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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2021

super hilfreich

Lin und das Geheimnis des Zyklus
0

Pubertät ist spannend für Kinder und Eltern. Doch oft wird Vieles, was die Veränderungen des Körpers betrifft, nicht besprochen, da es beiden Seiten peinlich oder man einfach keine Ahnung hat. Oft gehen ...

Pubertät ist spannend für Kinder und Eltern. Doch oft wird Vieles, was die Veränderungen des Körpers betrifft, nicht besprochen, da es beiden Seiten peinlich oder man einfach keine Ahnung hat. Oft gehen die Fragen tiefer oder man braucht einfach mal Material um Dinge genauer zu besprechen.

Ein informatives wie auch gut gemachtes Buch ist „Lin und das Geheimnis des Zyklus“. Schwerpunkt ist das Thema Menstruation und der damit verbundene Zyklus der Frau. Wie verändert sich der Körper? Was passiert bei der Menstruation? Was tun bei Schmerzen? Sind nur ein paar der Fragen, die man spielerich beantwortet bekommt, denn man begleitet Lin, die Besuch von einer guten Fee bekommt, die ihr alle Fragen zum Zyklus und der Pubertät beantwortet.


Fazit: Egal wie fit man in dem Thema ist, dieses kleine Büchlein ist ein super Helfer voller Informationen und nützliche Illustrationen. Es sit gleichzeitig durch diese kleine, märchenhafte Aufmachung und begleitende Geschichte mit der guten Fee, spielerich und nicht medizinisch trocken. Egal ob man Feen mag oder nicht, es ist weder kitschig noch kindisch. Mir und meiner Tochter hat es gut gefallen, da es so leicht mit dem Thema umgeht und eine gemeinsame Basis schafft und eine Reihe von Fragen geklärt hat.

5 STERNE

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2021

Nicht neu und doch lesenswert

Power Hour
1

Zeit ist relativ und immer scheint viel zu wenig für all das, was man tun und lernen möchte, da zusein. Nie reichen die Stunden, um alle Bücher zu lesen, regelmäßig Sport zumachen oder ein neue Sache zu ...

Zeit ist relativ und immer scheint viel zu wenig für all das, was man tun und lernen möchte, da zusein. Nie reichen die Stunden, um alle Bücher zu lesen, regelmäßig Sport zumachen oder ein neue Sache zu lernen. So ging es auch der Autorin Adrienne Herbert, doch dann änderte sie ihre Einstellung machte sich Gedanken, was sie persönlich ändern müßte und mit ein paar kleinen Änderungen, zack, da ist die fehlenden Zeit.
Ihren Weg und wie auch das Leser das für sich ganz schnelle umsetzen kann, beschreibt sie in ihrem Buch „Power Hour“. Nein, es geht nicht einfach nur darum, morgens eine Stunde früher aufzustehen, sich einen neuen Plan mit mehr Struktur zu machen und dann passt das. Es geht darum, dass man sich erst Gedanken macht, was man mit der Mehrzeit mach möchte, was vielleicht der größte Wunsch ist, und dies dann umsetzt.
Die Autorin erfindet dabei das Rad nicht neu, denn ja es gibt schon eine ganze Reihe Bücher, wie zum Beispiel Miracle Morning etc. und es gibt hier auch keinen Plan, mit Tabellen, nach denen man vorgehen kann, wer das sucht, ist hier falsch.
Es ist die Geschichte von Adrienne Herbert, die das Buch trägt und ihr ganzheitlicher Ansatz, denn sie läßt das zum Beispiel Themen wie Ernährung und gesunden Schlaf nicht aussen vor. Ihre Art zu erzählen, dabei zu motivieren und dem Leser gleichzeitig die Hand zu reichen, zu stupsen, dass man es selbst ausprobiert. das hat mir gut gefallen.

Alles in allem nicht neu und wer schon andere Bücher zu diesem Thema gelesen hat, braucht dieses hier nicht. Alle anderen, sprich, wer noch völlig unwissend und suchend ist, wird hier viele Antworten bekommend da die Autorin einen guten Überblick über weitere Bücher zum Thema, TED-Talks und vieles mehr gibt.


Von mir gibt es 3 STERNE

  • Thema
  • Cover
  • Umsetzung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 26.08.2021

einfach Machen

Green Rebels - Frauen und ihr Traum von einer besseren Welt
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Es gibt sie, und es werden immer mehr, Menschen, die mit ihrem Firma, Job oder einer Idee, die Welt ein bisschen besser, grüner, nachhaltiger machen. Auch die Autorin Andrea Juliane Spitze ist solch eine ...

Es gibt sie, und es werden immer mehr, Menschen, die mit ihrem Firma, Job oder einer Idee, die Welt ein bisschen besser, grüner, nachhaltiger machen. Auch die Autorin Andrea Juliane Spitze ist solch eine Grüne Rebellin, ihr Job in der Textilbranche machte sie nicht mehr glücklich, auch der Wechsel in ein Unternehmen, dass Nachhaltige Mode produziert, änderte daran nicht viel. Und so gründete die Autorin ihr eigenes Modelabel mit nachhaltiger Mode. In ihrem Buch „Green Rebels“ erzählt sie ihre eigenen Geschichte und die von 13 weiteren Frauen, die ebenfalls Nachhaltige Ideen umgesetzt haben. Von Nachhaltiger Mode, über Sitzauflagen auf heimischer Wolle und Picknickgrills bis hin zu Share, einer der ersten Unverpackt Läden und Frauenfinanzberatung ist fast alles dabei. Mal mehr, mal weniger Nische, sind die Interviews interessant und zeigen, dass da jede Menge geht, selbst wenn alle Frauen erstmal gesagt bekamen, das geht nicht, das braucht doch niemand…
Einige der Frauen und ihre Produkte-Projekte kannte ich schon, einen anderen Teil fand ich interessant kennen zulernen. Und es zeigt vor allem, dass man einfach nur mal machen sollte, anstatt sich abhalten zu lassen.

5 STERNE

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 26.08.2021

Wichtig...unbedingt lesen...

Noch haben wir die Wahl
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Hier führen Luisa Neubauer, das deutsche Gericht von Fridays for Future und Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Zeit, über etwas mehr as 200 Seiten ein Gespräch in Kapiteln über Ökologie, ...

Hier führen Luisa Neubauer, das deutsche Gericht von Fridays for Future und Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Zeit, über etwas mehr as 200 Seiten ein Gespräch in Kapiteln über Ökologie, die Klimakrise, Freiheit, Fridays for Future und den Konflikt der Generationen.
Nein ist kein Interview und nein es ist auch kein ihr versteht mich und meine Generation nicht, sondern ein informativer Austausch über Themen, die uns alle angehen, das sie unsere nähere und ferne Zukunft und unser Zusammenleben betreffen.

Strukturiert dreht es sich immer wieder um das Hauptthema Klima, Klimakrise und die anstehende Bundestagswahl.
Und so unterschiedlich die Beiden in Alter, Herkunft und auch Leben sind, so ticken sie doch sehr ähnlich und ergänzen sich. Es ist interessant und aufschlussgebend, warum die Klimasituation so ist, wie sie aktuell ist, was was tut oder auch läßt, welche Lösungen es geben kann und bald geben muss.

Kurzweilig und tiefgründig macht es Spass, den Beiden durch die Themen zu folgen und sich dabei seine eigene Meinung zu bilden. Denn Raum zum Selbstdenken wird dem Leser gelassen, selbst wenn manches kontrovers und hart diskutiert wird.

Ein wichtiges Buch um sowohl die FFF-Generation als auch die Boomer zu verstehen und sich selbst mit dem wichtigsten Thema für unsere Zukunft auseinander zu setzten.

5 STERNE

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 23.08.2021

niemehrzeit

Niemehrzeit
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Die Selbstverständlichkeit, dass sie immer da sein werden, ist weg. Auch wenn jeder von uns weiß, dass unsere Zeit hier auf Erden endlich ist, ist es doch etwas Besonderes, wenn die die eigenen Eltern ...

Die Selbstverständlichkeit, dass sie immer da sein werden, ist weg. Auch wenn jeder von uns weiß, dass unsere Zeit hier auf Erden endlich ist, ist es doch etwas Besonderes, wenn die die eigenen Eltern sterben.
Christian Dittloff verliert 2018 kurz hinter einander seine Eltern. Während es bei seinem Vater sich abzeichnetet, denn dieser war schon länger krank. oder der Tod seiner Mutter nur wenige Monate später überraschend und ein Schock.

Dittloff packt in „Niemehrzeit“ diese Zeit des Loslassens mit all seinen Höhen und Tiefen in Worte. Läßt den Leser teilhaben am Leben seiner Eltern, vielen Erinnerungen an das gemeinsame Leben mit ihnen, den vielen kleinen Selbstverständlichkeiten, die man erst im Nachgang stärker wahrgenommen werden und einem dieses kleine Lächeln ins Gesicht zaubern.

Diese verletzliche Seite, die der Autor von sich in seinem Buch zeigt, macht Mut, denn er steigt nochmals in das Leben seiner Eltern ein, nimmt uns mit in ihre ganz persönliche Liebesgeschichte und am Prozess des Auflösend und gleichzeitig nochmals Teil werden im Leben der Hinterbliebenen.

All diese Gefühle, Trauer, Wut, Ratlosigkeit, Leibe und Dankbarkeit gibt Christian Dittloff einen tiefen Einblick in die erste Zeit der Elternlosigkeit, die uns alle erwartet und die wir hoffentlich alle so erfolgreich meistern werden, wie der Autor er schrieben für uns getan hat.

Danke für die Offenheit und den Mut Verb solch ein Thema ein buch zu machen.

5 STERNE

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere