Einsam?
Super einsamEinsam?
Was macht uns glücklich? Eine Familie? Ein guter Job?
Doch was macht uns auf der anderen Seite unglücklich?
Irgendwo dazwischen befindet sich wohl Vito. Nicht so richtig glücklich, aber auch ...
Einsam?
Was macht uns glücklich? Eine Familie? Ein guter Job?
Doch was macht uns auf der anderen Seite unglücklich?
Irgendwo dazwischen befindet sich wohl Vito. Nicht so richtig glücklich, aber auch nicht völlig unzufrieden mit seinem Leben.
"Super einsam" von Anton Weil nimmt uns als Leser definitiv auf eine intensive Reise durch das Leben und die Entscheidungen von Vito mit. Wir beginnen mit einem Job in Leipzig, bei dem er nie ankommt, da er vorher in seiner Stammkneipe versackt. Führt einseitige Gespräche mit seinem Vater und sich selbst.
Das Buch zu lesen bedeutet in Vitos Gedanken zu leben. Manchmal klar und nachvollziehbar und im nächsten Moment weiß man nicht so recht, was wirklich passiert ist und über was er nur nachdenkt. Dennoch bekommt man ein gutes Bild von ihm, seinen Hoffnungen und Zweifeln und seinem Leben. Und vor der Angst, den hinterlassenen Koffer seiner verstorbenen Mutter zu öffnen.
Oft musste ich bei seinen Entscheidungen den Kopf schütteln, dann dachte ich mir, das hätte ich sein können. Das Leben verläuft nicht immer gerade, auch nicht Vitos. Seine Gedanken erscheinen beim Lesen so real und leicht nachvollziehbar. Gerade das macht das Buch zu etwas Besonderem - etwas, bei dem sich jeder irgendwo wiederfinden kann.
Auch wenn ich an manchen Stellen zweimal lesen muss, um zu verstehen, um was es gerade geht bzw. wohin der Text uns bringen soll, empfand ich das Buch als einen Schatz. Ein Schatz für den man sich jedoch etwas Zeit nehmen sollte.
ISBN: 978-3036950426
Umfang: 240 Seiten
Autor: Anton Weil
Verlag: Kein&Aber
Erscheinungsdatum: 25.09.24