Das Buch behandelt zu viele Themen auf einmal
Die Unsterblichen
Die Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon gehen 1969 zu einer Wahrsagerin. Die Kinder dürfen nur einzeln eintreten und die Wahrsagerin erzählt jedem der Geschwister an welchem Tag genau diese sterben ...
Die Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon gehen 1969 zu einer Wahrsagerin. Die Kinder dürfen nur einzeln eintreten und die Wahrsagerin erzählt jedem der Geschwister an welchem Tag genau diese sterben werden. Nun begleiten wir die vier auf ihrem Weg, Simon wird Baletttänzer. Klara macht ihren Traum wahr und wird Zauberkünstlerin. Daniel studiert Medizin und arbeitet später als Arzt. Varya studiert und geht dann an ein Forschungsinstitut. Wie werden sie diese Wege bestreiten im Wissen um ihren Todestag?
Achtung Spoiler:
Die Idee zu diesem Buch gefällt mir sehr, wie bestreitest du dein Leben in dem Wissen wann es vorbei sein wird? Gehst du den sicheren Weg oder schaust du einfach wohin dein Weg führt, egal wie unsicher er ist?
Das Buch hat aber sehr viele verschiedene Themen angesprochen und das waren mir einfach zu viele verschiedene Thematiken in einem Buch:
Simon ist Homosexuell und stirbt an Aids.
Klara wird Alkoholkrank und erhängt sich.
Daniel und seine Frau können keine Kinder bekommen und er bereut dies.
Varya gibt ihr Kind zur Adoption frei, sie arbeitet in einem Tierversuchslabor und sie hat Zwangsstörungen.
Durch all diese Themen im Leben der Protagonisten führte dazu, dass die Lebenswege aller Geschwister nicht sehr positiv verlaufen. Das hat mir etwas zu schaffen gemacht, da ich beim lesen ein doch sehr trauriges, negatives Gefühl hatte.