Schöner Abschluss der Dilogie
Not Worth KeepingNach dem fiesen Cliffhanger von "Not Worth Saving" wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Brooke und Noah weitergeht – vor allem, weil ich die Chemie und Spannung der beiden von ...
Nach dem fiesen Cliffhanger von "Not Worth Saving" wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Brooke und Noah weitergeht – vor allem, weil ich die Chemie und Spannung der beiden von Anfang an so sehr gespürt habe.
In "Not Worth Keeping" von Marie Niebler sind die Nachwehen aus Band 1 deutlich zu spüren. Brooke ist zurück in Auckland und hat weder zu Noah noch zu ihrem Bruder Greyson Kontakt, worunter alle leiden. Erzählt wird die Story wieder abwechselnd aus Sicht von Brooke und Noah, wodurch man als Leser trotzdem die ganze Zeit mit dabei ist und die Gefühle und Gedanken der beiden Protagonisten hautnah mitbekommt.
Brooke und Noah sind beide so sympathische Charaktere, auch wenn ihr Verhalten für mich vor allem in diesem Band nicht immer so ganz nachvollziehbar ist. Wie schon im ersten Band hat mich die mangelnde Kommunikation gestört, die sich mehr oder weniger durch die gesamte erste Hälfte zieht. Dadurch hat sich die zweite Hälfte und die Entwicklung der Charaktere etwas gehetzt für mich angefühlt.
Besonders toll fand ich aber, wie Noah sich weiterentwickelt. Ich hatte ihn im ersten Band sofort in mein Herz geschlossen und habe die ganze Zeit mit ihm mitgelitten, obwohl er durch sein Verhalten und sein Schweigen selbst dazu beigetragen hat, dass er so leidet. Toll fand ich auch die paar wenigen Rückblick-Kapitel, die seine Zeit im Heim und sein Kennenlernen mit Greyson aufzeigen. Dadurch lernt man Noah noch besser kennen und versteht, warum er sich schwer auf andere Menschen einlassen kann und sich als Belastung für andere empfindet. Als er am Ende mit seinem Pflegevater Dave spricht, hatte ich dann auch kurz ein paar Tränchen verdrückt; die Szene war einfach zu schön. 🥹🫶🏼
Insgesamt ist "Not Worth Keeping" dank Nieblers tollem Schreibstil und und der sympathischen Protagonisten aber ein schöner Abschluss der Dilogie. Und am Ende mochte ich doch tatsächlich auch Grey ein bisschen, das hätte ich nach Band 1 niemals gedacht. 🙃🤭