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Veröffentlicht am 18.03.2026

Einfach fabelhaft !

The Dawn of the Cursed Queen - Götter und Monster 3
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5 ✨- und ein Meisterwerk

Der Einstieg in diese Reihe war für mich damals alles andere als leicht. Die Welt ist groß, komplex und fordert Aufmerksamkeit. Es gibt unzählige Figuren, wechselnde Schauplätze ...

5 ✨- und ein Meisterwerk

Der Einstieg in diese Reihe war für mich damals alles andere als leicht. Die Welt ist groß, komplex und fordert Aufmerksamkeit. Es gibt unzählige Figuren, wechselnde Schauplätze und ganze Welten, zwischen denen die Geschichte springt. Doch wer durchhält, wird belohnt. Ich wurde belohnt. HELL YES !
DAS ist Fantasy nach der ich mich verzehre und ich bin froh DIESE gefunden zu haben.
INKLUSIVE Neuem Bookboyfriend 😋 Samkiel ist " Chefkiss " 👌🏼


» He is order. She is chaos. One cannot exist without the other, and if she were to lose that, war would be the least of our problems. «

__

Band drei fühlt sich an wie das tiefe Einatmen nach einem Sturm. Nach dem überwältigenden Ende des zweiten Bandes nimmt sich die Geschichte einen Moment, um uns wieder in dieser Welt ankommen zu lassen. Und genau das tut erstaunlich gut.
Seine Macht ist über den ganzen Himmel verteilt. Seine Garde zerbrochen. Verkauft. Er zerbrochen.
Sie ist sein halt. Sein Schwert. Und er ihr Schild.

Diese Story wird mit jedem Band größer und überwältigender.
Mit diesem Band, steuern wir dem letzten großen Finale entgegen.

Neue Perspektiven treten auf den Plan. Neue Charaktere. Alte Feinde. Verräter. Kriegstreiber.
Sogar die Stimmen der Antagonisten bekommen Raum – ein Aspekt, an den ich mich zunächst gewöhnen musste. Aber je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, wie vielschichtiger und runder die Geschichte dadurch wird.

Und mittendrin stehen sie.
Dianna und Samkiel. 🔥⚡️
Der Weltenender und seine Bestie

" You’re supposed to protect the world, not me.”
“You are my world.

Geschaffen um eins zu sein.
Existenzen der gegenseitigen Zerstörung.
Liebe ist fast zu schwach, um zu beschreiben, was zwischen ihnen existiert. Eher eine Notwendigkeit. Zwei Kräfte die den Himmel selbst erzittern lassen.
Ich liebe es wie Overpowered die beiden sind.
Vorallem füreinander.

Samkiel hat sich dabei mühelos einen Platz auf meiner persönlichen BookBoyfriend-Liste erkämpft.

Ihre Dialoge. Ihre Konflikte. Die Momente zwischen Zärtlichkeit und absoluter Zerstörungskraft.
Der Witz. Der Sarkasmus.
Ich habe gelacht, gestaunt, manchmal regelrecht in meine Faust gebissen vor Begeisterung. YES !

" Then hurt me. " Samkiel’s eyes softened, and he stepped closer, his body almost flush with mine.
“But don’t leave me."

Gleichzeitig entfaltet sich die Geschichte immer weiter.
Spaltet sich auf. Bietet noch mehr Raum.
Wir lernen mehr über Dianna – darüber, was in ihr schlummert, wer sie wirklich ist und welchen Preis sie gezahlt hat, um Samkiel dem Universum zu entreißen.
Und was sie dabei mit zurückgebracht hat. Was sich an ihre Heels gehäftet hat.

Währenddessen geraten ganze Welten ins Wanken.
Denn hier kämpfen keine gewöhnlichen Armeen.
Hier stehen sich Götter gegenüber. Weltenvernichter. Monster. Kreaturen. Sterbliche sind in diesem Krieg, in dieser Welt kaum mehr als flüchtige Schatten am Rand des Geschehens.

Und als wäre das noch nicht genug, beginnt sich sogar etwas viel Größeres einzumischen.

Schicksal.
Tod.
Die alten Mächte selbst.

Das Finale dieses Bandes ist ein wahres Feuerwerk an Enthüllungen. Ein Plottwist jagt den nächsten. Einige davon konnte man erahnen, andere trafen mich vollkommen unvorbereitet. Ich wurde mehrmals in die Irre geführt, danke dafür. Dazu die Gefühle. Der Spice. Die Verbindungen. Alles on Point.

The Fall of the Cursed Queen ist epische High Fantasy mit einem Hauch von Science-Fiction, voller gewaltiger Bilder, emotionaler Intensität und Figuren, die längst weit mehr geworden sind als nur Namen auf Seiten.
Diese Reihe ist groß. Laut. Wild. Hier viel zu unbekannt.
Und manchmal fühlt sie sich an, als würde das ganze Universum mit jeder Seite ein wenig stärker beben.

Ich bin vollkommen begeistert und mehr als bereit für das, was noch kommt. Wer wieder kommt. Was passiert.
Keine Floskeln. Diese Reihe ist guuuuuut !

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Fantastische Reihe und würdiger Abschluss

Dreams of Gods and Monsters
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Von Göttern, Monstern und der Entscheidung, zu hoffen

Eine Welt, um die es sich lohnt zu kämpfen, bis das letzte Echo ihrer Seelen verklingt.
Die Chimären sind bereit, alles aufs Spiel zu setzen. Für ...

Von Göttern, Monstern und der Entscheidung, zu hoffen

Eine Welt, um die es sich lohnt zu kämpfen, bis das letzte Echo ihrer Seelen verklingt.
Die Chimären sind bereit, alles aufs Spiel zu setzen. Für diesen Traum. Für die Hoffnung auf mehr.
Und mein Herz war wieder absolut dabei.

Ja, auch beim Re-Read bestätigte sich, Dieser dritte Band hat ein paar Längen. Damals wie heute. Die Handlung scheint weniger zu explodieren, vieles zieht sich, verharrt, sammelt Atem. Doch diese Längen haben mich nicht gestört. Sie tragen eine Grundspannung in sich. Eine Bedrücktheit, die nie hoffnungslos wird. Es ist das leise Wissen, dass eine neue Welt möglich sein könnte …. wenn man nur bereit ist, den Preis zu zahlen.

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Der Schreibstil von Laini Taylor bleibt poetisch, träumerisch und gleichzeitig direkt. Sternennah. ✨
Diese Reihe lebt nicht von Spektakeln, sondern von Gefühl. Und das ist auch hier so. Und ich habe wieder jede Seite geliebt.

Die Romantasy ist immer da, aber unterschwellig. Sie dominiert nicht. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund. Stattdessen ebnet sie den Weg. Zwischen Karou und Akiva liegt kein großes Feuerwerk mehr, sondern etwas Tieferes. Schmerz. Verantwortung. Das Wissen um Schuld. Und trotzdem eine Spannung derer man sich nicht entziehen kann.

Es tat weh zu sehen, was Akiva nicht sah.
Es tat weh zu sehen, welches Opfer Ziri erbringt.
Es tat weh zu sehen, wie Liraz litt.
Und Karou jeden Schmerz ertrug. Den Tribut zahlte.

Überhaupt sind es in diesem Band weniger einzelne Heldentaten als vielmehr kollektive Entscheidungen. Niemand springt einem ins Gesicht. Weder Karou noch Akiva werden hervorgehoben. Sie strahlen, aber leise. Und genau so funktionieren auch alle anderen Figuren. Diese Geschichte lebt durch ihr Kollektiv. Durch das Zusammenwirken. Durch Engel ohne eigene Namen, gezüchtet für den Krieg. Durch Chimären mit befleckten Händen, die trotzdem nach dem Leben greifen. Nach Hoffnung.

Der neue Erzählstrang rund um Eliza hat mich zunächst irritiert. Fragezeichen tauchten auf. Warum jetzt? Warum hier? Doch je weiter die Handlung fortschritt, desto klarer wurde: Es ergibt Sinn. Die Menschenwelt ist nicht nur Kulisse. Sie ist Teil des Ganzen. Und wie alles schließlich ineinandergreift, wie sich alte Fragen klären und die Geschichte der gefallenen Engel erneut an die Oberfläche kommt, sogar Razgut bekommt noch einmal seinen Moment, das hat für mich gewirkt.

Und natürlich: Suzanna. Mein aufgehender Stern mit Witz, Sarkasmus und diesem unerschütterlich großen Herzen. Unsere kleine Nik Nik 🦂. Ihre Präsenz erdet alles. Sie erinnert daran, dass selbst im größten kosmischen Konflikt Freundschaft zählt.

Was mich besonders beschäftigt hat: Ich hatte das Ende anders in Erinnerung. Offener. Oder nur anders abgespeichert. Und ich frage mich, ob die ältere Ausgabe wirklich identisch war oder ob mein Kopf sich damals eine eigene Version gebaut hat. Aber vielleicht ist das genau das, was diese Geschichte mit einem macht. Sie lebt weiter. Verändert sich. Atmet in uns nach.
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Parallelwelten spielen hier nicht nur geografisch eine Rolle. Zwischen Erde und Eretz, sondern auch emotional. Und ich konnte nicht anders, als Parallelen zu Strange the Dreamer zu sehen. Vielleicht bilde ich es mir ein. Vielleicht existiert da irgendwo eine weitere Welt neben all den bereisten. 💙🩵Aber der Gedanke daran, dass sich diese Universen eines Tages berühren könnten, lässt mich nicht los.

Ich hoffe inständig, dass diese Welten irgendwann noch einmal verbunden werden.
Mit einer neuen Reihe. Einer Novelle. Einem einzigen Kapitel würde ich mich schon zufriedengeben.

Denn ich möchte unbedingt meine liebsten blauen Geschöpfe Sarai und Karou in einem Raum erleben.

Fazit : eine Reihe, Charaktere die immer in meinem Herzen bleiben werden und sich seit Jahren hartnäckig dort halten. ✨😭

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Tolle Geschichte aber die lange Pause tat der Geschichte nicht gut

Thief of Night
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Diese Fortsetzung war wie ein Sprung ins kalte Wasser.
Und doch habe ich beim Auftauchen gemerkt wie lange ich die Luft angehalten habe und auf diese Fortsetzung hin gefiebert habe.

„Thief of Night“ ...

Diese Fortsetzung war wie ein Sprung ins kalte Wasser.
Und doch habe ich beim Auftauchen gemerkt wie lange ich die Luft angehalten habe und auf diese Fortsetzung hin gefiebert habe.

„Thief of Night“ schließt die Book of Night Dilogie ab. Düster, urban, voller dunkler lebender Schatten und moralisch grauer Entscheidungen. Band 1 war für mich ein echtes Highlight: bedrohlich, anders, mit diesem ganz eigenen Vibe, der sich überraschend gut von typischen Fantasy-Tropes abgehoben hat.
Modern Fantasy, aber mit Ecken. Mit Kanten.
Mit Zähnen. Blutig. Mit einer Protagonistin, so anders und trotzdem einnehmend.

Was diesem zweiten Band leider nicht gutgetan hat, war der große Veröffentlichungsabstand. Zwei, drei Jahre sind lang … besonders bei einer komplexen Geschichte ohne klassische Rückblende oder Zusammenfassung. Diese hätte ich gebraucht.
Kein Auffangen. Kein sanftes Erinnern.

Ohne Reread war es für mich schwer, wieder vollständig in der Welt anzukommen. Ich hatte gehofft, ich würde schneller hineinfinden aber die Orientierung blieb schwierig . Das hat mein Leseerlebnis spürbar gedämpft. Deshalb mein ehrlicher Rat: Wenn Band 1 nicht mehr frisch im Gedächtnis ist – lest ihn nochmal.

_

Stilistisch fühlt sich „Thief of Night“ sogar etwas runder an als sein Vorgänger. Sicherer. Präziser.
Man kennt sich bereits aus. Weiß worum es geht.
Auch in Band 2 merkt man deutlich, die urbane Düsternis sitzt. Die Schattenmagie wirkt weiterhin roh und faszinierend. Voller Blut. Diese Welt ist keine HochglanzFantasy. Sie ist schmutzig, gefährlich und moralisch unbequem. Und genau das macht sie besonders. Ich liebe sowas. 🖤👌🏼

Außer der veränderten Dynamik zwischen Charlie und Vince habe ich plötzlich meinen emotionalen Zugang zu der Story und den Protas verloren. Irgendwo in der Zeit zwischen Band 1 und 2. Die neue Bedrohung? Blieb für mich überraschend blass. Dieser geheime Bund, hat mein Interesse verloren. Die angeblich hohen Einsätze? Fühlten sich nicht immer wirklich hoch an.

Einige Nebenfiguren blieben erneut schwer greifbar oder wirkten seltsam wirkungslos. Besonders Figuren, die eigentlich Macht und Gewicht ausstrahlen sollten. Und manches fühlte sich… flimsy an. Nicht zerbrechlich im guten Sinn. Sondern konstruiert. Schade.

Charlie selbst, die gerissene, fehlbare, wunderbar chaotische Trickbetrügerin, die ich in Band 1 so mochte, wirkte über weite Strecken fast zu gesetzt. Fast wie eine typische Action-Heldin.

Im Finale allerdings zeigt Holly Black, warum sie kann, was sie kann und sie talentierte und kreative Geschichten schreiben kann.

Das letzte Viertel ist spannend. Clever. Mit genau der Art von Trickery, die man sich wünscht. Der Showdown ist intensiv, das Ende bringt vieles zu einem Abschluss. Nicht alles perfekt, manches bleibt etwas lose … aber genug, um sich nicht leer zurückgelassen zu fühlen.

Ich würde nicht sagen, dass alles restlos befriedigend aufgelöst wurde. Doch ich hatte am Ende dieses Gefühl von: Okay. Das war der Punkt. Dafür bin ich hier gewesen.

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Fazit
„Thief of Night“ ist ein würdiger Abschluss wenn auch keiner, der mich emotional so durchgeschüttelt hat wie Band 1.

Wer den ersten Band geliebt hat, wird hier vermutlich ebenfalls auf seine Kosten kommen, besonders im starken letzten Akt.
Wer damals schon unsicher war, der sollte wissen: Die Reihe bleibt sich treu. Im Guten wie im Frustrierenden.

Für mich bleibt diese Welt aufregend anders. Dunkel. Urban. Unbequem.
Ich liebte die Idee der Schatten, ihrer Kontrolle und ihrem Eigenleben.
Aber ich hätte mir gewünscht, Charlie früher wiederzufinden. Früher von ihr zu lesen.

Trotzdem kann ich die Reihe, gerade wenn ihr beide Bände in einem kurzen Abstand lesen möchte, sehr empfehlen. Für alle die düstere urban Fantasy mögen und Motalley Grey Protas.
Murder Mystery, Geheimnisse ohne Ende. Charlie war steht’s ein Charakter nach meinem Geschmack

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Spannen und toller Auftakt

Dire Bound
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"You are the danger.
Any person who doesn't see that deserves what's coming to them."

Dies wird jetzt unfair klingen, aber …
Stellt euch Fourth Wing vor – nur mit großen, gefährlichen, magischen Wölfen. ...

"You are the danger.
Any person who doesn't see that deserves what's coming to them."

Dies wird jetzt unfair klingen, aber …
Stellt euch Fourth Wing vor – nur mit großen, gefährlichen, magischen Wölfen.
Mit einer eigenen Note und Identität. 👌🏼

Worum es geht ?
Seit über fünfhundert Jahren befinden sich zwei Reiche im Krieg. Auf der einen Seite die Schattenwölfe, auf der anderen die Siphons – vampirartige Gegner, die genauso tödlich wie gnadenlos sind. Während die Gebundenen hohes Ansehen genießen, verschwinden in den ärmeren Vierteln immer mehr Kinder aus ihren Betten.
Auch Meryns kleine Schwester gehört plötzlich zu den Vermissten.

Meryn ist im Armenviertel aufgewachsen, eine Straßenkämpferin, die sich in Ringkämpfen durchschlägt und gelernt hat, dass Überleben bedeutet, härter zu sein als alles um einen herum.
Stur. Widerstandsfähig.
Um ihre Schwester zu retten, meldet sie sich freiwillig für den Krieg gegen die Siphons. Denn nur so kann sie ihrer Spur folgen.
Doch statt an die Front geschickt zu werden, landet sie in den Bindungsprüfungen der Schattenwölfe.
Tödliche Prüfungen.
Gefährliche Konkurrenz.
Und ein mächtiger, misstrauischer Direwolf, der alles andere als begeistert von seiner neuen Partnerin scheint.
Die eigentliche Frage lautet also nicht, ob Meryn kämpfen kann.
Sondern ob sie stur genug ist zu überleben.



Der Einstieg erinnert definitiv an Fourth Wing. Wir haben die „besondere“ Außenseiterin aus einfachen Verhältnissen. Einen Prinz, der mit der brutalen Politik seines Vaters hadert. Und Stark, der Alpha des Daemos Rudel Die Wildheit in Person. Die Gefahr. Für sie und ihren Plan, so scheint es.

Einige Dinge waren cringe. Vielleicht.
Andere wunderbare Unterhaltung.
Nicht alles perfekt ausgearbeitet.
Doch es gab viele Stellen im buch die mich überrascht und überzeugt haben.
Manche brutal und blutig. Manche voller Geheimnisse und Wildheit.
Manche heiß und durchtränkt von Leidenschaft und Liebe. Das Prickeln zwischen den Charakteren.
Viel Spice. Diesbezüglich Wendungen die Spaß gemacht haben !
Freundschaften. Verrat. Trials.
Plottwists. Luft zum Rätseln und spekulieren.
Dieses Buch hatte viel ! Trotz kleiner Kritikpunkte hier und da.
Aber ehrlich gesagt: Es hat einfach zu viel Spaß gemacht, um sich daran lange zu stören.



Was mir wirklich gefallen hat, ist die Rudeldynamik.
Rangordnungen, Loyalität, das Überleben des Rudels – all das spielt eine zentrale Rolle. Schwäche kann zur Gefahr werden, also muss sie ausgemerzt werden. Hart, brutal, aber innerhalb dieser Welt absolut konsequent.

Und dann sind da natürlich die Nebencharaktere.
Freunde, die loyal, bissig, beschützend und manchmal herrlich chaotisch sind. Hier gibts ein paar Pluspunkte.

Es gibt außerdem Repräsentation durch einen Charakter mit Hörbeeinträchtigung, der Gebärdensprache nutzt. Die Idee fand ich wirklich schön, auch wenn ich mir hier etwas mehr Ausarbeitung gewünscht hätte. Das war nett gedacht, aber nur halb so gut ausgearbeitet.



Meryn selbst ist eine Protagonistin mit Krallen.
Man sollte es sich mit ihr definitiv nicht verscherzen.

Ein kleiner Dämpfer war für mich definitiv die Bindung zwischen Meryn und ihrer Wölfin. Gerade bei tierischen Gefährten hoffe ich immer auf mehr Dialog, mehr Reibung oder emotionale Tiefe. Hier blieb die Verbindung für mich leider etwas flach.

"Wir sind zwei Raubtiere, die sich um der Beute Willen zu einer gemeinsamen Jagt zusammengeschlossen haben, aber Sie vertraut mir nicht mehr als ich ihr. "

Der Schreibstil ist angenehm leicht zu lesen und hält die Spannung konstant hoch. Besonders die letzten 200 Seiten konnte ich kaum noch aus der Hand legen.
Das Finale ist wild und chaotisch. Nicht jede Auflösung hat mich komplett überzeugt, aber es macht definitiv Lust auf die Fortsetzung.
Zum Glück müssen wir auf Band 2 nicht allzu lange warten.



Fazit

Dire Bound ist vielleicht nicht perfekt.
Einige Aspekte hätten mehr Tiefe vertragen und hier und da stolpert die Geschichte ein wenig über bekannte Tropes.
Aber:
Es ist spannend.
Es macht Spaß.
Und es hat Potenzial.

» Make me your instrument of vengeance. Let m hands act out your every savage, depraved thought. Use me. I'm yours. «

Eine brutale Fantasywelt, tödliche Prüfungen, ein Rudel voller starker Persönlichkeiten und eine Protagonistin, die sich mit Krallen und Zähnen durch ihr Schicksal kämpft.
Und ich bin mehr als bereit für Band 2. 🐺🔥

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Veröffentlicht am 12.02.2026

The fallen and the Kiss of dusk

The Fallen and the Kiss of Dusk (Crowns of Nyaxia 4)
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The Fallen and the Kiss of Dusk ist der vierte Band der Crowns of Nyaxia-Serie und das Finale von Misches und Asars Geschichte.
Und es war - ON POINT !

Dieser Band, dieses Buch ist ein kosmischer Sturm ...

The Fallen and the Kiss of Dusk ist der vierte Band der Crowns of Nyaxia-Serie und das Finale von Misches und Asars Geschichte.
Und es war - ON POINT !

Dieser Band, dieses Buch ist ein kosmischer Sturm aus Blut, Göttern, Schuld und Hoffnung. Eine Geschichte, in der selbst Unsterblichkeit klein wirkt und Liebe zu einer Kraft wird, die Welten erschüttert.

Mische hat die Welt gerettet, indem sie die Sonne selbst zerstört hat.
Aus Licht wurde Nacht.
Aus Hoffnung ein Fluch.

Das Mädchen, das einst die Sonne in den Händen trug, eine Vampirin … einst gejagt, verdammt, gezeichnet von Opfern, die sie nie hätte bringen dürfen und doch immer wieder gebracht hat. Sie war Pfand. Einsatz. Opfergabe. Eine, die stets das Wohl aller über ihr eigenes gestellt hat. Unerbittlich darin, jene zu schützen, die sie liebt auch wenn es sie selbst kostet.

Asar hingegen ist längst mehr als ein Mann.
Ein Prinz. Ein Erbe.
Ein gefallener Gott, geformt aus Tod, Verlust und Raserei. Seine Macht könnte Reiche erheben oder alles vernichten. Doch Er existiert nur noch für sie.

Was diese Geschichte wirklich aus macht, ist die Beziehung zwischen Mische und Asar.
Ihre Liebe ist eine Verbindung von Haut und Seele. Zwei Wesen, die nicht nebeneinander existieren, sondern umeinander. Sie leben füreinander. Kämpfen. Zerbrechen. Und genau deshalb fühlt sich ihre Bindung so fundamental an: nicht schön im klassischen Sinne, sondern wahr und in der Buchbubble absolut underhyped.

Tod und Untod, Unterwelt und Götterreiche, Totenlande und Prophezeiungen. All das rahmt ihre Geschichte ein, doch diese Beiden bleibt immer der Kern. Selbst als die Götter ihre grausamen Spiele treiben, Artefakte gesucht werden und ganze Ebenen der Existenz auf dem Spiel stehen, ist es diese Liebe, die Orientierung gibt.

Besonders berührend ist Misches innerer Weg. Sie, die sich immer als Mittel zum Zweck gesehen hat, muss lernen, dass auch sie wichtig sein darf. Dass ihr Leben mehr ist als ein Einsatz auf dem Spielbrett der Götter. Und in diesem letzten Band wird ihr genau das zugestanden. Nicht als Gnade, sondern als Konsequenz dessen, was sie ist.

Mische beginnt als ein Niemand.
Doch außergewöhnliche Schicksale werden nicht in die Wiege gelegt, sie werden geschmiedet.
Und Asar liebt sie so sehr, dass er ihr nicht nur Schutz gibt, sondern ihr hilft, ein Schicksal zu erreichen, das die Welt erzittern lässt: unperfekte Sterblichkeit, halbe Göttlichkeit, mit einem Hauch der Unterwelt.

»Du und ich, oder? Zwei kaputte Seelen, die sich gemeinsam durch die finsteren Zeiten ihres dunklen, mutterverdammten Lebens geschlagen haben.«

Auch die Rückkehr von Oraya und Raihn verleiht der Geschichte eine tiefe emotionale Erdung. Ihre Präsenz fühlt sich an wie ein stilles Band, das die gesamte Nyaxia-Reihe zusammenhält. Besonders die Freundschaft zwischen Mische und Raihn.

»Mische, du bist ein Teil meines Lebens. Nicht nur ein Trittstein, um dieses zu ermöglichen.«

Broadbent zeichnet ihre Welt mit gnadenloser Konsequenz. Nyaxia ist düster, decadent, grausam schön. Politische Intrigen, göttliche Kriege, uralte Monster …
alles wirkt lebendig, weil alles Konsequenzen hat.
Die Götter sind keine Retter. Sie sind selbstsüchtig, rachsüchtig, faszinierend und furchteinflößend zugleich. Ihre Unsterblichkeit ist kein Geschenk, sondern ein Fluch, gewickelt in Macht.

Zum Ende hin entfesselt sich ein allumfassender Krieg der Götter - wogend, blutig, ohne Gnade. Kein heroischer Glanz, sondern ein Abgrund der Verdammnis. Und doch bleibt selbst hier Raum für leise, beinahe heilige Momente.

»Ich küsste sie abermals, und die Unterwelt verneigte sich.«

Einziger Kritikpunkt bleibt die Erzählstruktur: Die Geschichte bewegt sich oft zwischen mehreren Ebenen. Unterwelt, Götterwelt und sterblicher Welt. Fast wie ein permanentes Wechseln zwischen Parallelwelten und physischer Realität. Diese schnellen Orts- und Szenenwechsel sind atmosphärisch stark, können sich stellenweise jedoch sehr dicht anfühlen. Manchmal verliert man so kurz den Überblick.



Fazit:
The Fallen and the Kiss of Dusk ist kein leichtes Finale.
Es ist dunkel, episch, schmerzhaft schön — eine Geschichte über Liebe, Schuld, Macht und die Entscheidung, trotzdem weiterzugehen. Für alle, die langsame, intensive Fantasy-Romance lieben. Mit Göttern, Vampiren, moralischer Grauzone und einer Liebe, die selbst den Tod herausfordert.

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