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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2018

Recht blutiges Debüt - mit kleinen Schwächen

Blutsommer
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Einen sehr kurzen Einblick in die Handlung erfährt der Leser hier auf der Buchseite. Mehr will ich nicht verraten, es passiert eine Menge mehr...! Hier meine persönliche Meinung:

Der Plot ist zwar nicht ...

Einen sehr kurzen Einblick in die Handlung erfährt der Leser hier auf der Buchseite. Mehr will ich nicht verraten, es passiert eine Menge mehr...! Hier meine persönliche Meinung:

Der Plot ist zwar nicht neu - aber dennoch, gerade weil die Handlung in Deutschland spielt - ein sehr gelungener Auftakt für eine bisher zwei Bände umfassende Reihe. Dem Buch fehlt es nicht an Spannung - im Gegenteil die konnte der Autor super toll an den Leser bringen. So weit so gut...! Der Schreibstil hat mir aber doch die Leselust etwas eingeschränkt. Der Stil ist einfach, keine geschliffenen Dialoge, keine raffinierte Wortwahl, keine eleganten Satzbauten. Die Protagonisten - die an und für sich gutes Potential hatten - sind für meinen Geschmack ein wenig zu hölzern und flach dargestellt worden. Schade; aber das hat wie gesagt Potential!

Insgesamt für mich ein Buch, das deutlich über dem Durchschnitt liegt; in Anbetracht dessen, dass es sich hier aber um einen Debütroman handelt, habe ich mich für 5 Sterne (mit einem kleinen Debüt-Bonus) entschieden.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Enttäuschend, zäh und wirr

Blut vergisst nicht
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Zum Inhalt möge sich der Leser auf der Buchseite informieren. Hier nur meine ganz persönliche Meinung:

Nach nunmehr 13 Bänden lassen sich m.M. heftige Ermüdungserscheinungen nicht mehr übersehen. Schon ...

Zum Inhalt möge sich der Leser auf der Buchseite informieren. Hier nur meine ganz persönliche Meinung:

Nach nunmehr 13 Bänden lassen sich m.M. heftige Ermüdungserscheinungen nicht mehr übersehen. Schon immer hatte die Autorin ja mit vielen Fachbegriffen nicht gerade gespart - in diesem Buch hat sie es aber heftig übertrieben.

Zu den schon gewohnten vielen medizinischen Fachbegriffen und der Vielzahl der verschiedenen Formen der polizeilichen Behörden in den USA und Kanada kommen hier auch noch die Namen und Abkürzungen von Organisationen, die sich um die Suche nach und die Rückführung von gefallenen amerikanischen Soldaten befassen. Und damit nicht genug: Es werden alle Organisationen genauestens mit Namen und Abkürzung genannt, die sich damit im Wandel der Zeiten seit dem 1. Weltkrieg damit beschäftigt haben. Puuuuhh, entsetzlich!


Und zu allem Überfluss dreht sich der Plot in diesem Fall auch noch um diverse Identitätswechsel - da kommt auf den Leser also auch noch eine Vielzahl von Namen zu. Ehrlich gesagt ist mir zeitweilig der Durchblick verloren gegangen!

Sorry, auch wenn ich die Autorin eigentlich mag; dieses Buch schrammt für mich knapp am totalen Flop vorbei!

Veröffentlicht am 06.11.2018

Gute Thriller-Unterhaltung - nicht mehr und nicht weniger.

Abgründe
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In Virginia Beach werden Frauen gefoltert und dann bestialisch ermordet. Ihre Leichen stellt der Mörder "zur Schau". Detektive Hayes und sein Team jagen den Killer.

Das Buch beginnt gut mit einem spannenden ...

In Virginia Beach werden Frauen gefoltert und dann bestialisch ermordet. Ihre Leichen stellt der Mörder "zur Schau". Detektive Hayes und sein Team jagen den Killer.

Das Buch beginnt gut mit einem spannenden Prolog. Danach flacht der Spannungsbogen aber ab, um später wieder anzusteigen und in ein ordentliches Finale zu münden.


Gut gefallen hat mir, dass das Geschehen aus zwei Perspektiven beschrieben wurde; aus Ermittlersicht und aus Sicht des Täters. Das hat der Spannung und dem Tempo gutgetan.

Der Plot an sich ist dem versierten Thrillerleser nicht gerade neu: Ein psychopathischer Serienmörder trifft auf einen Ermittler, der selbst mit einem Haufen dunkler Probleme aus der Vergangenheit zu kämpfen hat und dazu eine (ebenfalls problematische) beginnende Liebesgeschichte. Hat man in den verschiedensten Variationen schon oft gelesen. Den Autorinnen gelingt es zwar, ein paar neue Aspekte hinzuzufügen, ohne mich damit wirklich überraschen zu können.

Den Schreibstil habe ich als einfach empfunden. Die Protagonisten sind mir insgesamt nicht sehr sympathisch geworden. Die Charaktere waren mir zu klischeehaft. Es ist den Autorinnen leider nicht gelungen, die handelnden Personen in meinem Kopf "zum Leben zu erwecken". Schade!

Nichtsdestotrotz ein guter Thriller, der sich aber für mich nicht sonderlich von anderen Vertretern dieses Genres abhebt.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Leichen pflastern ihren Weg. Hektischer Agentinnen-Thriller.

JET
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Die ehemalige Mossad-Agentin Jet hatte ihren Tod vorgetäuscht um ein ruhiges Leben führen zu können. Dazu hatte sie sich in Trinidad niedergelassen. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, unerwartet ...

Die ehemalige Mossad-Agentin Jet hatte ihren Tod vorgetäuscht um ein ruhiges Leben führen zu können. Dazu hatte sie sich in Trinidad niedergelassen. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, unerwartet wird sie von einer ganzen Reihe von Killern angegriffen. Zwar kann sie diese Angriffe abwehren, aber ihr ist klar, sie muss nach den Gründen suchen. Dazu muss sie erneut mit ihrer Vergangenheit Verbindung aufnehmen. Ihre Jagd auf den Verursacher führt sie durch viele Gefahren und um die halbe Welt.

Das Buch ist in einer einfachen, eingängigen Sprache verfasst. Kurze, prägnante Sätze beschleunigen das Tempo - für meinen Geschmack erzeugen sie zu viel Hektik.

Die Handlung ist überschaubar, die Protagonisten habe ich als etwas hölzern und ohne Tiefe empfunden. Insgesamt waren mir die sehr vielen Kampfszenen deutlich zu präsent. Solche Szenen werden mir schnell langweilig.

Normalerweise liebe ich Bücher sehr und mag deren Verfilmung in der Regel nicht so gern. Bei diesem Buch empfinde ich anders. Ich glaube, dieses Buch als Film wäre gut anzuschauen. Als Buch habe ich es nur als mittelmässig empfunden.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Richard Laymon - Du kannst ihn nur lieben oder hassen....!

Die Familie
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Wer sich zum Inhalt informieren will, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen, Laymon muss man einfach erfahren - oder auch nicht....!

Auch in diesem Buch ...

Wer sich zum Inhalt informieren will, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen, Laymon muss man einfach erfahren - oder auch nicht....!

Auch in diesem Buch ist als Erstes zu bemerken, dass es dem Autor wieder gelingt, die Story in seiner unnachahmlichen Art zu erzählen. Sein Schreibstil ist einfach etwas ganz Besonderes. Er dringt in die Gedankengängen der Protagonisten ein - auch und gerade wenn diese manchmal wirr und widersprüchlich sind - und kann dies auch dem Leser vermitteln.

Ansonsten beinhaltet die Geschichte wieder jede Menge Horror, Sex und Anzüglichkeiten vom Feinsten. Insgesamt würde ich meinen, nicht das allerbeste Buch des Autors - aber allemal ein sehr lesenswertes Exemplar.