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Veröffentlicht am 14.09.2021

Wundervoll !!!

Wie der König von Elfenheim lernte, Geschichten zu hassen
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Wie der König von Elfenheim lernte Geschichten zu hassen 🪶🍃
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Ein Junge, abwechselnd verwehrt und verabscheut.
Ein Junge, mit einer spitzen Zunge und Hass in seinem Herzen. Einem Herzen aus Stein, welches ...

Wie der König von Elfenheim lernte Geschichten zu hassen 🪶🍃
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Ein Junge, abwechselnd verwehrt und verabscheut.
Ein Junge, mit einer spitzen Zunge und Hass in seinem Herzen. Einem Herzen aus Stein, welches zerbrach und zu einem Herzen aus Glas wurde.
Er, das Monster, liebte und hasste sein Menschenmädchen so sehr bis ihm die Krone auf seinem Haupt nichts mehr aus machte. Er, der König von Elfenheim, der Aslogs Geschichten genau so verinnerlicht hat wie Alice im Wunderland, herrscht nun zusammen mit seiner Monsterkönigin. Und fängt an, seine eigenen Geschichten zu erzählen.


"Glaubst du, das Monstermädchen und böse Jungs Liebe verdienen?"

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Mit " WIE DER KÖNIG VON ELFENHEIM LERNTE GESCHICHTEN ZU HASSEN " kehren wir endlich zurück nach Elfenheim, zu Jude und Cardan. Wir erfahren mehr über seine Vergangenheit, was ihn geprägt hat und was sich in seinem Herzen, seiner Seele befand. Wie er Jude angesehen hat noch bevor sie ihn gesehen hat. Mehr über seine Beziehung zu Nicasia und seinen Absichten. Seine Art in seiner eigenen Welt zu überlegen. Wir lauschen zusammen mit ihm Geschichten von Monstern und Jungen ohne Herzen.

Doch wir erfahren auch was nach dem dritten und Finalen Teil weiterhin passiert. Welchen Aufgaben und Herausforderungen Jude und Cardan sich stellen müssen. Der König und seine Monsterkönigin werden zu Monsterjägern. Werden selbst zu Geschichtenerzählern.

Fazit : Ich LIEBE diese verdammte und verdrehte, düstere Elfenwelt die genau so ist wie das Innere von Cardans Herz, seiner Seele. Wunderschön und zerbrochen. Voller Liebe und schaudern. Holly Black hat es geschafft diesen Zusatzband noch poetischer und liebevoller zu schreiben als ihre anderen Werke. Alles daran war ein reiner und vollkommener Moment des nach Hause kommens. Die Illustrationen dazu gaben mir noch den Rest … lest es. Ihr müsst. Lasst euch die Geschichten von Aslog erzählen. Lasst euch fallen. Lasst auch auf ein neues verzaubern.


Letztendlich war der Hass in seinem Herzen doch noch zu etwas gut.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2021

Wahnsinnig Komplex

Das Reich der Asche - Realm Breaker 1
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REALM BREAKER - Das Reich der Asche 🗡

Spindelgeboren. Spindelblut und Spindelklinge.
"Euer Blut ist geboren aus den Spindeln, aus fernen Welten und verlorenen Sternen. Ihr wollt den Horizont, Corayne ...

REALM BREAKER - Das Reich der Asche 🗡

Spindelgeboren. Spindelblut und Spindelklinge.
"Euer Blut ist geboren aus den Spindeln, aus fernen Welten und verlorenen Sternen. Ihr wollt den Horizont, Corayne vom alten Cor. Ihr wollt ihn noch tief in Euren Knochen."

Corayne ist 17 Jahre alt und die Tochter der berüchtigten Piratin in ganz Allwacht. Sie selbst versteht sich aber eher auf Listen, Karten und das Planbare. Ihren Vater, hat sie nie kennen gelernt, doch kennt sie sein Blut. Seine Rastlosigkeit. Der Sog hinaus in die Welt, raus aus ihrem Gefängnis. Als ihr ein Schwert in die Hände gelegt wird, bekommt sie genau diese Chance … noch dazu die Bestimmung ganz Allwacht zu retten. Denn die Spindeln wurden aufgerissen, von ihrem eigenen Blut. Und was ihnen entströmt stammt aus anderen Welten, was aus ihnen entströmt bringt Asche und Tot. Es lauert. Er lauert. Das Lauernde.

Diesen Weg, diese Mission bestreitet sie nicht allein. An ihrer Seite stehen Gefährten die unterschiedlicher nicht sein könnten. Manche jung, manche alt. Manche aus dieser, manche aus anderen Welten. Manche mit Magie in ihrem Blut, manche mit Waffen an jedem Zentimeter ihres Körpers. Manche interessant, manche ulkig, manche langweilig. Doch jeder gehört zu den 7, und 7 müssen es sein.


Fazit :
Ich hatte hohe Erwartungen an die neue Reihe von Victoria Aveyard die bisher eher wegen ihrer Red Queen Reihe bekannt war. Vielleicht war dies mein Fehler, denn REALM BREAKER hat sich bis auf einige ( 2-3 ) interessante und spannende Stellen unglaublich gezogen. Im Großen und Ganzen würde ich sagen, liest sich der erste Teil wie eine große und detailreiche Einleitung und Charakterbeschreibung. Der erste Teil bereitet uns vor, auf etwas dunkles und düsteres. Auf das Lauernde, wie auch immer dieses aussehen wird. Direkt zu Beginn wissen wir womit wir es zu tun haben, kennen die Bedrohung und wissen wo die Reise hin geht. Victoria hat ihre Energie eher in das Worldbuilding und die unterschiedlichen Charaktere gelegt, in die Details und Komplexität dieser. Dies hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Egal welche Haut oder Haarfarbe. Welcher Herkunft. Hier ist alles vertreten. Das Gleiche spiegelt sich auch auf der Karte wieder, welche die detailreichste und komplexeste ist die ich je gesehen habe. Genau dies merkt man auch beim lesen. Gerade am Anfang ging nichts ohne mehrere Notizzettel um in der Geschichte Fuß zu fassen. Um sich Namen, Städte und Adelshäuser zu merken. Dies lag aber auch an der ständig wechselnden Erzählperspektive. Es wird abwechselnd aus den Sichten der einzelnen Charaktere erzählt was die Geschichte runder erscheinen ließ. Es waren 6 unterschiedliche Perspektiven! Wow. Mir viel es dadurch schwer mit so manchen Charakteren Warm zu werden. Der Schreibstil ist somit ebenfalls bildhaft und absolut detailverliebt. Kleidung, Tattoos, Pflastersteine und Gerüche … alles wird erwähnt. Komplex und durchwachsen sind wohl die Wörter mit denen ich diese neue Herr der Ringe angehauchte Welt und Reise beschreiben würde.
Corayne fand ich tatsächlich recht blass und unbeholfen. Sie soll die Auserwählte sein ? Sorasa hingegen hätte den Titel als besagte Heldin im ersten Teil absolut verdient. Erida und Valtik … puh, die waren einfach geil.

REALM BREAKER ist also verdammt komplex ! High Fantasy mit einer riesigen und grandiosen Welt. Vielschichtigen Charakteren. Aber auch zäh, langatmig und nicht besonders oft spannend. Diese Geschichte lebt von den Charakteren die sie am Laufen halten. Lovestory = Zero … schade. Potential für mehr ist da. Ich bin gespannt ob es genutzt wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2021

Etwas schwächer als die ersten beiden Teile

Night Rebel 3 - Gelübde der Finsternis
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NIGHT REBEL - Gelübde der Finsternis 🫐

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Veritas und Ian. Ian und Veritas. Ein Paar so gleich oder doch so unterschiedlich. Ihre Reise zueinander war Spannend, erotisch, frech und episch. Sie sind ...

NIGHT REBEL - Gelübde der Finsternis 🫐

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Veritas und Ian. Ian und Veritas. Ein Paar so gleich oder doch so unterschiedlich. Ihre Reise zueinander war Spannend, erotisch, frech und episch. Sie sind zusammen durch die Hölle, den Himmel und durch das Jenseits spaziert. Haben sich Feinden, Monstern und Göttern in den Weg gestellt. Mal gemeinsam, mal getrennt … aber nie allein. Dem Tod trotzend, in Liebe vereint.
Klingt kitschig ? Auf eine erwachsende, blutrünstige Vampirart war es das auch. Ob es aber ein Happy End für beide gibt, müsst ihr selbst heraus finden 😋

In Gelübde der Finsternis, dem letzten Teil der Night Rebel Reihe, erleben wir das Große Finale. Veritas und Ian machen hier wieder das Unmögliche möglich. Genau wie in den bisherigen Teilen auch, gibt es immer eine noch gefährlichere Bedrohung. Einen noch mächtigeren Endgegner … oder 2 oder 3. Die Autorin setzt immer dann noch einen drauf, wenn man denkt es geht nicht mehr. Für mich persönlich war dieser Finale Teil gleichzeitig Zuviel und doch Zuwenig. Mir war es etwas to mutch und ich wäre absolut fein mit einem schönen Ende nach Band 2 gewesen. Für mich hätte es keine neue Bedrohung gebraucht die irgendwie nichts mit den ersten beiden Teilen zu tun hatte. Spannend und interessant war es trotzdem. Auch die Wendungen waren überraschend. Der Schreibstil flüssig und elektrisierend … das Buch weg legen ? Undenkbar. Die Dialoge … Ian Sprüche ? GENIAL ! Liebe ihn immer noch sehr !
Doch wo war das knistern und die Leidenschaft zwischen Veritas und Ian ? Die hab ich etwas vermisst.
Trotzdem freue ich mich über das Ende und die Art wie sich doch alle gemeinsam der Bedrohung in den Weg gestellt haben. Oder es vor hatten. Denn das Finale war mir ebenfalls im Gegensatz zu den anderen Bänden zu lasch, wenn man bedenkt wie viel Arbeit darin gesteckt wurde, Veritas absolut overpowered erscheinen zu lassen.

Ich habe Ian und Veritas Lieben gelernt und werde vor allem seinen "Charme" immer im Gedächtnis behalten. Zu meinem Glück 😏

Fazit : Nette abschließende Idee, die für mich aber nicht so gut gelungen war. Natürlich in Bezug und Vergleich auf die ersten beiden Teile die für mich viel stärker waren. Das Finale ist nicht schlecht ! Aber eben schwächer und hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich habe einiges Vermisst, wurde aber trotzdem sehr gut unterhalten. Trotz diesem schwachen Finale würde ich die Reihe jedem Empfehlen der gerne Adult Vampir Geschichten mit viel Spannung, interessanter Magie und viel Leidenschaft liebt. Noch dazu genialen Protagonisten !

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2021

Wundervoll und poetisch

Und der Ozean war unser Himmel
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Und der Ozean war unser Himmel
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"Vielleicht kann ja aber nur ein Teufel einen Teufel bekämpfen", sagte ich.
"Doch wenn der Kampf dann zu Ende ist, bleiben dann nicht nur noch Teufel übrig?"


Bathseba, ...

Und der Ozean war unser Himmel
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"Vielleicht kann ja aber nur ein Teufel einen Teufel bekämpfen", sagte ich.
"Doch wenn der Kampf dann zu Ende ist, bleiben dann nicht nur noch Teufel übrig?"


Bathseba, eine Walin, ein Kind aus einem Volk welches nach Prophezeiungen lebt. Eine Jägerin, mit Verstand und Herz. Dritter Lehrling unter dem Kommando ihrer Legendären Kapitänin Alexandra, geht sie auf Menschenjagt … um ihre Welt zu verteidigen, vor den Teufeln die sie Menschen nennen. Der größte Teufel unter ihnen, sein Name lautet Toby Wick, ist eine Legende die zur Wirklichkeit wurde. Ist es wahr ? Oder sind alle Menschen Toby Wick, und Toby Wick alle Menschen.
In einem nie enden wollenden Krieg verteidigen beide Seiten den Abgrund ihrer Welt und machen sich selbst zu Teufeln die sie geschworen haben zu töten.

Eine wundervoll poetische und tiefgründige Kurzgeschichte die einem zum nachdenken anregt.
Wunderbar und bezaubernd Illustriert. Perfekt 👌🏼

Patrick Ness hat uns hier in eine andere und doch bekannte Welt entführt, in die Tiefen des Meeres die anders sind als wir dachten. Ich für meinen Teil werde das Meer und seine Weiten nun auf eine andere Art und Weise sehen. Doch nicht nur dies prägte sich ein … Sonden auch der Gedanke wann ein Teufel zum Teufel wird. Wann hört er auf einer zu sein und was macht uns zu Teufeln ?
Ich habe das Buch angefangen und in einem Rutsch gelesen und gefühlt. Es hat mich berührt und wird mir von nun an im Gedächtnis bleiben.
Wow … klare Empfehlungen 🐋
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Denn es gibt Teufel in der Tiefe,
Aber die schlimmsten sind die,
die wir selbst erschaffen.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2021

Zwiegespalten

Ein Herz so dunkel und schön
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EIN HERZ SO DUNKEL UND SCHÖN 🌹
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Puh … diese Rezension schiebe ich jetzt seit ein paar Tagen auf. Denn ich weiß nicht wie ich das Buch, diesen zweiten Teil, bewerten soll.
Gehen wir zuerst einen Schritt ...

EIN HERZ SO DUNKEL UND SCHÖN 🌹
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Puh … diese Rezension schiebe ich jetzt seit ein paar Tagen auf. Denn ich weiß nicht wie ich das Buch, diesen zweiten Teil, bewerten soll.
Gehen wir zuerst einen Schritt zurück zum ersten Teil - Ein Fluch so ewig und kalt …
Ein "Die schöne und das Biest" Retelling welches und mit einer starken und selbstbewussten Protagonistin sehr unterhalten hat. Harper war klasse, in jeder Hinsicht. Sie hat sich und ihrem Herz nie etwas vorgemacht und uns als Leser überrascht, immer wieder und dies positiv. Rhen war bereits in Band 1 nicht mein persönlicher Liebling. Dafür aber sein Kommandant Grey, mit dem er sich durch diesen ewigen und grausamen Fluch kämpfen musste. Ich nahm an dass sich während dieser Zeit eine Freundschaft zwischen Grey und Rhen entwickelt hatte, doch Band 2 beweist mir das Gegenteil.

Im Band 2 geht es nun um Grey, seine Vergangenheit und seine Zukunft.

Ich wusste bereits vorab dass sich in diesem Teil kein Retelling verbirgt, sondern eine ganz eigenen Handlung. Genau darauf habe ich mich gefreut, auch auf die neuen Perspektiven von Grey und Lia Mara, die Prinzessin des verfeindeten Syhl Shallows.
Die Entwicklung der Geschichte fand ich spannend und interessant, nicht so vorhersehbar wie ein Retelling. Lia Maras Kapitel habe ich gerne gelesen genau wie Grey’s. Ich war froh um diese neuen Protagonisten. Auch Harper und Rhen tauchten natürlich immer wieder auf und sind Weiterhin Teil der Handlung. Hier nun der größte Kritikpunkt der sich aber auch hinter etwas positivem versteckt.
Ich werde gerne überrascht ( so viel zum positiven ) … und überrascht hat mich die Autorin mit der Charakterentwicklung von Harper und Rhen. Diese Entwicklung ist aber genau so unvorhersehbar gewesen wie negativ. Rhen entpuppt sich in Teil 2 als etwas was ich gaaaar nicht mochte. Doch Harper hat mich wohl am meisten enttäuscht 😕 Ja sie bleibt zwischenzeitlich ihrer Linie treu aber behaupten und selbst für ihre Überzeugungen einstehen tut sie nicht, nicht mehr ! Das kann man nicht mehr nur auf eine rosarote Brille schieben, oder ?! Ich weiß nicht inwiefern sich die Autorin damit ins sprichwörtliche " Eigene Knie geschossen hat ".

Nun aber zum Fazit :
Grey … absolute Klasse. Ich mag ihn seit Band 1 sehr und nun noch mehr. Er war eine Waffe und entzieht sich seiner Bestimmung um seinen eigenen Weg zu finden. Hierbei lernt er zu Vertrauen, sich zu öffnen und seine Magie zu kontrollieren. Befehle nicht mehr nur entgegen zu nehmen sondern selbst zu geben. Er wächst in seine Rolle während sie anderen entzogen wird. Auf seinen Weg stellt er sich seinen Freunden die zu Feinden werden, und Feinden die zu Freunden werden. Sogar ein Monster ist wieder mit dabei welches ich ebenfalls in mein Herz geschlossen habe. Iisak, Noah, Jake, Lia Mara, Grey und Tychus bilden ein tolles Team und ich habe ihren Weg gerne verfolgt. Lia Mara mochte ich ebenfalls sehr gerne, obwohl sie mir zum Ende hin etwas zu unterwürfig wurde. Ihr hätte der Biss der Tief in ihr steckt, am Ende gut getan.
Ob ich die Entwicklung der Geschichte und der Beziehung zwischen den Charakteren letztendlich mag, weiß ich bis jetzt nicht. Es ist anders und kam plötzlich. Es gab somit überraschende Wendungen aber auch Vorhersehbares. Trotzdem möchte ich wissen wie es ausgeht. Der Cliffhanger ist wahrscheinlich Schuld, denn der hatte es noch mal in sich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere