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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2020

Spannend bis zur letzten Seite

Blue Sky Black. Ohne Dunkelheit keine Sterne
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Mila hat zusammen mit ihren Eltern in den USA gelebt, bis einige Naturkatastrophen die Welt erschüttert haben. Ab diesem Zeitpunkt muss sie in Kanada selbst für sich sorgen. Die Welt ist nicht mehr so, ...

Mila hat zusammen mit ihren Eltern in den USA gelebt, bis einige Naturkatastrophen die Welt erschüttert haben. Ab diesem Zeitpunkt muss sie in Kanada selbst für sich sorgen. Die Welt ist nicht mehr so, wie sie früher war. Plötzlich trifft sie auf einen jungen Mann - und das Abenteuer beginnt.

Ab der ersten Seite konnte mich die Dystopie total fesseln. Ich konnte sie gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist unglaublich gut und flüssig zu lesen. Die aufgetretenen Naturkatastrophen, wie z.B. ein riesiger Vulkanausbruch, haben mich total fasziniert. Es war total spannend zu erfahren, wie diese entstanden sind. Das Buch fand ich überhaupt nicht vorhersehbar. Es gab immer wieder Überraschungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Ich hätte mir vielleicht nur noch ein paar mehr romantische Szenen gewünscht. Die Handlung fand ich total gelungen. Die einzelnen Ereignisse waren so gut ausgearbeitet und sie konnten mich sehr faszinieren. Die Geschichte war von vorne bis hinten sehr stimmig und die Idee dahinter ist wirklich unglaublich gut. Das Buch konnte mich auch ein bisschen zum Nachdenken bringen. Obwohl es Fantasy ist, hat es sich für mich so angefühlt, als könnte sowas wirklich passieren. Die einzelnen Szenen konnte ich mir wunderbar bildlich vorstellen. Auch die Charaktere fand ich mega gut! Vor allem Doris hat es mir angetan. Mich hat ihr Tatendrang und ihre Zielstrebigkeit total begeistert. Aber auch mit Mila konnte ich sehr gut mitfühlen und mitleiden.

Ein Buch, das großes Potential hat, zu meinen Jahreshighlights zu zählen. 5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2020

Sehr humorvolle Geschichte für zwischendurch

Das Glück in vollen Zügen
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Marie, die in einem Bauwagen am Ammersee wohnt, muss jeden Tag mit dem Zug in die Arbeit pendeln. Johannes und Marie werden dort aufeinander aufmerksam, trauen sich aber nicht einander anzusprechen. Es ...

Marie, die in einem Bauwagen am Ammersee wohnt, muss jeden Tag mit dem Zug in die Arbeit pendeln. Johannes und Marie werden dort aufeinander aufmerksam, trauen sich aber nicht einander anzusprechen. Es kommt zu vielen Missverständnissen.

Am Anfang hatte ich leichte Startschwierigkeiten. Mir war nicht immer bewusst, ob jetzt schon ein neuer Tag begonnen hat oder nicht. Das fand ich stellenweise etwas verwirrend. Das Problem hatte ich aber nur zu Beginn. Das Buch ist sehr humorvoll, mir war der Humor teilweise zu überspitzt. Trotzdem musste ich immer wieder ziemlich grinsen. Die Handlung ist sehr realistisch und mal was ganz anderes. Welches Buch spielt schon größtenteils in einem Zug. Ich hätte mir noch mehr Szenen gewünscht, die die Geschichte so richtig vorantreiben. Vieles hat sich leider immer wieder wiederholt.. Den Schreibstil fand ich total besonders und es war mal was ganz anderes. Es kamen immer mal wieder bayerische Wörter vor, was mir total gut gefallen hat. Das Buch ist sehr modern mit Spottet und Tinder. Es werden gute Themen wie Endometriose, Kinderwunsch und Demenz angesprochen. Mir waren diese allerdings zu oberflächlich behandelt. Die Handlung hätte definitiv noch mehr Potential nach oben.

Insgesamt ein nettes Buch für Zwischendurch zum Lachen. 3/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2020

Berührendes Buch, das ein Lächeln ins Gesicht zaubert

Das Glück so leise
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Sam fährt zu seiner Großmutter, die auf einem Gestüt wohnt, um sie um einen Kredit zu bitten. Dort trifft er auf die gehörlose Lilian, die ihn aber ganz schnell wieder loswerden möchte.

Am Anfang hatte ...

Sam fährt zu seiner Großmutter, die auf einem Gestüt wohnt, um sie um einen Kredit zu bitten. Dort trifft er auf die gehörlose Lilian, die ihn aber ganz schnell wieder loswerden möchte.

Am Anfang hatte ich leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch. Irgendwie konnte es mich nicht gleich so ganz packen. Aber das wurde mit jeder Seite besser. Es ist ein Buch, in dem ich mich total wohl gefühlt habe. Während dem Lesen hatte ich die ganze Zeit ein Lächeln im Gesicht. Die Geschichte ist einfach so schön romantisch und zum Träumen. Man kann den Alltag einfach mal für ein paar Stunden vergessen. An wenigen Stellen fand ich das Buch ein bisschen langatmig. Sams Großmutter ist der Knaller! Man muss wissen, sie steht total auf Flamingos. Die einzelnen Beschreibungen fand ich total witzig. Zum Beispiel: "Die Hufe so groß wie Klobrillen und die Brust breit wie die eines Bullen" als Beschreibung von einem Pferd. Mit Lilian musste ich erst so richtig warm werden. Am Anfang fand ich sie noch bisschen zu abweisend und ich hatte das Gefühl man kommt nicht so richtig an sie ran. Aber das hat sich auch gelegt, je mehr man über sie und ihre Vergangenheit erfahren hat. Bewundernswert fand ich, wie sie mit der Gehörlosigkeit umging. Ihr konnte man eigentlich gar nicht anmerken, dass sie nichts hört. Sam war mir auch gleich ganz sympathisch, auch wenn er immer mal wieder Fehler macht. Doch das gehört einfach zum Leben dazu. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Lilians Tochter Ida. Schon allein, dass sie Bücher total liebt, konnte mich überzeugen.

Insgesamt eine Leseempfehlung, um einfach mal dem Alltag zu entfliehen. 4/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2020

Ganz nett für zwischendurch - für Filmliebhaber!

This is not a love scene
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Eigentlich hasst Iris die Fantasy Bücher, die ihre Großmutter geschrieben hat. Sie meint, dass diese Bücher ihre Familie zerstört haben. Doch dann muss sie, um auf ihren Bruder aufzupassen, zum Filmset, ...

Eigentlich hasst Iris die Fantasy Bücher, die ihre Großmutter geschrieben hat. Sie meint, dass diese Bücher ihre Familie zerstört haben. Doch dann muss sie, um auf ihren Bruder aufzupassen, zum Filmset, bei dem genau diese Bücher verfilmt werden.

Zu Beginn hatte ich gleich viele Fragezeichen im Kopf. Man wurde richtig in die Geschichte reingeschmissen. Es kommen immer wieder Ausschnitte aus dem Fantasy Buch vor, die für mich am Anfang gar keinen Zusammenhang hatten. Irgendwie konnte ich dabei den Bezug zur Handlung des eigentlichen Buches nicht wirklich herstellen. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Es ist eine ganz nette Geschichte für zwischendurch. Es hätte sogar großes Potential richtig tiefgründig zu werden. Leider ist es dann doch ziemlich oberflächlich geblieben. Es werden einige wichtige Themen angesprochen, die aber teilweise nicht ganz ausgearbeitet wurden. Aber das Thema "Vernachlässigung und Druck von den Eltern" wurde gut umgesetzt. Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell. Die ganze Entwicklung der Handlung war teilweise leider nicht ganz nachvollziehbar und eher unrealistisch. Gut gefallen hat mir, dass man so viel über den Film Dreh und die Probleme dort erfährt. Das war mal was ganz anderes. Mit Iris konnte ich leider keine richtige Bindung aufbauen. Doch Eamon fand ich total süß. Und am stärksten Beeindruckt hat mich die Entwicklung von Iris jüngerem Bruder Ryder.

Insgesamt eine ganz nette Geschichte, die man gut zum Entspannen lesen kann. 3/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.08.2020

Ein Buch, das nicht nur für Betroffene hilfreich ist

Wie viel wiegt mein Leben?
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In dieser Autobiographie erzählt Toni, wie sie den Weg aus der Magersucht geschafft hat. Sie erklärt, wie und warum diese Krankheit bei ihr entstanden ist, wie sie gekämpft hat und wie sie den Weg raus ...

In dieser Autobiographie erzählt Toni, wie sie den Weg aus der Magersucht geschafft hat. Sie erklärt, wie und warum diese Krankheit bei ihr entstanden ist, wie sie gekämpft hat und wie sie den Weg raus geschafft hat.

Gleich mal zu Beginn: Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Bisher kam ich mit dem Thema noch nicht in Berührung, dennoch konnte ich einiges aus dem Buch mitnehmen. Es ist auch definitiv für nicht betroffene lesenswert. Toni gibt sehr viele Ansätze, durch die ich über mein eigenes Leben nachgedacht habe. Besonders in der zweiten Hälfte des Buches, waren sehr viele tolle Aussagen. Beispielsweise, der Vergleich mit anderen Menschen. Tonis Geschichte hat mich sehr berührt und auch schockiert. Ich fand es total interessant mehr über die Krankheit zu erfahren. Wie offen sie damit umgeht hat mich sehr begeistert. Das Buch ist schonungslos ehrlich und einfach nur authentisch. Der Schreibstil hat mir super gefallen und es lässt sich wunderbar flüssig lesen. Interessant und gut fand ich auch, dass immer mal wieder Aussagen von ihrer Mutter, ihrem Vater, ihrer Schwester und ihrem Therapeuten vorkommen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie gut ich das Buch fand!

Eine klare Leseempfehlung! 5+/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung