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Veröffentlicht am 15.09.2016

Märchenzauber

Boulder Lovestories - Märchenzauber
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Ich hatte das wundervolle Glück "Märchenzauber" bei einem Gewinnspiel der Autorin selbst zu gewinnen. Auf dem Blog der lieben Lilly gibt es eine Rubrik genannt Schreibkladde. Hier hat sie ihren Lesern ...

Ich hatte das wundervolle Glück "Märchenzauber" bei einem Gewinnspiel der Autorin selbst zu gewinnen. Auf dem Blog der lieben Lilly gibt es eine Rubrik genannt Schreibkladde. Hier hat sie ihren Lesern über mehrere Wochen hinweg ein kleine Vorstellung über ihr Buch gegeben. So wurden das Grundkonzept, das Cover und einige andere Infos nach und nach preis gegeben.
Auf diese Beiträge habe ich mich jede Woche aufs Neue sehr gefreut und musste als es dann auch noch das Buch zu gewinnen gab natürlich sofort mitmachen. Mit Erfolg! Und so kam ich in den wundervollen Genuss "Märchenzauber" als eine der ersten lesen zu dürfen.
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Die Farbwahl passt perfekt zum Thema Prinzessin und Märchenprinz und auch der Schuh (wohl eine Anspielung auf Cinderella) reiht sich sehr gut in die Thematik ein.
Der Schreibstil der Autorin ist locker leicht und angenehm zu lesen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Rina geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten.
Rina unsere Hauptprotagonistin war mir von der ersten Seite an sympatisch. Sie ist enorm ehrgeizig und gibt nie auf, egal was passiert. Zudem ist sie sehr fürsorglich und versucht es jedem recht zu machen, auch wenn sie dabei manchmal wohl selbst zu kurz kommt.
Ihr Schwester Rubye ist mir zwar nicht unsympathisch, jedoch hätte ich mir von ihr mehr Unterstützung und Verständnis für Rina und ihre Situation gewünscht.
Und dann ist da natürlich noch Blair. Ein gut aussehender, charmanter, humorvoller Märchenprinz wie er im Buche steht. Auch ihn habe ich sofort in mein Herz geschlossen und konnte es direkt nachvollziehen, dass Rina sich in so einen wunderbaren Menschen verliebt.
Obwohl mir Blair und Rina sehr gut gefallen sind beide für meinen Geschmack etwas zu glatt dargestellt. Rina hat es besonders in familiärer Hinsicht nicht immer leicht und hier hätte ich mir manchmal doch etwas mehr emotionale Tiefe bzw. mehr Emotionen gewünscht.
Nicht nur die Geschichte allein ist sehr bezaubernd, sondern auch das Örtchen Boulder, in dem alles spielt, hat mich sehr fasziniert. Die Umgebungsbeschreibungen, die einzelnen kleinen Geschäfte, jedes noch so kleine Detail wird mir so viel Liebe beschrieben, dass man am liebsten selbst sofort dort hin ziehen möchte. Ich kann euch nur empfehlen, einmal selbst ein paar Bilder in Google zu diesem wundervollen Ort anzusehen. Er passt wirklich perfekt als Schauplatz für die Geschichte rund um Rina und Blair.
"Märchenzauber" hat mich wirklich komplett überzeugt. Während das märchenhafte Cover, mich zunächst befürchten ließ, dass es sich hierbei um eine kitschige Liebesromanze handelt, so war diese zum Glück nicht der Fall. Es gibt zwar immer wieder kleine Andeutungen zu dem Märchen rund um Cinderella, aber diese Geschichte geht dennoch ihren eigenen Weg.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Hexenmädchen

Das Hexenmädchen
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Zunächst begann das Buch recht vielversprechend und ich war richtig gefesselt von den verschiedenen Handlungssträngen in die man hineingeworfen wird. Leider nahm die Spannung immer mehr ab und die verschiedenen ...

Zunächst begann das Buch recht vielversprechend und ich war richtig gefesselt von den verschiedenen Handlungssträngen in die man hineingeworfen wird. Leider nahm die Spannung immer mehr ab und die verschiedenen Stränge wurden zusehends verwirrender und unübersichtlicher. Es waren irgendwann einfach zu viele und es ist auch zu viel in den einzelnen passiert, wodurch mir persönlich ein roter Faden gefehlt hat.
Genauso ging es mir mit den Charakteren. Es waren viel zu viele Figuren und ziemlich allen hat ein Charakter gefehlt. Sie wirkten lieblos gestaltet, als hätte Max Bentow, sie sich mal eben in zwei Minuten ausgedacht, einfach weil noch irgendwas gefehlt hat. Dadurch konnte ich mich zu niemandem verbunden fühlen und mir meist nicht mal merken, wer nun eigentlich wer ist.
Der Geschichte selbst fehlt es auch an Tiefe. Alles ist schwammig und oberflächlich behandelt, sei es nun die Beziehung von Trojan zu seiner Tochter oder aber zu seiner Freundin. Auch die sich wiederholende Werbung zu den beiden Vorbänden hat mich sehr gestört und irgendwann nur noch genervt.
Zum Ende hin, habe ich dann auch einige Seiten übersprungen weil es mir einfach immer weniger gefallen hat und ich das Buch nur noch beendet haben wollte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Witch Hunter

Witch Hunter
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Ich habe Bücher ja schon öfter etwas schneller durchgelesen, aber bei diesem Buch war es mehr als nur schnell. Ich hatte das Gefühl die letzte Seite zuzuschlagen, kaum dass ich mit lesen begonnen hatte. ...

Ich habe Bücher ja schon öfter etwas schneller durchgelesen, aber bei diesem Buch war es mehr als nur schnell. Ich hatte das Gefühl die letzte Seite zuzuschlagen, kaum dass ich mit lesen begonnen hatte.
Virgina Boecker ist es meisterhaft gelungen eine Kulisse zu schaffen, die mich schon nach wenigen Zeiten komplett in die Welt um 1558 eintauchen lies. Sowohl die Lebensumstände der damaligen Zeit, als auch die zu dieser Epoche üblichen Hexenverbrennungen werden bildhaft und anschaulich geschildert und man taucht komplett ein in der Welt von Elizabeth Grey und vergisst wirklich alles andere um sich herum.
Aber nicht nur die Kulisse, sondern auch die Darstellung der einzelnen Charaktere ist der Autorin wirklich fabelhaft gelungen. So entwickeln sich nicht nur die Hauptprotagonisten im Verlauf der Geschichte weiter, sondern auch die Nebenfigure, welche teilweise zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Die Handlung selbst gewinnt nach und nach immer mehr an Spannung und lässt einen nicht mehr los. Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite und würde mich trotz abgerundetem Schluss über eine Fortsetzung der Geschichte freuen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Im Hause Longbourns

Im Hause Longbourn
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Als ich den Klappentext sah wusste ich sofort, dass ich dieses Buch haben MUSS! Ich liebe Jane Austen's Stolz und Vorurteil und nun einmal hinter die Kulissen sehen zu können und die Dienstboten und deren ...

Als ich den Klappentext sah wusste ich sofort, dass ich dieses Buch haben MUSS! Ich liebe Jane Austen's Stolz und Vorurteil und nun einmal hinter die Kulissen sehen zu können und die Dienstboten und deren Leben zu entdecken, einfach wundervoll. Ich möchte an dieser Stelle noch anmerken, dass man "Stolz und Vorurteil" nicht gelesen haben muss, um bei diesem Buch Freude und ein paar schöne Lesestunden zu haben.
Es war wirklich toll, wie immer wieder kleine Schlüsselszenen aus "Stolz und Vorurteil" in dieses Buch mit eingespannt wurden und ab und an durchblitzten.
Altbekannte Gesichter wie die Bennets, Mr. Bingley und Mr. Darcy tauchen zwar immer wieder auf, bleiben aber im Hintergrund, wodurch der Hauptfokus die ganze Zeit auf den Bediensteten liegt.
So lernen wir Mr. und Mrs Hill, die kleine Polly, James und natürlich Sarah näher kennen, wobei Sarah die Hauptfigur der Romans darstellt.
Sarah hat es nicht immer leicht und ihr Leben ist geprägt von Arbeit. Besonders der Waschtag ist ihr sehr verhasst, da es eine harte und nicht sehr angenehme Arbeit ist, bei der man das Gefühl hat, sie nimmt gar kein Ende. Doch trotz all dem hat Sarah Träume, sie möchte einmal ein besseres Leben, eines in dem sie nicht mehr die Wäsche anderer Leute säubern muss.
Als James schließlich auf Longbourn erscheint, fühlt sie sich magisch zu ihm angezogen. Doch ist er wirklich das was sie will? Und welches Geheimnis umgibt ihn?
Während man bei Jane Austen von tollen Bällen und bezaubernden Gesellschaften liest, erfährt man hier, was die Vergnügungen der Bennets für das Personal bedeuten. Zusätzliche Wäsche, den ganzen Abend im kalten bei der Kutsche stehen und auf die Herrschaften warten und viele schlaflose Nächte.
Jo Baker zeigt sehr eindrucksvoll auf, wie die Gesellschaft damals aufgebaut war, und wie schwer man es hatte sich nach oben zu arbeiten, wenn man aus ärmlichen Verhältnissen kam. Hier hatten die Mädchen und Frauen kaum Chancen, bei den Männern sah es ein wenig besser aus.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Stolz und Vorurteil

Stolz und Vorurteil
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"Stolz und Vorurteil" ist wohl einer der bekanntesten Klassiker seines Genres und begeistert seit über 200 Jahren Leser egal ob jung oder alt. Mit diesem Buch hat Jane Austen jedoch nicht nur einen Klassiker ...

"Stolz und Vorurteil" ist wohl einer der bekanntesten Klassiker seines Genres und begeistert seit über 200 Jahren Leser egal ob jung oder alt. Mit diesem Buch hat Jane Austen jedoch nicht nur einen Klassiker geschaffen sondern ein Meisterwerk!
Jane Austen ist schon lange eine meiner liebsten Autorinnen und immer wieder gerne lese ich ihre Bücher und am meisten greife ich hierbei zu "Stolz und Vorurteil". Egal wie oft ich diese Geschichte lese, es wird nie langweilig, die Bennets auf der Suche nach der wahren Liebe, zu begleiten.
Der Schreibstil ist anfangs ein wenig ungewohnt, da die Sprache und Dialoge damals anders waren, als wir es in der heutigen Zeit kennen. Dennoch konnte ich mich recht schnell daran gewöhnen und habe gut in die Geschichte hinein gefunden. Der Autorin gelingt es trotz der gehobenen Sprache der damaligen Zeit, viel Witz und Ironie mit einfließen zu lassen, wodurch man immer wieder Schmunzeln muss und es nie langweilig wird.
Der Titel "Stolz und Vorurteil" ist meiner Meinung nach mehr als passend gewählt, da diese zwei Aspekte sich durch das ganze Buch hindurch ziehen. Elisabeth stellt hier die Seite des Vorurteils da und sie merkt erst sehr spät, dass man manchmal auch hinter die Fassade blicken muss um einen Menschen wirklich kennen zu lernen und zu begreifen. Mr. Darcy wiederum steht auf der Seite des Stolzes und auch er braucht sehr lange um diesen abzulegen und eine andere Seite von sich zu zeigen.
Die Handlung strotzt nun nicht vor Spannung und Action aber dennoch fühlte ich mich die ganze Zeit gut unterhalten. Neben dem Hauptstrang, der sich vor allem mit Lizzy und Darcy beschäftigt, gibt es auch viele Handlungsstränge, die nach und nach wieder zusammen geführt werden. Sehr angenehm war es vor allen Dingen auch, dass die Autorin sich auf die Handlung konzentriert und sich nicht in Abschweifungen verliert.