Profilbild von Tina2803

Tina2803

Lesejury Profi
offline

Tina2803 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Tina2803 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2020

Konnte mich leider nicht ganz so fesseln

Blutige Nachrichten
0

Mein Eindruck:
Für mich ist „Blutige Nachrichten“ das erste Buch von Stephan King, das ich gelesen habe. Der Inhalt klang ziemlich interessant und nachdem mir St. King schon sehr oft empfohlen wurde, habe ...

Mein Eindruck:
Für mich ist „Blutige Nachrichten“ das erste Buch von Stephan King, das ich gelesen habe. Der Inhalt klang ziemlich interessant und nachdem mir St. King schon sehr oft empfohlen wurde, habe ich es gewagt.

Nur jetzt im Nachhinein… Weiß ich gar nicht so recht, was ich darüber sagen soll.

Da schon viele Rezensenten vor mir auf die einzelnen Geschichten eingegangen sind und darüber bzw. über den Inhalt berichtet haben, werde ich das bei mir auslassen.

Nun ja, der Einstieg ins Buch fiel mir nicht wirklich schwer, da sich der Schreibstil leicht und flüssig lesen lässt. Die Charakterzeichnung fand ich sehr angenehm und ich bekam so ein gutes Bild über die mitspielenden Charaktere.

Auch die gekonnte bildliche Darstellung sorgte dafür, dass ich mir die örtlichen Begebenheiten gut vorstellen konnte und somit dem Geschehen gut folgen konnte.

Aber:

Ich fand die 4 Kurzgeschichten zwar nett zu lesen, allerdings fehlte mir bei jeder die nötige Spannung, die mich ans Buch fesselt. Bei der ersten gab es ein paar Mini-Gruselmomente, aber das war es dann auch schon. Der Rest ließ mich leider ziemlich kalt.

Fazit:
Ein Buch, das zwar nett zu lesen war, mich aber nicht wirklich begeistern und fesseln konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.08.2020

High Fantasy vom feinsten!

Herz aus Blut und Asche
0

Mein Eindruck:

Zitat (S. 183)
„Die Welt besteht aus zwei Teilen, Ramson: den Mächtigen und den Bauern. Waisen wie ich? Ohne Familie oder Vermögen oder auch nur einen Namen? Aus uns wird nie etwas. Macht ...

Mein Eindruck:

Zitat (S. 183)
„Die Welt besteht aus zwei Teilen, Ramson: den Mächtigen und den Bauern. Waisen wie ich? Ohne Familie oder Vermögen oder auch nur einen Namen? Aus uns wird nie etwas. Macht züchtet Macht heran, und es gelingt nur wenigen ohne Macht, sich den Weg zur Spitze zu erkämpfen.“

Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, war ich mir zuerst unsicher, ob ich es wagen soll, denn meist liegen mir High Fantasy Geschichten nicht wirklich. Aber ich habe es dennoch gewagt, weil sich der Klappentext einfach zu gut angehört hat… Und ich habe es nicht bereut.

Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut. Der Leser trifft gleich auf Ana und Ramson und erlebt, wie sie sich das erste Mal begegnen und wird von der düsteren Stimmung sofort umgeben.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig und die Autorin versteht es sehr gut, die Geschichte ein wenig dunkel und düster erscheinen zu lassen, was den Leser von Anfang bis Ende begleitet. Auch die bildliche Darstellung kann sich sehen lassen, denn ich hatte während des Lesens ein tolles Kopfkino, was dazu führte, dass das Lesen noch mehr Spaß machte.

Mit großer Spannung verfolgte ich Anas und Ramsons Weg, ihr Ziel zu erreichen und ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Sie wurden nämlich vor einigen Herausforderungen gestellt, die es zu meistern galt.

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Durch die Rückblicke erfuhr der Leser ein wenig mehr über Ana und Ramson, sie bekamen dadurch die nötige Tiefe, die die beiden authentisch und sympathisch rüberkommen lies.

Ana, eine Blut-Affinitin, kann man schon als Powerfrau, die weiß, was sie will, bezeichnen. Sie hat ein Ziel, das sie nicht aus den Augen verlieren möchte und auch hart daran arbeitet, es zu erreichen. Sie lässt sich nicht wirklich vom Erreichen des Ziels abbringen und macht das auch ihrem Gegenüber klar und deutlich.

Zitat (S. 184):
„Die Sache ist die, Ramson: Du kannst alles auf der Welt erreichen, aber wenn es für jemand anderen ist, ist es sinnlos. Überleg dir, was du in diesem Leben tun willst. Lebe für dich. Du magst das stärkste Schlachtschiff der Welt sein, aber ohne Kompass kannst du nicht navigieren.“

Ramson war in der Geschichte mein Lieblingscharakter. Seine dunkle Ader und seine geheimnisvolle Art haben mich magisch angezogen. Auch er möchte seine Ziele, die er sich in den Kopf gesetzt hat, auf jeden Fall erreichen, koste es, was es wolle. Dabei geht er auch das Risiko ein, Ana zu hintergehen.

Beide ergeben aber ein tolles Team, das sich wunderbar ergänzt und auch zusammenpasst. Und wenn man ganz genau hingeschaut hat, konnte man auch das Knistern zwischen den beiden spüren.

Fazit:
Durch die allgegenwärtige Spannung, den authentischen und sympathischen Charakteren und der herrlich düsteren Stimmung fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Ein Buch, das mich von Anfang an gepackt hat und das ich (High) Fantasy-Lesern nur empfehlen kann. Auf jeden Fall ein Debüt, das mit anderen Fantasybüchern bekannter Autoren mithalten kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2020

Empfehlenswert

So groß wie deine Träume
0

Ich hatte das Print auf meinem SuB liegen und habe es auch zig Mal angefangen zu lesen, aber immer wieder zur Seite gelegt, weil ich einfach nicht rein kam. Dann hab ich es mit dem Hörbuch versucht, weil ...

Ich hatte das Print auf meinem SuB liegen und habe es auch zig Mal angefangen zu lesen, aber immer wieder zur Seite gelegt, weil ich einfach nicht rein kam. Dann hab ich es mit dem Hörbuch versucht, weil mich die Geschichte einfach gereizt hat.

Es war einfach herrlich und ich bin froh, mir das Hörbuch angehört zu haben. Die Geschichte wird mit so viel Gefühl erzählt, das ich ziemlich bald mit den dreien litt, mich mit ihnen freute oder neben Matties Bett stand und den Tränen nahe war.

Die Charaktere waren mir alle sympathisch und auch in meinen Augen authentisch in ihrem Handeln. Es gab ein "Gänsehaut-Feeling" nach dem anderen und am Ende auch feuchte Augen. Ein Buch, das viel zu lange auf meinem SuB lag und ich definitiv viel früher hätte befreien sollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2020

Gute Unterhaltung trotz Schwächen

Das Spiel – Es geht um Dein Leben
0

Mein Eindruck:
Klingt der Inhalt nicht genial? Jap, genau das dachte ich auch und aus diesem Grund wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es klang einfach nach einer genialen Story mit viel Spannung.


Ich ...

Mein Eindruck:
Klingt der Inhalt nicht genial? Jap, genau das dachte ich auch und aus diesem Grund wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es klang einfach nach einer genialen Story mit viel Spannung.


Ich muss zugeben, dass mir die Bewertung des Buches doch etwas schwer gefallen ist, denn während des Lesens hatte ich ein auf und ab der Gefühle bzw. des Leseerlebnisses.


Der Einstieg in das Buch gelang mir erstmal sehr gut, denn ich bekam schon im ersten Kapitel eine geballte Ladung an Spannung inkl. Wow-Effekt, denn man ist gleich mittendrin im Geschehen. Während die Joggerin durch den Wald verfolgt wurde, konnte ich regelrecht ihr Keuchen und die Äste knacken hören und sie durch den Wald rennen sehen.
Das lag wohl daran, dass der Schreibstil des Autors wirklich nicht von schlechten Eltern ist. Er lässt sich herrlich leicht und flüssig lesen. Die bildliche Darstellung der örtlichen Begebenheiten, der Charaktere und der einzelnen Szenen sind mehr als gut gelungen. Aber mir ging es nicht nur bei dieser Szene so, sondern ziemlich oft sogar.


Die Geschichte an sich fand ich schon spannend, allerdings muss ich zugeben, dass sie meiner Meinung nach ca. in der Mitte dann doch etwas geschwächelt hat und für mich hier kaum Spannung vorhanden war. Man könnte auch sagen, es plätscherte so vor sich hin. Hier hätte ich auch fast das Buch abgebrochen… Aber ich bin froh, es nicht getan zu haben, denn die Spannung stieg dann nach einiger Zeit wieder und ich konnte das Buch dann auch kaum noch aus der Hand legen.


Die Kapitel haben eine angenehme Länge, denn sie sind nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz, dazu besteht die Geschichte aus mehreren Strängen, die mit der Zeit ineinander laufen.


Die Darstellung der verschiedenen Charaktere kann sich auch mehr als sehen lassen. Die meisten fand ich authentisch und überzeugend und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mir ein Bild von ihnen machen.


Mavie hat mir mit ihren strengen Eltern ziemlich leid getan, da sie in ihrem Elternhaus ziemlich viel über sich ergehen lassen muss und nicht wirklich ihre Teenager-Zeit genießen kann. Sie spielte ihre Rolle als Teenager authentisch und überzeugend.


Inga Björk fand ich ganz faszinierend. Sie ist taff, geheimnisvoll und weiß, was sie will. Ihre direkte Art fand ich herrlich, auch wenn Brand anscheinend nicht wirklich damit klar kommt. Die zwei zusammen ergeben ein Team, das gut zusammen passt und sich auch gut ergänzen.
Christian Brand mochte ich nicht so wirklich und er war mir auch nicht ganz so sympathisch. Er kam mir irgendwie zu klischeehaft rüber. Ein Polizist der alles kann und so toll ist und dazu noch einen psychischen Knacks hat. Hier wäre weniger für mich eindeutig mehr gewesen. Auch fand ich 1-2 Szenen mit ihm ziemlich unrealistisch und ich kam mir ein wenig vor, als ob ich mich in einem US-Actionfilm verirrt hätte.


Fazit:
Ein Buch, das mich trotz ein paar Schwächen am Ende doch gut unterhalten hat. Von mir gibt es 3,5 Sterne, die ich auf den gängigen Portalen auf 4 Sterne aufrunde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2020

Der Funke sprang leider nicht über

The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder
0

Mein Eindruck:

Achtung, ich bewerte in dieser Rezension nur die von mir gelesenen Seiten und nicht das ganze Buch.

Was habe ich mich auf dieses Finale gefreut!! Ein ganzes Jahr lang habe ich dem Buch ...

Mein Eindruck:

Achtung, ich bewerte in dieser Rezension nur die von mir gelesenen Seiten und nicht das ganze Buch.

Was habe ich mich auf dieses Finale gefreut!! Ein ganzes Jahr lang habe ich dem Buch entgegengefiebert und war Feuer und Flamme, als es endlich da war. Bis dann irgendwann die Ernüchterung kam…

Der Einstieg in das Buch gelang mir noch ganz gut. Auch dank des kurzen integrierten Rückblickes, den der Autor gleich am Anfang mit eingebaut hat, denn Band 2 liegt jetzt auch schon etwas länger zurück.

Auch der Schreibstil des Autors ist wie im vorigen Band gewohnt flüssig und lässt sich leicht lesen, daran lag es auch nicht, sondern…

Am Anfang dachte ich noch, es dauert einfach noch ein wenig, bis sich die Spannung aufbaut, aber auch nach 241 Seiten kam bei mir kaum Spannung auf und ich fand die Geschichte bis dahin doch ziemlich langweilig. Auch die Tagebucheinträge, die zwischen den Kapiteln eingebaut sind, fand ich jetzt nicht wirklich so spannend und empfand es auch mehr „in die Länge“ gezogen. Am Ende habe ich mich nur noch gequält und musste mich schon zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, so dass es für mich irgendwann einfach keinen Sinn mehr gemacht hat weiterzulesen und abgebrochen habe. Was für ein Geheimnis Sam Porter hat und ob Bishop der 4MK ist oder nicht, war mir dann einfach schlichtweg egal.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere