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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2022

Ein Spannungsroman, den ich empfehlen kann

DIE LÜGEN
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Mein Eindruck:
Nachdem ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, konnte ich es gar nicht erwarten, damit zu starten.

Der Einstieg in die Geschichte, die aus drei Teilen besteht, gelang mir gut ...

Mein Eindruck:
Nachdem ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, konnte ich es gar nicht erwarten, damit zu starten.

Der Einstieg in die Geschichte, die aus drei Teilen besteht, gelang mir gut und ich war recht schnell mittendrin. Durch den leichten und flüssigen Schreibstil ging das Lesen ziemlich flott und die Einblicke in die Vergangenheit gefielen mir auch recht gut. Damit konnte ich mich besser in Lizzie hineinversetzen und auch verstehen, was in etwa vorgefallen ist bzw. sein könnte.
Lizzie tat mir einfach nur leid. Nicht nur, dass sie ihre beste Freundin verlor, sondern sie leidet auch an einer Krankheit, die sie hilflos macht. Denn sie weiß nicht wirklich, ob sie schuld an Alice Tod hat oder nicht.

In der ersten Hälfte kommt zwar ein wenig Spannung auf, aber ich fand, es plätschert mehr so dahin. Der Leser erfährt viel über Lizzie, vor allem was ihr momentanes Leben angeht. Trotzdem kann ich nicht behaupten, der erste Teil wäre langweilig gewesen, ganz und gar nicht. Er ließ sich trotz allem sehr gut lesen und ich kam schnell voran. Erst ab der zweiten Hälfte hatte ich das Gefühl, dass die Spannung um einiges mehr anzog und der Nervenkitzel sich einstellt. Allerdings umgab mich von Anfang an eine düstere und beklemmende Stimmung, die mich manchmal richtig frösteln ließ.

Fazit:
Ein Spannungsroman mit authentischen Charakteren, der es auf jeden Fall in sich hat. Ich habe das Buch ungern aus der Hand gelegt, auch wenn die Spannung erst ein wenig später aufkam. Dazu treibt die Autorin den Leser mit den unvorhergesehenen Wendungen teilweise so in die Irre, dass man am Ende mit offenem Mund dasteht, weil man es einfach nicht kommen gesehen hat. Eine Geschichte, die auf jeden Fall fesselt, miträtseln lässt und die man nicht so schnell vergisst. Klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Mir hat es sehr gut gefallen und kann es nur empfehlen

Schreib oder stirb
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Mein Eindruck:
Als großer Fitzek-Fan konnte ich auch an „Schreib oder Stirb“, dass er zusammen mit Micky Beisenherz geschrieben hat, natürlich nicht „vorbeigehen“ und freute mich schon sehr auf das Leseerlebnis. ...

Mein Eindruck:
Als großer Fitzek-Fan konnte ich auch an „Schreib oder Stirb“, dass er zusammen mit Micky Beisenherz geschrieben hat, natürlich nicht „vorbeigehen“ und freute mich schon sehr auf das Leseerlebnis. Erwartet habe ich keinen typischen Fitzek, sondern habe mich ohne große Erwartungen darauf eingelassen.

Bevor ich auf das Buch aufmerksam wurde, hat mir der Name Micky Beisenherz nichts gesagt. Ich wusste nur am Rande, dass er etwas mit Comedy zu tun hat. Auch ein Punkt, der mich sehr neugierig auf das Buch machte.

Kaum hatte ich mit dem Lesen angefangen, war ich auch schon mittendrin und es fiel mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Ich könnte jetzt schreiben, es ist Mal was Anderes, mal ein anderer Fitzek. Aber im Grunde genommen, würde ich da wahrscheinlich doch ein wenig falsch liegen oder auch nicht. Ich finde es hier wirklich schwierig zu benennen, wobei… Ist das wichtig ob es typisch Fitzek ist oder nicht? Steht nicht der Spaß am Lesen an erster Stelle? Ich denke, auch ein Fitzek kann sich hin und wieder mal aus seinem gewohnten Genre hinausbewegen und was Neues wagen. Dass es funktioniert, hat er ja schon ein paar Mal bewiesen.

Ich fange mal mit dem Humor in der Geschichte an, was ja einige in ihren Rezensionen bemängelt haben. Ich persönlich mochte die Art Humor und ich habe oft gelacht. Mir hat es gefallen und fand es, so wie es ist, perfekt. Das heißt aber nicht, dass es anderen auch gefallen muss. Es ist mein persönlicher Geschmack. Was dem einen gefällt, muss dem anderen nicht automatisch auch gefallen oder auch umgekehrt.

Spannung und Nervenkitzel waren auch vorhanden und zogen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Auch die zahlreichen Wendungen und Wirrungen waren, wie ich es vom Autor gewohnt bin, vorhanden. Durch den Humor wurde die Geschichte ein wenig aufgelockert, so dass die Stimmung nicht ganz so düster ist, wie in den reinen Psychothrillern. Ich mochte diesen Mix aus Humor und Spannung.

Die Darstellung der Charaktere fand ich gut gelungen. David Dolla war mir von Anfang an sympathisch und ich mochte ihn recht gern. Fitzek lässt seinen Protagonisten mal wieder durch die Hölle gehen und schont ihn in keiner Weise. Nichts Anderes bin ich vom Autor gewohnt.

Fazit:
Man sollte sich bei diesem Buch im Klaren sein, dass man keinen „typischen“ Fitzek bekommt, sondern einen Psychothriller mit einem extra Schuss Humor, der das ganze auflockert. Für mich war es wieder ein genussvolles Leseerlebnis und ich freue mich schon auf den nächsten Fitzek.

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Düster, fesselnd und auf jeden Fall anders, als andere Vampirromane

All Lovers Lost
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Mein Eindruck:
Vampirromane lese ich eher selten, aber auch Bücher, in denen die Beschreibung „romantisch“ vorkommt. Aber bei diesem Buch hat mich doch etwas am Inhalt angezogen, so dass ich das Buch doch ...

Mein Eindruck:
Vampirromane lese ich eher selten, aber auch Bücher, in denen die Beschreibung „romantisch“ vorkommt. Aber bei diesem Buch hat mich doch etwas am Inhalt angezogen, so dass ich das Buch doch bei mir einziehen ließ und kurz darauf auch mit dem Lesen begann.

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir mühelos und ich befand mich recht schnell in Sinas Leben, dass am Anfang noch recht - ich würde sagen - monoton lief. Der Leser bekommt dann aber ziemlich bald die düstere Stimmung präsentiert, die sich aber im Verlauf noch steigert, vor allem, wenn es um Lazar geht.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Durch die leichte und lockere Art glitt ich ziemlich schnell durch die Seiten und war am Ende überrascht, dass es schon zu Ende war.

Die Geschichte wird aus 4 verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei die von Sina und Lazar deutlich überwiegen. Ich persönlich mag es ja, wenn es unterschiedliche Perspektiven gibt, denn so kann ich mich einfach besser in die Charaktere hineinfühlen.

Aber auch die Spannung fehlte nicht. Sie zog sich durch das gesamte Buch wie ein roter Faden. Auch die unvorhergesehenen Wendungen gefielen mir gut. Das Ende fand ich doch überraschend, aber gut gelungen. Es ist schlüssig und hat auch keinen Cliffhanger. Trotz allem schreit es irgendwie doch noch nach einer Fortsetzung. Zumindest würde es mich sehr interessieren, wie es mit Sina weitergeht.

In der Beschreibung steht, den Leser würde Romantik erwarten. Ich persönlich empfand die Geschichte jetzt nicht als so romantisch, was ich allerdings positiv finde. So hatte die Geschichte meiner Meinung nach mehr Power und verlor sich nicht in sinnloses „Geplänkel“.

Was die Darstellung der Charaktere angeht, fand ich es zum größten Teil ziemlich gut gelungen und zu den meisten konnte ich eine Art Verbindung aufbauen.

Ich mochte Sina und sie war mir auch sympathisch. Allerdings war es bei ihr so, dass ich nicht ganz den Zugang zu ihr fand. Irgendwie hat mir bei ihr ein bisschen was gefehlt. Sie hat sich während der Geschichte zwar weiterentwickelt, was Mut und Durchsetzungskraft angeht, aber ich hätte mir bei ihr doch ein bisschen mehr Hintergrundinfos bzw. was sie, außer dem Medizinstudium und dem Yoga noch ausmacht, gewünscht.

Im Gegensatz zu Sina erfährt man von Lazar und Cassius dann doch etwas mehr und sie waren dadurch doch recht greifbar und auch authentischer. Wobei mir Cassius noch am besten von allen gefiel.

Fazit:
Eine Vampirgeschichte, die auf jeden Fall nicht 0815 ist. Diese Geschichte kommt wunderbar ohne „Teenager“-Vampire, Melodramatik und immer wieder wiederkehrende Klischees aus. Spannend, düster und auf jeden Fall lesenswert. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

Creepy Chronicles – Bloß nicht den Kopf verlieren!
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Mein Eindruck:
Schon als Teenager mochte ich die Ghostbusters und als ich „Creepy Chronicles“ in der Verlagsvorschau entdeckte, war ich Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen, ...

Mein Eindruck:
Schon als Teenager mochte ich die Ghostbusters und als ich „Creepy Chronicles“ in der Verlagsvorschau entdeckte, war ich Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen, denn irgendwie klang es ähnlich.

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir mühelos und ich war ziemlich schnell mitten im Geschehen. Am Anfang lernen wir Padraig und seinen Vater kennen, die gerade auf einer Monsterjagd sind. Sie gehören zu den Monsterjägern der BEAST Organisation.

Pedraig und sein Vater waren mir sofort sympathisch und man spürt direkt, dass die beiden ein eingespieltes Team sind. Die dann aber leider voneinander getrennt werden. Auf der Suche nach seinem Vater begleiten wir Pedraig durch ein richtig aktionsreiches Abenteuer, bei dem er Brandon und Hannah kennenlernt.

Sergio Dudlis Debüt ist ihm wahrlich gelungen, denn neben gut ausgearbeiteten Charakteren bietet er von Anfang an Spannung, die richtige Portion Action, Humor und einen gut durchdachten Plot. Ein Buch, dass sich wie von selbst gelesen hat und ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Das I-Tüpfelchen waren die Illustrationen und Beschreibungen der Monster. So konnte ich mir diese besser vorstellen und hatte so auch einen kleinen Einblick in Pedraigs Monsterbuch Bestiarium, dass er immer mal wieder zu Rate zog.

Die Erzählperspektive, die zwischen Brandon und Petraig wechselte, hat mir auch gut gefallen. Ich persönlich mag sowas ja ganz gerne, da man sich so in die verschiedenen Charaktere besser hineinversetzen kann.

Alle drei Protagonisten waren mir sympathisch und wirkten authentisch auf mich. Allerdings muss ich zugeben, dass mir Hannah doch am besten gefiel. Sie hat was Geheimnisvolles an sich, was mich recht neugierig gemacht hat. Aber auch Pedraigs Mitbewohner Farchie mochte ich auf Anhieb.

Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut dargestellt und wirkten auf mich authentisch.

Fazit:
Ein Debüt, dass sich auf jeden Fall sehen lassen kann und ein bisschen "Ghostbusters-Flair" verströmt. Es beinhaltet alles, was ein Jugendbuch brauch: ein gut ausgearbeiteter Plot, Spannung, Action, Humor und sympathische und authentisch wirkende Charaktere. Ich freue mich schon auf Band 2 und kann den Auftakt daher nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 02.04.2022

Hält leider nicht das, was es verspricht

Monster auf der Couch
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Mein Eindruck:
Schon vor Monaten habe ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt und nach einem kurzen Blick auf den Inhalt musste es unbedingt bei mir einziehen. Schon allein die Idee, dass sich bekannte ...

Mein Eindruck:
Schon vor Monaten habe ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt und nach einem kurzen Blick auf den Inhalt musste es unbedingt bei mir einziehen. Schon allein die Idee, dass sich bekannte „Größen“ aus der Literatur zum Psychologen begeben war sehr reizvoll und klang interessant.

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir zuerst leicht, da sich der Schreibstil leicht und flüssig lesen lässt. Auch das bildhafte kam nicht zu kurz und so konnte ich mir alles gut vorstellen.

Die Aufmachung des Buches, das Cover und auch die Illustrationen fand ich sehr ansprechend und ich war sehr gespannt, wo mich die Reise hinführte und wer hinter dem Verschwinden der Psychologin steckt.

Laut dem Inhalt geht es ja um die verschwundene Psychologin, die anscheinend ganz spezielle Patienten in ihrer Praxis behandelt. Nun ja, leider wurde während des Lesens immer mehr bewusst, dass es hauptsächlich nur um die Therapiestunden ihrer Patienten ging und ihr Verschwinden gar nicht mehr so richtig thematisiert wurde. Was bei mir dazu führte, dass das Lesevergnügen immer weiter in den Hintergrund rückte und ich doch etwas enttäuscht war, denn schließlich ließ der Klappentext darauf schließen, dass es sich um einen Kriminalfall handelt bzw. handeln könnte.

Aber auch die therapeutischen Fähigkeiten der Psychologin sind nicht gerade die besten. Sie geht sofort drauf los, ohne sich richtig über den Patienten zu informieren und ihr Lieblingssatz ist „Was haben Sie dabei gefühlt?“. Sie erscheint mir als Therapeutin total unglaubwürdig und überhaupt nicht authentisch. Es ist zwar klar, dass das Buch eine Fiktion ist, aber zumindest hier sollte der Leser etwas lesen, was plausibel und vor allem realistisch ist. Was mich auch sehr verwunderte, denn die Autorin Jenny Jägerfeld ist selbst Psychologin und da setze ich persönlich voraus, dass man hier zumindest realistisch und nachvollziehbar bleibt.
Zudem blieb die Protagonistin doch recht blass und man erfährt nicht viel von ihr, außer dass sie verheiratet, schwanger und lesbisch ist. Hier hätte ich mir dann doch mehr gewünscht. Vor allem weil der Klappentext ja suggeriert, dass es um sie und um ihr Verschwinden geht.

Fazit:
Tolle Aufmachung des Buches dessen Inhaltsangabe leider nicht das verspricht, was er aussagt. Die Grundidee ist toll und das Potential wäre da gewesen, wurde aber leider nicht ausgeschöpft. Für mich leider kein Buch, dass ich empfehlen kann.

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