spannender erster Band, der mit einem Cliffhanger endet und der hoffen lässt, dass es nicht zu lange dauert, bis Band 2 erscheinen wird.

Veröffentlicht am 08.10.2024

Tolle Artus Adaption

Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge
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Nach einem durchzechten Abend gemeinsam mit ihrer besten Freundin Willow kann Harper nicht einschlafen und beschließt noch einmal in die Goldschmiedewerkstatt ihrer Mutter zu gehen. Doch schon den ganzen ...

Nach einem durchzechten Abend gemeinsam mit ihrer besten Freundin Willow kann Harper nicht einschlafen und beschließt noch einmal in die Goldschmiedewerkstatt ihrer Mutter zu gehen. Doch schon den ganzen Abend fühlte sie sich merkwürdig und als dann scheinbar jemand in die Werkstatt will, versteckt sie sich im Zimmer ihrer Schwester. Doch schon am nächsten Tag steht ein Typ namens Archer in ihrem Laden. Dieser hat einen wirklich beeindruckenden Ring dabei, der Harper nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch von der wahren Magie des Ringes ahnt sie zunächst nichts und auch nichts davon, in was sie hier hineingerät.
Wow, dieses Buch ist wirklich unheimlich schön gestaltet und weckt dadurch natürlich sofort Aufmerksamkeit. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte und ich kann gleich sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.
Ich liebe den Schreibstil der Autorin, mit dem es ihr gelingt, von der ersten Seite an zu fesseln. Dabei ist er so herrlich bildhaft, ohne abzuschweifen, dass das Kopfkino gleich von Anfang an startet.
Die Sage um König Artus ist natürlich bekannt und ich habe mittlerweile die unterschiedlichsten Interpretationen dazu gelesen, doch Anne Lück schafft es, hier ihr eigenes Ding draus zu machen. Diese Mischung zwischen Sage und Moderne ist hier absolut geglückt und macht Spaß.
Die Handlung ist spannend und lädt zum Miträtseln ein. Die ein oder andere Lösung gelingt vielleicht etwas zu leicht, aber trotzdem gab es die ein oder andere Überraschung und ja, das Ende lässt einen jetzt gespannt auf Band 2 zurück.
Harper war mir vom ersten Moment an unheimlich sympathisch. Sie ist ihrer Familie gegenüber loyal und sie ist durchaus mutig. Ihrer Visionen, in denen wir über die Artus Sage erfahren, machen sie sehr interessant.
Doch auch die weiteren Figuren von Ada über Willow sind toll gezeichnet und lebendig.
Was mir persönlich besonders gut gefallen hat, ist, dass der Romance Anteil mal nicht im Vordergrund steht.
Mein Fazit: Eine richtig gute, spannende Neuinterpretation der Artus Sage, die mit einem unheimlich guten, bildhaften Schreibstil und einer absolut sympathischen Protagonistin punkten kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!