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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2025

Großes Amüsement!

Elon & Jeff on Mars
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Zwei absolute Egomanen erobern den Mars, so könnte es ablaufen;). Der Comic macht es möglich uns das vorzustellen und eröffnet eine exterra-ordinäre Bühne für unsere zwei VIP-fiktiven Multimilliardäre ...

Zwei absolute Egomanen erobern den Mars, so könnte es ablaufen;). Der Comic macht es möglich uns das vorzustellen und eröffnet eine exterra-ordinäre Bühne für unsere zwei VIP-fiktiven Multimilliardäre namens Elon Dusk, Chef des Automobilherstellers Edison und Jeff Jezos Onlinehändler von The Shop. Schon beim Wettlauf um ihre Ankunft auf dem Mars batteln sich die Beiden. Wer ist Erster? Ihre alltäglichen Mars-Situationen werden immer absurder, eine toppt die Nächste! Möchte nicht zu viel verraten, doch es ist wirklich zum Kringeln.
Autor Marc-Uwe Kling ist mir seit seinem „Quality-Land“-Duo ein Begriff und ich liebe besonders seinen Wortwitz, der auch hier im Comic nicht zu kurz kommt. Für die genialen Zeichnungen ist Bernd Kissel zuständig und die beiden stinkreichen Neumarsianer sind ihm außerordentlich gut gelungen. Dass Matt Damen als einzig „erfahrener“ Marsianer seinen Auftritt hatte, fand ich köstlich;). Nicht vergessen zu erwähnen, darf man natürlich auch den Auftritt von Jeffs Robo-Sklave Alex, sicherlich ein mobiler Nachkomme Alexas.
Das Cover ist sensationell, gute Wahl!
Auch die ganze Aufmachung, Gestaltungsweise und der Druck des Buchs sind absolut hochwertig geworden, gefällt mir sehr gut:).
Mein Fazit:
Sehr witziges und gelungenes Comic, dessen Lektüre mir mega-grandios-überirdisch-großen Spaß bereitet hat!

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Scharfsinnige kriminelle Mordermittlung in illustrer Runde

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Die 77-jährige Rosemarie MacLaine, kurz Mimi, genießt ihren Ruhestand in einem schmucken Cottage auf Mackinac Island in Michigan. Eine merkwürdige Einladung aus der Nachbarschaft stört Mimis heile Welt. ...

Die 77-jährige Rosemarie MacLaine, kurz Mimi, genießt ihren Ruhestand in einem schmucken Cottage auf Mackinac Island in Michigan. Eine merkwürdige Einladung aus der Nachbarschaft stört Mimis heile Welt. Ihre Nachbarin Jane scheint sie bei ihrem Event erpressen zu wollen! Um Unterstützung bemüht, lädt Mimi ihre Enkelin Addie an diesem Wochenende auf die Insel ein, um sie als Begleiterin auf Janes Veranstaltung mitzunehmen. Der Abend wird im Chaos enden, eingeschlossen in einer burgähnlichen Villa, mit einer ermordeten Gastgeberin, einem schrecklichen Schneesturm und elf verdächtigen Gästen, Mimi und Addie eingeschlossen. Addie, als findige Schöpferin von Mystery-Games, fühlt sich sogleich herausgefordert den Mörder zu finden!

Der Kriminalroman „Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste“ von Autorin Kelly Mullen ist ein großes mörderisches Rätselraten bis zur letzten Seite. Die Lektüre macht großen Spaß, denn alle Charaktere im Buch sind äußerst interessant und speziell angelegt, selbst die beiden designierten Ermittlerinnen. Keiner traut dem anderen, keiner kann entkommen und jeder hat ein Motiv! Nur Addie stolpert sozusagen völlig ahnungslos in die Szenerie, doch sie genießt das sehr und findet zu neuem Selbstvertrauen.
Es gelingt der Autorin äußerst gut einen atmosphärisch ansprechenden Krimi zu inszenieren, der immer wieder neu überrascht und um neue Ecken biegt. Die Situation steigert sich stetig und die Spannung nimmt zu, sehr fesselnd zu lesen.
Auch das Cover und besonders das Innenleben mit den einzelnen Porträts der anwesenden Partygäste finde ich sehr gelungen, habe mir die Bilder immer mal wieder betrachtet, hilfreich und schön anzusehen.

Mein Fazit:
Grandiose Protagonisten und eine fesselnde Handlung machen für mich die Faszination dieser kriminellen Geschichte aus. Absolut gelungener Wohlfühlkrimi, gerne mehr davon!

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Spannende Wendung in einem Alt-Fall

Clemens Sartorius und der schuldige Mann: Kriminalroman | Der spannende 2. Fall der Clemens-Sartorius-Krimireihe
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Clemens Sartorius hat seinen Job bei der Erlangener Polizei an den Nagel gehängt und macht sich nun als Privatdetektiv selbstständig. Als erste Aufgabe wählt sich Clemens eine Art Wiedergutmachung aus. ...

Clemens Sartorius hat seinen Job bei der Erlangener Polizei an den Nagel gehängt und macht sich nun als Privatdetektiv selbstständig. Als erste Aufgabe wählt sich Clemens eine Art Wiedergutmachung aus. Er glaubt nämlich, dass sein erster Fall bei der Kripo damals irgendwie falsch lief und der damalige Mörder nicht Bender war. Der ehemalige Lehrer hat immer wieder seine Unschuld beteuert. Obwohl Bender seine Strafe schon abgesessen hat, beschließt Clemens den damaligen Mord an dessen Schülerin Sophia noch einmal zu recherchieren und macht dabei erstaunliche Entdeckungen.

In dem Kriminalroman „Clemens Sartorius und der Schuldige Mann“, von Autorin Katharina Drüppel geht es weiter mit der Story um den smarten Clemens Sartorius, der dieses Mal als privater Ermittler auftritt, zusammen mit der Forensikerin Marie aus Nürnberg und ein klein wenig Unterstützung seiner Ex-Kollegin Cora.
Dabei werden einige Leute in Aufruhr versetzt und einige unschöne Dinge über das Opfer enthüllt.
Obwohl sich zu Beginn die Story etwas hinzieht, geht es schließlich doch recht spannend in die Endphase, mit absolut überraschenden Ergebnissen! Nachdem ich mehrere Teile der Serie kenne, scheint mir der Lokalkolorit mittlerweile etwas abhanden gekommen, man merkt diesmal kaum mehr das man in Franken ist. Neben altbekannten Leuten, schart Sartorius auch neue Leute um sich, es glänzen ein paar unbekannte aber interessante Charaktere in seiner Detektei.
Auch das Coverbild hat sich bedauerlicherweise verändert, dabei fand ich den Widererkennungswert der Vorgängerbände mit der coolen Franken-Cover-Serie eigentlich unverwechselbar. Diese Veränderung liegt wohl am Verlagswechsel.

Mein Fazit:
Unterhaltsame Fortsetzung die mir gut gefallen hat, mit einem interessanten Fall und einem altbekannten Charakter, der sich gerade neu entwickelt.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Komplexe historische Heldengeschichte

Der Krieger und die Königin
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Der Frankenkönig Chlothar schickt seinen Bastard-Sohn Garibald als Botschafter zusammen mit sieben Begleitern nach Italien, zu Totila dem König der Ostgoten. Er soll Totila bei dem Kampf gegen die Oströmer ...

Der Frankenkönig Chlothar schickt seinen Bastard-Sohn Garibald als Botschafter zusammen mit sieben Begleitern nach Italien, zu Totila dem König der Ostgoten. Er soll Totila bei dem Kampf gegen die Oströmer beistehen und sich einen Namen machen, um danach seinen Großvater den Boirer-Häuptling Agilulf aufzusuchen und dessen Nachfolge als Herzog antreten. Auf dem Weg über die Alpen erleben die acht Kameraden so manche Abenteuer und müssen dabei viele Kämpfe ausfechten. Garibald begegnet auch zum ersten Mal der schönen Waltrada. Keine glückliche Stunde, denn Garibald zieht sich den Zorn der hübschen Langobardischen Prinzessin zu, die zusammen mit ihrem Bruder als Geisel zu König Theudebald gebracht wird. Das Schicksal wird die beiden wieder zusammen führen.
Der historische Roman des Autoren-Duos mit dem Titel „Der Krieger und die Königin“ beschäftigt sich intensiv mit dem ersten Herzog der Bayern, Garibald I. um 550 - 595 n. Chr. Der junge Krieger begibt sich auf einen gefährlichen Weg über die Alpen, quer durch Italien bis nach Rom. Sogar bis nach Konstantinopel darf der Leser den jungen Garibald begleiten. Durch all seine Heldentaten hat er sich am Ende seinen Titel und seine Königin redlich verdient! Obwohl der Klappentext mit der Langobardin Waltrada wirbt, kommt ihre Lebensgeschichte eigentlich nur am Rande vor.
Die Geschichte wird, wie ich es von Iny Lorentz gewohnt bin, auch bildgewaltig geschildert, doch sie ist komplex zu lesen. Mir bereitete es Schwierigkeiten all die Protagonisten und ihre Völker zu überblicken, auch die teilweise altertümlichen Ortsbezeichnungen, Reiserouten und Schlachten waren nicht leicht einzuordnen. Trotz Glossar habe ich viel recherchieren müssen, um die Reiseroute besser verfolgen zu können, da hätte ich eine Karte im Innenteil hilfreich gefunden.
Die recht unbekannte historische Geschichte um den spannenden Charakter Garibald fand ich dennoch sehr interessant, ausgesprochen schön integriert auch seine Begegnung mit dem Zwergenkönig Laurin oder der Wolfsfrau, das waren meine persönlichen Höhepunkte des Romans. Zwecks mangelnder Fakten ist zweifelsohne wohl vieles fiktiv erdacht oder aus dem Reich der Legenden, jedoch unterhaltsam und spannend eingefädelt. Die Liebelei mit der Kaufmannstochter Daphne hat viel Platz eingenommen und wäre meiner Meinung nicht nötig gewesen. Die Momente mit Waltrada finde ich dafür zu kurz gefasst, aber das ist wohl Geschmacksache.
Auf dem Cover hätte mir ein Ritter oder ein Löwenwappen besser gefallen, denn hauptsächlich dreht sich die Story um einen Krieger und nicht um eine Dame.

Mein Fazit:
Ein gut recherchierter Historienepos rund um den spannungsreichen Aufstieg der historischen Person Garibald I. erster Herzog der Bajuwaren. Insgesamt ein lehrreicher historischer Roman, denn man erfährt dabei einiges über das frühe Mittelalter und bekommt reichlich Stoff für Recherchen.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Äußerst delikate Gemüsezubereitung, etwas anders als gewöhnlich

Ein Fest für Gemüse
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Dieses Kochbuch ist eine absolut inspirierende Angelegenheit, sowohl was die Rezepte betrifft, als auch was seine optische Aufmachung betrifft, es ist sensationell. Ein großes Kompliment an alle Beteiligten, ...

Dieses Kochbuch ist eine absolut inspirierende Angelegenheit, sowohl was die Rezepte betrifft, als auch was seine optische Aufmachung betrifft, es ist sensationell. Ein großes Kompliment an alle Beteiligten, die dieses grandiose Buch gestaltet haben! Für dieses Buch "Ein Fest für Gemüse", hat die aus Persien stammende Wiener Spitzenköchin Parvin Razavi ganz und gar köstliche und außergewöhnliche Gemüsegerichte kreiert. Besonders gut dabei, hat mir bei aller Farbenpracht, auch die Kompositionen aller Komponenten gefallen und sein orientalischer Touch. Alles zusammen ergibt einen wahren Augen/Gaumen-Schmaus der mich sofort verführt hat, all diese Rezepte auszuprobieren zu wollen. Nach ein paar einleitenden Worten und Tipps der Köchin, geht es dann auch schon gleich zur Sache.
Eingeteilt wurde das Buch in spezielle Gemüsegruppen, mit einem kurzen Porträt, zu Beginn der Kapitel. Dabei gibt es interessante Informationen wie; was kombiniert man zu dem Produkt, wann ist Saison, was kann ich alles verwenden usw.
Jedes Gericht wird dann einzeln zusammen mit einem wunderbaren Bild präsentiert, sowie mit einer übersichtlichen und eindeutigen Beschreibung dazu. Am Ende des Buchs werden noch einzelne spezielle Zutaten erklärt. Auch wenn diese etwas exotisch klingen ist das Herstellen von wichtigen Zutaten, Beilagen und Gewürzen nicht allzu aufwendig und wird hier ausführlich dargestellt.
Die großartige Optik des Buches habe ich ja schon erwähnt, dazu passend natürlich auch das wunderschöne Cover zu dem hochwertigen und opulenten Auftritt des Buches.

Mein Fazit:
Eines der schönsten Kochbücher, die ich bislang in Händen hatte. Auch wenn ich bislang nur das E-Book habe, empfehle ich die Print-Ausgabe, die mir beim Buchhandel sofort ins Auge gestochen ist! Es in Händen zu halten und durchzublättern fand ich absolut beeindruckend, es geht mir nicht mehr aus dem Kopf :).

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