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Veröffentlicht am 03.04.2019

Wild Hearts - Kein Blick zurück von T. M. Frazier

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Inhalt:

Sawyer Dixon ist einer sehr konservativen Familie aufgewachsen und ist nun auf der Suche nach Freiheit und der Flucht aus ihrem bisherigen Leben. Ihre Suche bringt sie nach Outskirts, wo sie ...

Inhalt:

Sawyer Dixon ist einer sehr konservativen Familie aufgewachsen und ist nun auf der Suche nach Freiheit und der Flucht aus ihrem bisherigen Leben. Ihre Suche bringt sie nach Outskirts, wo sie dem zurückgezogenen Finn begegnet und obwohl er alles andere als freundlich zu ihr ist, kann sie sich einfach nicht von ihm fernhalten.

Meinung:

Das Buch ‚*Wild Hearts - Kein Blick zurück' von T. M. Frazier ist am 29. März 2019 im LYX-Verlag erschienen.

Das Cover des Buches finde ich wahnsinnig schön und ansprechend. Es passt auch sehr gut zu dem Buch, da Unwetter mehr als einmal eine große Rolle spielen. Das Buch gehört auf jeden Fall mit zu den schönsten in meinem Regal.
Die beiden Protagonisten Sawyer und Finn habe beide schon sehr viel in ihrem Leben mitmachen müssen und daher auch sehr tiefgehende Probleme, doch während Sawyer daraus den Willen schöpft frei zu sein und leben zu wollen, schottet sich Finn komplett von seiner Außenwelt und seinen ehemaligen Freunden ab. Sawyer fand ich eigentlich relativ sympathisch, vor allem ihren Willen mehr aus ihrem Leben zu machen hat, allerdings waren ihre Entscheidungen für mich manchmal nicht ganz nachvollziehbar, obwohl es in sich logisch ist, dass sie genau daraus die Kraft nimmt um nicht mehr so "versteckt" zu leben. Finn hingegen war für mich eher schwierig, ich mochte seinen Charakter ich konnte auch gut nachvollziehen, warum er lebt wie er lebt, aber mir hat bei ihm häufig die Glaubwürdigkeit in Bezug auf seine Entscheidungen gefehlt. Insgesamt finde ich hatten die beiden auch nicht so eine wahnsinnige Chemie und als sie dann annähern gab es meiner Meinung nach zu wenig Tiefe und die Probleme der beiden sind zu stark in den Hintergrund gerückt, obwohl sie eigentlich eine wichtige Rolle spielen.
Die Handlung und das Setting haben mir soweit aber wirklich gut gefallen, ich konnte mich sehr gut in das Leben in dieser kleinen verlassenen Stadt hineinfühlen. Und natürlich hat der Cliffhänger Lust auf mehr gemacht und ich bin gespannt auf die Fortsetzung!
Den Schreibstil fand ich sehr gut, ich bin förmlich durch die Seite geflogen und es war spannend und flüssig geschrieben.


Fazit:

Obwohl ich mir an einigen Stellen mehr Tiefgang und eine stärkeren Bezug zu den Vergangenheiten der Protagonisten gewünscht hätte, hat mit das Buch gut gefallen. Außerdem finde ich das knapp 300 Seiten wahnsinnig kurz sind um solche Problematiken ausreichend zu behandeln, vielleicht wären doch ein paar mehr Seiten sinnvoll gewesen.

Veröffentlicht am 05.03.2019

Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Inhalt:
Ivy ist eine junge Frau, die in New Orleans und Mitglied eines Ordens ist, der auf Jagd nach Fae ist. Als es zu vermehrten Angriffen auf die Ordensmitglieder und auch auf Ivy selbst kommt, wird ...

Inhalt:
Ivy ist eine junge Frau, die in New Orleans und Mitglied eines Ordens ist, der auf Jagd nach Fae ist. Als es zu vermehrten Angriffen auf die Ordensmitglieder und auch auf Ivy selbst kommt, wird ihr der attraktive Ren zur Seite gestellt und obwohl Ivy eigentlich alles andere als Interesse an Romanzen hat, kann sie sich nicht lange von ihm verhalten...

Meinung:
Das Buch ‚Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit‘ von Jennifer L. Armentrout erschien am 10. September 2018 im Heyne< Verlag
Ich finde das Cover leider nicht so schön gestaltet, denn mir persönlich gefällt einfach die Farbkombination nicht, aber im Ende ist das Cover ja auch überhaupt nicht ausschlaggebend für das Buch.
Die Protagonistin in dieser Geschichte ist die 21-jährige Ivy, die in New Orleans auf der Jagd nach Fae ist. Ich fand sie im Grunde auch relativ sympathisch, besonders gefallen hat mir ihre Schlagfertigkeit und der Humor, mit dem sie diese ausdrückt. Außerdem hat es mir gut gefallen, dass sie in ihrem Leben mehr machen möchte, als im Namen des Ordens zu jagen und dafür studiert. Auch ihre starken Verlustängste waren nachvollziehbar, obwohl ich dazu sagen muss, dass ich leider fand das in Anbetracht dieser Tatsache, dass sie sich für meinen Geschmack, dann doch ziemlich schnell auf Ren eingelassen hat. Mit dem Protagonisten Ren hingegen bin ich leider nicht so richtig warm geworden, denn auf der einen Seite wurde er schon ein bisschen wie ein „Bad Boy“ dargestellt, hat sich dann aber wieder wie ein „Softie“ verhalten. Mein größtes Problem mit ihm waren, aber wahrscheinlich seine Sprüche, denn diese haben auf mich stellenweise sehr abgedroschen gewirkt, insbesondere auch Kosenamen wie „Babe“ oder „Liebling“ fand ich nicht ganz passend. Trotzdem hat die Dynamik der beiden funktioniert und ich habe mit den beiden mitgefiebert.
Den Nebencharakter Tink, ein Brownie, hingegen fand ich großartig und über ihn und seine trockene, eher feindselige Art musste ich mehr als einmal schmunzeln. Ich hoffe wirklich, dass er in den folgenden Bänden mindestens eine gleich große oder von mir aus auch gerne, eine größere Rolle spielt.
Den Schreibstil fand ich super, ich war sofort in der Geschichte und hab diese auch wahnsinnig schnell beendet, denn meiner Meinung nach gab es nicht eine Stelle, in dem Buch, die sich künstlich in die Länge gezogen hat und so war es durchweg spannend und vor allem auch unterhaltend. Hinzu kommt natürlich auch, dass ich die Handlung wirklich gut fand und Lust auf mehr bekommen habe und definitiv die anderen Teile lesen werde.

Fazit:
Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und hat es geschafft, dass ich wieder mehr Lust bekomme habe, mal wieder mehr zu ‚Fantasy-Geschichten‘ zu greifen. Vor allem die Mischung aus ‚Urban Fantasy‘ und ‚New Adult‘ fand ich super. Von mir bekommt, dass Buch 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Schöne Liebesgeschichte für Zwischendurch

Most Wanted Bastard
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Inhalt:

Vicky, der eigentlich nichts lieber wäre als ein Leben fernab von der Öffentlichkeit zu führen, erbt Smuckers; einen Hund samt millionenschwerem Familienunternehmen und ist plötzlich konfrontiert ...

Inhalt:

Vicky, der eigentlich nichts lieber wäre als ein Leben fernab von der Öffentlichkeit zu führen, erbt Smuckers; einen Hund samt millionenschwerem Familienunternehmen und ist plötzlich konfrontiert mit dem gut aussehendem Henry Locke, dem nichts lieber wäre, als sie aus der Firma zu drängen, aber der sie trotzdem wahnsinnig anzieht, obwohl Vicky weiß, dass sie sich besser von ihm fernhalten sollte…

Meinung:

Das Buch ‚Most Wanted Bastard ‘ von der Autorin Annika Martin erschien am 01.02.2019 im LXY Verlag.
Das Cover finde ich für die Geschichte durchaus passend und gut gewählt, denn es vermittelt schon genau den Eindruck, den man von Henry Locke gerade zu Beginn der Geschichte bekommt. Auch die Gestaltung des Titels finde ich ansprechend.
Die Protagonistin ist die junge Vicky, die mit ihrer jüngeren Schwester in New York lebt. Ich mochte Vicky gerne, vor allem da mir ihr Humor sehr gut gefallen hat. Bei mir konnte Vicky besonders viele Sympathiepunkte sammeln, weil ich es großartig finde, wie sie sich um ihre Schwester kümmert und sie vor ihre eigenen Bedürfnisse stellt, außerdem mochte ich, dass sie so bodenständig ist und nicht „käuflich“ ist. Mit Henry hingegen hatte ich tatsächlich ein paar Schwierigkeiten, denn natürlich ist er der gefühlskalt wirkende, wohlhabende und selbstverständlich auch attraktive CEO, quasi das wandelnde Klischee, aber meiner Meinung ging seine Wandlung hin zum durchaus romantisch veranlagten, lieben Kerl zu schnell und war für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar, denn ich hatte den Eindruck, dass er Vicky zwar attraktiv findet, aber was jetzt tatsächlich ausschlaggebend dafür war, dass er sich in sie verliebt wurde mir nicht klar. Nichts desto trotz haben die beiden Figuren eine gute Figurenharmonie gehabt und ich hatte Spaß dabei, die Annäherungen der beiden zu verfolgen, denn gerade die anfänglichen „Provokationen“ fand ich sehr unterhaltsam. Obwohl die Nebencharaktere meiner Meinung nach in dieser Geschichte keine überaus große oder tragende Rolle gespielt haben, hat mir das Verhältnis von Vicky und ihrer Schwester wahnsinnig gut gefallen, was vor allem daran lag, dass ich es als ziemlich auch authentisch empfunden habe.
Der Schreibstil konnte mich vor allem durch die leichte, aber dennoch humorvolle Art überzeugen. Insgesamt ließ sich die Geschichte deshalb sehr schnell lesen und hat Spaß gemacht. Eine Sache, die mir persönlich allerdings nicht ganz so gut gefallen hat, war die Art und Weise des ‚Dirty-Talk‘, dieser war mir zum einen dann doch zu klischeebeladen und dazu kam noch, dass ich den Eindruck hatte, dass sich die beiden fast gegenteilig zu ihren eigentlichen Charaktereigenschaften verhalten, aber insbesondere diese Szenen sind Geschmackssache.

Fazit:
Grundsätzlich hatte ich aber Spaß daran, dass Buch zu lesen, denn die Idee der Geschichte hat mir gefallen und ist zudem auch gut umgesetzt, natürlich ist es aber keine neue oder wahnsinnig tiefgreifende Idee, aber das braucht es meiner Meinung nach auch nicht immer, denn diese Geschichte ist für mich eine tolle Geschichte, die man gut zwischendurch lesen kann.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Erzählstil