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Veröffentlicht am 14.08.2022

Fesselnde Geschichte über das Schicksal und zwei Träume

If we were a movie
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Kelly Oram hat mich in ihrem Buch "If we were a movie" mit ihrem Schreibstil von Anfang an gepackt, sodass ich das Buch bis zum Schluss kaum mehr weglegen konnte!

Um was es geht:
Nate beginnt gerade sein ...

Kelly Oram hat mich in ihrem Buch "If we were a movie" mit ihrem Schreibstil von Anfang an gepackt, sodass ich das Buch bis zum Schluss kaum mehr weglegen konnte!

Um was es geht:
Nate beginnt gerade sein Musikstudium an der NYU und lebt für die Musik. Hierzu zieht er mit seinen beiden Drillingsbrüdern, Chris und Tyler, in ein Wohnheim, was ihm jedoch sehr schnell auf die Nerven geht, da die beiden lieber Party machen, als zu studieren - das absolute Gegenteil von Nate. Auch Nate's Freundin Sophie findet die Wohnsituation nicht gut und liegt Nate in den Ohren, dass er sich nach einer anderen Wohnung umsehen soll. Durch einen Zufall (oder eher Schicksal?) erfährt er, dass ein gewisser Jordan einen Mitbewohner sucht. Als er sich die Wohnung ansehen will, findet Nate jedoch heraus, dass Jordan ein Mädchen ist, welches, gerade nach New York gezogen ist, um Film zu studieren. Nate zieht schließlich trotz seiner eifersüchtigen Freundin zu Jordan und beide verstehen sich großartig und unterstützen sich, um ihre künstlerischen Träume zu verwirklichen. Alle seine Träume scheinen sich zu erfüllen - wäre da nicht Sophie...

Charaktere:
Die Charaktere sind sehr nahbar beschrieben und es fällt einem sehr leicht, sich in die Gefühle und Situationen hineinzuversetzen.
Nate konnte ich von Anfang an gut leiden, er ist sehr sympathisch, zielstrebig und lebt für seinen Traum, Musik zu machen.
Jordan war mein Lieblingscharakter, da sie sehr lebhaft, fröhlich und lustig ist. Sie kämpft ebenfalls für ihren künstlerischen Traum.
Chris und Tyler waren mir Anfangs etwas unsympathisch, doch als man sie näher kennenlernte, waren auch sie mir sehr sympathisch, da sie richtige Kindsköpfe sind und oft Situationen schön aufgelockert haben.
Sophie ist wirklich der einzige Charakter, welcher in dem Buch absolut unsympathisch war. Sie ist echt ein Fall für sich.
Auch alle anderen Charaktere, welche ich hier wegen Spoiler jedoch nicht erwähne, sind unglaublich sympathisch und mir sehr ans Herz gewachsen. Auch sie machen die Geschichte zu etwas Besonderem.

Schreibstil:
Der Schreibstil war für mich wohl das Beste an diesem Buch. Die Geschichte wurde sehr leicht und flüssig erzählt, sodass sie mich von Beginn an so gefesselt hat, dass die Seiten nur so vorbeigeflogen sind und ich das Buch kaum mehr weglegen konnte. Auch die Charaktere und die Handlung wurden so geschrieben, dass ich alle Emotionen fühlen konnte und richtig mitgefiebert habe.

Spannungsbogen:
Kelly Oram baut von Beginn an Spannung auf und lässt diese dann ab etwa der Mitte des Buchs stark ansteigen und hält diese dann bis zum Ende.

Klischees:
Das Buch ist komplett gefüllt mit allen erdenklichen Klischees, was es jedoch überhaupt nicht unangenehm oder fad macht. Denn die Besonderheit: Die Klischees sind mit voller Absicht gesetzt und ein wichtiger Teil der Geschichte. Somit werden diese auch locker gesetzt und wirken sich sehr angenehm aus.

Umsetzung:
Meiner Meinung nach wurde die Geschichte gut umgesetzt. Auch, wenn von Anfang an relativ klar war, was am Ende passieren wird, wurde ich immer wieder von der Handlung überrascht.
Meine einzige Kritik: Die Geschichte um Sophie fand ich an manchen Stellen schon deutlich übertrieben und manche Szenen waren etwas schlecht ausgeführt/überdacht. Doch über all diese Dinge konnte ich gut hinwegsehen.
Was mir außerdem sehr gut gefallen hat und das Buch besonders macht ist, dass dieser YA-Roman aus Sicht eines Jungen geschrieben wurde.

Titel und Cover:
Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt sehr gut zu der Stimmung vom Buch. Der Titel ist wohl absolut perfekt gewählt, wobei dieser am Ende nochmal sehr schön eingesetzt wird. Cover und Titel runden das Buch nochmal wirklich toll ab, geben aber auch gleich am Anfang schon einen sehr guten Einblick!

Fazit:
"If we were a movie" ist ein echt gelungenes Buch mit sehr sympathischen und nahbaren Charakteren, einem fesselnden Schreibstil und einer Handlung, die immer wieder für Überraschungen sorgt. Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen! Besonders Film- und Musikbegeisterte werden dieses Buch lieben!

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