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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2021

Spannend, erschreckend und empfehlenswert

Quick
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Mein Eindruck:
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, kam es sofort auf meine „want to read“ Liste, da mich der Klappentext sofort überzeugte.

„Quick – Die Erschaffung eines Serienkillers“ ...

Mein Eindruck:
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, kam es sofort auf meine „want to read“ Liste, da mich der Klappentext sofort überzeugte.

„Quick – Die Erschaffung eines Serienkillers“ ist allerdings kein Roman bzw. ein Thriller, sondern eher eine Biografie des angeblichen Serienkillers Thomas Quick bzw. Sture Bergwall, wie er tatsächlich heißt. Der Journalist Hannes Råstam erzählt in diesem Buch, wie er auf der Suche nach der Wahrheit einen Justizskandal enthüllt, der in die Geschichte Schwedens einging.

Ich fand es erschreckend zu lesen, was da alles schiefgelaufen ist. Warum Quick die Morde gestanden hat und sein Geständnis den Beteiligten anscheinend in den Kram gepasst hat. Sozusagen ein absolutes Versagen auf voller Linie.

Hannes Rastam schildert detailliert und zu keiner Zeit langweilig, was er alles auf der Suche nach der Wahrheit unternommen hat. Auch wenn es kein Roman ist, fand ich es sehr spannend zu lesen, was alles passiert ist und was er alles aufgedeckt hat.

Das Buch ist nicht nur erschreckend, sondern regt auch zum Nachdenken an, denn wer weiß, wie viele solche Fälle im Verborgenen schlummern und nicht aufgedeckt werden.

Ein beeindruckendes Buch, das ich empfehlen kann.

Natürlich habe ich mir nach dem Lesen auch den Film angeschaut, den ich genauso gut fand. Der Film ist natürlich nicht so ausführlich, wie die Biografie, allerdings auch auf jeden Fall sehenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2021

Packend, überraschend und überzeugend

Das Register
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Mein Eindruck:
Ich lese zwar sehr gerne Thriller, aber Science-Fiction ist eigentlich nicht so mein Ding. Daher war ich sehr neugierig, was mich hier erwarten und vor allem, ob es mir gefallen würde.

Der ...

Mein Eindruck:
Ich lese zwar sehr gerne Thriller, aber Science-Fiction ist eigentlich nicht so mein Ding. Daher war ich sehr neugierig, was mich hier erwarten und vor allem, ob es mir gefallen würde.

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir sehr gut. David lebt in einer (fast) perfekten Welt, in der es keine Einbrüche, keine Raubüberfälle und generell keine Kriminalität mehr gibt. Nein, die Menschheit ist nicht netter oder einsichtiger geworden, sondern die Menschen haben eingesehen, dass es nichts mehr bringt… Denn Daniel lebt in einer Welt, in der man „in die Zukunft sehen“ und somit auch die Kriminalität beeinflussen kann.

Für mich ist es das erste Buch des Autors und ich war vom Schreibstil angenehm überrascht. Der Schreibstil ließ sich leicht und flüssig lesen und der Autor weiß, wie er beim Leser die nötige Spannung erzeugen kann. Ich wurde dadurch ins Buch gezogen und mitgerissen, so dass ich das Buch ungern aus der Hand gelegt habe.

Während des Lesens spürt man, dass sich der Autor für die Ausarbeitung anscheinend Zeit gelassen hat. Die Handlung ist schlüssig und harmoniert mit allen Fakten. Dazu kommen noch die unvorhergesehenen Wendungen, die die Spannung noch erhöhen. Wie oft habe ich meine Theorien „gesponnen“, um sie ein paar Seiten weiter wieder zu verwerfen, weil wieder alles anders kam, als gedacht. Und solche Bücher machen einfach wahnsinnig großen Spaß.

Auch die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen.
David ist ein sympathischer Charakter. Auch wenn er am Anfang einen leicht naiven Eindruck auf mich machte, mochte ich ihn sehr gerne. Er entwickelte sich während der Geschichte weiter und handelte in meinen Augen authentisch.

Neben David mochte ich Tina total gerne. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ihre Art gefiel mir sofort. Durch ihr Auftreten passt die Redewendung „Harte Schale, weicher Kern“ sehr gut. Sie ist taff, mutig und hat Köpfchen. Auch wenn sie sich ungern die Butter vom Brot schmieren lässt, weiß sie, wann sie sich zurückhalten muss.

Fazit:
Ein rasanter Science-Fiction Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite positiv überrascht und vollkommen überzeugt hat. Daher eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2020

Eine Fortsetzung, die mich vollkommen überzeugt hat

Shadowblack – Karten des Schicksals
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Mein Eindruck:
Anfang des Jahres erschien Band 1 der Reihe „Spellslinger“ und damals war ich vom Auftakt sehr begeistert und war dann natürlich sehr neugierig, wie es nun mit Reichis, Ferius und Kellen ...

Mein Eindruck:
Anfang des Jahres erschien Band 1 der Reihe „Spellslinger“ und damals war ich vom Auftakt sehr begeistert und war dann natürlich sehr neugierig, wie es nun mit Reichis, Ferius und Kellen weitergeht.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, was bei diesem Schreibstil, der sich locker und flüssig lesen lässt, auch kein Wunder ist.

Der Leser wird gleich mitten ins Geschehen geworfen, als Kellen und Reichis sich Zugriff auf ein Geschäft verschaffen wollen, in dem etwas liegt, was sie unbedingt wiederhaben möchten. Dazu ist Kellen auf der Flucht und zieht somit mit Ferius durchs Land.

Genauso wie im Auftakt der Reihe, sind die Charaktere auch hier wieder erstklassig gezeichnet. Das Trio lernt man besser kennen und die neu hinzugekommene Charaktere wirken alle sympathisch und authentisch auf mich.

Auch hier mochte ich die Baumkatze Reichis wieder sehr gerne. Ihr Humor ist einfach erfrischend mit der genauen Dosis Sarkasmus und Ironie. Aber auch Kellen und Ferius haben sich in mein Herz geschlichen. Ferius könnte man mit den Worten „Harte Schale, weicher Kern“ am ehesten beschreiben.

Meist ist es ja so, dass der zweite Band einer Reihe doch etwas schwächer ist als der Auftakt. Hier ist das allerdings nicht der Fall. Auch mit der Fortsetzung konnte mich der Autor begeistern und an das Buch fesseln, so dass ich zusammen mit dem Trio wieder ein spannendes Abenteuer erleben konnte, bei dem es ab und an auch mal was zum Lachen gab.

Eine Reihe, die in keinem Fantasy-Regal fehlen sollte, daher bekommt sie von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2020

Tolle Idee mit Luft nach oben

Die Stadt der gläsernen Träume
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Mein Eindruck:
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Die Idee fand ich von Anfang an toll und bisher habe ich auch noch nicht so viele Bücher mit diesem ...

Mein Eindruck:
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Die Idee fand ich von Anfang an toll und bisher habe ich auch noch nicht so viele Bücher mit diesem speziellen Thema gelesen. Daher war ich sehr auf die Umsetzung gespannt.

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir gut. Auch wenn der Schreibstil an manchen Stellen noch etwas holprig ist und es hin und wieder Längen gab, ließ sich das Buch gut lesen und ich kam auch ohne weiteres gut voran. Allerdings hatte ich auch oft das Gefühl, als ob lange auf etwas hingearbeitet wird und dann aber das Ergebnis in 1-2 Sätzen abgehandelt wird. Das hat mich dann doch ein wenig genervt, da ich mir da ein wenig mehr dazu erhofft habe.

Nevya fühlt sich in ihrer Traumwelt wohler, als in der realen Welt und ist alles andere als erfreut, als man ihr ihre Träume stiehlt und sie plötzlich ohne sie dasteht. Ich begleitete Nevya bei ihrer Herausforderung, auch wenn ich zugeben muss, dass ich ab und an ihr Handeln nicht ganz nachvollziehen konnte und sie mir teilweise auch etwas naiv und sprunghaft vorkam. Daher konnte ich auch keine richtige Bindung zu ihr aufbauen.

Mit den anderen Charakteren kam ich besser zurecht und konnte mich auch besser in sie hineinfühlen, da sie mir doch authentischer und auch sympathischer waren.

Fazit:
Eine Geschichte, in der es nicht nur um Träume geht, sondern auch um gegenseitiges Vertrauen ineinander. Ein Debüt, das ich für den Anfang nicht schlecht finde, aber auch Potenzial nach oben hat und weiter ausbaufähig ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2020

Empfehlenswert

Verdorbene Brut
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Mein Eindruck:
Nachdem ich Ende April „Gläserne Hölle“ und davor auch die anderen Bücher der Autorin verschlungen habe, habe ich mich sehr über „Verdorbene Brut“ gefreut und war natürlich sehr neugierig, ...

Mein Eindruck:
Nachdem ich Ende April „Gläserne Hölle“ und davor auch die anderen Bücher der Autorin verschlungen habe, habe ich mich sehr über „Verdorbene Brut“ gefreut und war natürlich sehr neugierig, was mich hier erwarten würde.

Der Einstieg in das Buch gelang mir wieder mühelos und ich war ziemlich schnell mitten drin im Geschehen. Gleich zu Anfang bekommt der Leser einen Vorgeschmack, mit was für eine Art Täter hier Bekanntschaft gemacht wird.

Lena hat einen Tag, dem man nicht mal seinem ärgsten Feind wünscht… Zuerst trennt sich ihr Freund von ihr, dann findet sie ein übel zugerichtetes Kind im Feld, ein Fenster wird bei ihr eingeschlagen und zur Krönung des Tages erreicht sie ein Drohbrief…

Nicht nur der Einstieg fiel mir leicht, sondern ich flog dank des angenehmen Schreibstils, der sich leicht und locker lesen lässt, nur so durch das Buch.

Seit ein paar Jahren bin ich dem Genre Thriller total verfallen und ich bin der Meinung, dass jeder Thriller eine düstere und beklemmende Stimmung brauch, um so richtig gut beim Leser als Thriller anzukommen. „Verdorbene Brut“ bietet genau das, von der ersten bis zur letzten Seite.

Wer Spannung und Nervenkitzel bis in die Zehenspitzen sucht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Die Autorin versteht es, Spannung zu erzeugen, zu halten und an entscheidenden Stellen noch zu erhöhen. Auch die verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Zeitebenen, aus denen die Geschichte erzählt wird, gibt der Geschichte die nötige Spannung, aber auch das unvorhersehbare. So tappte ich die ganze Zeit im Dunkeln, wer denn nun der Täter ist und ob Lena wirklich so unschuldig ist, wie sie sich gibt.

Die Darstellung der Protagonisten hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich Lenas Verhalten nicht immer so ganz nachvollziehen konnte und sie ab und an mal gerne geschüttelt hätte, weil ich sie an manchen Stellen einfach zu naiv fand.

Das Ende und die Auflösung des Täters waren für mich nicht vorhersehbar und ich war doch recht überrascht. Aber: So sehr mir das Buch gefallen hat, muss ich zugeben, dass für mich ein Teil des Endes nicht ganz so stimmig war. Aber wie es nun mal auch in der Buchwelt ist, es ist alles eine Frage des Geschmacks.

Fazit:
Auch wenn ich Lenas Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte und auch ein Teil des Endes nicht wirklich meins war, habe ich auch hier wieder einen spannenden Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte, bekommen und kann ihn trotz allem empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere