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Tintenherz

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2021

Wunsche auf Normalität

GIRL A
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Das Cover ist mit dem abgebildeten Gesicht eines Mädchens und dem großen gelben "A" perfekt gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und der Text ist in Kapitel aufgeteilt, die sich den ...

Das Cover ist mit dem abgebildeten Gesicht eines Mädchens und dem großen gelben "A" perfekt gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und der Text ist in Kapitel aufgeteilt, die sich den einzelnen Kindern widmen.
Lex, Girl A, berichtet die manchmal verstörende Handlung abwechselnd in der Gegenwart und Vergangenheit.

Es geht um die nach außen hin normale Familie Gracie. Doch im Innern brodelt es: Die Kinder werden von den Eltern gequält und angekettet. Alexandra gelingt die Flucht aus dem "Haus des Horrors" und sie rettet damit das Leben ihrer 5 Geschwister. Danach versuchen sich alle ein neues Leben aufzubauen.

In diesem Roman geht es um Missbrauch und Leid von Kindern. Auf die Darstellung von Gewaltszenen wird abgesehen, da es hier um die Menschlichkeit und die Hoffnung geht, nach diesem Trauma in ein normales Leben zurückzukehren.

Jedes Kind versucht auf seine Weise, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich ein Schutzschild zuzulegen. Die Erinnerungen verwischen und jeder hat seine Sichtweise auf die Vergangenheit.

Die Geschichte berührt den Leser und lässt ihn nachdenklich zurück.

Fazit:

Eine bewegende Geschichte über ein jahrelanges Märtyrium!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Globale Vampire

2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt
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Das Cover ist in Bezug auf die Handlung der Klimakatastrophen perfekt gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlch und sehr lebendig mit kurzen Kapiteln.

Es wird heißer und trockener, das ...

Das Cover ist in Bezug auf die Handlung der Klimakatastrophen perfekt gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlch und sehr lebendig mit kurzen Kapiteln.

Es wird heißer und trockener, das Meer verschlingt immer mehr Land. Umweltkatastrophen mehren sich. Die Konzerne vergrößern die Probleme aber immer mehr und beuten die Natur weiter aus.

Leela Faber, 24 Jahre, Schriftstellerin, wird zur Umweltaktivistin, nachdem ihr Mann Jakob, Glaziologe, bei einem Gletscherabbruch in der Antarktis ums Leben kommt.

Die Handlung wird aus Leelas Sicht erzählt. Der Leser verfolgt die dramatisch mitreissende und sehr beängstigende Geschichte, in der überschaubare Schäden der Aktivisten in Kauf genommen werden, um die große Katastrophe aufzuhalten. Der Komplott der Regierung mit den Konzernen ist erschreckend zu lesen, aber wahrscheinlich sehr nah an der Realität.

Fazit:

Hochinteressante und sehr spannende Lektüre zur aktuellen Lage des Klimawandels!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Supermom oder Monster?

Darling Rose Gold
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Das Cover mit dem "rissigen" Buchtitel und dem schwarzen Schmetterling vor einem rosefarbenen Hintergrund ist perfekt gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm flüssig.

Patty ...

Das Cover mit dem "rissigen" Buchtitel und dem schwarzen Schmetterling vor einem rosefarbenen Hintergrund ist perfekt gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm flüssig.

Patty Watts soll ihre Tochter Rose Gold jahrelang vergiftet und ausgehungert haben. Ihre gesamte Kindheit wird ruiniert. In einem Gerichtsverfahren sagte Rose Gold gegen ihre Mutter aus und Patty muss daraufhin 5 Jahre wegen Kindesmisshandlung ins Gefängnis.

Die Handlung wird abwechselnd von Patty und Rose Gold in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt.

Liegt bei Patty das Münchhausen-by Proxy-Syndrom vor? D. h., dass sie bei Rose Gold Anzeichen einer Krankheit vorgetäuscht oder aktiv erzeugt hat, um bei Ärzten vorstellig zu werden.

Der Leser bleibt bis zum Ende der spannenden Geschichte im Ungewissen, wer die Wahrheit sagt. Patty und Rose Gold verunsichern sich gegenseitig. Jeder will dem anderen etwas heimzahlen, aber beide sehnen sich nach Anerkennung und Liebe.

Fazit:

Spannendes Psychospiel mit einem perfekten Ausgang!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Spuren des Schicksals

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
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Das Cover mit dem ungewöhnlichen Buchtitel, der sich dem Leser später erschließt, ist passend vor einem blumigen Hintergrund gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm flüssig.

Die ...

Das Cover mit dem ungewöhnlichen Buchtitel, der sich dem Leser später erschließt, ist passend vor einem blumigen Hintergrund gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm flüssig.

Die 27jährige Hannah besucht einmal wöchentlich ihre kratzbürstige, aber liebenswerte Großmutter Evelyn im Altenheim. Die Besuche laufen immer gleich ab. Bis Hannah einen geheimnisvollen Brief aus Israel bei ihr entdeckt und diesem nachgeht.

Die Handlung spielt sich abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit ab. Das traurige Kapital der Deutschen Geschichte wird hier zum Thema: Antisemitismus und die Enteignung jüdischer Kunstschätze. Die Restitution gestaltet sich schwierig. Der Nachforschung über den Verbleib der Kunstobjekte ist sehr interessant zu folgen.

Die Fäden der Geschichte um Evelyns Leben werden langsam zusammengefasst. Hier wird auch die Mutter-/Tochterbeziehung auf den Prüfstand gestellt.

Fazit:

Eine interessante Geschichte mit einem großen Ausmaß!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Das große Geheimnis

Die Erfindung des Dosenöffners
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Das Cover ist mit der geöffneten Dose passend zur Thematik gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und ist mit einem klaren Satzaufbau ausgestattet. Die Handlung versprüht jede Menge ...

Das Cover ist mit der geöffneten Dose passend zur Thematik gestaltet.

Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und ist mit einem klaren Satzaufbau ausgestattet. Die Handlung versprüht jede Menge Sarkasmus.

Timur Aslan arbeitet als Lokaljournalist beim Westfälischen Kurier und schreibt Artikel über belanglose Dinge. Ihm fehlt eine große Geschichte, die ihn als Journalist vorantreibt. Da trifft er durch Zufall auf Annette Wagner, die ihm die Story seines Lebens verspricht.

Die Geschichte zeigt anfangs die deprimierte Stimmung von Timur auf; man spürt förmlich seine Langeweile. Auf Biegen und Brechen sucht er nach einer Sensation, die er veröffentlichen kann.

Die Handlung um die Erfindung des Dosenöffners gerät aufgrund von Annettes Vergangenheit in den Hintergrund. Die kleinen Dinge im Leben sind viel wichtiger als der große Aufmacher. Zwischenmenschliche Momente erhellen Timurs Leben.

Fazit:

Eine kleine, aber feine Lektüre über den Sinn und Wert des Lebens.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere