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Veröffentlicht am 25.03.2020

Märchenhafte Fatasygeschichte mit einer schönen Art der Magie

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
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Rezension zu - Shadow Tales, Das Licht der fünf Monde von Isabell May –
Cover und Buchdesign:
Das Cover ist ein Traum und passend gewählt mit seinen Farben und der in einem Umhang gehüllten Person. Es ...

Rezension zu - Shadow Tales, Das Licht der fünf Monde von Isabell May –
Cover und Buchdesign:
Das Cover ist ein Traum und passend gewählt mit seinen Farben und der in einem Umhang gehüllten Person. Es ist ein echter Hingucker und könnte für einige Coverkäufe sorgen. Auch die Karten sind toll gestaltet und verschaffen direkt einen viel besseren Überblick. Der Klappentext macht dazu noch sofort neugierig und erzählt trotzdem nicht zu viel.

Handlung:
Lelani wächst in einem kleinen Dorf auf, indem sie damals als Baby ausgesetzt wurde. Dieses Dorf hat sie bisher noch nie verlassen und lebt dort bei ihrer Ziehmutter Aphras, welche ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ihr Auftreten und ihre Art zu sprechen haben sofort gezeigt wie liebevoll sie ist und wie sehr sie Lelani ins Herz geschlossen hat. Lelani selbst ist ein herzensgutes Mädchen mit einer guten Portion Selbstbewusstsein. Trotzdem kommt ihre Naivität nicht zu kurz und sie ist sehr vertrauensselig. Ihr bester Freund Haze ist ein junger Mann wie ihn sich jede von uns als besten Freund wünschen würde.
Die Geschichte startet mit ihrem 18ten Geburtstag, welchen sie mitten in der Nacht in einer Baumkrone mit Haze verbringt. Sie fühlt sich den fünf 5 Monden auf unerklärliche Weise verbunden und nutzt jede Gelegenheit diese Nacht für Nacht zu beobachten. Genau in dieser Mondbeschienenen Nacht öffnet sich auf einmal das geheimnisvolle Medaillon welches sie seit ihrem auffinden als Baby trägt und bisher niemals öffnen konnte. Was sich in ihm verbirgt ebnet den Weg für den Rest der Geschichte. Wir begleiten Lelani und Haze auf ihrer Suche nach ihrer Bestimmung und ihrer Vergangenheit. Nach ihrem Erbe und ihrer Bestimmung. Auf diesem Weg lernen wir noch andere interessante Charaktere und Fabelwesen kennen die der Geschichte immer wieder einen kleinen Kick geben. Neben Haze lernen wir noch Kyran kennen, der von der High Lady des Landes ausgesendet wurde um einen Auftrag zu erfüllen der wohl oder übel auch Lelani betrifft. Was aus diesen Dreien wird, dürft ihr selbst nachlesen.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist verträumt und flüssig. Außerdem wird die Gefühlswelt der Protagonistin oft sehr genau und bis ins kleine Detail beschrieben. Dies kann sich schon mal über ein bis zwei Seiten ziehen.
Neben Lelanis Sichtweise gibt es einige interessant Kapitel und Absätze, bei denen zuerst nicht ganz klar ist zu wem diese gehören und uns erst im Dunkeln tappen lassen. Von Zeit zu Zeit fand ich diese andere Sichtweise der Dinge sehr interessant, erfrischend und hat der Geschichte eine leichte Ernsthaftigkeit gegeben. Spannung kam für mich leider nur an wenigen Stellen auf. Dafür hat das Ende allerdings noch mal etwas gepunktet. Auch die Handlung war meist recht vorhersehbar und hätte etwas mehr Pfiff vertragen.
Fazit:
Ich würde dieses Fantasy Buch eher etwas jüngeren Lesern empfehlen, da die Geschichte zwar interessant war aber nicht all zu spannend. Auch wenn es einige Stellen dieser Art gab, fehlte mir oft der bestimmte Wow Moment. Auch die Naivität und das Liebesdreieck mit seinen typischen Eifersüchteleien hätte ich nicht gebraucht. Der Plot ist gut gewählt und interessant. Der Schreibstil märchenhaft und verträumt. Auch die Anlehnung an so manches Märchen fand ich schön.
Im Großen und Ganzen ist die Geschichte gut gelungen und überzeugt mit einem starken Ende. Ich hoffe und setzte jedoch auf den zweiten Teil welcher schon bald erscheint. Hier könnte es nach diesem Ende so richtig krachen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2020

Malerische Fantasygeschichte

Rabenprinz
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Rezension zu – Rabenprinz von Margrett Rogerson –
Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und ich bin trotzdem mit recht hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Ich muss zugeben, dass mich ...

Rezension zu – Rabenprinz von Margrett Rogerson –
Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und ich bin trotzdem mit recht hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Ich muss zugeben, dass mich nicht direkt der Klappentext angesprochen hat, sondern zu erst das außergewöhnlich schöne Cover. Ich bin froh, dass dieses Cover vom Original übernommen wurde. Es wird wunderschön aussehen in meinem Bücherregal und passt noch dazu perfekt zum Inhalt des Buches.

Zur Handlung: Isobel ist erst 17 Jahre alt, doch dank ihrer Malkunst äußerst beliebt beim Folk der Elfen. Denn diese sind absolut unfähig Kunst selbst herzustellen und daher umso faszinierter von ihr.
Allgemein sind sie nicht im Stande Gefühle zu zeigen und werden eher als verschlagen und grausam beschrieben. Dieses Auftreten der Elfen erinnerte mich sehr an eine andere bekannte Reihe in welcher es sich ebenso um Elfen handelt die nicht so sind wie in so manchem Märchen.
Isobel entwirft also auf Anfrage Portrait Bilder für ihre unmenschlichen Auftraggeber und weiß sich gegen ihre Verschlagenheit zur Wehr zu setzten. Sie wirkt hier deutlich älter als 17 – eher wie 25 was ich sehr positiv fand. Schon bald lernen wir den sogenannten Raben- und Herbstprinzen kennen welcher ebenfalls ein Bild von sich anfertigen lassen möchte. Während der Sitzungen entwickelt Isobel recht schnell Gefühle für den Prinzen Rook. Jedoch ist er ganz und gar nicht zufrieden mit ihrem vollendetet Werk und entführt sie daraufhin.
Für sie beginnt nun also ein Abendteuer mit Gefühlen die niemals sein dürften.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr malerisch und detailiert. Als flüssig würde ich den Schreibstil jedoch nicht beschreiben da es mir aufgrund der außergewöhnlichen Beschreibungen oft schwer viel und ich manche setze genau oder sogar 2 Mal lesen musste. Alles in allem würde ich ihn als gehoben beschreiben und anspruchsvoll, was allerdings nichts Negatives ist.

Charaktere: Isobel wurde als starker, bodenständiger und vor allem intelligentes Mädchen dargestellt und gefiel mir von Anfang an. Sie wirkt deutlich älter als angegeben und eher reserviert und kühl. Jedoch nur nach außen hin, denn schließlich muss man aufpassen wie man sich den Elfen gegenüber verhält. Rook jedoch hat mir von Anfang an mit seiner verschmitzen, arroganten und liebevollen Art ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Egal ob mit Glimmer oder nicht, er war für mich der Held der Geschichte. Allgemein finde ich alle Charaktere toll gestaltet. Auch die Idee hinter den Elfen in diesem Buch hat mich sehr angesprochen. Grausam, mehr Tod als lebendig und unberechenbar. Auch wenn über dieser Fantasy Welt mehr Glimmer liegt als alles andere, ist diese wundervoll ausgearbeitet bis in jedes Detail.

Mein Fazit: Dieses Buch überzeugt nicht nur mit einem wunderschönen Cover, sondern auch mit der märchenhaft beschriebenen Welt welche bis ins Detail ausgearbeitet ist. Grausam, düster und berechnend. Wer eine tiefgründige Liebesgeschichte erwartet ist mit diesem Buch leider nicht richtig bedient. Denn dies ist auch mit mein Einziger Kritikpunkt. Auf einmal war da eine Beziehung, eine Liebe zwischen einem Elfen und einem Menschen. Wann diese genau entstanden ist, habe ich allerdings nicht mitbekommen. Auch die Gefühle sprangen leider nicht richtig auf mich über. Alles in allem würde ich das Buch als sehr angenehm und exzentrisch beschreiben. Ein interessanter Einteiler von dem ich mir allerdings auch mehr vorstellen könnte. Denn für mich stellen sich nach Beendigung des Buches nun doch noch zwei Fragen die leider ungeklärt blieben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2020

Grieschische Mythologie mit einem spannendem Ende

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
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Erin ist eine sympatische, nerdige Gamedesignerin die noch dazu gut aussieht und dies auf Grund ihres Jobs auch einzusetzen weiß. Denn Erin ist eine Rachegöttin. Eine Rachegöttin welche von Hades angeworben ...

Erin ist eine sympatische, nerdige Gamedesignerin die noch dazu gut aussieht und dies auf Grund ihres Jobs auch einzusetzen weiß. Denn Erin ist eine Rachegöttin. Eine Rachegöttin welche von Hades angeworben wurde und seitdem ihm zu Diensten sein muss. Wöchentlich muss sie ihm eine Seele bringen und somit ihren Soll, ihren Paket erfüllen. Ansonsten bricht ihr Pakt mit ihm und ihre Schwester muss darunter leiden. Wir lernen Erin als eine starke, unabhängige Frau kennen welche in einem Zwiespalt steckt wie ihn keiner von uns nachvollziehen kann. Denn eigentlich ist ihr das was sie tun muss zu wieder und ihr Rachedurst ist fast vollends verflogen. Sogar einen Kodex, nur den schlimmsten Studenten die Seele zu rauben, macht sie als Protagonistin sehr liebenswert.
Ziemlich schnell lernen wir auch Arden kennen, der zu gut ist um wahr zu sein. Er sieht gut aus, etwas ungewöhnlich zwar mit seinen Asch farbenden Haaren, aber trotzdem wird er als äußert interessanter Charakter dargestellt. Immer wieder umgeben ihn mysteriöse umstände die uns annehmen lassen, dass auch er nicht einfach nur einer normaler Student ist. Was es allerdings damit auf sich hat, wird erst ganz zum Schluss erklärt.
Beide finden in der Geschichte recht schnell zusammen und helfen sich gegenseitig ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und zu bewältigen, bis allerdings Erins kleine Schwester in Gefahr gerät und sich zwischen den beiden Gefühle entwickeln die keiner von beiden zu lassen darf.
Bald schon steht Erin vor der Wahl. Wer ist ihr wichtiger? Ihre Schwestern oder Arden.

Die Handlung an sich hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn manche Ereignisse für mich manchmal etwas unrealistisch und überzogen waren, habe ich das Buch wirklich sehr genossen. Immer wieder habe ich Theorien aufgestellt, welche allerdings am Ende absolut über den Haufen geworden wurden. Denn dieses Ende war der absolute Mindfuck ( sorry für die Ausdrucksweise aber ich weiß nicht wie ich es anders sagen soll )
Selten war ich am Ende einer Geschichte so geschockt und fassungslos wie hier. Die Autorin versteh sich darauf uns Leser in eine falsche Richtung blicken zu lassen, während sie im Hintergrund ihre Fäden zieht. Denn genau dies ist hier passiert. Auch die Beziehung zwischen Erin und Arden fand ich sehr prickelnd und hat mich mit fiebern lassen. Viele kleine Informationen die wir noch als nicht wichtig erachtet haben, haben am Ende doch eine größere Bedeutung als wir eigentlich angenommen haben.
Der Schreibstil ist sehr jugendlich, leicht und flüssig. Wir wechseln beim Lesen außerdem zwischen den Ich-Perspektiven von Erin und Arden hin und her. Ardens Kapitel haben mir tatsächlich sogar besser als Erins gefallen, da ich sie manchmal mit ihrem Zwiespalt und ihrer Denkweise etwas anstrengend fand. Von Arden konnte ich tatsächlich gar nicht genug bekommen.
Das Cover ist absolut passend und ein Traum. Ich bin fast dankbar, ein Ravensburger Buch im Regal stehen zu haben, auf dessen Cover keine Person zu sehen ist. Außerdem glitzert es wunderschön.

Fazit: Wir haben hier ein spannendes Urban-Fantasy Buch welches die griechische Mythologie aufgreift und diese nicht zu abgedroschen wirken lässt. Die Hauptcharaktere sind greifbar und interessant gestaltet. Auch wenn ich manche Handlungen und Taten nicht unbedingt nachvollziehen kann, habe ich das Buch gerne gelesen. Was das angeht hat die Geschichte für mich ein paar Denkfehler und Schwächen. In der Handlung an sich kommen keine langatmigen Stellen auf und das Ende gibt nochmal alles. Es lässt uns in Spannung und mit Erwartung auf den nächsten Teil zurück.
Auf diesen freue ich mich ungemein. Denn ich muss einfach wissen wie es mit Erin, ihren Schwestern und Arden weiter geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2020

Die Liebe einer Hexe

Game of Gold
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Rezension zu – Game of Gold von Shelby Mahurin –
Dieses Buch, DIESES Buch ist der absolute Wahnsinn. Ich liebe es.
Ja genau damit beginne ich meine Rezension. Besonders professionell mag dies zwar nicht ...

Rezension zu – Game of Gold von Shelby Mahurin –
Dieses Buch, DIESES Buch ist der absolute Wahnsinn. Ich liebe es.
Ja genau damit beginne ich meine Rezension. Besonders professionell mag dies zwar nicht sein, aber Game of Gold hat es absolut Verdient.

Ich wurde direkt im zweiten Kapitel von der Geschichte abgeholt und von da an nicht mehr los gelassen. Die leicht französisch angehauchte Welt mit ihren starken Charakteren hat es mir einfach angetan. Auch der Hintergrund der Magie sowie Hexerei hat mir sehr gut gefallen und wird nicht zu abgedroschen dargestellt sondern bekommt eine ganz eigene Note die man so noch nicht in anderen Geschichten dieser Art gelesen hat. Allerdings hat es was diesen Punkt an geht, etwas gedauert bis ich die Wirkungsweise der Magie verstanden habe. Diese erklärt sich nicht direkt am Anfang sondern eher im Laufe der Geschichte.

Wir lernen die Geschichte aus den Blickwinkeln von Lou und Reid kennen. Beide sind sehr interessante und tiefgründige Charaktere die sofort mein Herz gewonnen habe. Obwohl beide nicht Unterschiedlicher sein könnten, finden sie trotzdem zusammen und liefern uns immer wieder hitzige und leidenschaftliche Wortgefechte die den Leser schmunzeln lassen. Obwohl Lou hier vielleicht manchmal etwas über die Stränge schlägt, bleibt sie trotzdem ein Charakter mit Herz.

Die Geschichte beginnt direkt mit einer kleinen Grundspannung welche sich sogar recht schnell aufbaut. Hier weiß man direkt woran man bei den Hexen ist. Denn mit Märchenhexen haben diese nichts zu tun. Nach einigen Kapiteln wird hier das Tempo allerdings etwas ruhiger, was sich für mich aber nicht unangenehm oder zu schleppend anfühlte. So konnten wir die Charaktere sowie die Welt etwas besser kennen lernen und uns für den nächsten Spannungsbogen wappnen.
Auch wenn es das erste Buch dieser Autorin für mich war, bin ich jetzt schon ein Fan ihrer mitreißenden und emotionalen Schreibweise.

Allein der Weltenbau an sich bekommt von mir etwas Abzug bei der Bewertung da dieser ruhig noch etwas detailreicher beschrieben sein könnte. Manche Dinge haben sich leider erst sehr spät erklärt und den Leser lange auf die Folter gespannt. Auch wenn dies der Geschichte etwas Geheimnisvolles gegeben hat, würde ich mir hier noch eine kleine Verbesserung wünschen.

Im Großen und Ganzen war Game of Gold allerdings eine absolut Spannende, von Zauberei und Gefühle geladene Story in der nichts zu kurz kommt. Weder die Handlung noch die Liebesgeschichte. Beides hat mein Herz berührt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2020

Spannende Welt mit interessanten Düften

Shadowscent - Die Blume der Finsternis
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Rezension zu – Shadowscent Die Blume der Finsternis von P.M. Freestone –

Als mir dieses Buch in die Hände gefallen ist, war ich noch völlig unvorbereitet auf diese Geschichte, mit ihren viel unterschiedlichen ...

Rezension zu – Shadowscent Die Blume der Finsternis von P.M. Freestone –

Als mir dieses Buch in die Hände gefallen ist, war ich noch völlig unvorbereitet auf diese Geschichte, mit ihren viel unterschiedlichen Düften und der dadurch entstehenden Kultur. Nach einem etwas schwierigen Einstieg bin ich allerdings von Kapitel zu Kapitel geflogen und muss zu geben, dass ich über den Verlauf der Handlung sehr positiv überrascht war. Denn obwohl der Klappentext hier schon sehr viel verrät, bin ich von einem anderen Verlauf der Dinge ausgegangen.

Rakel mit ihrer feinen Nase war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Ich liebe ihre mitfühlende und doch bestimmende Art. Zwischen Ash und mir hat es allerdings etwas länger gedauert, da ich am Anfang noch nicht recht wusste wo sein Platz in der Geschichte sein wird.
Beide Charaktere werden sehr interessant dargestellt und machen die Geschichte zu etwas ganz besonderem. Auch der Weltenbau an sich macht einen von Seite zu Seite neugieriger. Zu recht, denn jedes Kapitel toppt das vorherige. Egal ob mit ordinären Gerüchen oder liebevollen beschriebenen Orten in dieser Wüstenwelt. Hier wurde wirklich an alles gedacht damit die Geschichte rund erscheint. Die Welt der Gerüche steht hier absolut im Vordergrund, wobei selbstverständlich auch hier jeder sehr genau beschrieben wird. Dies sogar so sehr, dass man das Gefühl hat diese riechen zu können.

Wir lernen die Welt des Buches aus der Sichtweise von Rakel und Ash kennen, was mir persönlich immer sehr gut gefällt und schon fast ein Muss ist. So kann man sich viel besser in die Charaktere und die Geschichte einfühlen. Der Schreibstil ist von Anfang bis Ende detailreich und flüssig. Auch wenn die ersten Kapitel durch viele Erklärungen ( die allerdings nötig sind ) etwas schleppend waren, nimmt die Handlung dann doch sehr schnell an Fahrt auf. In der Mitte gibt es ein paar lang gezogene Szenen die ich allerdings nicht als besonders schlimm empfunden habe. Das Ende kommt daraufhin wieder absolut überraschend und lässt uns sogar mit einem emotionalen Cliffhanger zurück. Allein die angehauchte Liebesgeschichte kam für mich etwas zu kurz. Hier wäre durchaus Potential für mehr gewesen.
Das Cover ist absolut passend gestaltet und ähnelt sogar etwas dem Original. Mir gefällt es sehr gut und wird neben Band 2 sehr gut in meinem Regal aussehen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung welche bereits im Dezember dieses Jahr erscheint.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere