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Veröffentlicht am 28.06.2026

Scharf bissig und charakteristisch

Gifted and Talented
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Olivie Blakes Bücher sind anders.
Scharf. Intelligent. Voller Kontraste.
Wortgewandt und intellektuell.

Jedes Mal, wenn ich eines ihrer Bücher aufschlage, habe ich absolut keine Ahnung, was mich erwartet. ...

Olivie Blakes Bücher sind anders.
Scharf. Intelligent. Voller Kontraste.
Wortgewandt und intellektuell.

Jedes Mal, wenn ich eines ihrer Bücher aufschlage, habe ich absolut keine Ahnung, was mich erwartet. Dafür bin ich hier.
Sie schreibt Geschichten, die sich außerhalb meiner Komfortzone bewegen. Geschichten, die Dinge mit meinem Gehirn machen, die ich nicht immer sofort greifen kann. Geschichten, bei denen man erst den richtigen Winkel finden muss, um zu verstehen, aus welcher Perspektive ich diese überhaupt betrachten sollte.

Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Wren. Nach dem Tod ihres Vaters Thayer Wren, dem Gründer eines mächtigen Magitech-Unternehmens, beginnt ein "Kampf" um sein Vermächtnis. Meredith, Arthur und Eilidh sind alle außergewöhnlich begabt und auf ihre ganz eigene Art vollkommen kaputt.
Begnadet. Talentiert aber auch voller Fehler und Zweifel.

Und genau das macht dieses Buch so großartig.
Sie machen es großartig.

Wer eine klassische Urban Fantasy erwartet, sollte allerdings wissen, worauf er sich einlässt. Die Magie ist da, aber sie steht nicht im Mittelpunkt. Ich könnte jetzt versuchen sie euch zu beschreiben aber ich bin mir nicht sicher ob ich sie richtig verstanden habe. Weniger Urban Fantasy und mehr Magical Realism.
Ja das trifft es eher. Oder doch eher eine Charakterstudie?
Letztendlich ist es eine Familiensaga über Macht, Anerkennung, Ehrgeiz und die Frage, was Glück eigentlich bedeutet.
“This App will make you happy.”

_

Doch was bedeutet das überhaupt? Glücklich sein?

Wann sind wir es? Und warum jagen wir diesem Zustand eigentlich ständig hinterher?
Würdet ihr einer App oder einer Technologie vertrauen die euch Glück verspricht ?
Olivie Blake stellt viele Fragen, gibt aber nur selten einfache Antworten.

Ihr Schreibstil ist wieder einmal unverkennbar. Intelligent, eloquent, poetisch und scharf. Selbst unter hunderten Büchern würde ich ihre Stimme sofort erkennen. Ihre Texte haben Krallen. Sie beißen. Sie pieksen. Sie fordern heraus.

Und obwohl mich das Buch nicht sofort vollständig hatte, gab es diesen einen Moment etwa zur Hälfte der Geschichte, als die allwissende Erzählerin plötzlich selbst in Erscheinung tritt.
Was für ein genialer Kniff.
Natürlich macht Olivie Blake so etwas.
Brillant. Seltsam. Ein bisschen verrückt.

Und genau deshalb liebe ich ihre Bücher. Für eben diese außergewöhnlichkeit.

Die Charaktere

Die eigentliche Stärke dieser Geschichte bleiben aber die Charaktere. Auch die neben den Geschwistern. Ja !
Die Wrens sind ein einziges emotionales Chaos.
Ihr People of Choice - ihre Anker. Mit natürlich wieder ganz eigenen Problemen und Wesen.
What a mess!

Die Wrens sind arrogant, egoistisch, manipulativ, verletzt, brillant und treffen regelmäßig fragwürdige Entscheidungen. Es war wie eine Reality Show !

Meredith war wahrscheinlich mein persönlicher Favorit. Eine absolute Slay-Icon-Queen mit leicht psychopathischen Tendenzen. Arthur ist sensibel, ambitioniert und verliert sich irgendwo zwischen seinen politischen Träumen, seinen Beziehungen und seinem eigenen Ego. Und Eilidh als Liebling ihres Vaters versucht herauszufinden, wer sie eigentlich ohne seine Anerkennung ist. Ach und die Beherbergt als ehemalige Prima Ballerina einen Apokalyptischen Dämon in sich der gerne mal eine Katastrophe vom Himmel regnen lässt ! Genial !

Jeder von ihnen ist auf seine eigene Art faszinierend.
Und jeder von ihnen trägt etwas in sich, das erschreckend menschlich ist.

Die Familienkonstellation war für mich ohnehin eines der Highlights. Dysfunktional. Satirisch. Kaputt. Teilweise völlig absurd. Manchmal musste ich lachen, manchmal wollte ich die Figuren schütteln und manchmal tat es einfach weh, ihnen zuzusehen.

Denn obwohl die Wrens Genies sind, kämpfen sie letztlich mit denselben Dingen wie wir alle.

Mit Unsicherheiten.
Mit Ängsten.
Mit verpassten Chancen.
Mit dem Gefühl, nicht genug zu sein.


Die Handlung

Leider konnte mich die eigentliche Handlung nicht immer genauso überzeugen wie die Figuren. Zwischendurch verlor die Geschichte etwas an Tempo und auch die Magie hätte für meinen Geschmack noch etwas stärker ausgearbeitet sein dürfen. Man fragte sich manchmal -
Wo führt das ganze hin als nur zu der Veröffentlichung des Testaments.
( das noch recht ernüchternd war - fand ich )

Aber ehrlich gesagt war mir das irgendwann völlig egal.
Weil dieses Buch durch seine Charaktere lebt.
Durch ihre Genialität und ihre Schwächen.
Durch ihre scharfen Kanten.
Durch ihr verzweifeltes Streben nach Erfolg, Anerkennung und Glück.

Am Ende ist Gifted & Talented für mich ein Buch über Menschen.

Über die Dinge, die wir nicht ändern können.
Über die Konsequenzen unserer Entscheidungen.
Über die hässlichen Seiten in uns selbst.
Über die Personen die in unser Leben treten und uns zeigen was es bedeutet zu Leben.
Und darüber, dass Liebe nicht immer alles heilt und manchmal sogar alles noch komplizierter macht.

_


Fazit

Gifted & Talented war für mich weniger eine spannende Urban Fantasy und viel mehr ein Kunstwerk über zwischenmenschliche Beziehungen.

Komplex.
Messy.
Bissig.
Manchmal unbequem.

Ein genialer Schreibstil, einzigartig und einer ganz eigenen Note. Genial und oft über meinen Wortschatz hinaus.

Und voller Figuren, von denen man eigentlich Abstand halten sollte und die man trotzdem irgendwie ins Herz schließt.
Die Handlung hat mich nicht immer komplett abgeholt, die Charaktere dafür umso mehr.
Und genau deshalb werde ich dieses Buch vermutlich noch eine ganze Weile mit mir herumtragen.

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Unglaublich guter Folgeband. Ein Highlight. Ein Brüllen.

The Ballad of Falling Dragons
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" When the Moon hatched " war ein Highlight.
Der Reread vor einigen Wochen - perfekt.
" The Ballad of Falling Dragons " ist ein unfassbar perfekter Folgeband. Mein Intellekt reicht leider nicht aus, ...

" When the Moon hatched " war ein Highlight.
Der Reread vor einigen Wochen - perfekt.
" The Ballad of Falling Dragons " ist ein unfassbar perfekter Folgeband. Mein Intellekt reicht leider nicht aus, meine Gefühle für euch in Wörter zu fassen.
Nope. Nicht möglich.

Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Showdowns. Enthüllungen. Herzschmerz. Hoffnung. Verzweiflung.
Tränen. Rage !

Ich habe die ganzen kleinen Anspielungen, Rückblicke und Hinweise wieder so sehr geliebt. Die Puzzelteile. Das aufmerksame Lesen und das Kennzeichnen all dieser Details hat sich ausgezahlt.
Bei den Schöpfern – ich liebe es einfach.

Diese Welt. Die Art, wie wir uns in ihr bewegen. Auf Drachen fliegen, mit ihnen sterben und uns an sie schmiegen. Mit ihnen in den Himmel steigen oder sie hoch oben betrachten. Den Gesängen der Schöpfer lauschen und mit ihnen ganze Lieder in den Wind schreien.

Ich würde selbst eine Ballade zu diesem Buch schreiben, wenn ich es könnte.
Es hat alles, was ich mir von einer Fortsetzung erhofft habe und noch so viel mehr.

Die letzten hundert Seiten habe ich mit Tränen in den Augen gelesen. Ich habe gehofft …. so sehr auf ein Happy End gehofft. Mein Herz ist zu Eis erfroren … und doch wurde ich am Ende sogar mit der Aussicht auf einen dritten Band belohnt.

Ich habe ein neues Roman Empire freigeschaltet.

Jeder einzelne Charakter konnte mein Herz erobern. Einnehmen. Und behalten.
Ich lege es in eure Hände.
Hänge es an den Himmel selbst.

Diese Fortsetzung war fantastisch. Phänomenal. Alles, was ein High-Fantasy-Herz begehrt.
Wiederhole ich mich ? - EGAL !



Raeve als Charakter ist gewöhnungsbedürftig. Ja ok. Ja, sie wirkt oft unsympathisch. Aber genau deshalb lohnt es sich, sie kennenzulernen.
Sie ist traumatisiert. Stur. Verdrängt alles. Stellt sich jeder Gefahr. Jedem Kampf. Nur nicht ihren eigenen Gefühlen. Ihrer Vergangenheit. Ihrem Verlust.
So kennen wir sie aus Band 1

Doch genau das verändert sich in diesem Band.

Wir bekommen endlich das, worauf wir gewartet haben: ihre Wahrheit. Jede Erinnerung. Jeden Fetzen ihres Schmerzes.
Und leiden mit ihr. Erneut.
Wir heilen mit ihr, kämpfen mit ihr. Verzweifeln und lieben mit ihr.

“They are mine, I am theirs, and they will see the sky again. Or Creators hear me, the world will rupture beneath my fingertips.”



Kaan bleibt selbstverständlich der perfekte Book-Husband wie bereits in Band 1.

Die Art, wie er Raeve liebt. Wie bedingungslos er sich ihr verschreibt. Wie er immer wieder alles gibt, ohne jemals etwas für sich selbst zu verlangen. Auf sie vertraut. Auf ihr Band. Ihr Freiheit gibt. Ihre Wildheit erkennt.
Er hat mich komplett zum Schmelzen gebracht.

“Once again, he gave me everything and left nothing for himself. I’ll never be good enough for this male, but I’ll try. Creators, I’ll fucking try.”

Ihre Liebe war so allumfassend. So tief. So selbstverständlich, sobald Raeve sich endlich ihrem Herzen stellen konnte.
Es war wunderschön, das zu verfolgen.
Zu bewundern.
Er ist das Feuer zu ihrem Eis. Der Tag zu ihrem Schlummer.

“True love doesn’t expire, Raeve. It clings to you like a weight, even when you’re drowning.”



Und dann der Antagonist.
Wow.Mit ihm habe ich nicht gerechnet.
Ich habe ihn nicht kommen sehen. Was für ein kranker W…..
Arkyn ist erschreckend.
Und dennoch wird mir schlecht, wenn ich an alles denke, was mit Tyroth noch auf uns zukommen könnte.



Der Plot wurde meisterhaft konzipiert und geschrieben.
Es war wieder wie ein riesiges Puzzle, das Stück für Stück ineinanderklickt. Plötzlich ergibt alles Sinn. Jede Kleinigkeit. Jede Person. Jede Entscheidung.
Man möchte zurück blättern zu den Anfängen und die Easter Eggs finden die einem dann doch vielleicht entgangen sind.
Die Art, wie all diese Fäden zusammenlaufen und sich gleichzeitig neue Wahrheiten offenbaren, hat mich sprachlos gemacht.
Genau das liebe ich in einem Buch. Einer Geschichte.
UND HAT MICH SO AN THRONE OF GLASS ERINNERT.

Nicht vorhersehen zu können, was kommt.
Sich als Leser vollkommen fallen zu lassen.
Auch die verschiedenen POVs waren einfach Chef’s Kiss.
So gut.
Selbst die, die ich niemals erwartet hätte.

Pyroc.
Slátra.
SLÁTRA!

“Thank you… for loving her as much as I do.”

Der Fakt, dass sie Raeve stets beschützt hat. Dass sie ihr eine Mutter war. Sie geliebt hat. Mit einer Inbrunst, wie nur Drachen lieben können.
Mein Herz.
Bis es brach.

Was ist Fourth Wing, wenn man dieses Band haben kann?
Dieser Silberstreif.
Diese Loyalität.
Diese Liebe.

Die Entwicklungen rund um Kyzari, Líri und die anderen haben mich komplett abgeholt.
Oh, meine geliebte Líri.
Rygun. Mein wildes Biest.
Ich werde darüber nie hinwegkommen.


Fazit :
Dieses Buch hat mich gebrochen.
Wieder zusammengesetzt.
Und mir am Ende noch Hoffnung geschenkt.
Mehr kann ich von einer Fortsetzung nicht verlangen.
Es war perfekt. Ein Highlight. Und ihr verpasst etwas wenn ihr diese Geschichte nicht lest.
Ich gehe jetzt mein Herz heilen.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Wie ein Märchen …

Married into Magic: Duet with the Siren Duke
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Nachdem mir der dritte Band rund um das Vampirkönigreich nicht ganz so gut gefallen hat, war ich umso gespannter auf diesen hier.
Ich liebe das Meer, seine Geheimnisse und vorallem den Mythos im Sirenen. ...

Nachdem mir der dritte Band rund um das Vampirkönigreich nicht ganz so gut gefallen hat, war ich umso gespannter auf diesen hier.
Ich liebe das Meer, seine Geheimnisse und vorallem den Mythos im Sirenen.

Im Mittelpunkt steht Victoria, die einer toxischen Ehe entflieht und sich eines Nachts aufs offene Meer wagt. Dort geschieht ein Unglück, das sie eigentlich das Leben kosten sollte, doch stattdessen schließt sie einen Handel mit ihrem Retter Ilryth: ihre Seele gegen weitere Jahre Leben. Diese Zeit nutzt sie, um sich etwas Eigenes aufzubauen und zu einer der besten Kapitäninnen zu werden, während ihre Vergangenheit sie dennoch immer wieder einholt.

Als die Frist verstreicht, erkennt sie, dass auch die Sirenen nicht das sind, was sie zu sein scheinen. In ihrem Versuch zu verhandeln, wird sie schließlich als Opfergabe eines Gottes auserkoren und muss dafür ihre Erinnerungen eintauschen, bis sie ihm vollständig gehört.

Sie muss in sich Platz schaffen. Für diese Art von Magie. Denn noch nimmt ihre Vergangenheit zu viel Raum ein. Sie muss lernen loszulassen, die Bande an die menschliche Welt zu lösen, um der Fäulnis entgegenzutreten, die die Tiefe der See befallen hat.
Mit ihrer Seele, mit Gesang und Gefühl.
Ein Lied, gesungen mit dem Herzen und der Seele.

Und irgendwo darin beginnt sie, ihr Trauma Stück für Stück loszulassen und sich selbst in den Tiefen des Meeres neu zu finden. Wie ein kaputter Kompass, der sich lange nur schwindelnd im Kreis gedreht hat.


Besonders gefallen hat mir der sensible Umgang mit ihrem Trauma. Es wird nicht einfach abgelegt, sondern begleitet sie über Jahre hinweg, bis sie langsam beginnt zu heilen. Dadurch bekommt die Geschichte eine Tiefe, die über die reine Fantasy hinausgeht.

Die Handlung selbst bleibt dabei eher ruhig und stellenweise etwas träge, besonders im Mittelteil, wo mir Dynamik gefehlt hat. Der Weltenbau rund um die Sirenen ist solide, aber eher klassisch gehalten, sodass mir ein wenig das Überraschende gefehlt hat.

Dafür konnten mich die Figuren umso mehr abholen. Victoria ist stark, loyal und voller Sehnsucht nach Freiheit, während Ilryth mit seiner Präsenz und dieser verbotenen Anziehung genau das liefert, was man sich von einer solchen Geschichte erhofft.
» He is a 10, but he is a mermaid. « 🐠

Ihre Verbindung, dieses Konzept von „Song mates“ und die Magie, die durch Gesang entsteht, war für mich eines der schönsten Elemente der Geschichte.
Gab mir auch etwas Ariel Vibes.
Die Romance ist intensiv, getragen von Sehnsucht, Verlust und dieser unausweichlichen Verbindung zwischen zwei Seelen. Sie ist ruhig aufgebaut, teilweise schmerzhaft und genau deshalb so wirkungsvoll.

Das Ende aber hinterlässt ein bittersüßes Gefühl. Nicht ganz das, was ich erwartet hatte, aber emotional stimmig - war also okay.

Insgesamt ist dieser Band für mich eine Steigerung zum vorherigen, besonders in Bezug auf Charakterentwicklung und emotionale Tiefe, auch wenn er im Pacing schwächelt. Es ist eben einfach wenig passiert und ab und an hatte man das Gefühl sich im Kreis zu drehen. Allein die Momente zwischen Victoria und Ilryth haben mich dran bleiben lassen.
Dieses verbotene und die Heilung ihres Traumas.

Eine Geschichte über das Meer, verbotene Liebe und Seelen, die durch Lieder miteinander verbunden sind. Nicht perfekt, aber mit Momenten, die einnehmen.
Somit eine schönte und seichte Fantasy Einzelgeschichte für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Tolles Debüt mit Luft nach oben

Empire of Burning Shadows (Magical Fate 1)
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Eine Geschichte zwischen Licht und Schatten.
Ein Debütroman den ich so nicht auf dem Schirm hatte und der Auftakt der Magical Fate Dilogie.



✧ Worum geht es?

In einer Welt, in der Menschen den mächtigen ...

Eine Geschichte zwischen Licht und Schatten.
Ein Debütroman den ich so nicht auf dem Schirm hatte und der Auftakt der Magical Fate Dilogie.



✧ Worum geht es?

In einer Welt, in der Menschen den mächtigen Eteri dienen und Magie etwas Unerreichbares scheint, wird Joslins Leben plötzlich vollkommen auf den Kopf gestellt.
Während des Lichterschattenfests begegnet sie echter Magie und plötzlich erkennen zwei mächtige Magier etwas in ihr, das alles verändert. Ihr Leben wie sie es bisher kannte auf den Kopf stellt.

Als Schattenläufer ihr Dorf angreifen und ihren Bruder entführen, beginnt für Joslin eine gefährliche Reise voller Geheimnisse, uralter Machtkämpfe, unbeantworteter Fragen und der Suche nach sich selbst.
Denn vielleicht liegen die größten Geheimnisse nicht im Krieg zwischen Licht und Schatten, sondern tief in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.

„Die Kluft zwischen den Eteri und uns Menschen war unüberbrückbar. Sie waren uns in jeder Hinsicht überlegen – mächtiger an Körper und Geist, mit einer Ausstrahlung, die selbst die Mutigsten ehrfürchtig verstummen ließ.“

Und irgendwo dazwischen steht ein charismatischer Hauptmann, von dem sie sich natürlich überhaupt nicht ablenken lassen wollte. Plus ein geheimnisvoller Magier in den Wäldern der sie zusätzlich reizt. Hui. 🙃
" Girl … bei dir ist einiges los ;) "

✧ Meine Gedanken zum Buch

Zu Beginn war ich tatsächlich etwas skeptisch.
Ohne Erwartungen und ganz offen.
Was direkt auffällt: Das Buch liest sich angenehm leicht hat aber eine leichte poetische Ader, inklusive angenehmer Sprache die genau in diese Welt passt. 👍🏼

Das Worldbuilding bleibt dafür eher schlicht und nicht allzu komplex, was den Einstieg in die Fantasywelt wirklich einfach macht. Gerade für Fantasy-Einsteiger ist das definitiv ein Pluspunkt, weil man schnell in die Geschichte findet und nicht mit tausend komplizierten Details erschlagen wird.
Für Einsteiger somit wundervoll, für mich zu unausgereift.

Die Grundidee mit den Eteri, den Schattenläufern und Lichtläufern ist schnell erklärt. Joslin wirkt allerdings anfangs ihre eigene Magie und leitet diese in ihre Kräuter und Kochkünste weiter.
Dass ausgerechnet ihre sagenumwobene Kräuterpfanne ihr einige Türen öffnet, fand ich fast schon ein bisschen herrlich.

Man muss das Buch stellenweise einfach mit einem Augenzwinkern lesen. 😉

Allerdings blieb mir der Ausbau der Welt an vielen Stellen etwas zu oberflächlich. Vieles wird angerissen, aber nicht wirklich vertieft, und die Handlung konzentriert sich fast ausschließlich auf die Suche nach ihrem Bruder und ihre Gefühle für eben diese beiden geheimnisvollen Männer.
Romantasy die als Slow Burn betitelt wird - aber keine ist. Nicht in meinen Augen.

✧ Charaktere & Romance

Joslin selbst hat mich leider nicht ganz erreicht.
Ich mochte sie zu Beginn tatsächlich ganz gerne, allerdings lief sie mir ab dann etwas zu naiv und geblendet von diesem einem starken Mann durch die Welt.

Mit der sich anbahnenden Dreiecksbeziehung konnte ich ebenfalls nicht besonders viel anfangen. Auch die Verbindung zwischen ihr und Hauptmann Lanie wirkte auf mich oberflächlich. Zwecksbedingt. Konzipiert und viel zu schnell. Das mit ihm was nicht stimmte war mehr als deutlich.
Die Nebencharaktere wirkten auf mich lieb und nett, aber insgesamt hatte jeder Protagonist keine Ecken und Kannten.
Über die Geschichte hinweg gab es tatsächlich nur eine Figur die Joslin mit geballter Ehrlichkeit konfrontierte und somit für mich am authentischsten wirkte. - Der Exfreund. 😅

✧ Das Ende

Und dann kam dieses Ende.

Während mich die Geschichte über weite Strecken eher seicht begleitet hat, hat das Finale nochmal ordentlich Spannung reingebracht.
Genau diese Art hätte ich mir auch innerhalb des Buches gewünscht.
Es liefert zwar nicht die komplette Auflösung und lässt vieles bewusst offen, aber genau dieser Plot Twist könnte einige richtig abholen und zum weiter lesen animieren.
Gut gemacht, zu erahnen aber … ja. 👍🏼 Dad war ganz gut



✧ Fazit

Empire of Burning Shadows ist für mich ein solider Fantasyauftakt mit einer angenehm lesbaren Sprache, einer nicht ganz neuen Grundidee und einer sich aufbauenden Dreiecksbeziehung.
Die Plots - Slow Burn und Love Triangl werden meiner Meinung nach nicht ganz erfüllt.

Es ist leicht, zugänglich und besonders für Fantasy-Neulinge ein guter Einstieg in das Genre.

Für mich persönlich blieb das Worldbuilding etwas zu flach, die Romance konnte mich nicht überzeugen und auch die Protagonistin blieb emotional eher auf Distanz.

Trotzdem konnte ich wenig wirklich gravierende Kritik finden. Meinem jüngeren ich hätte die Story wohl eher gefallen. Jetzt allerdings sehne ich mich nach komplexeren Geschichten die mich überwältigen dürfen anstatt nur angenehm unterhalten.
Weniger spannend als erhofft, manchmal etwas verwirrend und nicht ganz ausgereift.
Es war einfach… nett.
So war es für mich ein okayer Auftakt mit einem starken Ende, das jetzt aber ordentlich Erwartungen an Band 2 stellt. Ob es diese erfüllt werden können, wird sich zeigen. Ich werde diese Welt aber an dieser Stelle verlassen.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Zieht sich extrem

Primal of Blood and Bone – Liebe kennt keine Grenzen
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Puh Leute … wir sind ganz schön zäh dass wir immer noch hier sind.
Band 10 der Blood and Ash Reihe.
( Novellen und Standalones nicht mitgezählt ) !!!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob ich beeindruckt ...

Puh Leute … wir sind ganz schön zäh dass wir immer noch hier sind.
Band 10 der Blood and Ash Reihe.
( Novellen und Standalones nicht mitgezählt ) !!!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob ich beeindruckt oder einfach nur erschöpft bin, dass wir mittlerweile an diesem Punkt angekommen sind.
Wahrscheinlich beides.
Denn wer es bis hier hin geschafft hat : Respekt.
Wir besitzen inzwischen ein ganz besonderes Durchhaltevermögen.

Und genau deshalb halte ich diese Rezension diesmal kurz. Im Gegensatz zum Buch selbst. 😉



Die erste Hälfte des Buches besteht fast ausschließlich aus Erklärungen. Eine Erklärung arbeitet die nächste auf, während die Handlung sich nur minimal vorwärts bewegt.

Ja, natürlich braucht eine so große Welt gewisse Rückblicke und Zusammenhänge. Wir sind inzwischen schließlich bei Band 10 angekommen. Aber ganz ehrlich?
Die meisten Leser hätten sich vermutlich auch einfach mit einem Glossar zufriedengegeben — und dafür mehr tatsächliche Handlung verdient.
» WIR WISSEN WORUM ES GEHT ! «

Denn genau das war mein größtes Problem :
Es zieht sich. Extrem.
Irgendwann habe ich gemerkt, wie ich innerlich einfach resigniert habe.

Poppy selbst mag ich tatsächlich immer noch gerne. Von einem einfachen Menschen bis hin zu… nun ja… praktisch allem, was man werden kann, hat sie inzwischen wirklich jede Form des Aufstiegs durchlaufen. Wo das Ganze noch hinführen soll, wissen vermutlich nicht mal die Schicksalsgeister selbst.

Die Dynamik zwischen ihr und Kieran?
Fand ich überraschend schön. Wirklich. Ich shippe die beiden inzwischen teilweise mehr als sie und Casteel.
Denn den fand ich hier einfach nur fürchterlich.

Er hat mich in diesem Band unendlich genervt.
Eifersüchtig. Bevormundend. Nachtragend.
Irgendwann war bei mir einfach die Luft raus.

Leider gilt das auch für die spicy Szenen, die sich mittlerweile oft eher wie Lückenfüller zwischen den langen Dialog und Erklärungspassagen anfühlen. Früher mochte ich diese Mischung wirklich gerne, inzwischen wirkt vieles einfach überspitzt und nicht mehr natürlich.

Im Grunde existiert dieser gesamte Band nur, um den finalen Showdown mit Kolis vorzubereiten. Und genau so liest er sich leider auch : wie eine sehr lange Einleitung auf etwas, das hoffentlich endlich im nächsten Band passiert.

Ja, es gibt ein paar actionreiche Momente.
Ja, overpowered Poppy hinterlässt Eindruck. Kurz.
Aber der große Knall blieb für mich komplett aus.

Zum Ende hin wurde es auch nicht besser.
Viele Entscheidungen wirkten übereilt oder schlicht unlogisch und auch der angeblich schockierende Cliffhanger konnte mich überhaupt nicht mehr erreichen.

Und trotzdem — ich mag diese Reihe immer noch.
Wirklich.

Mit all ihren Facetten, ihrem Chaos, ihren Charakteren und ihren völlig absurden Ausmaßen. Jennifer L. Armentrout hat über all die Bücher hinweg unglaublich viele Figuren erschaffen und ich muss ihr zugutehalten, dass sie es trotzdem irgendwie schafft, sie alle noch unterzubringen, ohne komplett den Verstand zu verlieren. Glaube ich zumindest. 😅

Mein persönliches Highlight waren wieder tatsächlich Seraphena und die Charaktere aus der Flesh and Fire Reihe. Und genau das hat mir wieder gezeigt, wie sehr ich Nyktos und Sera vermisse und wie viel stärker diese Reihe für mich insgesamt funktioniert hat.


Bitte hört mein Flehen :
Gebt uns nur noch einen letzten Band.
Ein richtiges Finale. Einen Abschluss.
Wir haben es langsam verdient !
Haben wir unsere Treue nicht bewiesen ? 🙄

Denn so sehr ich diese Welt einst geliebt habe — irgendwann muss eine Geschichte auch wissen, wann sie enden sollte.

Puh.

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