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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2018

Enttäuschend, zäh und wirr

Blut vergisst nicht
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Zum Inhalt möge sich der Leser auf der Buchseite informieren. Hier nur meine ganz persönliche Meinung:

Nach nunmehr 13 Bänden lassen sich m.M. heftige Ermüdungserscheinungen nicht mehr übersehen. Schon ...

Zum Inhalt möge sich der Leser auf der Buchseite informieren. Hier nur meine ganz persönliche Meinung:

Nach nunmehr 13 Bänden lassen sich m.M. heftige Ermüdungserscheinungen nicht mehr übersehen. Schon immer hatte die Autorin ja mit vielen Fachbegriffen nicht gerade gespart - in diesem Buch hat sie es aber heftig übertrieben.

Zu den schon gewohnten vielen medizinischen Fachbegriffen und der Vielzahl der verschiedenen Formen der polizeilichen Behörden in den USA und Kanada kommen hier auch noch die Namen und Abkürzungen von Organisationen, die sich um die Suche nach und die Rückführung von gefallenen amerikanischen Soldaten befassen. Und damit nicht genug: Es werden alle Organisationen genauestens mit Namen und Abkürzung genannt, die sich damit im Wandel der Zeiten seit dem 1. Weltkrieg damit beschäftigt haben. Puuuuhh, entsetzlich!


Und zu allem Überfluss dreht sich der Plot in diesem Fall auch noch um diverse Identitätswechsel - da kommt auf den Leser also auch noch eine Vielzahl von Namen zu. Ehrlich gesagt ist mir zeitweilig der Durchblick verloren gegangen!

Sorry, auch wenn ich die Autorin eigentlich mag; dieses Buch schrammt für mich knapp am totalen Flop vorbei!

Veröffentlicht am 06.11.2018

Gute Thriller-Unterhaltung - nicht mehr und nicht weniger.

Abgründe
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In Virginia Beach werden Frauen gefoltert und dann bestialisch ermordet. Ihre Leichen stellt der Mörder "zur Schau". Detektive Hayes und sein Team jagen den Killer.

Das Buch beginnt gut mit einem spannenden ...

In Virginia Beach werden Frauen gefoltert und dann bestialisch ermordet. Ihre Leichen stellt der Mörder "zur Schau". Detektive Hayes und sein Team jagen den Killer.

Das Buch beginnt gut mit einem spannenden Prolog. Danach flacht der Spannungsbogen aber ab, um später wieder anzusteigen und in ein ordentliches Finale zu münden.


Gut gefallen hat mir, dass das Geschehen aus zwei Perspektiven beschrieben wurde; aus Ermittlersicht und aus Sicht des Täters. Das hat der Spannung und dem Tempo gutgetan.

Der Plot an sich ist dem versierten Thrillerleser nicht gerade neu: Ein psychopathischer Serienmörder trifft auf einen Ermittler, der selbst mit einem Haufen dunkler Probleme aus der Vergangenheit zu kämpfen hat und dazu eine (ebenfalls problematische) beginnende Liebesgeschichte. Hat man in den verschiedensten Variationen schon oft gelesen. Den Autorinnen gelingt es zwar, ein paar neue Aspekte hinzuzufügen, ohne mich damit wirklich überraschen zu können.

Den Schreibstil habe ich als einfach empfunden. Die Protagonisten sind mir insgesamt nicht sehr sympathisch geworden. Die Charaktere waren mir zu klischeehaft. Es ist den Autorinnen leider nicht gelungen, die handelnden Personen in meinem Kopf "zum Leben zu erwecken". Schade!

Nichtsdestotrotz ein guter Thriller, der sich aber für mich nicht sonderlich von anderen Vertretern dieses Genres abhebt.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Leichen pflastern ihren Weg. Hektischer Agentinnen-Thriller.

JET
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Die ehemalige Mossad-Agentin Jet hatte ihren Tod vorgetäuscht um ein ruhiges Leben führen zu können. Dazu hatte sie sich in Trinidad niedergelassen. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, unerwartet ...

Die ehemalige Mossad-Agentin Jet hatte ihren Tod vorgetäuscht um ein ruhiges Leben führen zu können. Dazu hatte sie sich in Trinidad niedergelassen. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, unerwartet wird sie von einer ganzen Reihe von Killern angegriffen. Zwar kann sie diese Angriffe abwehren, aber ihr ist klar, sie muss nach den Gründen suchen. Dazu muss sie erneut mit ihrer Vergangenheit Verbindung aufnehmen. Ihre Jagd auf den Verursacher führt sie durch viele Gefahren und um die halbe Welt.

Das Buch ist in einer einfachen, eingängigen Sprache verfasst. Kurze, prägnante Sätze beschleunigen das Tempo - für meinen Geschmack erzeugen sie zu viel Hektik.

Die Handlung ist überschaubar, die Protagonisten habe ich als etwas hölzern und ohne Tiefe empfunden. Insgesamt waren mir die sehr vielen Kampfszenen deutlich zu präsent. Solche Szenen werden mir schnell langweilig.

Normalerweise liebe ich Bücher sehr und mag deren Verfilmung in der Regel nicht so gern. Bei diesem Buch empfinde ich anders. Ich glaube, dieses Buch als Film wäre gut anzuschauen. Als Buch habe ich es nur als mittelmässig empfunden.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Richard Laymon - Du kannst ihn nur lieben oder hassen....!

Die Familie
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Wer sich zum Inhalt informieren will, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen, Laymon muss man einfach erfahren - oder auch nicht....!

Auch in diesem Buch ...

Wer sich zum Inhalt informieren will, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen, Laymon muss man einfach erfahren - oder auch nicht....!

Auch in diesem Buch ist als Erstes zu bemerken, dass es dem Autor wieder gelingt, die Story in seiner unnachahmlichen Art zu erzählen. Sein Schreibstil ist einfach etwas ganz Besonderes. Er dringt in die Gedankengängen der Protagonisten ein - auch und gerade wenn diese manchmal wirr und widersprüchlich sind - und kann dies auch dem Leser vermitteln.

Ansonsten beinhaltet die Geschichte wieder jede Menge Horror, Sex und Anzüglichkeiten vom Feinsten. Insgesamt würde ich meinen, nicht das allerbeste Buch des Autors - aber allemal ein sehr lesenswertes Exemplar.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Spannender zweiter Band um den Fallanalytiker Martin Abel

Blutdämmerung
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Eine kurze Einführung in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr will ich dazu nicht sagen; nur soviel: Das Buch kann mit dem ersten Band "Blutsommer" mithalten.

Auch in diesem Fall ...

Eine kurze Einführung in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr will ich dazu nicht sagen; nur soviel: Das Buch kann mit dem ersten Band "Blutsommer" mithalten.

Auch in diesem Fall geht es wieder um einen grausamen Serienmörder dem Martin Abel und Hannah Christ nachjagen. Die Handlung spielt erneut in Köln, gut für alle die sich dort auskennen, denn die Örtlichkeiten sind sehr gut beschrieben. Trotzdem kein Hinderungsgrund für alle anderen Leser.

Gut gefallen hat mir die zweigeteilte Handlung, die mal in der Gegenwart spielt und mal - bezogen auf den Täter - in der Vergangenheit. Das hat dem Spannungsbogen sehr gut getan. Überhaupt kann sich der Leser hinsichtlich der Spannung nicht beklagen. Wie schon im ersten Band hat mich der Schreibstil nicht ganz überzeugt und auch nicht völlig die Protagonisten; obwohl in letztere Hinsicht hat der Autor diesmal "zugelegt". Damit wurden die Personen schon etwas plastischer...! Weiter so....!

Insgesamt für mich eine klare Leseempfehlung. Ich kann dem Buch mit ein wenig Wohlwollen erneut die volle Punktzahl zubilligen.