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Veröffentlicht am 09.03.2025

Freundschaft wird hier groß geschrieben

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer auf der Adlerinsel
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Hilda Hasenherz 2 setzt die Geschichte der mutigen und charmanten Hilda fort, einer kleinen Hasenmädchen, die mit ihrer Neugierde und ihrem großen Herz so einiges durchmachen muss. Die Fortsetzung ist ...

Hilda Hasenherz 2 setzt die Geschichte der mutigen und charmanten Hilda fort, einer kleinen Hasenmädchen, die mit ihrer Neugierde und ihrem großen Herz so einiges durchmachen muss. Die Fortsetzung ist wie der erste Teil eine gelungene Mischung aus humorvollen Momenten, spannenden Wendungen und einer warmen, liebevollen Atmosphäre.

In diesem Band wächst Hilda weiter in ihrer Rolle als kleine Heldin, die sich nicht nur mit den Herausforderungen der Natur auseinandersetzen muss, sondern auch tiefer in die Geheimnisse ihrer Welt eintaucht. Besonders gelungen ist erneut die Umsetzung der Themen Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.

Der Erzählstil bleibt kindgerecht und verständlich und wie bereits der Vorgänger bietet er für kleine zahlreiche Identifizierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig bleibt genug Raum für die Entwicklung von Spannung und Konflikten, ohne dass es zu düster oder schwer wird.

Die Illustrationen im Buch sind detailreich und lebendig, und fangen die Stimmung der Szenen perfekt ein. Besonders in den ruhigeren Momenten kommen die Zeichnungen gut zur Geltung und lassen einen beim Lesen innehalten.

Hilda Hasenherz 2 ist eine tolle Fortsetzung, die Fans der ersten Stunde ebenso begeistern wird wie neue Leser:innen. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über das Entdecken neuer Welten und das Überwinden von Ängsten, die sich sowohl für die jüngere Generation als auch für Erwachsene, die ihre Kinder begleiten, als äußerst wertvoll herausstellt. Ein tolles Buch für alle, die fantasievolle Abenteuer mit Herz lieben.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Vielfältig

Entschuldigung!
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Sich zu entschuldigen, dass ist wohl für jedes Alter ein wichtiges Thema und wird vielleicht auch nie so wirklich leichter - oder doch? Dieses Buch will schon den Kleinsten dabei helfen, sich zu entschuldigen ...

Sich zu entschuldigen, dass ist wohl für jedes Alter ein wichtiges Thema und wird vielleicht auch nie so wirklich leichter - oder doch? Dieses Buch will schon den Kleinsten dabei helfen, sich zu entschuldigen und kommt dabei mit den verschiedensten Situationen daher, in denen man sich entschuldigen muss.

Toll fand ich die Vielfalt, mit der das Buch daherkommt: Die einzelnen Charaktere, die Familien, das Wohnhaus selbst. Es gibt hier als Leserin und Leser viele Anknüpfungspunkte, ich kann mir vorstellen, dass viele kleine (und auch große) Leser sich in dem Buch wiederfinden.

Die Situationen selbst, in denen es sich zu entschduldigen gilt, sind wiederum sehr solche, die man selber aus dem Alltag kennt. Sie werden spielerisch, mit Empathie und auch Witz aufgelöst und bieten super Anknüpfungspunkte, um sich mit dem Kind darüber auszutauschen. Hinzu kommen sehr tolle Zeichnungen, die das Ganze gut abrunden.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Pageturner

The First to Fall
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Ich habe mittlerweile so ziemlich jedes Buch von Kristina Moninger gelesen, weil ich ein großes Fan ihres malerischen, emotionalen Schreibstils bin, der durch besondere und einzigartige Vergleiche glänzt, ...

Ich habe mittlerweile so ziemlich jedes Buch von Kristina Moninger gelesen, weil ich ein großes Fan ihres malerischen, emotionalen Schreibstils bin, der durch besondere und einzigartige Vergleiche glänzt, die sich gut für Zitate eignen. Immer wieder denke ich mir bei ihren Beschreibungen, wie einzigartig sie Momente einfangen kann und wie besonders ihr Schreibstil ist. Bei diesem Buch hat man jedoch sehr gemerkt, dass es sich aufgrund seiner Anglizismen eher an jüngere LeserInnen gerichtet hat, was micht nicht störte.

Bei "Thr First to Fall" kam dieser tolle Schreibstil besonders gut zur Geltung, da es ein sehr emotionales Buch ist, dessen Szenerie der italienischen Alpen gleichzeitig beeindruckt. Hierbei geht es um Aurora und Jakob, die beide in ein tragisches Ereignis verwickelt sind. Während Aurora versucht, mehr über den Tod ihrer Schwester herauszufinden, war Jakob bei dem Sturs derselbigen beteiligt. Die beiden begegnen einander durch verschiedenste Umstände, erzählen dem jeweils anderem jedoch nichts von ihren Hintergründen. Dadurch war hierhingehend klar, dass der Showdown darauf hinauslaufen würde.

Anders als bei der Breaking Waves Reihe schaffte es die Autorin hier, konsequent die Spannung hochzuahlten. Dazu tragen Rückblicke in die Vergangenheit, Auftritte zwielichtiger Nebencharaktere, Sprachnachrichten von einem unbekannten Absender und spannende Wendungen bei. Durch die Sprachnachrichten hatte ich allerdings schon bald eine Ahnung, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Ich hätte sie in dieser Klarheit nicht gebraucht und denke, dass ich vom Verlauf der Geschichte ansonsten deutlich mehr überrascht worden wäre, was ich etwas schade fand. Es war dennoch sehr spannend, da die Protagonisten selbst knietief in den Ermittlungen steckten und keine Ahnung hatten, was vor sich geht.

Die Liebesgeschichte von Aurora und Jakob war sehr authentisch und schön. Ich mochte beide auf ihre Art, Jakob ist deutlich verschlossener, Aurora wiederum deutlich lebhafter. Die Annäherungen finden in einem nachvollziehbarem Tempo statt, dass große Drama bleibt trotz der Hintergründe der beiden aus beziehungsweise wird nicht unnötig in die Länge gezogen, was ich entspannt fand.

Das Ende schafft Spannung für den nächsten Band, den ich auf jeden Fall lesen möchte. Auf jeden Fall große Empfehlung, auch wenn ich es ein wenig vorhersehbar fand, ist das Buch wendungsreich und spannend. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Schöne, entspannte Liebesgeschichte

Wild Love
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Zuallererst muss ich sagen, dass ich das Cover von "Wild Love" super knuffig finde und es in seiner Schlichtheit aus der Masse an Büchern heraussticht. Außerdem versteht man das Cover nach dem Lesen des ...

Zuallererst muss ich sagen, dass ich das Cover von "Wild Love" super knuffig finde und es in seiner Schlichtheit aus der Masse an Büchern heraussticht. Außerdem versteht man das Cover nach dem Lesen des Buches nochmal ein bisschen besser, weshalb es einfach wahnsinnig gut passt!

Der Inhalt selbst konnte mich dann ebenfalls überzeugen. Die Geschichte von "Wild Love" wird abwechselnd aus den Perspektiven von Rosie und Ford erzählt. Beide kennen sich bereits aus Kindheitstagen, denn damals war Rosies Bruder West Fords bester Freund und die drei haben so ziemlich alles gemeinsam gemacht. Nun, viele Jahre später, kehrt Rosie nach einem sehr belastendem Arbeitsvorfall zurück nach Rose Hill. Ford währenddessen versucht in eben jenem Ort sein eigenes Studio aufzubauen, doch sieht sich plötzlich seiner Tochter Cora gegenüber, von der er bisher noch nichts wusste - Ärger vorprogrammiert.

Elsie Silvers Schreibstil ist super angenehm. Man wird von ihr in den absolut gemütlichen Ort Rose Hill entführt, während witzige Dialoge die heimische Atmosphäre auflockern und vor allem im letzten Drittel auch der Spice nicht zu kurz kommt. Vor allem die Charaktere, die sie geschaffen hat, haben es mir angetan: Rosie ist ein ziemlicher Wildfang, schert sich eher weniger um Etikette und Ordnung, während Ford das komplette Gegenteil ist. Er vor allem nicht der Bad Boy, sondern stattdessen angenehm zurückhalten und auch unbeholfen in seiner Art. Cora wiederum wirkte für ihre zwölf Jahre oftmals fast ein wenig zu erwachsen, aber ihre trockenen Sprüche haben es mir auf jeden Fall angetan.

Storytechnisch dreht es sich viel um die Annäherung zwischen Rosie und Ford. Auch der Aufbau der Vater-Tocher-Beziehung spielt eine große Rolle und findet sehr harmonisch statt, Cora ist alles in allem doch sehr vernüftig, trotz ihrer doch sehr traurigen Vergangenheit. Es passt zur gemütlichen Stimmung des Buches, auch wenn ich fast noch mehr Drama diesbezüglich erwartet hätte.

Rosie und Ford wiederum brauchen recht lange, um endlich zueinander zu finden. Immer wieder schieben sie Gründ vor, warum es zwischen ihnen nicht sein soll, doch keiner dieser Gründe konnte mich (und letzendlich auch die beiden), so richtig überzeugen. Währenddessen flirten sie auch unentwegt weiter, obwohl sie im Satz zuvor noch gesagt haben, dass dieses und jenes gegen eine Beziehung zwischen den beiden spricht. Handlungstechnisch hat mir hier ein wenig die Spannung gefehlt, denn es war von Anfang an klar, dass die beiden einfach füreinander bestimmt sind.

Es gibt aber darüber hinaus zahlreiche sehr süße Momente, die das Buch zu einem sehr entspannten Ort des Lesens werden lassen: Bowling-Wettkämpfe mit Wests semi-erfolgreichem Bowling-Club, Mädelsabende von Cora und Rosie, Schlagabtausche zwischen Rosie und Ford am Steg am See... Das Buch ist super zum entspannen und wegträumen. Und auch das Ende ist sehr romantisch und herzlich, weshalb ich auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen möchte.

Empfehlung also für alle, die nach einem entspannt-romantischen Buch zum Wegträumen suchen.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Ein magisches Erlebnis

Our Infinite Fates
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"Our infinite fates" erzählt die Geschichte zweier Liebender, die aufgrund einer Verstrickung über Jahre hin weg aneinander gebunden sind und einander in all ihren Leben töten müssen, um dann gemeinsam ...

"Our infinite fates" erzählt die Geschichte zweier Liebender, die aufgrund einer Verstrickung über Jahre hin weg aneinander gebunden sind und einander in all ihren Leben töten müssen, um dann gemeinsam zu sterben. Immer wieder ziehen sie sich magisch an, so auch in diesem Leben. Doch in diesem Leben muss Evelyn älter als 18 Jahre werden, denn das Leben ihrer kleinen Schwester hängt davon ab, der sie eine Knochenmarkspende geben möchte.

Die Geschichte erzählt zum einen im Hier und Jetzt, zum anderen gibt es zahlreiche Rückblenden, die die verschiedenen Jahre und Begegnungen erzählen. Diese sind auf der Welt verteilt und auch wenn Arden und Evelyn einander immer wieder auf die ein oder andere Art begegnen, ist es immer etwas anders. Außerdem kann sich zumindest Arden an die Vergangenheit erinnern, Evelyn nur bruchstückhaft.

Die Flashbacks ähneln sich irgendwann recht stark und nehmen das Tempo aus der Geschichte. Da mochte ich die momentanen Beschreibungen schon mehr. Die finale Aufklärung, warum den beiden die Wiedergeburten passieren, findet erst zum Schluss statt und es hat sich nicht ganz rund angefühlt.

Vor allem der Schreibstil hat es mir aber angetan, er ist sehr magisch und atmosphärisch und saugt einen in die Geschichte. Ich hatte jedoch insgesamt eine emotionalere und spannendere Geschichte erwartet.

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