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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2025

Kurzweilig ohne große Überraschungen

Ein Sommer in Salerno
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Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Salerno spielt. ...

Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Salerno spielt. Jedoch konnten mich der Schreibstil und auch die Storyline leider nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich hatte einfach ein etwas anderes Buch erwartet.

Die Geschichte dreht sich um die Putzfrau Eléonore, die zwischen all den Haushalten und ihren Teenager-Zwillingen keine Zeit hat, das Dolce Vita in Salerno zu genießen. Auch Marco, von dem sie sich gerade getrennt hat, geht ihr nicht aus dem Kopf. Doch als Eléonore immer mehr in das Privatleben ihrer Kunden hineingezogen wird, gerät ihr routinierter Ablauf außer Kontrolle. Könnte das die langersehnte Chance für einen Neuanfang sein?

Der Schreibstil ist locker-leicht, aber die Art und Weise der Erzählung kommt mir schon eher wie Tagebucheinträge vor. Das war etwas gewöhnungsbedürftig. Es hat sich eher wie die Abhandlung der Arbeitszeit der Hauptfigur angefühlt gepickt mit ein paar private Einblicke in ihr Leben. Mir hat dabei das gewisse Etwas gefehlt, um mich richtig zu fesseln. So ist die Geschichte leider etwas dahingeplätschert und hat mich nicht richtig fesseln können, dabei hätte die Grundidee richtig Potential gehabt. Ich mag es zudem etwas bildlicher.

Die einzelnen Familien/Personen, bei denen Eleonore putzt, blieben zudem etwas blass. Eleonore selbst war mir jedoch sehr sympathisch und ich kann mich gut mit ihr identifizieren. Es gab zwar gefühlsmäßig bei ihr ein ziemliches Auf und Ab, aber das ist auch menschlich. Auf jeden Fall habe ich mit ihr mitgefiebert, so dass sie am Ende auch endlich ihr Happy-End erhält.

Die Storyline blieb so recht kurzweilig. Zusammengefasst war das ein kurzer Einblick in das Leben einer sympathischen, warmherzigen Person ohne große Überraschungen. Ich vergebe für das Buch 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Kinderbuch für mehr Selbstvertrauen

Menschenhausen
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Für meine beiden Töchter bin ich immer wieder auf der Suche nach guten Büchern, die sie auch zum Nachdenken anregen. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, das von einer Pädagogin geschrieben wurde ...

Für meine beiden Töchter bin ich immer wieder auf der Suche nach guten Büchern, die sie auch zum Nachdenken anregen. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, das von einer Pädagogin geschrieben wurde und vor allem auf die Akzeptanz von eigenen Makeln eingeht und zu mehr Selbstvertrauen führen soll.

Die Storyline spielt dabei in Menschenhausen, wo jeder „viel zu irgendwie“ ist. Aber niemand stört sich an den kleinen Eigenheiten der anderen Bewohner, da keiner fehlerfrei ist. Das heißt, bis zu dem Tag, an dem eine junge Frau in der Stadt aufkreuzt und alles auf den Kopf stellt. Die schöne Unbekannte ist nämlich – zum Erstaunen aller – völlig makellos. Mit ihrem perfekten Aussehen zieht sie nicht nur bewundernde Blicke auf sich, sondern auch viel Neid. Und plötzlich schämen sich alle für ihre Fehler, weshalb sie versuchen, diese auf die lächerlichste Art und Weise zu verstecken. Was aber keiner weiß: Auch die perfekte Lady Betty ist nicht ganz so fehlerfrei, wie sie nach außen hin scheint…

Die Aufmachung des Buches finde ich sehr schön. Die Illustrationen sind passend und sehr gut in die Storyline eingebettet. Sie sind dabei nicht übertrieben farbenfroh, so wie das sonst bei Kinderbüchern der Fall ist. Das ist ein Pluspunkt! Der Schreibstil ist ebenfalls absolut altersgerecht. Ab und zu sind Wörter auch in einer anderen Schriftart hervorgehoben, was Abwechslung bringt, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müsste. Aber meine Kinder haben damit keinerlei Probleme, aber der Lesefluss wird dadurch etwas gestört.

Die Geschichte selbst wird interessant erzählt und meine Kinder wurden davon gut unterhalten. Es wird auf das Thema Selbstvertrauen auch nicht mit erhobenem Zeigefinger eingegangen, was ich gut finde. Uns hat das Buch gut gefallen und wir vergeben dafür 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Interessanter Plot, aber gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

Der Stau
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Auf diesen Thriller war ich gleich sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich gleich sehr neugierig darauf gemacht: Ein kilometerlanger Stau, eine Leiche im Auto nebenan und ein Mörder, der noch irgendwo ...

Auf diesen Thriller war ich gleich sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich gleich sehr neugierig darauf gemacht: Ein kilometerlanger Stau, eine Leiche im Auto nebenan und ein Mörder, der noch irgendwo in der Nähe ist. Das hört sich auf jeden Fall vielversprechend an. Doch 100% konnte mich das Buch dann leider nicht überzeugen.

Ich habe etwas gebraucht, richtig in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig: Er ist recht zackig, ohne viel Geschnörkel. Ich mag es eigentlich eher bildlicher und nicht ganz so gehetzt. Aber trotz allem kam ich gut mit dem Schreibstil zurecht.

Die Hauptfigur Belinda Kidd, eine Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, war mir sympathisch, wobei sie mir am Anfang etwas blass vorkam. Aber nach und nach konnte ich mich mit ihrer persönlichen Geschichte besser identifizieren und sie ist mir mit ihrem Denken und Handeln ans Herz gewachsen. Deshalb musste ich auch mit ihr mitfiebern.

Etwas schwieriger war dagegen, die ganzen verschiedenen Figuren, die nach und nach eingeführt wurden, richtig einzuordnen. Das fiel mir etwas schwer, denn Jeder war auch irgendwie verdächtig – aber es genaueres Bild konnte man sich nicht wirklich zu den Figuren machen, da man doch zu wenig Infos hatte. Das hat den Lesefluss etwas gehemmt, da ab und an auch die Geschichte aus der Sicht der anderen Verkehrsteilnehmer erzählt wurde. Teilweise war das etwas verwirrend.

Die Geschichte selbst blieb aber spannend und mit der Auflösung am Ende hatte ich so nicht gerechnet. Jedoch gab es hin und wieder auch ein paar Längen, aber das war zu verzeihen. Ich wurde jedoch gut unterhalten und vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Ein unterhaltsamer Krimi - mit ganz viel Südfrankreich-Flair

Lavendel-Wut
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Ich kenne bereits andere Bücher der Provence-Reihe und war deshalb sehr gespannt auf das neueste Werk „Lavendel-Wut. Auch diesmal bin ich regelrecht durch das Buch geflogen und habe mich richtig inmitten ...

Ich kenne bereits andere Bücher der Provence-Reihe und war deshalb sehr gespannt auf das neueste Werk „Lavendel-Wut. Auch diesmal bin ich regelrecht durch das Buch geflogen und habe mich richtig inmitten er schönen Natur Südfrankreichs wiedergefunden.

Im bereits siebten Fall ist die örtliche Rennrad-Community von Carpentras in Aufruhr: Das berühmte Gipfelschild des Mont Ventoux ist verschwunden! Anstatt auf das gestohlene Schild stößt ein Suchtrupp jedoch auf die Leiche eines Radfahrers – offenbar ist dieser schon vor Tagen im unwegsamen Gelände des Berghangs zu Tode gekommen. Die junge Kommissarin Lilou Braque nimmt die Ermittlungen auf und erlebt eine Überraschung: Der Tote lebte in der Nähe von Carpentras, aber bis vor zwei Jahren scheint er überhaupt nicht existiert zu haben. Noch dazu deuten Spuren am Fahrrad darauf hin, dass er womöglich nicht durch einen Unfall ums Leben kam. Wer ist der geheimnisvolle Mann? Und wer könnte seinen Tod gewollt haben?

In die Storyline habe ich sehr gut hineingefunden. Ich mag diesen bildlichen Schreibstil der Autorin total. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, die Seiten fliegen nur so dahin. Deshalb habe ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Zudem sind die Bände auch für Neuneinsteiger zu empfehlen, denn es wird nicht unbedingt Vorwissen aus den anderen Bändern benötigt.

Das Wiedersehen mit Lilou gefällt mir total. Ich mag ihre ruhige, sympathische Art sehr gerne und ich kann mich mit ihrem Denken und Handeln absolut identifizieren. Diesmal wird gleich zum Anfang die Spannungsschraube mächtig hochgefahren. Wer ist der tote Radfahrer? Ist es ein Unfall gewesen oder doch Mord? Zudem scheint man über den Mann rein gar nichts herausfinden zu können, als hätte er nie existiert.

Was wirklich passiert ist, ist jedoch schon recht schnell klar – was auf der einen Seite etwas die Spannung rausgenommen hat. Lieber rätsele ich bei solchen Krimis gerne bis zum Ende mit. Aber das war in Ordnung, denn es gab noch andere überraschende Wendungen am Ende, so dass es für mich in Ordnung war. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten und vergebe sehr gut 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Leider viel zu viele Missverständnisse und ein Hin und Her

The summer we kissed
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Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Friends-to-Lovers-Liebesgeschichten. Deshalb war ich gleich Feuer und Flamme für dieses Buch, als ich davon erfahren habe. Doch leider hat mich die Geschichte nicht ...

Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Friends-to-Lovers-Liebesgeschichten. Deshalb war ich gleich Feuer und Flamme für dieses Buch, als ich davon erfahren habe. Doch leider hat mich die Geschichte nicht wirklich mitreißen können. Im Gegenteil: Sie hat sich doch recht zäh angefühlt, was schade ist.

Die Storyline dreht sich um Natalia und Ethan, die sich beim Senior Sunrise endlich wiedersehen. Denn nach einem leidenschaftlichen Kuss in der Promnacht ist zwischen den beiden eigentlich besten Freunden nichts mehr, wie es war. Den ganzen Sommer über haben sie kein Wort miteinander gesprochen und jetzt versucht Natalia verzweifelt so zu tun, als wäre Ethan ihr egal, während der wiederum seinen Fehler unbedingt wiedergutmachen will. Bei der Tradition des Senior Sunrise, Briefe an sich selbst zu verfassen, lassen die beiden ihren Gefühlen anonym endlich freien Lauf. Aber dann weht der Wind einige der Briefe über den gesamten Strand. Plötzlich sind Ethan und Natalia gezwungen zusammenzuarbeiten, um die verlorenen Zettel und damit auch die brisanten Geheimnisse, die diese bereithalten, zu finden, bevor jemand anderes es tut…

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt sehr gut zu der Storyline. Auch dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Natalia und Ethan erzählt wird, macht es mir leichter mich mit deren Denken und Handeln besser zu identifizieren. Jedoch hatte ich sehr große Probleme mit Natalia warm zu werden. Sie ist ein schwieriger und komplizierter Mensch und ich habe mir oft gedacht, warum Ethan eigentlich so von ihr fasziniert ist.

Der Anfang war noch richtig vielversprechend. Doch dann wurde es kompliziert: Beide haben Gefühle füreinander, doch da sie nicht ehrlich miteinander reden, tappt jeder im Dunkeln. Stattdessen gibt es ein Missverständnis nach dem Anderen. Ich finde auch, dass das Ganze sehr kindlich vom Verhalten her ist, wie sie miteinander umgehen, obwohl sie doch schon so lange gute Freunde sind.

Das Hin und Her zwischen den Beiden war etwas anstrengend, so dass ich mich mittendrin zwingen musste, weiterzulesen. Zum Ende hin erhält man zwar ENDLICH das Happy-End, aber bis dahin hat es sich noch einmal gezogen. Aber es war auf jeden Fall versöhnlich. Leider konnte mich das Buch aber nicht richtig überzeugen und ich kann leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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