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Veröffentlicht am 19.08.2026

Durchwachsen aber mochte das Konzept

Bulletproof
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Home is where the Squat is 🖤

We are Back - Mit Bulletproof kehren wir zurück ins Dark Forces Universum von K. M. Moronova.
Die Bücher lassen sich zwar unabhängig voneinander lesen, durch wiederkehrende ...

Home is where the Squat is 🖤

We are Back - Mit Bulletproof kehren wir zurück ins Dark Forces Universum von K. M. Moronova.
Die Bücher lassen sich zwar unabhängig voneinander lesen, durch wiederkehrende Charaktere und Verbindungen macht es aber definitiv mehr Spaß, wenn man die Reihe kennt. Seit Leave Me Behind und spätestens seit Your Knife, My Heart und My Blade, Your Back bin ich fasziniert und genug verstört um mich an Bulletproof zu wagen. Ich dachte ich hab schon alles gelesen was die Autorin zu bieten hatte, aber Bulletproof war noch mal anders - wild 😜

Wir gehen rein.
In der Geschichte begleiten wir Briar, die vor ihrem gewalttätigen Ex auf der Flucht ist, nachdem dieser versucht hat, sie umzubringen. Okay !
Als ihr entfremdeter Onkel stirbt und sie seine Ranch in Bane Falls erbt, kehrt sie in die Kleinstadt zurück ohne zu wissen, dass dort die geheime Dark Forces Einheit Icarus stationiert ist.
Dort trifft sie auf Roman Syxx, den eiskalten Lieutenant der Einheit. Beide tragen ihre eigenen Traumata mit sich und fühlen sich dennoch auf eine Weise zueinander hingezogen, die ebenso unausweichlich wie kompliziert ist.

»Niemand weiß, wie die Dunkelheit wirklich aussieht, bis sie dich in ihrem Griff hat.Niemand weiß, wie teuflisch die Schatten sind, bis die Dark Forces über dich gekommen sind.«

Leider hatte ich vor allem mit den Charakteren und ihrer Dynamik meine Probleme. Briar war für mich häufig unglaublich anstrengend. Obwohl sie schwere traumatische Erfahrungen gemacht hat, vertraut sie praktisch jedem Mann, den sie trifft, sofort und schwärmt schon nach kürzester Zeit für gefühlt die gesamte Icarus Einheit. Roman wiederum hat zwar eine interessante Vergangenheit, von der wir leider nur Bruchstücke erfahren, verhält sich Briar gegenüber aber über weite Strecken grundlos respektlos. Beleidigungen und Bedrohungen plus die Auswahl des Spitznamens ( ER NENNT SIE SQUIRT ) waren nicht mein Fall. Insgesamt konnte ich ihre Beziehung deshalb nie wirklich greifen oder mit ihnen mitfiebern. Beide sind zersplittert. Zerstört auf eine besondere Weise und finden sich dennoch in dem anderen wieder. Inklusive Kinks und fehlender Verhütung. Da schüttelt es mich ja. 🫢

» Aber es gibt etwas in mir, das diesen Teil von ihm haben will. Wir sind so unterschiedlich, doch in vielerlei Hinsicht wiederum gleich. Wir teilen uns eine Leere, die danach schreit, ausgefüllt zu werden. «

Auch mit dem Aufbau der Geschichte hatte ich meine Schwierigkeiten. Vieles wirkte überhastet, einige Dialoge und Spice Szenen empfand ich als ziemlich unangenehm und stellenweise fast schon cringe. Ohne Substanz. Gleichzeitig gab es einige Logiklücken, die mich immer wieder aus der Geschichte gerissen haben. Die Idee und das Konzept der Bulletproof Soldaten fand ich jedenfalls total cool und auch den Schauplatz an sich. Mal nicht im Unter oder auf einer Mission - so war es viel nahbarer.

Was K. M. Moronova allerdings nach wie vor unglaublich gut kann, sind Plot Twists. Einige Wendungen haben mich wirklich überrascht und sie versteht es wie kaum jemand, kleine Details einzubauen, die am Ende plötzlich Sinn ergeben. Gleichzeitig gab es aber auch Twists, die für mich durch die vorhandenen Logiklücken nicht vollständig funktioniert haben.

Auch die düsteren Themen sollte man nicht unterschätzen. Neben den üblichen Triggern spielen Selbstverletzungen bei beiden Hauptfiguren eine wiederkehrende Rolle und werden mehrfach direkt gezeigt.

___

Jedes ihrer Bücher lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits hatte ich trotz aller Kritik durchaus unterhaltsame Momente und sogar eine Szene, die mich emotional berührt hat. Andererseits blieb am Ende vor allem Enttäuschung zurück. Ja die Auflösung war interessant ! Aber das sollen gewesen sein Mr. Nolan ?
Im Vergleich zu den vorherigen Büchern der Dark
Forces Reihe ist Bulletproof für mich leider der bisher schwächste Band.
Ich habe mich trotzdem mit jedem Abend gut unterhalten gefühlt und mich aus meiner Komfort Zone gewagt in die ich nun zurück kehren werde ✌🏻

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2026

Berauschend und sogar besser als Band 1

The Exquisite Torment of Loving Your Enemy - Wie man seinem Erzfeind (hoffentlich) das Leben rettet
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Ende und Anfang.
Lust und Leid.
Heilung und Tod.
Freude und Schmerz.

Ich bin ehrlich zu euch. Band 1 war herrlich Gegensätzlich und Herausfordernd für mich. Ich wollte es mögen und fand es dann nur - ...

Ende und Anfang.
Lust und Leid.
Heilung und Tod.
Freude und Schmerz.

Ich bin ehrlich zu euch. Band 1 war herrlich Gegensätzlich und Herausfordernd für mich. Ich wollte es mögen und fand es dann nur - okay. Band 2 war allerdings - magnifique💕🤌🏻 Das Glossar und das „Was bisher geschah“ waren Gold wert. Gerade bei einer Geschichte, die so viele Begriffe, Orden, Figuren und Zusammenhänge mit sich bringt, hat mir das den erneuten Einstieg unglaublich erleichtert.

Aurienne und Osric sind mein neues Lieblingspaar.

Diese beiden rauben sich wirklich gegenseitig den letzten Nerv und erklären genau das zu einer ihrer liebsten Beschäftigungen. Ihre Wortgefechte sind scharf wie die Klinge eines Skalpells. Und doch ist das knistern zwischen ihnen gewaltig wie die Flamme eines Bunsenbrenners.
Ich habe es geliebt zu beobachten, wie sie sich nach und nach näherkommen. Sich ihren Herzen stellen. Wie aus Abneigung Faszination wird.
Wie aus Faszination Verlangen entsteht.
Aus Verlangen - Anbetung und Verehrung. 🙌🏻
Und das alles, obwohl ihre Liebe eigentlich nicht sein darf. ( Gäääähn - KOMMT SCHON )

Es ist definitiv eine der schönsten und süßesten Slow-Burn Geschichten, die ich jemals gelesen habe. Ich bin dahin geschmolzen. 😮‍💨

» Sie sammeln gern seltene Dinge«, sagte Aurienne
»Paradoxerweise wünschte ich, Ihre Küsse wären nicht so selten«, sagte Mordaunt. »Ich wünschte, sie wären ebenso ungestüm überreich wie die Blüten an diesem Laburnum.«
»Würden Sie ihrer nicht überdrüssig werden?«
» Unmöglich.«
Wie soll man bei solchen Sätzen bitte vernünftig bleiben? 🤭🫠

_

– der Schreibstil.
Ich sage es, wie es ist: Er ist schwer. Und brillant.
Beinahe unmöglich, mehrere Kapitel am Stück zu lesen. Der Lesefluss fehlt mir an vielen Stellen komplett und nicht selten musste ich einen Satz zwei- oder dreimal lesen, bevor ich überhaupt verstanden habe, was mir die Autorin gerade sagen möchte.
Das war bereits in Band eins so und auch hier bin ich beim Lesen immer wieder darüber gestolpert. Dieser Schreibstil ist umfangreich, verschachtelt, bildgewaltig und manchmal so überladen, dass ich mich einfach nicht darin fallen lassen konnte.

Und trotzdem.
Was für ein Buch 😍
Hell sei Dank habe ich es gelesen/gehört
Dieses Buch war ein absolutes Highlight.
Ich wusste inzwischen zwar was mich erwartet. Ich wusste, dass ich mich mit diesem Schreibstil erneut schwertun würde. Also habe ich irgendwann zum Hörbuch gewechselt und plötzlich war alles einfacher.
Auf einmal war dieser ausschweifende, fast schon theatralische Schreibstil nicht mehr etwas, an dem ich mich festlas. Ich konnte mich zurücklehnen und einfach zuhören. Genießen. 😌 YEARNEN
Und fand es grandios. Zauberhaft.


Worum es geht ?
Die beiden arbeiten sich gemeinsam an der Wahrheit eines Pockenausbruchs ab. Und während sie versuchen, dieser Verschwörung auf die Spur zu kommen, bringen sie gleichzeitig das Beste und das Dunkelste im jeweils anderen hervor.
Aurienne heilt seine Krankheit. Bringt ihn dazu zu fühlen. Den Wind in seinen Haaren.
Das Blut an seinen Fingerspitzen.
Das Leben selbst.
Und während sie sein Herz heilt, merkt sie selbst viel zu spät, dass auch ihres sich regt.
Definitiv alles andere als ein ungefährlicher Flirt.

Und obwohl beide wissen, dass sie ihre Herzen im Grunde schon im Voraus brechen werden, können sie sich nicht voneinander fernhalten.
Es ist eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit.
Zwischen Heilung und Tod.
Zwischen Wollen und Verweigern.
Zwischen Festhalten und Loslassen.
Die Seiten einer Münze, die sich so schnell dreht, dass sie einer Kugel gleicht.

Glücklich bis ans Lebensende.
Unmöglich.
Oder vielleicht doch?
_

Denn trotz all der Widersprüche, ist diese Geschichte unglaublich witzig.Ich habe mehrmals geschmunzelt und auch laut gelacht. Gerade Mordaunts trockene Art, seine Hunde ( allein diese Namen! )und diese völlig absurde, manchmal herrlich morbide Kreativität haben mir so viel Freude bereitet.
Dieses Buch kann gleichzeitig über Krankheit, Tod, Schmerz und Verzweiflung sprechen und dir im nächsten Moment einen Satz hinwerfen, bei dem du einfach laut loslachst und vor Liebe zerfließt.

Dazu kommen interessante Plottwists, eine Welt, die immer größer und komplexer wird, und Figuren, die diese Geschichte mit Leben füllen. Selbst die Götter scheinen gelegentlich zuzuhören.
Und irgendwann hatte ich nicht mehr das Gefühl, einfach nur eine Geschichte über zwei Menschen gelesen zu haben, die sich von Enemies zu Lovers entwickeln.
Ich glaube, ich habe einfach ein Märchen gelesen.
Ein ziemlich dunkles. Und ein von Licht durchflutetes.
Eines voller Blut, Krankheit, Geheimnisse, Schmerz und Tod.

Aber eben auch voller Witz, Hingabe, Heilung und dieser ganz besonderen Art von Liebe, bei der zwei Menschen sich gegenseitig den letzten Nerv rauben und trotzdem nicht voneinander lassen können.
Und verdammt.
Ich habe jede einzelne Minute davon geliebt.

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Veröffentlicht am 08.07.2026

Ich liebe das Konzept

I Am the Blade
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Seren – Tochter von Ayaka … ist eine Klinge des Hauses.

» Das Haus gewinnt immer. «

Strategisch, kalkulierend – zur Waffe geformt und ausgebildet. Zu einem Schatten mit einem ganzen Waffenarsenal in ...

Seren – Tochter von Ayaka … ist eine Klinge des Hauses.

» Das Haus gewinnt immer. «

Strategisch, kalkulierend – zur Waffe geformt und ausgebildet. Zu einem Schatten mit einem ganzen Waffenarsenal in ihrem mentalen Lager.
Aufgeteilt. Katalogisiert. Beschriftet.
Ein Universum für sich selbst.
In das Fundament hineingeboren.
Geschmiedet und gebrochen.
Erzogen und geformt. Bis sie in eine Form passte, die nun zu klein für sie geworden ist.
Sie ist Waffe. Klinge. Sklavin.

» Sag mir, hast du Angst vor der Dunkelheit? «

Was uns dieses Buch zu bieten hat?

Haters to Lovers – Sie killt ihn in den ersten Kapiteln und macht ihn zu einer Waffe in ihrem Lager.
Murder-Mystery-Elemente.
Ein komplexes Worldbuilding mit eigener Religion.
Eine dunkle Bedrohung, so manche Fanatiker mit einer interessanten Moralvorstellung.
Ein spannender Aufbau und viele tolle Momente der Selbstfindung.
90er-Tech-Vibes mit viel Farbe und Action.
Eine Prise Chainsaw Man und Uzumaki – und ganz viel Marie.
" Yes – Ich liebe einfach, wie ihr Gehirn funktioniert. Schon immer. "

Ich lese ihre Bücher, seit Neon Birds veröffentlicht wurde, und liebe seitdem jedes einzelne. Vor allem finde ich aber toll, dass Marie immer wieder Teile und Überzeugungen ihrer selbst einbaut und jedes Buch, jede Story, sich damit von der breiten Masse abhebt.
Man merkt wahrlich, wie sehr uns diese Autorin etwas Neues, Frisches und Verrücktes (im positiven Sinne) auftischt und dies absolut schafft.

Der Schreibstil, flüssig und bildhaft wie immer.
Gleichzeitig voller Freundschaft, Charakterentwicklung und Spannung.
Seren war ein toller Charakter und in Kombination mit Vale ein Festessen! Ich habe jede Szene zwischen den beiden aufgesaugt! Inhaliert.

» Dieser Mann wird mein Untergang sein. Aber es wäre ein anderer Untergang als der, der mir von Geburt an vorherbestimmt ist, und vielleicht reicht mir die Vorstellung für den Moment aus. «

Die Murder-Mystery-Elemente haben mich persönlich etwas kaltgelassen – mein Fokus lag woanders. Sorry not sorry.
Er lag bei jeder Kampf- und actionreichen Szene, in der Seren eine Waffe nach der anderen beschwört. GIRL! Es war wie ein Film, der vor meinen Augen ablief.
Wie ein Anime – ja genau als das habe ich es gesehen.
Alles, um die Dunkelheit zu besiegen. Zurückzudrängen.

»Wenn uns das gelingt, sind wir wieder frei. Und das Haus, die Schatten, die Splitter und all die Kämpfe um Platz werden obsolet. Und ich kann endlich ein Leben in Frieden führen.«

Auch das Worldbuilding konnte wieder absolut punkten. Eigene Städtenamen, mit einem Konzept, welches zeigt, welche der Städte bereits von der Dunkelheit übernommen wurden und welche „noch“ sicher sind. Eine eigene Religion und Politik. Eigene Moralvorstellungen. Der Tod selbst, ein ganz besonderer Stellenwert.
Wow! Ja, das war gut.

Zum Ende hin, als ich mir sicher war zu wissen, was nun passieren wird, hat mich der Plot noch mal kalt erwischt und absolut begeistern können.
(Wie meinst du das, er war in ihr???) Mehr sage ich nicht!

» Das Haus verschlingt alles! «

Ich warte nun auf den zweiten Band I AM THE SOUL!
Oh ja – ich brauche mehr von Vale. Von Seren.
Und Antworten. Ja, die brauche ich auch.

»Gegen das Haus. Für die Freiheit.«

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Scharf bissig und charakteristisch

Gifted and Talented
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Olivie Blakes Bücher sind anders.
Scharf. Intelligent. Voller Kontraste.
Wortgewandt und intellektuell.

Jedes Mal, wenn ich eines ihrer Bücher aufschlage, habe ich absolut keine Ahnung, was mich erwartet. ...

Olivie Blakes Bücher sind anders.
Scharf. Intelligent. Voller Kontraste.
Wortgewandt und intellektuell.

Jedes Mal, wenn ich eines ihrer Bücher aufschlage, habe ich absolut keine Ahnung, was mich erwartet. Dafür bin ich hier.
Sie schreibt Geschichten, die sich außerhalb meiner Komfortzone bewegen. Geschichten, die Dinge mit meinem Gehirn machen, die ich nicht immer sofort greifen kann. Geschichten, bei denen man erst den richtigen Winkel finden muss, um zu verstehen, aus welcher Perspektive ich diese überhaupt betrachten sollte.

Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Wren. Nach dem Tod ihres Vaters Thayer Wren, dem Gründer eines mächtigen Magitech-Unternehmens, beginnt ein "Kampf" um sein Vermächtnis. Meredith, Arthur und Eilidh sind alle außergewöhnlich begabt und auf ihre ganz eigene Art vollkommen kaputt.
Begnadet. Talentiert aber auch voller Fehler und Zweifel.

Und genau das macht dieses Buch so großartig.
Sie machen es großartig.

Wer eine klassische Urban Fantasy erwartet, sollte allerdings wissen, worauf er sich einlässt. Die Magie ist da, aber sie steht nicht im Mittelpunkt. Ich könnte jetzt versuchen sie euch zu beschreiben aber ich bin mir nicht sicher ob ich sie richtig verstanden habe. Weniger Urban Fantasy und mehr Magical Realism.
Ja das trifft es eher. Oder doch eher eine Charakterstudie?
Letztendlich ist es eine Familiensaga über Macht, Anerkennung, Ehrgeiz und die Frage, was Glück eigentlich bedeutet.
“This App will make you happy.”

_

Doch was bedeutet das überhaupt? Glücklich sein?

Wann sind wir es? Und warum jagen wir diesem Zustand eigentlich ständig hinterher?
Würdet ihr einer App oder einer Technologie vertrauen die euch Glück verspricht ?
Olivie Blake stellt viele Fragen, gibt aber nur selten einfache Antworten.

Ihr Schreibstil ist wieder einmal unverkennbar. Intelligent, eloquent, poetisch und scharf. Selbst unter hunderten Büchern würde ich ihre Stimme sofort erkennen. Ihre Texte haben Krallen. Sie beißen. Sie pieksen. Sie fordern heraus.

Und obwohl mich das Buch nicht sofort vollständig hatte, gab es diesen einen Moment etwa zur Hälfte der Geschichte, als die allwissende Erzählerin plötzlich selbst in Erscheinung tritt.
Was für ein genialer Kniff.
Natürlich macht Olivie Blake so etwas.
Brillant. Seltsam. Ein bisschen verrückt.

Und genau deshalb liebe ich ihre Bücher. Für eben diese außergewöhnlichkeit.

Die Charaktere

Die eigentliche Stärke dieser Geschichte bleiben aber die Charaktere. Auch die neben den Geschwistern. Ja !
Die Wrens sind ein einziges emotionales Chaos.
Ihr People of Choice - ihre Anker. Mit natürlich wieder ganz eigenen Problemen und Wesen.
What a mess!

Die Wrens sind arrogant, egoistisch, manipulativ, verletzt, brillant und treffen regelmäßig fragwürdige Entscheidungen. Es war wie eine Reality Show !

Meredith war wahrscheinlich mein persönlicher Favorit. Eine absolute Slay-Icon-Queen mit leicht psychopathischen Tendenzen. Arthur ist sensibel, ambitioniert und verliert sich irgendwo zwischen seinen politischen Träumen, seinen Beziehungen und seinem eigenen Ego. Und Eilidh als Liebling ihres Vaters versucht herauszufinden, wer sie eigentlich ohne seine Anerkennung ist. Ach und die Beherbergt als ehemalige Prima Ballerina einen Apokalyptischen Dämon in sich der gerne mal eine Katastrophe vom Himmel regnen lässt ! Genial !

Jeder von ihnen ist auf seine eigene Art faszinierend.
Und jeder von ihnen trägt etwas in sich, das erschreckend menschlich ist.

Die Familienkonstellation war für mich ohnehin eines der Highlights. Dysfunktional. Satirisch. Kaputt. Teilweise völlig absurd. Manchmal musste ich lachen, manchmal wollte ich die Figuren schütteln und manchmal tat es einfach weh, ihnen zuzusehen.

Denn obwohl die Wrens Genies sind, kämpfen sie letztlich mit denselben Dingen wie wir alle.

Mit Unsicherheiten.
Mit Ängsten.
Mit verpassten Chancen.
Mit dem Gefühl, nicht genug zu sein.


Die Handlung

Leider konnte mich die eigentliche Handlung nicht immer genauso überzeugen wie die Figuren. Zwischendurch verlor die Geschichte etwas an Tempo und auch die Magie hätte für meinen Geschmack noch etwas stärker ausgearbeitet sein dürfen. Man fragte sich manchmal -
Wo führt das ganze hin als nur zu der Veröffentlichung des Testaments.
( das noch recht ernüchternd war - fand ich )

Aber ehrlich gesagt war mir das irgendwann völlig egal.
Weil dieses Buch durch seine Charaktere lebt.
Durch ihre Genialität und ihre Schwächen.
Durch ihre scharfen Kanten.
Durch ihr verzweifeltes Streben nach Erfolg, Anerkennung und Glück.

Am Ende ist Gifted & Talented für mich ein Buch über Menschen.

Über die Dinge, die wir nicht ändern können.
Über die Konsequenzen unserer Entscheidungen.
Über die hässlichen Seiten in uns selbst.
Über die Personen die in unser Leben treten und uns zeigen was es bedeutet zu Leben.
Und darüber, dass Liebe nicht immer alles heilt und manchmal sogar alles noch komplizierter macht.

_


Fazit

Gifted & Talented war für mich weniger eine spannende Urban Fantasy und viel mehr ein Kunstwerk über zwischenmenschliche Beziehungen.

Komplex.
Messy.
Bissig.
Manchmal unbequem.

Ein genialer Schreibstil, einzigartig und einer ganz eigenen Note. Genial und oft über meinen Wortschatz hinaus.

Und voller Figuren, von denen man eigentlich Abstand halten sollte und die man trotzdem irgendwie ins Herz schließt.
Die Handlung hat mich nicht immer komplett abgeholt, die Charaktere dafür umso mehr.
Und genau deshalb werde ich dieses Buch vermutlich noch eine ganze Weile mit mir herumtragen.

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Unglaublich guter Folgeband. Ein Highlight. Ein Brüllen.

The Ballad of Falling Dragons
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" When the Moon hatched " war ein Highlight.
Der Reread vor einigen Wochen - perfekt.
" The Ballad of Falling Dragons " ist ein unfassbar perfekter Folgeband. Mein Intellekt reicht leider nicht aus, ...

" When the Moon hatched " war ein Highlight.
Der Reread vor einigen Wochen - perfekt.
" The Ballad of Falling Dragons " ist ein unfassbar perfekter Folgeband. Mein Intellekt reicht leider nicht aus, meine Gefühle für euch in Wörter zu fassen.
Nope. Nicht möglich.

Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Showdowns. Enthüllungen. Herzschmerz. Hoffnung. Verzweiflung.
Tränen. Rage !

Ich habe die ganzen kleinen Anspielungen, Rückblicke und Hinweise wieder so sehr geliebt. Die Puzzelteile. Das aufmerksame Lesen und das Kennzeichnen all dieser Details hat sich ausgezahlt.
Bei den Schöpfern – ich liebe es einfach.

Diese Welt. Die Art, wie wir uns in ihr bewegen. Auf Drachen fliegen, mit ihnen sterben und uns an sie schmiegen. Mit ihnen in den Himmel steigen oder sie hoch oben betrachten. Den Gesängen der Schöpfer lauschen und mit ihnen ganze Lieder in den Wind schreien.

Ich würde selbst eine Ballade zu diesem Buch schreiben, wenn ich es könnte.
Es hat alles, was ich mir von einer Fortsetzung erhofft habe und noch so viel mehr.

Die letzten hundert Seiten habe ich mit Tränen in den Augen gelesen. Ich habe gehofft …. so sehr auf ein Happy End gehofft. Mein Herz ist zu Eis erfroren … und doch wurde ich am Ende sogar mit der Aussicht auf einen dritten Band belohnt.

Ich habe ein neues Roman Empire freigeschaltet.

Jeder einzelne Charakter konnte mein Herz erobern. Einnehmen. Und behalten.
Ich lege es in eure Hände.
Hänge es an den Himmel selbst.

Diese Fortsetzung war fantastisch. Phänomenal. Alles, was ein High-Fantasy-Herz begehrt.
Wiederhole ich mich ? - EGAL !



Raeve als Charakter ist gewöhnungsbedürftig. Ja ok. Ja, sie wirkt oft unsympathisch. Aber genau deshalb lohnt es sich, sie kennenzulernen.
Sie ist traumatisiert. Stur. Verdrängt alles. Stellt sich jeder Gefahr. Jedem Kampf. Nur nicht ihren eigenen Gefühlen. Ihrer Vergangenheit. Ihrem Verlust.
So kennen wir sie aus Band 1

Doch genau das verändert sich in diesem Band.

Wir bekommen endlich das, worauf wir gewartet haben: ihre Wahrheit. Jede Erinnerung. Jeden Fetzen ihres Schmerzes.
Und leiden mit ihr. Erneut.
Wir heilen mit ihr, kämpfen mit ihr. Verzweifeln und lieben mit ihr.

“They are mine, I am theirs, and they will see the sky again. Or Creators hear me, the world will rupture beneath my fingertips.”



Kaan bleibt selbstverständlich der perfekte Book-Husband wie bereits in Band 1.

Die Art, wie er Raeve liebt. Wie bedingungslos er sich ihr verschreibt. Wie er immer wieder alles gibt, ohne jemals etwas für sich selbst zu verlangen. Auf sie vertraut. Auf ihr Band. Ihr Freiheit gibt. Ihre Wildheit erkennt.
Er hat mich komplett zum Schmelzen gebracht.

“Once again, he gave me everything and left nothing for himself. I’ll never be good enough for this male, but I’ll try. Creators, I’ll fucking try.”

Ihre Liebe war so allumfassend. So tief. So selbstverständlich, sobald Raeve sich endlich ihrem Herzen stellen konnte.
Es war wunderschön, das zu verfolgen.
Zu bewundern.
Er ist das Feuer zu ihrem Eis. Der Tag zu ihrem Schlummer.

“True love doesn’t expire, Raeve. It clings to you like a weight, even when you’re drowning.”



Und dann der Antagonist.
Wow.Mit ihm habe ich nicht gerechnet.
Ich habe ihn nicht kommen sehen. Was für ein kranker W…..
Arkyn ist erschreckend.
Und dennoch wird mir schlecht, wenn ich an alles denke, was mit Tyroth noch auf uns zukommen könnte.



Der Plot wurde meisterhaft konzipiert und geschrieben.
Es war wieder wie ein riesiges Puzzle, das Stück für Stück ineinanderklickt. Plötzlich ergibt alles Sinn. Jede Kleinigkeit. Jede Person. Jede Entscheidung.
Man möchte zurück blättern zu den Anfängen und die Easter Eggs finden die einem dann doch vielleicht entgangen sind.
Die Art, wie all diese Fäden zusammenlaufen und sich gleichzeitig neue Wahrheiten offenbaren, hat mich sprachlos gemacht.
Genau das liebe ich in einem Buch. Einer Geschichte.
UND HAT MICH SO AN THRONE OF GLASS ERINNERT.

Nicht vorhersehen zu können, was kommt.
Sich als Leser vollkommen fallen zu lassen.
Auch die verschiedenen POVs waren einfach Chef’s Kiss.
So gut.
Selbst die, die ich niemals erwartet hätte.

Pyroc.
Slátra.
SLÁTRA!

“Thank you… for loving her as much as I do.”

Der Fakt, dass sie Raeve stets beschützt hat. Dass sie ihr eine Mutter war. Sie geliebt hat. Mit einer Inbrunst, wie nur Drachen lieben können.
Mein Herz.
Bis es brach.

Was ist Fourth Wing, wenn man dieses Band haben kann?
Dieser Silberstreif.
Diese Loyalität.
Diese Liebe.

Die Entwicklungen rund um Kyzari, Líri und die anderen haben mich komplett abgeholt.
Oh, meine geliebte Líri.
Rygun. Mein wildes Biest.
Ich werde darüber nie hinwegkommen.


Fazit :
Dieses Buch hat mich gebrochen.
Wieder zusammengesetzt.
Und mir am Ende noch Hoffnung geschenkt.
Mehr kann ich von einer Fortsetzung nicht verlangen.
Es war perfekt. Ein Highlight. Und ihr verpasst etwas wenn ihr diese Geschichte nicht lest.
Ich gehe jetzt mein Herz heilen.

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