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Veröffentlicht am 07.02.2018

Der weite Himmel

Der weite Himmel
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Klappentext:

Unter dem weiten Himmel Montanas finden drei Schwestern die Liebe

Willa ist auf der Ranch ihres Vaters in Montana aufgewachsen. Am Tag seiner Beerdigung trifft sie ihre Schwestern aus Jacks ...

Klappentext:

Unter dem weiten Himmel Montanas finden drei Schwestern die Liebe

Willa ist auf der Ranch ihres Vaters in Montana aufgewachsen. Am Tag seiner Beerdigung trifft sie ihre Schwestern aus Jacks früheren Ehen zum ersten Mal. Während sich die drei Frauen langsam annähern, geschehen in der Gegend schreckliche Angriffe auf Menschen und Tiere. Können Willa, Lily und Tess der Gefahr gemeinsam entgegentreten.

Autorin:


Nora Roberts wurde 1950 geboren und gehört heute zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt.
Sie hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in Maryland, USA.

Inhalt:

Nachdem Tod ihres Vaters lernen sich die drei Schwestern zum ersten Mal kennen. Am Anfang wird das zusammen wohnen zäh und die Schwestern müssen, die eine oder andere Hürde meistern. Doch dann als es hart auf hart kommt, halten die beiden zusammen.

Erster Satz:

Jack Mercys Tod änderte nichts an der Tatsache, dass er ein elender Hundesohn war.

Meine Meinung:

Nach langer Zeit, habe ich endlich wieder ein Nora Roberts Buch gelesen und war begeistert und gefesselt zugleich. Dazu aber später mehr, als erstes kommen wir zum Cover :)

Das Cover finde ich wunderschön und idyllisch gestaltet und es trügt den Leser, den hinter dem Cover versteckt sich ein packender Krimi, den man wirklich nicht mehr aus der Hand legen will.

Wie immer ist der Schreibstil von Nora Roberts, sehr flüssig zu lesen und somit fliegen die Seiten auch nur so dahin. Auch die Spannung nimmt auf keiner Seite ab.

Ganz am Anfang des Buches lernen wir die drei Schwestern kennen, die wirklich unterschiedlicher nicht sein können und dann doch wieder eine gewissen Ähnlichkeit aufweisen.
Das merkt man vor allem bei der Testaments Eröffnung, wo alle drei wie vor den Kopf gestoßen werden.
Willa und Tess, haben das gleiche Temperament und den gleichen sturen Kopf und wenn sie beiden streiten, dann geht so gut wie jeder in Deckung. Tess und Lily haben wieder das Beruhigende, wenn jemand traurig ist können, beide auch sehr einfühlsam sein und alle drei haben Ehrgeiz und Mut, das merkt man vor allem am Schluss.

Was das Buch auch sehr interessant macht, ist neben den drei Liebesstory, die sich nicht in den Vordergrund drängen, was ich sehr gut finde, und den Tätigkeiten auf der Farm, die Vergangenheit von Lily.
Lilys Exmann, ist ein sehr eifersüchtiger und gewaltätiger Mann, der im Buch auch noch öfters auftaucht und als Leser fiebert man natürlich mit das Lily nichts passiert.

Und auch die grausamen Gewalttaten, die jemand an Mensch und Tier ausübt, halten die Spannung aufrecht und man tappt wirklich bis ans Ende des Buch im Dunkeln und als es herauskommt wer der Täter ist und mit welchen Beweggründen er gehandelt hat, ist es einfach nur noch wiederwärtig.

Doch es ist auch schon am Ende des Buches zu sehen, wie die drei Schwestern zusammengewachsen sind, und wie aus ein paar fremden Frauen wirkliche Schwestern geworden sind.

Alles in einem finde ich, ist es wieder ein super gelungenes Buch, von Nora Roberts und ich hoffe das ich demnächst wieder ein Buch von ihr lesen werde.

Veröffentlicht am 12.07.2019

Bis ans Ende der Geschichte

Bis ans Ende der Geschichte
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Klappentext:

Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten, pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschied schnell ...

Klappentext:

Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten, pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschied schnell eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch dann offenbart Josef ihr ein lange vergrabenes , entsetzliches Geheimnis. Das stürzt Sage in einen großen Gewissenskonflikt...

Autorin:

Jodi Picoults wurde 1967 auf Long Island, New York geboren. Sie wurde 2003 für ihre Romane mit dem New England Book Award ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in New Hampshire.
nhalt:

Als Sage Josef Weber kennen lernt, ahnt sie noch nicht was der alte Mann für ein schreckliches Geheimnis mit sich herumträgt und wie sehr es auch noch mit ihrer Familie zusammenhängt.

Erster Satz:

Mein Vater wurde nicht müde, mir die Wünsche für seine eigene Beerdigungszeremonie zu schildern.

Meine Meinung:

Nachdem ich gesehen habe das meine AUSLEIHWAHNSUB immer mehr wächst, dachte ich es endlich wieder an der Zeit wäre davon wieder ein Buch zu befreien. Und da ich schon von meinem letzten Buch von Jodi Picoult begeistert war, ging ich auch sehr positiv an dieses Buch ran.

Das Cover finde ich sehr düster, am Anfang habe ich mir aber nichts dabei gedacht, doch nachdem ich das Buch gelesen habe, war mir klar das die Autorin das Cover bewusst ausgewählt hatte.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr flüssig zu lesen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte das Buch innerhalb eines Tages durchgesuchtet.

Mit was ich überhaupt nicht gerechnet habe, das ich hier ein Buch in der Hand hatte in dem es um zweiten Weltkrieg geht.
Normalerweise versuche ich die Bücher zu vermeiden, da ich viel von meinem Opa über diese Zeit gehört habe und deshalb versuche es so wenig wie möglich drüber zu lesen, doch dieses Buch hat mich wirklich gepackt.

Wir lernen die junge Frau Sage kennen, sie ist Jüdin aber sie macht sich nicht viel aus ihrer Religion
Sie lernt durch eine Gruppe die sich gegenseitig dabei helfen, den Tod eines angehörigen zu verarbeiten Josef Weber kennen.
Der alte Mann beginnt sie auch Abends in der Bäckerei zu besuchen und die beiden verbindet plötzlich eine Freundschaft.
Doch diese Freundschaft bekommt schnell einen Knacks als er ihr erzählt das er früher ein Nazi war und nun möchte das Sage ihn umbringt, gleiches für gleiches.
Doch Sage möchte Gerechtigkeit und wendet sich an eine Behörde, die aber nichts machen kann, solange man nicht genug beweise gegen Josef Weber hat.

Nach und nach denkt Sage die Vergangenheit von Josef Weber auf und stößt auf Grausamkeiten des zweiten Weltkrieges und das ihr eigene Großmutter früher näher an Josef Weber war, als sie jemals gedacht hat.

Das Buch wird aus vier Sichten erzählt einmal aus der Sicht von Sage aus der jetzigen Zeit, einmal von Josef Weber aus seiner Zeit als Nazi, auf der Sicht der Großmutter und was sie als Jüdin durchmachen musste und einmal von Leo der man von der Behörde.

Ich muss sagen zu lesen was die Großmutter von Sage durchmachen musste, war einfach widerlich und mich hat es wirklich angeekelt zu wissen, was Deutschland in der Vergangenheit getan hat. Kein Wunder das manche Länder immer noch einen gewissen Hass auf uns haben.
Aber man bekommt auch mit was Josef Weber für Schuldgefühle hat, zu wissen was man getan hat und damals dachte es sei das Richtige ist grausam. Und es nicht verwunderlich das viele von damals damit nicht leben konnten.

Ich finde das Buch lässt durch die verschiedenen Sichtweisen nochmal ein ganz anderen Blickwinkel auf dieses Thema werfen und es macht auch nachdenklich.

Ich denke das Buch ist auf jedenfall für jeden was der sich gerne mit dem Thema auseinander setzt.
Aber auch für Jugendliche die manchmal wirklich kopflos bei diesem Thema daher reden und sie einfach mal wachrütteln sollte.

Alles in einem finde ich das Buch wirklich sehr gelungen und ich hätte nie gedacht das ich durch Zufall an so ein Buch komme und ich habe es wirklich nicht bereut!

Veröffentlicht am 14.06.2019

Wenn die Sterne Schleier tragen

Wenn die Sterne Schleier tragen
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Klappentext:

Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.

Einen fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, ...

Klappentext:

Manchmal ist es leichter, ein Land zu regieren, als das eigene Herz zu verstehen.

Einen fremden heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater da von ihr verlangt! Sie ist erst 18, und ihr zukünftiger Ehemann der Kronprinz von Europa! Doch der König will unbedingt Cecilia als Frau seines Sohnes. Ein Nein würde er nicht dulden. Nur widerwillig reist Cecilia mit ihrer Familie in den Königspalast, um ihren Zukünftigen kennenzulernen. Zu ihrer großen Erleichterung ist der 21-jährige Noran aber nicht nur gutaussehend, sonder auch charmant und liebevoll. Doch auch der temperamentvolle Bruder Elias reizt Cecilia mit seiner provokanten Art. Und als wären zwei attraktive Männer, eine eifersüchtige Schwester und ein geduldiger König nicht schon genug, scheint im Palast eine unglaubliche Intrige gesponnen zu werden...

Autorin:

Anna Nigra wurde 1990 in Celle geboren. Cecilia Wenn die Sterne Schleier tragen ist ihr Romandebüt. Sie lebt zusammen mit ihrem kleinen Sohn und ihrem Partner in der Nähe von Hamburg .
Inhalt:

Cecilia soll einen Mann heiraten den sie nicht kennt und dann ist dieser auch noch der Prinz von Europa. Als Cecilia Noran kennen lernt ist er ihr nicht ganz so unsympathisch wie sie gedacht hat und dann ist da noch ein Bruder Elias.

Erster Satz:

Sie hatte sich in mein Herz gespielt.

Meine Meinung:

Als das ich das Buch von dem Verlag zugeschlagen bekommen habe, dachte ich zuerst "Ohje eine Selectionnachmache" und würde von was ganz anderem überrascht.

Das Cover finde ich zwar mega hübsch, aber leider ist es nichts besonderes mehr :/
Jedoch passt es perfekt zu der Geschichte und ich kann wirklich nichts dran meckern.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur WOW!! Ich hab das Buch innerhalb von einem Tag nur so verschlungen habe und dann BÄM dieser Chliffhänger einfach nur mega fies und ich will nun unbedingt wissen wie es weiter geht.

Die Protagonistin Cecilia war mir mega sympathisch. Man konnte sich als Leser mega gut in sie hineinversetzen. Ich konnte sehr gut verstehen, wie sie sehr sie es blöd fand das sie ein Mann heiraten sollte nur weil ihr Vater damals einen Deal ausgemacht hat.
Als sie dann Noran kennen lernt, merkt sie das er eigentlich ganz niedlich ist, doch wer ständig in ihrem Kopf rumgeistert ist eher der jüngere Bruder von Noran Elias.

Die beiden Brüder können unterschiedlicher nicht sein. Elias ist der Draufgänger, der etwas verwegenes an sich hat. Ich möchte ihn von Anhieb an und er ist mir auch mega sympathisch.
Noran ist der Gentelmann und der Ruhige, er weiß was seine Zukunft ist und was alles auf ihn zukommen wird und was für eine große Bürde er trägt.

Wenn ich ehrlich bin, ich würde mich sowas von für Elias entscheiden, er ist mega mein Typ^^ aber ich bin eh immer so eine die sich für den Typ entscheidet, den die Protagonistin nicht möchte.

Wer mir leider sehr unsympathisch war, ist die Mutter von Cecilia und die "Beste"freundin von Noran.
Cecilias Mutter tut ihre Tochter noch ziemlich bevormunden und da hätte ich mir schon manchmal gewünscht das sie was dagegen gesagt hätte und nicht alles hingenommen hätte.
Die "Beste"freundin von Noran ist ein ziemliches Biest, der ich manchmal zugerne eine geklascht hätte. Auch hier fehlt mir teilweise das Kontra von Cecilia und dann dachte ich mir wieder, das sie eh schon mit der Situation überfordert ist, vor allem als sie mitbekommen hat, das früher was zwischen Noran und diesem Biest was lief.

Und bevor ich es vergesse, die Idee Europa zu einem Königreich zu machen, finde ich einfach toll! Ich wäre, nie auf sowas gekommen, dabei ist die Idee so simple aber einfach genial.

Alles in einem kann ich an diesem Buch wirklich nicht meckern und bereue es zutiefst das ich so ein scheußliches Vorurteil hatte :/ (Tut mir wirklich leid)
Also an alle lest dieses Buch!! Es ist was ganz anderes wie Selection!


Veröffentlicht am 26.05.2019

Die Masche Liebe

Die Masche Liebe
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Klappentext:

Er sagt, er liebt sie.

Er sagt, er will sie heiraten.

Doch bei ihm ist die Liebe nur eine Masche.

Eine Masche, um sie auf den Strich zu schicken.

Loverboys gaukeln jungen Frauen die große ...

Klappentext:

Er sagt, er liebt sie.

Er sagt, er will sie heiraten.

Doch bei ihm ist die Liebe nur eine Masche.

Eine Masche, um sie auf den Strich zu schicken.

Loverboys gaukeln jungen Frauen die große Liebe vor, um sie zur Prostitution zu zwingen. Sie suchen sich ihr Opfer, ganz normale Mädchen aus gutbürgerlichen Familien, in der Nähe von Schulhöfen und Cafés. Ist ein Mädchen erst einmal in die Fänge eines Loverboys geraten, haben die Eltern oft nur noch wenig Einfluss auf ihre Tochter.

Autorin:

Helen Vreeswijk arbeitet als Kriminalbeamte bei der niederländischen Kripo. Sie ermittelte in Fällen wie Entführung, Erpressung, Mord und Zwangsprostitution. Ihre Bücher hat sie speziell für Jugendliche geschrieben. Die Autorin ist verheiratet, hat zwei kleine Töchter und wohnt auf dem Land.
Inhalt:

Lisa fühlt sich Zuhause bevormundet und nicht ernst genommen, sie möchte einfach da raus. Dann lernt sie Mo kennen der sie auf Händen trägt und der sie nach und nach ins Verderben zieht.

Erster Satz:

Mit unzufriedener Miene musterte Lisa ihr Spiegelbild.

Meine Meinung:

Das Buch hatte ich schon vor Ewigkeiten gekauft, da ich Bücher einfach mag die etwas mit dem wahren Leben zu tun haben.
Deshalb war ich auch mega happy als ich das Buch endlich mal gelesen habe.

Das Cover dagegen muss ich sagen ist mir einfach zu grell, das pink spricht mich auch nicht wirklich an und ich hätte einfach ein wenig anders gestaltet.

Untere Protagonistin Lisa ist gerade 15 Jahre alt, also mitten im Zickenalter, sie möchte sich nicht Länger von ihrer Mutter bevormunden lassen.
Es wird zwischen den beiden immer schlimmer als Lisa den 7 Jahre Älteren Mo kennen lernt, er schenkt ihre teuere Sachen und wickelt Lisa somit immer mehr um den kleinen Finger, die Zuhause immer unzufriedener wird.

Als Leserin war mit Lisa manchmal sowas von unsympathisch und naiv. Sie fing wegen jeder Kleinigkeit an zu brüllen, was sehr kindlich rüber kam und man fragt sich dann selbst ob man auch so war und hofft einfach, dass man nicht so war.

Man merkt relativ schnell wie abhängig Lisa von Mo ist und will ihn um keinen Preis verlieren und zögert auch keinen Augenblick als Mo schon nach wenigen Wochen mit ihre Schlafen will. Spätestens da wäre für mich der klick gekommen wo ich aufgewacht wäre, kein Mädchen sollte zum ersten Mal gedrängt werden.

Nach und nach zeigt Mo sein wahres Gesicht, doch da ist Lisa schon soweit in diesem Sumpf, sodass sie da nicht mehr alleine rauskommt.
Mo will das sie für ihn Anschaffen geht, da sie jetzt ja irgendwie ihre teuren Geschenke zurück zahlen muss, die auf einmal gar keine Geschenke mehr sind.

Ich finde es einfach erschreckend zu sehen wie naiv und blind Liebe machen kann und wie gerissen die Kerle sind. Sie wissen ganz genau was sie sich für Mädchen raussuchen müssen, bei denen sie es sehr leicht haben.
Und ich finde es auch sehr erschreckend, dass es sowas überhaupt gibt und ich möchte gar nicht wissen, wie viele Mädchen überhaupt nicht mehr rauskommen und an die Familien will ich gar nicht denken.

An sich fand ich das Buch wirklich gut und es zeigt Sachen auf die man ansonsten wahrscheinlich nie wahrnehmen würde, wenn man nicht schonmal mit der Sache in Berührung gekommen ist.

Leider kam ich mit unsere Protagonisten nicht so wirklich klar, was ich auch sehr schade fand.

Aber alles in einem kann ich das Buch wirklich jedem nur empfehlen, der sich für das Thema interessiert und ich hoffe das ich vielleicht auch den einen oder anderen aufmerksam gemacht habe.


Veröffentlicht am 10.05.2019

Beim Leben meiner Mutter

Beim Leben meiner Mutter
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Klappentext:

Wenn die Liebe einer Tochter stärker ist als Zeit und Raum

Als Marissa stirbt, beschließen ihre beiden Töchter Luna und Pia nach Brooklyn, Marissas Geburtsort, zu reisen. Hier wollen sie ...

Klappentext:

Wenn die Liebe einer Tochter stärker ist als Zeit und Raum

Als Marissa stirbt, beschließen ihre beiden Töchter Luna und Pia nach Brooklyn, Marissas Geburtsort, zu reisen. Hier wollen sie mehr über das dunkle Geheimnis erfahren, das ihre Mutter ihr Leben lang gehütet und bis zu ihrem Tod gequält hat. Doch die beiden Schwestern stoßen zunächst nur auf neue Fragen statt auf Antworten. Bis Luna einer geheimnisvollen jungen Frau begegnet, die ihr seltsam bekannt vorkommt. Sind sie sich schon einmal begegnet. Und woher weiß die Unbekannte so viel über Marissa? Für Luna beginnt ein Abenteuer, das sie unmittelbar in die Vergangenheit führt, nach Brooklyn in den Sommer 1977....

Autorin:

Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht ihren lebhaften 5 Kinder hinterher rennt, schreibt sie Romane. Sie wünscht sie das ihr Leben ein Musical ist, aber mittlerweile hat ihre Tochter ihr streng verboten öffentlich zu singen.
Inhalt:

Luna und ihre Schwester Pia wollen den wirklichen Grund herausfinden, warum ihre Mutter an Depressionen litt. Die Beiden reisen nach Brooklyn und was Luna da passiert, wird ihr so keiner glauben.

Erster Satz:

Zum ersten Mal, seit meine Mutter gestorben ist, sehe ich sie wieder, und plötzlich bin ich ein anderer Mensch.

Meine Meinung:

Erstmal ein ganz großes Dankeschön an den Piper Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar und das ich obwohl ich solange gebraucht habe noch keinen auf den Deckel bekommen habe :)

Aber endlich wieder ein Rowan Coleman Buch (!) die Autorin zählt ja mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren und diesmal hat sie mich wirklich mit was neuem überrascht.

Erstmal zum Cover :)
Wieder ein typischen Rowan Coleman Cover und ich liebe es - Ich mag es einfach wenn die Autoren schon am Cover ihren Wiedererkennungswert zeigen und deshalb kann ich hier einfach nicht meckern.

Am Anfang des Buches lernen wie die beiden Schwestern Luna und Pia kennen, nach dem Tod ihrer Mutter.
Man merkt als Leser schnell, das sich Luna als Protagonistin rauskristallisiert, aber Pia im Hintergrund trotzdem eine wichtige Rolle spielt.
Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, während Pia offen und aufgeschlossen ist, ist Luna eher zurückhaltend und verschlossen.
Ich finde es sehr gut das die Autorin, den beiden Schwestern so unterschiedliche Charakter geben hat, so wirkt alles nochmal viel authentischer.

Als die Beiden dann in Brooklyn angekommen sind und mit Nachforschungen beginnen, merkt man als Leser relativ schnell, das Luna in der Zeit rumspringen kann.
Es ist aber dann auch wirklich sehr deutlich gekennzeichnet in welchem Jahr man sich befindet, sodass man Leser nicht durcheinander kommt.

Was ich von dem Zeitspringen halten soll, weiß ich nicht so richtig. Auf der einen Seite finde ich es wirklich cool, weil man so noch besser mitbekommt, was mit Marissa passiert ist und man lernt sie in ihrer Jugend kennen, wo man auch nochmals ein ganz anderes Bild von ihr bekommt.
Aber auf der einen Seite finde ich einfach es nicht zu Rowan Coleman passt und ich nun auch nicht wirklich weiß ob es nun ein Roman ist oder doch nicht eher ein Buch für Jugendliche ist oder vllt doch was mit Fantasy.

Wer auch noch am Rande eine Rolle spielt ist Michael. Luna lernt ihn während ihrer Zeitsprünge kennen, da er zusammen mit ihrer Mutter aufwächst. Man merkt als Leser nach und nach das die beiden sich ineinander verlieben und fragt sich dann auch ob die Liebe dann quasi auch eine Zukunft hat.
Ich finde die Lovestory, aber auch kein bisschen störend, da sie sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern sich nur dezent mit in die Gesamtgeschichte mit einbringt.

Alles in einem finde ich die Story gelungen, war aber irgendwie konnte sie mich auch nicht so ganz überzeugen, dadurch das ich nicht wusste wohin mit dem Gerne und da ich auch fand das sowas auch nicht wirklich zu der Autorin passt.