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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2026

Solider Thriller mot naiver Protagonistin

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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Die Königin der Plot Twists ist zurück! Freida McFadden liefert einen Thriller nach dem anderen wie am Fließband ab – und bisher hat mich noch keiner enttäuscht. Und nachdem mir "Der Freund" und "Der Lehrer" ...

Die Königin der Plot Twists ist zurück! Freida McFadden liefert einen Thriller nach dem anderen wie am Fließband ab – und bisher hat mich noch keiner enttäuscht. Und nachdem mir "Der Freund" und "Der Lehrer" so gut gefallen haben, habe ich mich natürlich tierisch auf ihr neues Werk "Die Ehefrau" gefreut. Doch dieses Mal bin ich leider mit etwas gemischten Gefühlen zurückgeblieben.

Dabei ist mir der Einstieg wieder total leicht gefallen. McFaddens Schreibstil ist so flüssig und packend, dass ich direkt mitten im Geschehen war. Und die Situation im Café fand ich einfach so gut gemacht, auch wenn mir Adam und sein Jobangebot etwas suspekt waren.

​Sylvia war mir hingegen anfangs sympathisch und ich konnte richtig mit ihr mitfühlen. Sie ist verzweifelt auf der Suche nach einem Job – da kommt das Angebot, als Pflegekraft für Adams Frau Victoria auf einem abgelegenen Anwesen auf Long Island zu arbeiten, wie gerufen. Die Atmosphäre dort war durch die Abgeschiedenheit und den mysteriösen Unfall von Victoria extrem beklemmend und ich wollte unbedingt wissen, welche Geheimnisse hinter der perfekten Fassade von Adam und seiner Ehe lauern. 👀

Leider wurde mir Sylvia im Verlauf immer unsympathischer. Sie war irgendwann so naiv, dass ich ihre Entscheidungen kaum noch nachvollziehen konnte – vor allem, da sie Victorias Tagebuch liest, in dem Adam alles andere als gut wegkommt.

​Wie gewohnt gibt es einige Plot Twists, die ich so nicht habe kommen sehen. Allerdings war das Ganze für meinen Geschmack zu viel Hin und Her und zu weit hergeholt. Die Auflösung wirkte extrem konstruiert und leider nicht wirklich plausibel. Das hat sich einfach zu gewollt angefühlt. 😬

​Insgesamt ist "Die Ehefrau" ein solider Thriller für zwischendurch, der sich super schnell wegliest, aber für mich definitiv schwächer war als ihre letzten Bücher. Ich hoffe sehr, dass mich ihr nächstes Werk wieder mehr packen kann! 💥

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Schlechtes Timing und die große Liebe

The Night We Met
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Seit Jahren will ich schon ein Buch von Abby Jimenez lesen, da ich so viel Gutes über sie gelesen habe. Mit "The Night We Met" ist nun endlich mein erstes Werk von ihr eingezogen – und der Einstieg fiel ...

Seit Jahren will ich schon ein Buch von Abby Jimenez lesen, da ich so viel Gutes über sie gelesen habe. Mit "The Night We Met" ist nun endlich mein erstes Werk von ihr eingezogen – und der Einstieg fiel mir direkt total leicht. 🎆

Jimenez hat einen sehr flüssigen und einnehmenden Schreibstil, wodurch ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Man spürt von der ersten Seite an diese unglaubliche Chemie zwischen Larissa und Chris, obwohl sie eigentlich mit seinem besten Freund Mike zusammen ist. Das sorgt zwar zum Teil für eine etwas unangenehme Atmosphäre – gleichzeitig ist es aber auch sehr emotional und es gibt so viele süße Momente zwischen den beiden.

​Besonders gut gefallen hat mir, wie vielschichtig die Charaktere sind. Larissa ist eine starke Protagonistin, die aber mit vielen Zweifeln kämpft, und Chris ist einfach eine absolute Green Flag, auf die man sich immer verlassen kann. Jimenez scheut sich nicht davor, ernste Themen anzusprechen, was der Story Tiefe verleiht.

​Allerdings muss ich sagen, dass mich das Verhalten einiger Charaktere – allen voran natürlich Mike und auch Larissas Mutter – zeitweise echt wütend gemacht hat. Zudem war mir das irgendwann auch zu viel Hin und Her zwischen Larissa und Chris. Die beiden hätten für meinen Geschmack viel früher miteinander und vor allem auch mit Mike sprechen müssen, damit sich bestimmte Probleme nicht andauernd im Kreis drehen.

​Insgesamt ist "The Night We Met" eine schöne, humorvolle und gleichzeitig traurige Geschichte rund um die große Liebe und schlechtes Timing. Auch wenn es für mich kein Highlight war, bin ich froh, die Autorin endlich für mich entdeckt zu haben und werde sicher noch mehr von ihr lesen. 😍

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Highlight!

Moorland. Die Zwillinge
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Mit "Moorland. Die Zwillinge" habe ich meinen zweiten Thriller von Andreas Winkelmann gelesen. Nach all den positiven Rezensionen hatte ich hohe Erwartungen – und was soll ich sagen? Die Story hatte von ...

Mit "Moorland. Die Zwillinge" habe ich meinen zweiten Thriller von Andreas Winkelmann gelesen. Nach all den positiven Rezensionen hatte ich hohe Erwartungen – und was soll ich sagen? Die Story hatte von Anfang an so eine Sogwirkung auf mich, weshalb ich das Buch kaum weglegen konnte.

Winkelmanns Schreibstil ist flüssig, bildhaft und so atmosphärisch, dass ich das Gefühl hatte, selbst im Namenlosen Moor unterwegs zu sein. Er schafft es ab der ersten Seite, die Umgebung so lebendig zu beschreiben, dass einem beim Lesen ein Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft.

Es werden schon früh relativ viele Figuren eingeführt – diese waren jedoch so toll gezeichnet, dass ich zu keinem Zeitpunkt überfordert war. Besonders gut hat mir Malia Gold als Protagonistin gefallen. Die Kommissarin kehrt nach 15 Jahren zurück in ihre frühere Heimat, mit der sie eigentlich abgeschlossen hatte. Doch sie stellt sich ihrer Vergangenheit und vor allem ihrer Mutter, während sie versucht, den Fall um die verschwundenen Zwillinge zu lösen.

Auch der Fall an sich hat mich total gepackt. Die Ermittlungen sind spannend, ein Plot Twist jagt den nächsten und die Enthüllungen sind absolut fesselnd. Es gab keinen Moment, in dem die Handlung an Fahrt verloren hat, und das Ende hat mich total überrascht.

Insgesamt ist ​"Moorland. Die Zwillinge" ein absolut packender und atmosphärischer Thriller, der mich mit seiner spannenden Story und dem einzigartigen Setting absolut überzeugt hat. Ein absolutes Jahreshighlight! Ich freue mich schon total auf den zweiten Band. 😍👀

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Spannendes Debüt

Die Therapie
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Früher war Sebastian Fitzek mein absoluter Lieblingsautor und ich habe seine Bücher nur so verschlungen. Leider konnten mich seine neuesten Psychothriller nicht mehr so ganz überzeugen. "Die Therapie" ...

Früher war Sebastian Fitzek mein absoluter Lieblingsautor und ich habe seine Bücher nur so verschlungen. Leider konnten mich seine neuesten Psychothriller nicht mehr so ganz überzeugen. "Die Therapie" mochte ich vor vielen Jahren sehr, weshalb ich seinen Debütroman unbedingt noch einmal lesen wollte. 🤫👀

Der Einstieg ist mir super leicht gefallen, da es direkt spannend losgeht. Denn Josy, die zwölfjährige Tochter des Protagonisten Viktor Larenz, verschwindet plötzlich während eines Arztbesuchs und wird seitdem vermisst. Allein die Vorstellung ist so unfassbar traurig und ich hatte beim Lesen echt Gänsehaut.

​Fitzeks Schreibstil ist gewohnt flüssig und einnehmend. Kurze Kapitel und Cliffhanger am Ende von fast jedem Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Toll gefallen hat mir auch das düstere Setting auf Parkum. Denn aufgrund eines Sturms sitzt Larenz isoliert auf der Insel fest – gemeinsam mit der mysteriösen Anna Spiegel, die mehr über das Verschwinden von Josy zu wissen scheint.

Wie von Fitzek gewohnt, jagt ein Plot Twist den nächsten – bis man als Leser nicht mehr weiß, was real ist und was man glauben kann.
Irgendwann war mir das ständige Hin und Her auch etwas too much; hier wäre manchmal weniger mehr gewesen.

Insgesamt ist ​"Die Therapie" ein starkes Debüt, das sich auch nach 20 Jahren noch super lesen lässt. Und in der Sammler-Edition ist das Buch auf jeden Fall auch ein optisches Highlight im Regal. Das war definitiv nicht mein letzter Reread von Fitzeks ersten Werken. 🙂

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Knockout fürs Herz

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Medizinstudentin meets Box-Champion: ​Ich liebe Sports Romances – ums Boxen hatte es sich bisher aber in noch keiner gedreht, die ich gelesen habe. Mit "The Knockout Contract" von Stefanie Santer sollte ...

Medizinstudentin meets Box-Champion: ​Ich liebe Sports Romances – ums Boxen hatte es sich bisher aber in noch keiner gedreht, die ich gelesen habe. Mit "The Knockout Contract" von Stefanie Santer sollte sich das nun ändern. Und was soll ich sagen? Das Buch hat mich von der ersten Seite an komplett mitgerissen.

Santers Schreibstil ist flüssig und einnehmend, weshalb ich von Anfang an nur so durch die Seiten geflogen bin. ​Erzählt wird die Story abwechselnd aus Sicht von Lainey und Parker, die mir beide sofort total sympathisch waren. Alleine schon ihr erstes Aufeinandertreffen im Krankenhaus und Laineys daraus resultierende Abneigung Parker gegenüber war so unterhaltsam, dass ich es kaum erwarten konnte zu sehen, wann und wie die beiden sich näherkommen.

Und der Fake-Dating-Trope ist hier so perfekt umgesetzt! Die Hochzeit von Laineys Stiefschwester ist einfach das ideale Setting für die Story und ich habe alles daran geliebt. Das Knistern zwischen Lainey und Parker war von Anfang an zu spüren, und je mehr Zeit sie auf der Hochzeit miteinander verbringen, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen ihrem Vertrag und ihren Gefühlen. Und natürlich gibt es nur ein Bett... 😉🤭

Durch den wechselnden POV erlebt man als Leser die Gefühle und Gedanken beider Protagonisten hautnah mit, was mir sehr gefallen hat. Ich fand es toll zu sehen, wie sich Lainey und Parker (der einfach eine totale Green Flag ist) gegenseitig unterstützen und aneinander wachsen. Und auch wenn mir das Ende beim Lesen etwas zu schnell kam, war es rückwirkend doch sehr perfekt so, da durch den Zeitsprung unnötiges Drama ausgeblieben ist. 🤓

Entsprechend war ​"The Knockout Contract" ein absolutes Highlight für mich, das mich mit seinen tollen Charakteren und dem perfekt umgesetzten Fake-Dating-Trope komplett abgeholt hat. Ich kann es kaum erwarten, Band zwei der Reihe zu lesen. 😍❤️

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