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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2022

Kein klassischer Liebesroman

Jeder Tag für dich
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Seit sieben Jahren gehört es zu Marys Routine am Londoner Bahnhof nach ihrer großen Liebe Jim Ausschau zu halten. Jeden Abend stellt sie sich mit einem Schild auf dem „Komm nach Hause, Jim“ steht mitten ...

Seit sieben Jahren gehört es zu Marys Routine am Londoner Bahnhof nach ihrer großen Liebe Jim Ausschau zu halten. Jeden Abend stellt sie sich mit einem Schild auf dem „Komm nach Hause, Jim“ steht mitten in den Strom von Pendlern, die eilig aus den Zügen aussteigen und auf dem Weg nach Hause sind. Jim ist damals spurlos verschwunden und Mary gibt dennoch die Hoffnung nicht auf, dass er eines Tages zu ihr zurückkehrt….

Die Journalistin Alice entdeckt eines Tages Mary mit ihrem Schild und in ihr erwachen Mitleid und gleichzeitig das Interesse an einer brisanten Story. Die beiden freunden sich an und Alice ist fest entschlossen Jim zu finden. Und dabei bekommt der Leser nach und nach auch Einblicke in Alice Vergangenheitsgeschichte und warum die Suche um Jim auch sie emotional bewegt. Genau dieses Zusammenspiel aus Alice journalistischer Neugier, freundschaftlicher Verbundenheit zu Mary und dem Stellen ihrer eigenen Ängste, hat sie für mich so interessant gemacht und ich habe ihre Kapitel mit besonderen Interesse gelesen.

Zwischendurch gibt es auch Rückblenden zu der Zeit als Jim und Mary sich kennengelernt haben und Einblicke wie sie als Paar agierten. Da ihre Beziehung so romantisch und harmonisch begann, ist es natürlich ein umso größeres Rätsel warum Jim spurlos verschwand. Doch nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht und die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten.

Da sich das Buch aber wirklich fast nur um die Suche nach Jim und was hinter seinem Verschwinden steckt dreht, würde ich es nicht als klassischen Liebesroman betiteln. Auch wenn natürlich gerade durch die Rückblenden einige romantische Szenen vorkommen. Wer also mehr Wert auf Spannung und Rätselraten als auf Romantik legt, könnte bei diesem Roman genau richtig sein.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Geheimnisse, Liebe und besondere Fähigkeiten

Herz aus Dornen
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Die Geschichte spielt in London im Jahre 1879. Love hat eine besondere Fähigkeit für die sie ins Irrenhaus gesperrt wurde. Sie kann in das innere eines Menschen schauen, wenn sie nur deren Hand berührt. ...

Die Geschichte spielt in London im Jahre 1879. Love hat eine besondere Fähigkeit für die sie ins Irrenhaus gesperrt wurde. Sie kann in das innere eines Menschen schauen, wenn sie nur deren Hand berührt. Diese Gabe möchte sich John Coal zu nutze machen um seine Frau Marianne zu finden, die auf rätselhafte Weise verschwunden ist. Doch Love wäre lieber wieder im Irrenhaus als in Gesellschaft dieses Mannes, der nur von Dunkelheit umgeben ist...

Das historische Setting gepaart mit geheimnisvollen Begebenheiten und den paranormalen Fähigkeiten von Love, machen diese Geschichte zu einem besonderen Lesevergnügen. Und obendrein gibt es noch eine schöne Liebesgeschichte.

Den es wird schnell klar, dass John Coal seine Frau Marianne wirklich liebt und er alles tun möchte um diese zu finden. Auch wenn Love anfangs diesem feindselig und gebrochenen Mann misstraut, baut sich doch langsam eine Beziehung zwischen den beiden auf. Dies fand ich schön mitzuverfolgen.

Love hat zwar eine besondere Gabe und weiß dennoch nicht welchen Menschen sie wirklich vertrauen kann, da alle irgendwas zu verstecken scheinen. Ich fand sie als Figur total faszinierend und habe sie im Laufe der Geschichte lieb gewonnen. Aber alle Figuren haben eine interessante Charakteristik, die zur Spannung der Geschichte beitragen.

Auch wenn ich nach einigen Kapiteln geahnt habe in welche Richtung die Geschichte laufen wird, gab es dennoch die ein oder andere Überraschung bis zum Ende hin und die Spannung baute nicht ab.

Wer gern historische Romantasy gepaart mit fantastischen Elementen mag, ist bei bei diesem Buch genau richtig.

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Veröffentlicht am 22.03.2022

Ins Leben (und Herz) gecrasht

Tote Träume können Hoffnung machen
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Eric und Arina lernen sich bei einem Autounfall kennen. Er ist in sie reingefahren und ihr Auto ist leider Schrott. Doch ihre Wut verfliegt schnell als sie merkt, dass Eric alles tut um dies wieder gut ...

Eric und Arina lernen sich bei einem Autounfall kennen. Er ist in sie reingefahren und ihr Auto ist leider Schrott. Doch ihre Wut verfliegt schnell als sie merkt, dass Eric alles tut um dies wieder gut zu machen. Schnell steht ihre Welt auf dem Kopf und ihr Herz scheint verloren. Nur leider umfasst das wichtigste in seinem Leben all das was sie verachtet...

Die Autorin erschafft mit ihren Geschichten immer wieder Figuren, die man von Anfang an einfach mögen muss. Auf einfühlsame Art erzählt sie deren Geschichten, die auch ohne viel Drama spannend und vor allem lesenswert sind. Aber so ganz verschont sie ihre Figuren nicht. Eric, Arina und ihre Liebe werden in dieser Geschichte auf eine harte Probe gestellt.

Aber auch Humor kommt hier nicht zu kurz. Vor allem die Szenen zwischen den drei Freunden Eric, Adam und Dan und ihre Diskussionen über Star Trek und Star Wars haben einen großen Unterhaltungsfaktor. Dies ist der dritte Band einer Reihe und Erics Freunde lernt man in den ersten beiden Bänden besser kennen. Dennoch kann man Eric und Arinas Geschichte auch gut ohne Vorkenntnisse genießen. Da man aber Erics Freunde ebenso ins Herz schließen muss, kommt man wohl nicht drum rum auch die anderen Bände noch lesen zu wollen. Mir geht es auf jeden Fall so. ;)

Besonders schön finde ich das diese Reihe auch im UCoP-Universum spielt und Figuren aus der Alpha-Reihe hier ebenfalls kleine Auftritte haben. So fühlt sich das Lesen für Fans der Alphas wie Zuhause kommen an.

Ich kann diese Geschichte jeden empfehlen der schöne Liebesgeschichten mag, die viel Gefühl und liebenswerte Protagonisten beinhalten.

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Veröffentlicht am 10.03.2022

Vielversprechende Fantasy

Feuerblut - Der Schwur der Jagdlinge
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Zwölf hat ihren Namen und ihre Vergangenheit abgelegt und einen Schwur geleistet um im Jagdbund als Jagdling ausgebildet zu werden. Doch Zwölf hat ganz andere Pläne als allen sieben Clans zu dienen. Sie ...

Zwölf hat ihren Namen und ihre Vergangenheit abgelegt und einen Schwur geleistet um im Jagdbund als Jagdling ausgebildet zu werden. Doch Zwölf hat ganz andere Pläne als allen sieben Clans zu dienen. Sie sinnt auf Rache an dem Clan, der ihre Familie ausgelöscht hat. Doch bevor sie zur Jägerin aufsteigen kann, wird ihr Bund überfallen und das Mädchen Sieben entführt. Zwölft macht sich auf den Weg den Entführern zu folgen und muss sich dabei unweigerlich ihrer Vergangenheit stellen...

So interessant ich die Tatsache auch fand, dass die Jagdlinge ihren Namen ablegen müssen um in den Jagdbund aufgenommen zu werden, so irritiert war ich aber anfangs auch über die ganzen Zahlen, die sie stattdessen als Namen tragen. Doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und hatte zu jeder Figur ein Bild im Kopf. Auch die Geschichte plätschert anfangs noch vor sich hin. Doch nach einigen Kapiteln nimmt es dann rasant an Fahrt auf und zum Ende hin, konnte ich es gar nicht mehr abwarten wie es weiter geht.

Gerade Zwölf ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen und ich fand es besonders spannend mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Aber überhaupt ist dieses ganze Buch reich an starken und interessanten Charakteren, die eine mitreißende Vergangenheit hinter sich haben.

Auch die ganze magische Welt bietet einiges an Kreaturen, die diese zu etwas besonderen machen. Für ein Kinderbuch ist diese Geschichte sogar stellenweise sehr düster.

Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt wie es in Band zwei weiter geht und möchte dieses Buch jedem Fantasyliebhaber ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 17.02.2022

Mehr Gelassenheit beim Selbstoptimierungswahn

Ich dachte, ich bin schon perfekt
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Frauen wollen heutzutage ja so einiges sein und das am besten perfekt und alles gleichzeitig. Doch wer bei allem 100 Prozent geben will, merkt schnell das das zum scheitern verurteilt ist. In diesem Buch ...

Frauen wollen heutzutage ja so einiges sein und das am besten perfekt und alles gleichzeitig. Doch wer bei allem 100 Prozent geben will, merkt schnell das das zum scheitern verurteilt ist. In diesem Buch widmen sich die beiden Autorinnen diesem unrealistischen Ideal der Perfektion und rufen zu mehr Gelassenheit auf...

In mehreren Kapiteln schneiden die Autorinnen Themen an in denen man als Frau perfekt sein muss bzw. will. So geht es um (vermeintlich) perfekte Körper, Organisation, Erfolg und selbst die Entspannung muss heutzutage ja nach einem gut organisierten Plan ablaufen. Mit unterhaltsamen Anekdoten verdeutlichen die Autorinnen ihre Sichtweise und regen bei einigen Kapiteln auch zum Nachdenken an.

Auch wenn man selbst weiß, dass man gar nicht perfekt sein kann, wird einem beim Lesen vielleicht noch einmal verdeutlich wie sehr man doch einem Ideal entsprechen möchte. Und bekommt auch gleich eine Antwort darauf, warum das gar nicht so gut ist. Jede Leserin wird sich sicher in einem der Kapitel wieder finden und sich weniger allein mit dem Thema fühlen und vielleicht auch gleich mehr Gelassenheit anstreben. ;) Für die perfekte Entspannung und Unterhaltung sorgt dieses Buch auf jeden Fall. :)

Die Autorinnen haben wieder einen Nerv getroffen und mich gut unterhalten und dieses Buch möchte man direkt an die beste Freundin, Kollegin und/oder Mutter weiter geben. Ich freue mich schon sehr auf ein neues Buch dieses (perfekten) Autorenduos. ;)

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