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Veröffentlicht am 12.11.2019

Morde in der Toskana?

Der Keller
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Sabine Thiesler gehörte in meiner Jugend zu meinen Lieblingsautorinnen. "Hexenkind" und "Der Kindersammler" habe ich geliebt und mehr als ein Mal gelesen. Nun habe ich sie die vergangenen Jahre nicht beachtet, ...

Sabine Thiesler gehörte in meiner Jugend zu meinen Lieblingsautorinnen. "Hexenkind" und "Der Kindersammler" habe ich geliebt und mehr als ein Mal gelesen. Nun habe ich sie die vergangenen Jahre nicht beachtet, da ich eher Fantasy gelesen habe, bin aber vor kurzem auf ihr neues Werk "Der Keller" gestoßen und wurde schnell neugierig. Daher freue ich mich umso mehr, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.

Ich begann zu lesen und war sofort wieder fasziniert von Thiesler's Schreibart, die so locker gehalten ist, dass sie ohne groß zu überlegen ein flüssiges Lesen ermöglicht, ohne dabei langweilig zu werden. Ich bin nur so durch das Buch geflogen und konnte es kaum zur Seite legen, denn die kurzen Kapitel sorgten dafür, dass man sich immer wieder sagte "Ach komm, ein Kapitel geht noch". Doch meist wurden es dann einige mehr und ich habe es schnell beenden können - ob ich nun wollte oder nicht ;) Es hat mir einfach wieder unglaublich gut getan eines ihrer Bücher zu lesen und ich denke, das wird nun in nächster Zeit wieder öfter geschehen.

Wir erfahren hier sehr schnell, worum es eigentlich geht. Die schwangere Hannah möchte ihre Eltern in der Toskana besuchen, doch kommt dort nie an. Auf dem Flug lernt sie den charmanten Daniel kennen, der sie unter einem Vorwand in seinen Palazzo einlädt, um mit ihm und seiner Frau zu Abend zu essen. Das dies eine falsche Entscheidung war wird ihr nur leider zu spät klar. Welches makabere Spiel Daniel und seine Frau spielen ist unvorstellbar grausam und leider erfahren wir auch nicht, wie es dazu gekommen ist, dass sich das Ehepaar so verhält. Wir lernen Daniel im Kindesalter kennen und begleiten ihn durch sein Leben, samt Höhen und Tiefen. Wir erfahren, warum er so geworden ist, wie er eben ist. Wie er Octavia kennen lernt, wie er sie verletzt, wie er von ihr abhängig wird und auch sie von ihm - und wie sie ihre Morde begehen. Wir erfahren nur leider nicht, wie sie auf die Gedanken kommen ihre Machenschaften so umzusetzen und sich darin auch einig sind.

Eine grausame Geschichte, welche sich immer mehr zuspitzt und man einfach hofft, dass jemand kommt und sie aufhalten kann. Sie leben ein Leben voller Absurditäten abseits jeglicher Realität. Daniel scheint nach außen ein überaus charmanter Mann zu sein, welcher sein Leben fest im Griff hat, jedoch ist er alles andere als das. Er macht sich durch Geld abhängig von einer Frau, welche kalt und unnahbar ist. Lässt sich erpressen, denn er hat Angst vor einem mittellosen Leben und dafür geht er buchstäblich über Leichen. Er ist definitiv ein Mann ohne Rückgrat - was die Ursachen in seiner Kindheit haben soll, aber auch das ist mehr Ausrede als Tatsache.

Ungeachtet dieser grausamen Momente ist Schauplatz des Mordes der Keller im Palazzo - eingerichtet wie ein wunderschönes modernes und hochwertiges Apartment, jedoch trügt der Schein - denn der Keller hat weder Fenster noch ist es möglich ihn von innen zu öffnen. Es ist ein Vortäuschen von Luxus, an welchem Dinge geschehen, über die man nicht einmal nachdenken möchte.

Meiner Meinung nach ist das Cover dafür super gewählt, denn es zeigt einen teuren Kronleuchter, welcher auf den ersten Blick wunderschön aussieht - doch bei näherer Betrachtung erkennt man, dass dem nicht so ist - er hängt in einem dunklen Raum, der nichts Schönes an sich hat, sondern auf den Betrachter bedrohlich wirkt.

Ich kann für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen, denn es hat mir schöne Lesestunden beschert und ich freue mich auf weitere Geschichten aus der Feder von Sabine Thiesler.

Veröffentlicht am 08.11.2019

Was wichtig ist im Leben <3

Solange wir lieben
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"Solange wir lieben" von Liv Thomas habe ich durch Zufall in einer Bloggermail von Bastei-Lübbe entdeckt und mich direkt in das Cover verliebt. Lädt es nicht einfach zum träumen ein? Als ich es dann auch ...

"Solange wir lieben" von Liv Thomas habe ich durch Zufall in einer Bloggermail von Bastei-Lübbe entdeckt und mich direkt in das Cover verliebt. Lädt es nicht einfach zum träumen ein? Als ich es dann auch als Rezensionsexemplar erhalten habe konnte ich nicht mehr lang warten und begann zu lesen.

Wir begegnen Julia, die seit einigen Jahren mit Konstantin zusammen ist, doch die Situation ist nicht die Beste. Konstantin ist berufsbedingt nur an den Wochenenden zu Hause und Julia, welche eine eigene Apotheke führt, daher viel allein. Als sie plötzlich und unerwartet einen Brief von Tom bekommt, ihrer Jugendliebe, weiß sie noch nicht, was sie erwarten wird. Tom ist krank und es gibt leider keine Heilung. Er wollte sich aber noch einmal mit den Menschen treffen, die ihm im Leben wichtig waren -so auch Julia. Sein größter Wunsch ist es noch einmal nach Italien zu kommen, wo er die schönsten Jahre seines Lebens verbracht hat, doch er glaubt nicht mehr daran, dass dieser auch erfüllt werden kann. Doch mit Julias Hilfe machen sich die Freunde auf den Weg nach Florenz.

Julia und Konstantin hetzen durch ihr Leben, immer begleitet von den alltäglichen Dingen im Job, die ihnen wichtiger erscheinen als alles andere. Urlaube werden aufgeschoben, das gemeinsame Leben hinten angestellt - der Job geht vor. Sie stecken im Alltag fest und keinem der Beiden gefällt die Situation wie sie ist, aber geändert wird doch nichts. Durch Tom's Brief fängt Julia an nachzudenken. Ihr Lebensmittelpunkt ist plötzlich nicht mehr nur die Apotheke, sondern auch die Stunden mit Tom, die nach und nach zu einem festen Bestandteil ihres Lebens werden. Sie versteht, dass es wichtigere Dinge als den Beruf gibt, denn es kann eine Situation kommen, in der plötzlich nichts mehr von dem zählt, was vorher gewesen ist; eine Situation, die alles über den Haufen wirft, was vorher gewesen ist. Julia überdenkt ihr Leben, ihre Liebe, fängt an zu zweifeln und bekommt Angst vor der Zukunft - wird Konstantin weiterhin an ihrer Seite sein? Sie begibt sich nicht nur auf eine Reise nach Florenz, sondern auch auf eine emotionale Reise, auf welcher sie zu sich selbst findet und merkt, was im Leben zählt.

Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen, denn es ist nicht nur einer von vielen Liebesromanen. Es ist ein Buch mit Tiefe, ein Buch, was zum Nachdenken anregt. Es bringt dem Leser eine Krankheit näher, die grausam und zerstörerisch ist - ALS. Man lernt die unschönen Seiten dieser Krankheit kennen, sieht, wie schnell sich der Zustand des betroffenen verschlechtern kann. Es zeigt, dass das Leben endlich ist, dass man die wichtigen Dinge im Leben nicht auf später schieben sollte. Man fängt beim Lesen an sein eigenes Leben zu überdenken - überlegt, ob man sein Leben so lebt, dass man später nichts bereut. Mich hat die Geschichte tief berührt und ich bin sehr froh sie gelesen zu haben.

Sie ist sehr gut geschrieben. Liv Thomas hat einen sehr angenehmen Schreibstil und das Buch lässt sich auch angenehm flüssig lesen. Einige Passagen hätte man etwas kürzer fassen können, da es sich teilweise etwas zog - aber das hat die Autorin mit viel Gefühl wieder wett gemacht. Ich kann "Solange wir lieben" nur jedem ans Herz legen, der gern Geschichten mit Tiefe und Gefühl liest.

Veröffentlicht am 06.11.2019

Eine wunderbare Fortsetzung <3

Elyanor 2: Zwischen Eis und Feuer
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Habt ihr schon von Elyanor gehört? Nein? Dann verpasst ihr definitiv etwas, denn diese Reihe gehört zu meinen Jahreshighlights. Ich fand Band 1 schon spannend, denn in meinen Augen gibt es zu wenig Bücher, ...

Habt ihr schon von Elyanor gehört? Nein? Dann verpasst ihr definitiv etwas, denn diese Reihe gehört zu meinen Jahreshighlights. Ich fand Band 1 schon spannend, denn in meinen Augen gibt es zu wenig Bücher, die sich tatsächlich um den Teufel und seine "Brut" drehen und genau da setzt Alexandra an - sie fand eine Lücke und füllte diese gekonnt aus.

Ich kann ehrlich sagen, dass ich mich sehr auf Band 2 gefreut habe, denn nach dem ersten Band habe ich einem Wiedersehen entgegen gefiebert, da ich mit dieser Geschichte gedanklich und auch emotional noch nicht am Ende war. Ich war gespannt darauf, was aus Lya und Zayden wird, wie Annie das Geschehene in der Hölle verkraftet, ob Royath Lyas Entscheidung gegen ihn gut verarbeitet und vor allem - wie Lya ihren neuen Job als Teufel der Hölle meistert. Es gab so viele Dinge, die den Leser am Ende vom ersten Band zurückgelassen haben ohne geklärt zu sein, dass ich Alexandra mehr als einmal genervt habe, dass es bitte einen zweiten Band geben soll ;)

Von der ersten Seite an war ich wieder gefangen in dieser Welt und wollte ihr nicht entkommen. Ich war vollkommen gefangen, habe Lya in der Hölle begleitet, habe mit ihr gelacht, mich gefreut und vor allem mit ihr gelitten. Sie war erst kurz in der Position des Teufels und hatte gefühlt gleich große Lasten zu tragen - zusätzlich zu ihren privaten Sorgen und Problemen. Aber sie zeigte, was für eine starke Persönlichkeit sie geworden ist - dass sie den negativen Dingen in ihrem neuen Leben den Kampf ansagt und sich dem stellt, sobald sie sich der Situation im klaren ist. Wie schon in Band 1 empfinde ich Lya als sehr sympatische Person, die für die Menschen, die sie liebt, einsteht und alles geben würde. Ihre Familie, ihre Freunde - sie alle stehen an erster Stelle neben der Verantwortung in ihrem Job.

Ich möchte nun gar nicht so viel mehr dazu sagen, denn ich möchte niemanden spoilern - nur so viel: es ist wieder wunderbar geschrieben und Alexandra schafft es, die Leser doch immer wieder zu überraschen. Freunde werden zu Feinden, Feinde zu Freunden. Lya ist immer wieder zerrissen zwischen den Welten und zwischen den zwei Seiten ihres Seins. Für mich eine wunderbare Fortsetzung, die dem ersten Band in nichts nachsteht.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Viel erwartet, wenig bekommen

Fünf Tage und ein halbes Leben
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Ich weiß gar nicht so richtig, was ich zu diesem Buch sagen soll. Als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich es sehr ansprechend und in meinem Kopf hat sich gleich eine Idee der Geschichte abgespielt. ...

Ich weiß gar nicht so richtig, was ich zu diesem Buch sagen soll. Als ich den Klappentext gelesen habe, fand ich es sehr ansprechend und in meinem Kopf hat sich gleich eine Idee der Geschichte abgespielt. Dieses Thema der zweiten Chancen finde ich sehr spannend und man kann auch sehr viel daraus machen - allerdings verspricht der Klappentext hier etwas anderes als man als Leser bekommt. Man denkt, dass sich eine neue Liebe aufbaut, dass Altes in der Vergangenheit gelassen wird und die Protagonisten von vorn beginnen. Jedoch bekommt man eine Reise in die Vergangenheit. Man bekommt Eindrücke aus Miguels Leben im Alter von Zwanzig Jahren begonnen. Die Geschichte springt nach jedem Kapitel fünf Jahre weiter bis zu Miguels vierzigstem Geburtstag. Wir bekommen als Leser Eindrücke, was an diesen Tagen in seinem Leben geschah - Claudia tauchte dabei auch immer wieder auf, aber ab einem gewissen Punkt nahm sie nicht mehr an seinem Leben teil. Die Geschichte spielt fast ausschließlich in der Vergangenheit, was ich recht schade fand, denn das Leben in der Gegenwart von Miguel und Claudia, worauf man sich laut Inhaltsangabe freute - diese Story kam nur am Rande vor, weswegen der Klappentext für mich einfach falsch gewählt war.

Ich habe das Buch auf Lovelybooks gewonnen und es war einfach niedlich verpackt, weswegen ich mich sehr auf die Geschichte gefreut habe. Es wird als eine gefühlvolle und humorvolle Geschichte beschrieben - den Humor habe ich aber auf ganzer Strecke vermisst. Für mich war das Buch eher eine deprimierende Erzählung darüber, was in einem Leben alles schief gehen kann - angefangen vom heimlichen Verliebtsein in die Freundin des besten Freundes über gescheiterte Beziehungen bis zum Verlust geliebter Menschen. Man bekam eine gänzlich andere Geschichte als man erwartet hat und das finde ich bei einem solchen Buch recht schade.

Es ist gut geschrieben, man hält sich wirklich nicht lange auf und kann es in einem guten Rutsch zwischendurch lesen, ohne dass man sich durch die Story quält - aber das ist auch schon so ziemlich das einzig Positive, was ich dazu sagen kann, weswegen meine Rezension dieses Mal leider sehr kurz ausfällt. Aber es konnte mich einfach nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 23.10.2019

Ein Buch - Nah an der Wirklichkeit

Der Store
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Durch Zufall bin ich auf "Der Store" von Rob Hart gestoßen und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hat mich der Inhalt direkt angesprochen. Nachdem ich es nun beendet habe, muss ich ehrlich sagen, ...

Durch Zufall bin ich auf "Der Store" von Rob Hart gestoßen und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hat mich der Inhalt direkt angesprochen. Nachdem ich es nun beendet habe, muss ich ehrlich sagen, dass ich es erschreckend finde, wie nah die in diesem Buch geschaffene Zukunft eigentlich doch schon ist.

Das Buch spielt fast ausschließlich in der Cloud, einem Unternehmen, welches Gibson Wells gründete mit dem Gedanken, den Familien mehr Zeit zusammen, mehr Lebensqualität gewährleisten zu können, ohne stundenlange Wege fürs Einkaufen oder der Arbeit auf sich nehmen zu müssen. Er wollte eine Möglichkeit finden, dass alles, was zum Leben benötigt wird, in unmittelbarer Nähe ist und somit die Umwelt durch unnötige Fahrten mit dem Auto etc. nicht noch weiter belastet wird. Er wollte, dass die Natur geschützt wird und der Mensch an sich ein lohnenswerteres Leben bekommt. Es sollte bequemer werden, indem man alle Dinge, die man benötigt, online bestellt und seine Zeit nicht mehr mit dem Weg zum Supermarkt 4 Blocks weiter "verschwendet". Durch die MotherClouds ist ihm das auch gelungen - doch zu welchem Preis?

Er hatte eine Idealvorstellung und aus seinem Blickwinkel ist ihm das auch anstandslos gelungen. Doch er sieht nicht, bzw. möchte nicht sehen, wie die Leute, die für Cloud arbeiten, tatsächlich leben. Auf kleinstem Raum. Kaum freie Tage. Ständige Überwachung durch Armbänder. Jeder deiner Schritte wird aufgezeichnet und du fühlst dich plötzlich gefangen.

Natürlich empfindet nicht jeder der Cloud-Mitarbeiter so, doch Paxton und Zinnia sind anders. Beide sind sie mit einem Ziel zu Cloud gegangen. Beide wollten sie das Unternehmen büßen lassen, was sie ihnen und ihrem Leben angetan haben. Beide fügen sich den Richtlinien Clouds - doch für beide geht es anders aus, als sie anfangs erwartet haben.

In meinen Augen sind wir von einer solchen Zukunft nicht weit entfernt. Es wird immer mehr online bestellt, gleichzeitig achten die Leute vermehrt auf die Umwelt. Fast jeder hat eine Smartwatch mit GPS, wodurch irgendein Unternehmen zu jeder Zeit weiß, wo wir uns aufhalten. Und viele von uns, mich eingeschlossen, haben eine Alexa zu Hause, die auf Geräusche, Worte und Gespräche in ihrer Umgebung reagiert. Wir alle zeigen immer mehr von unserem privaten Leben in den Sozialen Netzwerken und fast ein Jeder weiß, wie es bei den anderen daheim ausschaut. Machen wir uns nichts vor - wir zeigen offen, wie wir leben und wahrscheinlich machen sich die wenigsten Gedanken über die Konsequenzen. Unser Leben wird von den großen Firmen bestimmt und wir lassen es zu - denn es ist bequem. Und diese Bequemlichkeit machen sich Leute wie Gibson Wells zu Nutze, steigern die Angebote auf dem Markt und wir folgen alle fleißig. Nur Wenige rebellieren dagegen, weigern sich diesem Trend zu folgen und zu solchen Leuten gehören Paxton und Zinnia. Doch ich möchte darauf nicht weiter eingehen, denn es würde zu viel vom Inhalt wegnehmen und ihr sollt das Buch ja schließlich selbst lesen ;)

Rob Hart hat mit diesem Buch eine Wirklichkeit geschaffen. Er hat sich das aktuelle Marktgeschehen, die Entwicklung der Welt genommen und aufgespitzt dargestellt. Es ist wirklich spannend zu lesen, wie die Story sich entwickelt, aber irgendwann kommt ein Punkt, ab dem ich es ein wenig vorhersehbar fand, was die Spannung etwas drückte. Dennoch ist es in meinen Augen ein Buch, welches wir lesen sollten, denn die Thematik ist unglaublich wichtig und regt den Leser zum Nachdenken an - zumindest in mir hat es ein klein wenig bewirkt, dass ich überlege, wo ich etwas bestelle und was ich tatsächlich von mir preisgeben möchte.