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Veröffentlicht am 01.02.2026

Ein weiterer spannender Fall

Dorn. Ruf der Toten
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Ein weiterer spannender Fall

Nach Zimmer 103, begeben wir uns nun in ein weiteres Zimmer des alten Hotels. Ein neuer Fall wartet auf Simon Dorn, auch wenn er es eigentlich erst gar nicht wollte. Eine ...

Ein weiterer spannender Fall

Nach Zimmer 103, begeben wir uns nun in ein weiteres Zimmer des alten Hotels. Ein neuer Fall wartet auf Simon Dorn, auch wenn er es eigentlich erst gar nicht wollte. Eine mysteriöse Nachricht lässt ihn neugierig werden. Denn in einem Raum seiner Cold Case Fälle wartet ein sehr ähnlicher Fall auf seine Aufklärung. Was haben sie miteinander zu tun?

Schon die Idee, das alte Hotel und die Zimmer für ungeklärte Fälle zu nutzen, hat mich im ersten Teil begeistert und auch jetzt werden wir mit einem zuerst recht mysteriösen Fall vertraut gemacht.

Der Schreibstil ist kurzweilig, spannend und mitreißend. Es gibt ruhigere Stellen und dann ein paar, bei denen man kurz aufhört zu atmen, da man sonst denkt, etwas zu verpassen und seine ganze Aufmerksamkeit reinsetzt.

Der Fall selbst war gut durchdacht, auch wenn ich mir so ein, zwei kleine Twists schon denken konnte. Was aber für mich kein Problem war, denn an sich freut man sich als Thrillerleser ja auch, wenn man etwas kombinieren und “ermitteln” kann.

Es waren diesmal für mich etwas zu viele Protagonisten, die wir verfolgt haben. An sich mag ich verschiedene Perspektiven immer sehr, aber diesmal hat es mich teilweise eher verwirrt. Aber das ist tatsächlich mein einziger, kleiner Kritikpunkt. Ansonsten hatte ich sehr viel Lesevergnügen und habe mit gerätselt.

ISBN: 978-3328113249
Autorin: Jan Beck
Verlag: Penguin
ET: 21.01.26
Umfang: 480 Seiten

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Rebellion

Shinwa. Stimmen der Nebelwälder
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Rebellion

Wir alle kennen, bzw. haben zumindest schon einmal von Samurais gehört. Doch wusstet ihr, dass es auch weibliche Samurai gab? Davon berichtet Christian Gerhard in seinem Buch.

Wir befinden ...

Rebellion

Wir alle kennen, bzw. haben zumindest schon einmal von Samurais gehört. Doch wusstet ihr, dass es auch weibliche Samurai gab? Davon berichtet Christian Gerhard in seinem Buch.

Wir befinden uns im Japan des 18. Jahrhunderts. Hier wächst die Bauerntochter Aoi unter der harten Herrschaft von Shogun und Fürsten auf. Heimlich lernt sie zu schreiben und träumt davon, als Geschichtenerzählerin Hoffnung zu verbreiten. Doch dann bricht ein Vulkan aus und der führt zu Missernten und zu einer verheerenden Hungersnot, bei der Aoi fast ihre gesamte Familie verliert. Als die abtrünnige Samurai Himari auftaucht, keimt neue Hoffnung im Dorf. Zwischen Aoi und Himari entwickelt sich eine enge Freundschaft, die ihr Leben und ihren Kampf für Gerechtigkeit nachhaltig prägt.

Wir lesen die Geschichte aus vielen Perspektiven und bekommen so einen noch intensiveren Einblick in die Geschichte und die Gedankenwelten der einzelnen Personen. Mit manchen sympathisiert man direkt und manche möchte man am liebsten direkt streichen. Auch die Beschreibung der Personen fand ich sehr gut und manchmal wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen.

Was man wissen sollte - die Beschreibungen der Kämpfe und auch Tode sind wirklich sehr explizit und werden nicht ausgeschmückt. Es ist manchmal hart zu lesen und wer das nicht möchte, sollte hier doch eher Abstand nehmen.

Für die, die sich (wie ich) nicht ganz so gut mit der japanischen Kultur und ihren Begriffen auskennen, gibt es am Ende ein kleines Glossar. Das finde ich immer sehr hilfreich. Zu Beginn hätte ich auch gern eines zu den Personen gehabt, doch im Laufe des Buches ging es dann und ich konnte alle zuordnen.

Es ist der erste Teil einer Dilogie und ich werde nun ganz sicher auch den zweiten Teil lesen, um zu erfahren, wie es weiter- und vor allem ausgehen wird.

ISBN: 978-3426562086
Autor: Christian Gerhard
Verlag: Knaur
ET: 01.04.25
Umfang: 496 Seiten

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Werden wir bald von KI beherrscht?

Denial of Service
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Werden wir bald von KI beherrscht?

Wir befinden uns in einem futuristischen Frankfurt am Main. Polizei, Verkehr und Stadtverwaltung durch die erste deutsche Krypto-Milliardärin privatisiert. Ein allgegenwärtiges ...

Werden wir bald von KI beherrscht?

Wir befinden uns in einem futuristischen Frankfurt am Main. Polizei, Verkehr und Stadtverwaltung durch die erste deutsche Krypto-Milliardärin privatisiert. Ein allgegenwärtiges künstliches neuronales Netzwerk steuert die gesamte Stadt, ist mit implantierten Chips direkt an die Bürger gekoppelt und soll Infrastruktur und allgemeines Glück optimieren. Als technische Störungen auftreten und ein obdachloser Teenager stirbt, beginnen eine Coderin und ein Bot, die wahren Ursachen zu untersuchen.

Ich fand es super, dass das Setting nicht irgendwo im Ausland ist oder ausgedacht. Sondern hier bei uns und in einer Stadt, die man kennen kann. Es ist zudem mein erstes Buch der Autorin, aber sicher nicht mein letztes. Ich mag diese Art von Dystopien und war auch hier direkt in der Geschichte drin.

Was ich auch mochte, ist, dass man zwischendurch Transkripte lesen kann und somit das Gefühl hat, wirklich dabei zu sein. Solche kleinen Zwischenteile lockern zudem das Buch etwas auf.

Den Schreibstil fand ich sehr bildhaft und stark. Ich hatte immer Bilder vor Augen und konnte mir alles vorstellen. Auch die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen und man kann eigentlich immer auf die eigene Zeit ansetzen. Nach außen wird alles toll gezeigt, doch innen ist es nie so.

Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, war die Charakterentwicklung bzw.-beschreibung. Ich fand sie etwas zu unnahbar und teilweise etwas unsympathisch. Durch die restliche Geschichte war es diesmal aber noch im Rahmen für mich.

ISBN: 978-3596711826
Autorin: Aiki Mira
Verlag: TOR
ET: 29.10.25
Umfang: 256 Seiten

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Wenn das Leben schwerer fällt...

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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Wenn das Leben schwerer fällt…

…ist es dennoch noch lange nicht zu Ende.

Bo ist 89 und lebt seit der Einweisung seiner demenzkranken Frau zusammen mit seinem Hund Sixten. Doch sein Sohn Hans traut ihm ...

Wenn das Leben schwerer fällt…

…ist es dennoch noch lange nicht zu Ende.

Bo ist 89 und lebt seit der Einweisung seiner demenzkranken Frau zusammen mit seinem Hund Sixten. Doch sein Sohn Hans traut ihm wenig zu und will ihm den Hund wegnehmen. Dabei ist dieser Bos wichtigste Stütze. Aus Angst vor diesem Verlust blickt Bo auf sein Leben zurück und erinnert sich an Unternehmungen mit seiner Frau und andere Ereignisse.

Diese werden in der Erzählung der Geschichte so gut und unauffällig eingefügt, dass man gar nicht mitbekommt, wie der Übergang war. Da wird Bezug auf eine alte Fotografie genommen und plötzlich sind wir auch als Leser mittendrin in der Erinnerung. Solche fließende Übergänge habe ich tatsächlich bisher sehr selten gelesen.

Über einen Zeitraum von ca. 5 Monaten begleiten wir Bo und sein Leben. Da er von Pflegern betreut wird, lesen wir zwischendurch auch die kleinen Bucheinträge, die sie für seinen Sohn bzw. andere Pflegekräfte hinterlassen. Das lockert es zwischendurch auf und gibt uns noch einen anderen Blick auf die Situation als nur die von Bo.

Doch diese ist schon sehr intensiv. Oft wollte ich ihn einfach nur in den Arm nehmen und für ihn da sein. Denn auch wenn es körperlich nicht mehr so gut geht, möchte er doch noch sein Leben leben und das vor allem mit seinem Begleiter. Und ich kann verstehen, dass er ihn nicht weggeben möchte. Er ist eine konstante und der Grund weiterzumachen.

Es wird ein Leben erzählt. Intensiv, aber dennoch ohne dass es in Voyeurismus abdriftet. Man fühlt mit und kann die Geschichte begleiten, ohne zu kitschig zu werden. Die Autorin versteht es definitiv, mit Worten umzugehen.

Von mir eine ganz klare Empfehlung!

ISBN: 978-3442762965
Autorin: Lisa Ridzen
Verlag: btb
ET: 21.01.26
Umfang: 384 Seiten

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Wer war es?

Deadline
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Wer war es?

Es ist kurz vor Weihnachten. Es soll nach Hause gehen und ein paar freie Tage warten. Doch dann wird das Flugzeug von Jill und ihren Kollegen entführt. Eigentlich erwarten sie einen ruhigen ...

Wer war es?

Es ist kurz vor Weihnachten. Es soll nach Hause gehen und ein paar freie Tage warten. Doch dann wird das Flugzeug von Jill und ihren Kollegen entführt. Eigentlich erwarten sie einen ruhigen Heimflug nach Portland, doch kurz nach dem Start übernimmt die Pilotin das Wort und offenbart einen tödlichen Plan. Sie hat sie alle auf das offene Meer gelenkt und verlangt, dass sich ein Mörder an Bord innerhalb von 30 Minuten zu erkennen gibt. Andernfalls will sie das Flugzeug in den Atlantik stürzen lassen.

Ein gutes “Wer war es” finde ich immer spannend. Man kann miträtseln und Theorien aufstellen. Was können Motive sein und wer ist eigentlich die Pilotin? Denn das wissen wir alle zu Beginn nicht.

Das Buch arbeitet mit sehr vielen unterschiedlichen Figuren und zahlreichen Rückblicken, wodurch man als Leserin aufmerksam bleiben muss, um den Überblick darüber zu behalten, wer wer ist und welche Rolle die einzelnen Personen spielen. Die Handlung setzt sich intensiv mit der Vergangenheit auseinander und gibt immer neue Informationen preis, die wichtig für die Gegenwart sind. Zwar entsteht Neugier darauf, wer die Pilotin ist und was genau hinter ihren Motiven steckt, insgesamt fehlt dem Buch jedoch der eigentliche Thriller-Charakter. Statt guter Spannung lesen wir zu viele Hintergrundgeschichten und Nebenhandlungen. Das hat mir persönlich leider etwas die Freude am Buch genommen.

Und zum Schluss finde ich es noch wichtig zu erwähnen (und das ist kein Spoiler, sondern wird relativ schnell beschrieben), dass Kind(er) sterben. Wer das Thema schwierig findet, sollte das Buch nicht lesen.

ISBN: 978-3442496082
Autor: Alex Lake
Verlag: Goldmann
ET: 17.12.25
Umfang: 464 Seiten

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