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Veröffentlicht am 08.07.2018

Haruki at his best

Die Ermordung des Commendatore Band 1
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Haruki Murakami schreibt in seinem jüngsten Buch “Die Ermordung des Commendatore I – Eine Idee erscheint” über einen Künstler, der nach der Trennung von seiner Frau nicht mehr malen möchte. Bis ein reicher ...

Haruki Murakami schreibt in seinem jüngsten Buch “Die Ermordung des Commendatore I – Eine Idee erscheint” über einen Künstler, der nach der Trennung von seiner Frau nicht mehr malen möchte. Bis ein reicher Mann ihn bittet, ein Gemälde von ihm anzufertigen. Das Buch ist ein Zweiteiler, der nächste Teil “Eine Metapher wandelt sich” wird Mitte April erscheinen.

Wer Murakami kennt und schätzt, der weiß, dass seine Protagonisten nicht immer Namen haben. So auch in diesem Buch. Der 36-jährige Künstler reist nach der überraschenden Trennung von seiner Frau ziellos durch Japan. Er möchte auch nicht mehr als Porträtmaler wirken und möchte sich nun nach diesem einschneidenden Life Event der Trennung auch beruflich neu orientieren.



“Und wo soll ich jetzt hin?, fragte ich mein Spiegelbild. Oder besser: Wie weit ist es mit mir gekommen? Wo bin ich? Und noch dringlicher: Wer bin ich überhaupt?” (Gelesen auf Seite 36)

So lässt er sich schließlich in einem leerstehenden Haus eines Bekannten seines Vaters – dem demenzkranken Amada – in den Bergen von Odawara nieder und entdeckt dort auf dem Dachboden ein verpacktes Bild, das den Titel “Die Ermordung des Commendatore” trägt. Das Bild ist ein unbekanntes Werk von Tomohiko Amada, der vormals in diesem Haus gewohnt hat und ein Freund des Vaters unseres namenlosen Ex-Künstlers ist.

Das Gemälde hat eine magische Wirkung auf unseren Protagonisten und er kann es nicht mehr aus der Hand legen, so fasziniert ist er davon. Und mit diesem Bild schlägt auch sein Leben eine neue Richtung ein: Plötzlich meldet sich seine Agentur und berichtet von einem Mann, der sich von ihm gerne porträtieren lassen möchte und dafür eine sehr hohe Summe zahlen möchte. Zwischen dem sehr reichen Herrn Menshiki und unserem namenlosen Maler entwickelt sich eine faszinierende Freundschaft. Und so bittet Menshiki seinen neuen Freund, ihm zu helfen, dessen 13-jährige Tochter kennenzulernen.

Wer Haruki Murakami kennt, der weiß, dass sich alle Geschichten irgendwie ähneln und doch entwickelt jede auf ihre ureigene Weise ihre individuelle Sogwirkung auf uns Leser. Murakami schreibt gewohnt lässig und einnehmend, geradezu magisch und ganz einfach, er erschafft eine so mystische Atmosphäre und das mit ganz einfachen Stilelementen. Genau das ist die hohe Kunst des Schreibens: Mit einfachen Mitteln eine so großartige, sogartige Atmosphäre entstehen zu lassen, dass der Leser das Buch auf keinen Fall aus der Hand legen möchte.
Und wie immer bei Haruki Murakami weiß man nicht, ob das, was man gerade liest, Traum oder Wirklichkeit ist:

„Es gelang mir einfach nicht, Wirkliches und Unwirkliches zu vereinbaren.“ (Aussage des Künstlers auf Seite 332)

Weitere faszinierende Sätze, die ich mir markiert habe:

“Das Bewusstsein, gemalt zu werden, gibt einem das Gefühl, nach und nach innerlich ausradiert zu werden.” (Seite 192)

“Vermutlich hatte eine Idee keine Wärme und kein Gewicht.” (Seite 336)

Die Geschichte ist sehr spannend und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Und ja, es gibt am Ende auch einen echt fiesen Cliffhanger, der einem die Zeit bis zum 16. April 2018 als sehr qualvoll erscheinen lässt.

Fazit: Murakami ist ein Meister des Phantastischen, der Magie der Wörter. Er schafft es jedes Mal, mich zu begeistern und in seinen Bücher so lange “gefangen” zu halten, bis ich diese zu Ende gelesen habe … Und zurück lässt er mich meistens nachdenklich, lächelnd und absolut begeistert. Wieder ein Meisterwerk eines magischen Wort-Akrobaten. Magisches Slow-Reading vom Feinsten … Man braucht nicht viel, um Leser zu begeistern und Murakami wird einfach immer besser … Unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 08.07.2018

Kult!!!

Izara
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Ich dachte schon, ich habe in letzter Zeit einfach zu viel gelesen und habe eine Leseflaute, da mich einige hochgepriesene Neuerscheinungen lesetechnisch einfach nicht überzeugen konnten. Doch dann kam ...

Ich dachte schon, ich habe in letzter Zeit einfach zu viel gelesen und habe eine Leseflaute, da mich einige hochgepriesene Neuerscheinungen lesetechnisch einfach nicht überzeugen konnten. Doch dann kam das Buch “Izara – das ewige Feuer” von Julia Dippel. Und ich muss sagen, ich bin schwer begeistert so eine lebendig formulierte und gut erzählte Fantasygeschichte gelesen zu haben ! Und es ist ihr Debüt! Nicht auszudenken was Frau Dippel mit uns Lesern anstellt, wenn sie sich mal warmgeschrieben hat ! Ich war sofort von null auf hundert in dieser einmaligen Geschichte – sehr lobenswert werte Frau Dippel ? … Ihr seht: Ich bin schwer begeistert, aber nun mal erst mal zum Buch ? …

Die Hauptfigur der wunderbaren Geschichte ist Ari, die eine wundervolle Art von Zynismus in viele ihrer Dialoge legt – köstlich! Die 18-jährige Ari oder besser Ariana Morrison ist eigentlich ein normaler Teenager, die mit ihrer Mutter getrennt von ihrem kalten und aalglatten Vater lebt. Sie muss aufgrund einer gerichtlichen Vereinbarung das Lyceum besuchen, das Ari liebevoll “Hogwarts” nennt. Das Lyceum ist eine Schule für Kinder reicher Eltern . Doch eines Tages kommt ein neuer Mitschüler an ihre Schule, der Ari nicht so ganz geheuer ist. Lucian ist ein Junge, den Ari sowohl anziehend als auch sehr abstoßend findet, weil er so eine dunkle Ausstrahlung hat. Eines Tages greift er sie an und möchte sie töten und Ari ist mehr als geschockt. Dann überschlagen sich die Ereignisse und sie erfährt Dinge und weiß plötzlich nicht mehr, wem sie noch trauen kann … Mehr möchte ich Euch hier nicht verraten, um Euch nicht die Lesefreude zu nehmen .

Julia Dippels Weltenbau ist supergenial, er ist sehr komplex, es wird aber alles nach und nach sehr gut und stimmig erklärt. Atemlos las ich mich durch ihre fantastische Welt.

“Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein.”

Ari ist eine sehr starke und sympathische Heldin, die auch sehr schlagfertig ist, köstlich sind die Dialoge zwischen ihr und Lucian . Auch wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt, hat mir sehr gut gefallen. Und auch die Nebencharaktere haben mich total überzeugt.
Erster Satz:

“Die lärmende Schülermeute bildete einen nahezu unerträglichen Kontrast zu den letzten Sonnenstrahlen, die der Herbst zu bieten hatte.”


Hier gibt es die offizielle Izara-Webseite und hier den wunderbaren Trailer zu bestaunen ! Und nicht vergessen – gleich losziehen und das Buch kaufen !



Fazit: Wahrlich ein feuriges und in-einem-Rutsch-zu-lesendes, originelles Debüt einer sehr talentierten Autorin! Pure Unterhaltung und es macht so viel Freude, dieses Buch zu lesen! Viele Überraschungen, Wendungen und ganz viele tolle Dialoge haben mich herrlich bei Leselaune gehalten! Phänomenal! Bitte lest das unbedingt! Ihr werdet es nicht bereuen, ich verspreche es !

Veröffentlicht am 08.07.2018

Wintersong

Wintersong
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Ich muss zugeben, ich hatte bei diesem Buch völlig andere Erwartungen und bin immer noch etwas unschlüssig, wie ich das Buch “Wintersong” von S. Jae-Jones denn nun finden möchte. Es ist sehr poetisch und ...

Ich muss zugeben, ich hatte bei diesem Buch völlig andere Erwartungen und bin immer noch etwas unschlüssig, wie ich das Buch “Wintersong” von S. Jae-Jones denn nun finden möchte. Es ist sehr poetisch und märchenhaft geschrieben, dennoch hat mir einiges gefehlt, was für mich zu einem “love to read” einfach dazu gehört und das in erster Linie eine Handlung, die mich bei Laune hält und auch lebendige Figuren, die mir ans Herz wachsen während des Lesens. Versteht mich nicht falsch, das Buch ist sehr schön geschrieben und hat auch etwas düster Faszinierendes … Dennoch fehlt mir etwas magisches, ein Funke oder wie man es auch immer nennen möchte … Vielleicht hätte ich es auch nicht nach dem Knaller “Izara” lesen dürfen ? … Das steigert natürlich die Lese-Erwartungen enorm … Faszinierend finde ich, wie die amerikanische Autorin auf den Handlungsort in Bayern gekommen ist und auch wie die amerikanischen Leser wohl die deutschen Namen Liesl, Josef etc. fanden .

That´s the story: Die achtzehnjährige Liesl hat sehr früh gelernt, die Nacht zu fürchten, in der das alte Jahr stirbt und sich die Grenze zwischen dem Kobold- und Menschenreich öffnet, wandelt der Erlkönig umher, um ein Mädchen zu stehlen …Die Sage um den schrecklich faszinierenden Erlkönig, der in dieser Nacht loszieht, um sich eine Braut zu stehlen, ist den Menschen allgegenwärtig … Diese Braut muss dem finsteren Erlkönig in sein Reich unter die Erde folgen, ihn heiraten und für ihn sterben, denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet … Und als in Liesls Leben ein unheimlicher Fremder auftaucht und ihre Schwester entführt, bewahrheiten sich ihre schlimmsten Befürchtungen … Mutig macht sich Liesl auf den Weg in das dunkle Reich des Erlkönigs, denn nur sie kann ihre Schwester noch retten …

Gut, Liesl ist eine sehr unperfekte und gar nicht schillernde, sehr einsame Hauptperson … Das muss sie auch nicht, um zu wirken … Sie ist selbstlos und fast fad … Ich hätte mir hier etwas mehr figürliche Dreidimensionalität gewünscht, vielleicht kommt das ja noch im zweiten Teil der Dilogie … Liesl liebt ihre Schwester über alles und es scheint, sogar mehr als sich selbst … Und doch dauert es einige Zeit, bis sie letztlich aufbricht, um ihre Schwester zu suchen, was ich nicht ganz verstanden habe … Ungeduldige Leser werden die Geschichte als sehr langsam und langatmig empfinden, ich fand das gar nicht so schlimm, passt das Buch doch perfekt in den Januar, der ja auch erst mal gemächlich startet und wir Menschen erst mal langsam in die Gänge kommen … Also wie gesagt, Liesl war mir etwas zu lahm, unschlüssig und ich hatte den Eindruck, dass sich die Autorin auch nicht so ganz klar war, wer Liesl eigentlich sein sollte …

Erster Satz:

“Hüte dich vor den Kobolden,” sagte Constanze. “Und vor den Waren, die sie feilbieten.” (Seite 17)

Ich habe beim Lesen immer darauf gehofft, dass jetzt aber mal etwas geschieht, um alle Figuren etwas aus ihrer Lethargie zu reißen, aber dies geschah leider nicht … Wie gesagt, das Buch ist herrlich zu lesen, sehr poetisch, entspannt und langsam …

Im Buch wird der Erlkönig immer Koboldkönig genannt. Ich meine jedoch, dass die Ballade “Der Erlkönig”, mit der wir uns in der Schule geplagt haben, interpretationstechnisch ein (pädophiler) Elfenkönig war. Nun egal, das ist künstlerische Freiheit und sicher den amerikanischen Lesern auch egal … ? … Wie gesagt, das sind Kleinigkeiten …

Gut gefallen hat mir die Musik, die einen großen Teil des Buches einnimmt. Das Buch beginnt deshalb auch mit einer Ouvertüre, die schon mal große Lust auf das Buch in mir geschürt hat. Und dann kommt der erste Satz (siehe oben), der mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen hat … Im Anhang findet sich deshalb auch ein Glossar musikalischer Begriffe, das mir sehr gut gefallen hat.



Fazit: Atmosphärisch dicht, düster und auch auf seine Art faszinierend märchenhaft. Dennoch hat mir das letzte Quentchen zum totalen Leseglück noch gefehlt – ich hoffe mal auf Teil 2, der muss dann aber richtig rocken ? … Ein Buch das hauptsächlich von den beim Lesen erzeugten Emotionen getragen wird und weniger von der Handlung, die sich mir einfach nicht erschlossen hat … Probiert es einfach selbst aus …

Veröffentlicht am 08.07.2018

very british und genial

Animant Crumbs Staubchronik
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Alleine das Cover (Marie Grasshoff sei Dank ) ist so ein wundervoller Anblick, dass ich ohne zu überlegen, das Buch “Animant Crumbs Staubchronik” von Lin Rina gekauft habe ? … Doch auch der Inhalt hat ...

Alleine das Cover (Marie Grasshoff sei Dank ) ist so ein wundervoller Anblick, dass ich ohne zu überlegen, das Buch “Animant Crumbs Staubchronik” von Lin Rina gekauft habe ? … Doch auch der Inhalt hat mich nicht enttäuscht … Erschienen ist das Buch im famosen Drachenmond Verlag .

Erzählt wird die Geschichte der 19-jährigen Animant Crumbs, die ein sehr untypisches Mädchen ihrer Zeit (I like that ). Animant hat ihren eigenen Kopf und ihre Sicht auf gewisse Dinge und ist auch sehr klug. Sie soll seitens ihrer Mutter einfach nur schnell und möglichst auch gut verheiratet werden und gut ist. Doch nicht für Animant.Am liebsten verkriecht sie sich irgendwo mit ihren Büchern und so ist es kein Wunder, dass sie ihren Verehrern intellektuellerweise mehr als überlegen ist .

Ihr Onkel gewährt ihr schließlich die Chance, als Bibliotheksassistentin eines sehr grummeligen und nicht sonderlich netten Bibliothekars zu wirken … Mr. Reed, so heißt der uncharmante Gentleman und Animant Crumbs sind für mich so herrlich und köstlich in ihren Dialogen …

“Er war wie ein Rätsel, das es zu entschlüsseln galt, ein Geheimnis, das ich erkunden wollte, und egal, wie lange ich dafür Zeit haben würde, ich könnte ihn doch nie ganz ergründen.”

Doch Thomas Reed hat so etwas an sich, dass ich ihn ziemlich schnell in mein Herz geschlossen habe, vor allen Dingen, wenn ich über sein kleines, feines Lächeln gelesen habe … Und so ist es nicht verwunderlich, dass die beiden sich voneinander angezogen fühlen, sind sie sich doch sehr ähnlich und wieder auch nicht …

Lin Rina schreibt grandios, die Geschichte ist auf keiner Seite langweilig, ich fühlte mich auf jeder Seite hervorragend unterhalten. Ihre Charaktere sind dabei so bildgewaltig beschrieben, dass ich mir alle sehr gut in meinem Kopfkino vorstellen konnte. Und als Jane-Austen-Fan fühlte ich mich natürlich sehr wohl mit diesem Buch, den scharfzüngigen Dialogen und der wundervollen und sehr eigenwilligen Animant Crumbs!

Fazit: Lin Rina hat eine faszinierende, magische, sehr gefühlvolle und sehr englische (I like it) Geschichte über eine famose junge Frau geschrieben, die mein Herz arg berührt hat und mich auch sehr gut unterhalten hat. Alleine das Cover ist eine wahre Zierde in jedem Buchregal – vor allen in jenen eines Bücherliebhabers darf es meiner Meinung nicht fehlen ! Kaufen – genießen – verschenken – darin schwelgen!!! Für mich ein absolutes Must-read für Booklover, Jane-Austen- und England-Fans!

Veröffentlicht am 08.07.2018

Love it

Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novellas 1-5
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Was habe ich mit Celaena in den ersten vier Throne-of-Glass-Büchern gelitten, geliebt und überhaupt … Umso erfreuter war ich, dass uns Sarah J. Maas mit der Vorgeschichte zu Throne of Glass beglückt: In ...

Was habe ich mit Celaena in den ersten vier Throne-of-Glass-Büchern gelitten, geliebt und überhaupt … Umso erfreuter war ich, dass uns Sarah J. Maas mit der Vorgeschichte zu Throne of Glass beglückt: In “Throne of Glass – Celaenas Geschichte” lesen wir, wie es Celaena vor Endovier ergangen ist, wie sie sich leise und zart in ihre erste Liebe Sam verliebt und was sie sonst alles erleben darf … Die starken Geschichten um Celaena sind so gut, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe …

Die 16-jährige Celaena Sardothien ist die berüchtigste Assassinin ihres Königreiches. Sie ist ein Freigeist, der sich nicht gerne maßregeln lässt und scheut auch nicht davor zurück, die Vorschriften ihres Meister Arobynn Hamel zu missachten. Zusammen mit Sam, einem anderen Assassinen, führt sie einen Auftrag nach dem nächsten durch. Doch je mehr Celaena bei ihren Aufträgen und Reisen erlebt, desto mehr zweifelt sie an den Plänen und Aufträgen ihres Meisters Arobynn, der sie einst aufgenommen und ausgebildet hat.

Erster Satz:

“Celaena Sardothien saß im Unterschlupf der Assassinen im Versammlungsraum und lehnte sich auf ihrem Stuhl zurück.” (Seite 7)



Fazit: Das Buch „Celaenas Geschichte“ ist für alle Fans von Throne of Glass ein absolutes Must-have und Must-read! Besonders, wer wissen möchte, wie es Celaena mit ihrer ersten Liebe Sam ergangen ist und was sie vor der eigentlichen Geschichte von Throne of Glass erlebt habt, sollte dieses Buch lesen ? … Sam Cortland ist mir sehr ans Herz gewachen ;-( … Mit dieser Vorgeschichte können wir uns auch das Handeln von Celaena in Throne of Glass besser verstehen und lernen sie noch ein Stückchen besser kennen und lieben!!! Ein wahrlich starker und bewunderswerter Frauencharakter !