„Manchmal ist der wahre Böse einer Geschichte die Autorin.“
If Books Could KillRomantische Gefühle in Liebesromanen? – Ja! Aber in der Realität? Das ist nichts für Roxie. Kein Wunder, dass sie sich spontan wünscht, die nächste Figur im Buch ihrer Lieblingsautorin zu sein und so die ...
Romantische Gefühle in Liebesromanen? – Ja! Aber in der Realität? Das ist nichts für Roxie. Kein Wunder, dass sie sich spontan wünscht, die nächste Figur im Buch ihrer Lieblingsautorin zu sein und so die eigene perfekte Liebesgeschichte zu erleben, ganz ohne Verpflichtungen und Auswirkungen auf das reale Leben. Konnte ja keiner ahnen, dass das nächste Buch ein Thriller werden soll und noch weniger ahnen konnte man wohl, dass unrealistische Wünsche plötzlich Realität werden.
Die Idee der Geschichte konnte mich schnell überzeugen. Wer hat sich nicht schon mal gewünscht in einem der geliebten Bücher die Hauptrolle zu spielen? Der Einstieg fiel mir leicht und der humorvolle Schreibstil macht es einfach, die Charaktere zu mögen. Ich fand die Handlung sehr unterhaltsam, auch wenn manche Sachen vielleicht nicht genauer hinterfragt werden sollten. Aber das hat für mich auch ein bisschen den Reiz ausgemacht. Manche Handlungen wirkten vielleicht etwas willkürlich, aber mit dem Gedanken, dass da gerade eine fiktive Autorin sitzt und ihren Romanentwurf schreibt, hat das dann doch alles wieder Sinn gemacht. Kein Buch ist schließlich am Anfang perfekt. Die verschiedenen Realitätsebenen fand ich spannend, vor allem die Frage „Was ist real und was ist nur Teil des Romans?“. In der Mitte hatte das Buch ein paar Längen, da hätte die Handlung etwas schneller und unvorhersehbarer sein können, aber der Humor und die Charaktere haben das wieder gut gemacht. Als Thriller würde ich das Buch vielleicht nicht beschreiben, aber es hat mich trotzdem abgeholt und war mal etwas Neues.