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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2020

Gute Unterhaltung trotz kleiner Kritik

Bruderzherz
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Mein Eindruck:
Nachdem mich das Cover und der Klappentext neugierig gemacht haben, war ich sehr neugierig auf die Geschichte.

Für mich ist es das erste Buch der Autorin und der Einstieg fiel mir recht ...

Mein Eindruck:
Nachdem mich das Cover und der Klappentext neugierig gemacht haben, war ich sehr neugierig auf die Geschichte.

Für mich ist es das erste Buch der Autorin und der Einstieg fiel mir recht leicht und ich bekam recht schnell einen Überblick über die einzelnen Charaktere, da es am Anfang gleich eine Personenliste der mitwirkenden Charaktere gibt.

Joy ist aus der Großstadt auf die schwäbische Alb gezogen und findet dort als Kriminalpsychologin eine neue Anstellung. Schon nach kurzer Zeit gibt es ein Mordopfer und Joy soll ihren Vorgesetzten tatkräftig unterstützen. Allerdings ist das mit ihm nicht immer so einfach, denn er ist leider kein 0815-Ermittler, sondern doch eher etwas speziell.

Mir persönlich hat der Schreibstil gut gefallen und ich kam recht zügig durch das Buch, da er herrlich leicht und flüssig zu lesen war. Außerdem hat es die Autorin geschafft, Spannung zu erzeugen, den Spannungsbogen zu halten und an den richtigen Stellen auch zu erhöhen. Durch die gute bildliche Darstellung konnte ich mir auch alles gut vorstellen und vor meinem inneren Auge war ich sozusagen live dabei und fühlte mich mittendrin im Geschehen.

Was ich auch sehr gerne mag, ist, wenn die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven geschildert sind und sich abwechseln. So war es auch hier und ich konnte mich daher gut in Joy und Colin hineinversetzen und den einen oder anderen Gedankengang besser nachvollziehen.

Auch wenn mich das Buch gut unterhalten hat, muss ich zugeben, dass mir doch ein paar Dinge aufgefallen sind, die in meinen Augen nicht ganz so rund waren:

Joys Kind ist 3 Jahre alt und in der Geschichte wird erwähnt, dass der Kleine immer noch Brei bekommt und Windeln trägt. Mir als Mutter ist das sofort aufgefallen, denn selten trägt ein Kind in dem Alter noch Windeln und bekommt nur Brei als Mahlzeit. Klar gibt es Kinder, bei denen es noch so ist, aber die sind meist entwicklungsverzögert, aber da hier nichts dergleichen erwähnt wurde, gehe ich von einem gesunden Kind aus.

So gern ich Joy auch mochte, 2-3 Szenen mit ihr fand ich dann doch zu gut gemeint. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Vor allem im Hinblick ihrer Ausbildung als Kriminalpsychologin.

Die beiden Protagonisten mochte ich aber trotzdem sehr gern und ich habe Joy und Colin schon etwas ins Herz geschlossen.

Vor allem Colin. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Leser gibt, die seine Art nicht mögen, aber genau seine schräge und durchgeknallte Art war es, die ihn für mich interessant gemacht hat. Während Joy eher schüchtern und ruhig ist, so ist Colin jemand, der ohne zu zögern mit voller Kraft auf den Tisch haut und einfach sein Ding macht, ohne sich dafür zu interessieren, was die Leute über ihn sagen. Ich finde, die beiden passen perfekt.

Fazit:
Auch wenn ich ein wenig was auszusetzen habe, hat mich die Geschichte mit dem unterschiedlichen Ermittlerduo doch gut unterhalten und mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung neugierig gemacht, die ich auf jeden Fall im Blick haben werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2020

Spannend und überraschend

Wie viele willst du töten
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Mein Eindruck:
Da ich mittlerweile sehr gerne Thriller lese, konnte ich an diesem Buch einfach nicht vorbeigehen, denn der Inhalt klang für mich sehr vielversprechend.

Der Einstieg in das Buch gelang ...

Mein Eindruck:
Da ich mittlerweile sehr gerne Thriller lese, konnte ich an diesem Buch einfach nicht vorbeigehen, denn der Inhalt klang für mich sehr vielversprechend.

Der Einstieg in das Buch gelang mir gut und ich war schnell mittendrin.

Schon allein der Anfang des Buches – hier geht die Autorin 14 Jahre zurück in die Vergangenheit – liest sich sehr gut und erzeugt gleich Spannung und eine düstere Stimmung.

Mit Spannung geht es auch fast durch das ganze Buch. Fast, weil es dazwischen immer wieder ein paar Stellen oder auch mal die ein oder andere Seite gab, die mir doch etwas zu langatmig war.

Der Schreibstil gefiel mir gut, er ließ sich leicht lesen und somit kam ich auch zügig durch das Buch. Wenn ich allerdings keine Zeit hatte zum Lesen, habe ich mir das Hörbuch angehört, dass ich mir dazu gekauft habe, weil ich einfach sehr neugierig auf die Geschichte war.

Was mir persönlich gar nicht gefallen hat, war die Sprecherin. Sie hat zwar durch Veränderung ihrer Stimme die einzelnen Charaktere hervorheben können, aber sie klang in meinen Ohren eher gelangweilt von der Geschichte und die Emotionen, die sie versuchte hervorzurufen, kamen bei mir auch nur selten an.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie wirkten alle authentisch in ihrem Handeln.

Ellery mochte ich von Anfang an und sie wirkte auf mich auch authentisch. Sie hat mir teilweise auch etwas leid getan, weil man ihr nicht so wirklich Gehör schenkte.

Fazit:
Ein Thriller, der mich durch Spannung, unvorhergesehene Wendungen und gut ausgearbeitete Charaktere begeistern konnte, auch wenn mir die Umsetzung des Hörbuchs nicht ganz so gefallen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2020

Überzeugend trotz kleiner Kritik

Darker Things
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Mein Eindruck:
Mittlerweile greife ich seltener zur Büchern, bei denen schon im Klappentext von Teenagern und einer Liebe die Rede ist. Allerdings hat mich der Inhalt hier trotzdem sehr neugierig gemacht.

Für ...

Mein Eindruck:
Mittlerweile greife ich seltener zur Büchern, bei denen schon im Klappentext von Teenagern und einer Liebe die Rede ist. Allerdings hat mich der Inhalt hier trotzdem sehr neugierig gemacht.

Für mich ist es das erste Buch, das ich von der Autorin lese und ich muss nach dem Lesen sagen, es wird definitiv nicht das letzte Buch sein, denn sie hat mich mit diesem Buch vollkommen überzeugt.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht und ich war schon nach kurzer Zeit mitten in der Geschichte.
Lejla, die bei ihrem Großvater lebt, ist vorbestraft und muss beim Tiefbauamt Sozialstunden ableisten. Während sie in einem verlassenen Gebäude ihre Stunden ableistet, trifft sie auf den mysteriösen Dorian, den sie für einen „Ninja“ hält. Als ob ihr Leben nicht schon kompliziert wäre, wird ab da Lejlas Leben vollkommen auf den Kopf gestellt.

Den Schreibstil der Autorin fand ich herrlich leicht und er ließ sich flüssig lesen, so dass ich zügig durch das Buch kam. Auch schaffte sie es mit ihrer bildlichen Darstellung, dass bei mir ein tolles Kopfkino einsetzte und ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

Was mir auch gut gefallen hat, war, dass die Autorin mit den abwechselnden Perspektiven von Lejla und Dorian dem Leser einen besseren Einblick in die Charaktere gegeben hat.

Dorian war mir mit seiner dunklen und mysteriösen, geheimnisvollen Art und Weise von Anfang an sympathisch. Die für mich nötige Tiefe war vorhanden und die Emotionen, die er fühlte und ausstrahlte, kamen bei mir an, so dass er auf mich authentisch wirkte.

Lejla war mir zwar von Anfang an sympathisch und die Autorin konnte mir auch vermitteln, dass Lejla um die Dinge kämpft, die ihr wichtig sind, aber bei ihr hat mir dann doch noch das gewisse Etwas gefehlt. Im Vergleich zu Dorian hätte sie, meiner Meinung nach, definitiv noch ein wenig mehr Tiefe vertragen können.

Auch wenn mich das Buch überzeugen konnte, muss ich trotzdem zugeben, das mir nach dem ersten Drittel schon klar war, wie das Buch ungefähr enden wird. Aber hier störte mich das überhaupt nicht, da mich die Geschichte trotzdem gepackt hatte und ich dadurch einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Denn es gab trotz allem jede Menge Spannung, Action und Emotionen, die ich auf keinen Fall verpassen wollte.

Fazit:
Darker Things hat mich trotz der Kritikpunkte begeistern können. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2020

Konnte mich leider nicht überzeugen

Die Traumdiebe
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Mein Eindruck:
Zitat (S. 7)
„Wenn man einen Menschen oder ein Volk töten will, muss man nur seine Träume zerstören, so wie die Wei0en es mit den Indianern machen: ihre Träume, ihre Magie, ihre Schutzgeister ...

Mein Eindruck:
Zitat (S. 7)
„Wenn man einen Menschen oder ein Volk töten will, muss man nur seine Träume zerstören, so wie die Wei0en es mit den Indianern machen: ihre Träume, ihre Magie, ihre Schutzgeister töten.“ William S. Burrougs

Nicht nur das Cover war ein Blickfang, sondern der Klappentext klang nach einer tollen und spannenden Geschichte, so dass ich sehr neugierig auf das Buch war und es unbedingt lesen wollte.

Fangen wir mal mit dem positiven an, wobei es da nicht wirklich viel gibt:

Positiv erwähnenswert ist auf jeden Fall der Schreibstil. Dieser lässt sich angenehm und flüssig lesen, so dass ich zügig durch das Buch kam.

Leider war das auch schon mit den positiven Dingen…

Der Einstieg in das Buch gelang mir zwar wirklich sehr gut, denn es fängt sehr spannend an, aber leider ließ das nach ein paar Seiten deutlich nach. Denn hauptsächlich erzählt uns die Autorin in ihrem Buch über Frenchs Reise durch das Land.

Zudem muss ich zugeben, dass mir auch einiges über die Träume, um die es hier laut Klappentext eigentlich gehen soll, gefehlt hat. Davon war leider viel zu wenig zu lesen. Ich hatte das Gefühl, in der Geschichte geht hauptsächlich darum, wie sie von einem Ort zum nächsten reisen.

Die Message hinter der Geschichte war zwar herauszulesen, aber mir persönlich, in Verbindung mit dem Rest, der mir hier fehlte, war es mir einfach zu mau und es konnte mich nicht wirklich begeistern.

Auch ließ mich das Buch mit etlichen offenen Fragen zurück, da einiges, meiner Meinung nach, nur angeschnitten und dann irgendwie unter den Tisch gekehrt bzw. nicht weiter erläutert wurde. Wenn die Autorin auf einige Dinge, wie das Ministerium oder auf die Anwerber, näher drauf eingegangen wäre, hätte das der Geschichte ein wenig mehr Tiefe, aber wahrscheinlich auch etwas Spannung gegeben. Meiner Ansicht nach.

Frenchie war mir zwar auf die ein oder andere Art sympathisch, aber ich kann nicht wirklich behaupten, dass er mich mit seiner Art wirklich ganz erreicht hatte.
Die anderen Charaktere fand ich eher blass und zu ihnen konnte ich gar keine Verbindung aufbauen. Nicht mal, um sagen zu können, ob sie mir sympathisch sind oder nicht. Sie ließen mich einfach kalt.

Fazit:
So toll und interessant der Klappentext sich auch las, leider konnte mich das Buch überhaupt nicht begeistern, da es mir eher einem „Reisetagebuch“ glich und das Thema, das im Klappentext „versprochen“ wurde, meiner Meinung nach, nur angeschnitten wurde. Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne (0,5 Sterne wegen der Message dahinter), die ich auf den Portalen dann auf 2 Sterne aufrunde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2020

Spannend und empfehlenswert

Kronox – Vom Feind gesteuert
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Mein Eindruck:
Dystopien üben eine magische Anziehungskraft auf mich aus, daher war es ganz klar, dass ich diese hier unbedingt lesen musste, schließlich klingt der Klappentext spannend und verspricht ...

Mein Eindruck:
Dystopien üben eine magische Anziehungskraft auf mich aus, daher war es ganz klar, dass ich diese hier unbedingt lesen musste, schließlich klingt der Klappentext spannend und verspricht Action und auch einen gewissen Thrill.

Der Einstieg in das Buch gelang mir gut. Wir befinden uns in Berlin im Jahre 2033. Die Fridays for Future Aktivisten hatten Erfolg, denn ein Gründungsmitglied der daraus resultierenden Partei wurde Bundeskanzlerin. Hier leben auch Paul, Snoop, Yesim und Anh, die plötzlich zueinander finden und dann entscheiden müssen, welcher Weg der richtige ist, wem sie trauen können und wem nicht.

Der Schreibstil des Autorenduos gefiel mir gut und er ließ sich leicht und flüssig lesen, so dass ich recht zügig durch das Buch kam. Das Autorenduo ergänzt sich perfekt, denn hätte ich nicht gewusst, dass das Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, wäre ich während des Lesens nie darauf gekommen. Auch die Spannung kam nicht zu kurz, war genau richtig dosiert und an den richtigen Stellen wurde die Spannung perfekt gesteigert.

Was die Darstellung der Charaktere bzw. der Protagonisten angeht, bin ich ein wenig zwiegespalten. Paul wurde ganz gut beschrieben, mehr Tiefe gegeben und ein rundum authentisches Bild geschaffen. Für mich zumindest. Bei Snoop, Yesim und Anh hat mir das leider gefehlt, obwohl sie auch wichtig für die Geschichte waren. Man erfährt zwar ein paar Dinge über sie, aber sie erreichten mich nicht wirklich und auch die Tiefe fehlte mir hier.

Zur Geschichte muss ich sagen, dass mir die Einbindung von „Fridays for Future“ gut gefallen hat. Dazu regt das Buch auch ein wenig zum Nachdenken an. Wie weit würde man gehen, um seine liebsten zu schützen bzw. sie zu heilen.

Fazit:
Trotz kleiner Kritik hat mich das Buch doch gut unterhalten und ich kann daher eine Leseempfehlung aussprechen. Wer gerne aktionsreiche Dystopien mit aktuellen Themen liest, ist hier auf jeden Fall richtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere