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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2017

Großartig! Perfekter Abschluss der Trilogie

Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Meisterin
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"Die Gilde der schwarzen Magier - die Meisterin" ist der dritte und letzte Teil der Trilogie um Sonea. Dieser Teil führt den Leser aus der Gilde hinaus, da Sonea und ihr Lehrer Akkarin aufgrund von verbotenen ...

"Die Gilde der schwarzen Magier - die Meisterin" ist der dritte und letzte Teil der Trilogie um Sonea. Dieser Teil führt den Leser aus der Gilde hinaus, da Sonea und ihr Lehrer Akkarin aufgrund von verbotenen Praktiken aus der Gilde geworfen werden. Die Spannung steht bei diesem Buch ganz klar im Vordergrund, denn während Sonea und Akkarin sich in einem fremden Land behaupten müssen, braut sich ein Krieg zusammen, der ihr Leben und ihre Heimat für immer zerstören könnte.

Auch Soneas Freunde müssen in diesem Buch einige Prüfungen bestehen. Es ist wunderbar, wie man ihnen dabei zusehen kann, wie sie wachsen und stärker werden. Eigenständig waren sie schon immer, aber in diesem letzten Teil durchlaufen alle Figuren noch mal eine ganz eigene Entwicklung, die von der Story unterstützt wird und diese gleichzeitig unterstützt.

Der flüssige, klare Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen, sodass man überrascht - und enttäuscht - ist, wenn es plötzlich vorbei ist.

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, war nicht nur die aufregende Story, sondern besonders die Gefühle zwischen Sonea und Akkarin, die sich ganz langsam entfalten. Zwischen all ihren Problemen und Sorgen finden die beiden zueinander und geben damit der eher düsteren Geschichte eine romantische, helle Seite. Auch wenn die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund steht, spielt sie doch eine entscheidende Rolle. Ich finde es hervorragend, wie sie mit der Story verwoben ist.

Veröffentlicht am 13.12.2017

Goldig - muss man gelesen haben!

Die kleine Bäckerei am Strandweg
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"Die kleine Bäckerei am Strandweg" verspricht mit dem Titel ja bereits das reinste Wohlfühl-Buch. Es klingt schon so herrlich romantisch und zuckersüß. Und so ist dann auch der Inhalt. Die Protagonistin ...

"Die kleine Bäckerei am Strandweg" verspricht mit dem Titel ja bereits das reinste Wohlfühl-Buch. Es klingt schon so herrlich romantisch und zuckersüß. Und so ist dann auch der Inhalt. Die Protagonistin Polly schließt man sofort ins Herz - dicht gefolgt von allen anderen Figuren in der Geschichte. Besonders Papageientaucher Neil - dieser Vogel ist einfach der coolste! Sogar Personen, die man am Anfang noch gar nicht ausstehen konnte, wachsen einem nach und nach ans Herz. Polly geht durch einige Hochs und Tiefs, aber am Horizont sieht an immer einen Lichtschimmer, der sich dann am Ende (Spoiler) durchsetzt. Wunderschön einfühlsam geschrieben mit einer Prise Herzschmerz, viel Humor und leckeren Rezepten im Anhang, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Dieses Buch kann ich wirklich nur empfehlen! Es ist einfach ein Goldstück.

Veröffentlicht am 10.12.2017

Geschichte hätte mehr hergegeben.

Und jetzt auch noch Liebe
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"Und jetzt auch noch Liebe" - der Titel verspricht eine Romanze mit viel Humor, Wortwitz und liebenswerten Charakteren. An der Umsetzung hat es dann meiner Meinung nach leider etwas gehapert. Es fiel mir ...

"Und jetzt auch noch Liebe" - der Titel verspricht eine Romanze mit viel Humor, Wortwitz und liebenswerten Charakteren. An der Umsetzung hat es dann meiner Meinung nach leider etwas gehapert. Es fiel mir schwer, mich in die Figuren hinein zu versetzen. Teilweise fand ich sie sehr oberflächlich beschrieben. Und das, obwohl das Buch mehr als genug Raum bot, um jeder Figur eine Bühne zu geben. Vielleicht lag es daran, dass die Geschichte in der MItte auf einmal sehr lang wurde. Der Anfang hat mich begeistert und das Ende war dann auch sehr schön. Durch den Mittelteil musste ich mich ein wenig durchkämpfen. Der Schreibstil ist witzig und bringt einen immer wieder zum Lachen, konnte aber nicht wettmachen, was an anderer Stelle fehlte.
Sehr schade, weil die Geschichte meiner Meinung nach viel Potenzial gehabt hätte. Aber zwischen den Protagonisten hat es einfch nicht so recht gefunkt - wenigstens nicht sichtbar.

Veröffentlicht am 27.11.2017

Ein Grund mehr, Sarah Lark zu lieben!

Das Geheimnis des Winterhauses
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„Das Geheimnis des Winterhauses“ ist von einer Hoffnungslosigkeit geprägt, die man sonst von Sarah Larks Romanen nicht kennt. Aber das ist keineswegs ein Makel. Dadurch kommen die schönen Momente noch ...

„Das Geheimnis des Winterhauses“ ist von einer Hoffnungslosigkeit geprägt, die man sonst von Sarah Larks Romanen nicht kennt. Aber das ist keineswegs ein Makel. Dadurch kommen die schönen Momente noch mehr zur Geltung und man leidet auf eine ganz andere Weise mit den Figuren. Auch diese Geschichte führt uns nach Neuseeland, aber in eine andere Zeit – die der Gumdigger. Wieder einmal schafft Lark es ganz hervorragend, einen Roman so zu gestalten, dass man dabei, ohne es zu merken, noch faszinierende Fakten über Neuseeland lernt. Vergangenheit und Gegenwart werden in diesem Buch gekonnt miteinander verwoben und ergeben am Ende ein absolut stimmiges Bild, auf das man während der Lektüre die ganze Zeit hin fiebert. Der Roman ist so spannungsgeladen, dass an ihn gar nicht beiseite legen kann und so mitfühlend geschrieben, dass er auch lange nach dem Lesen noch beschäftigt!
Während die Geschichte ihren Lauf nimmt, kann man die Entwicklung der Figuren wunderbar beobachten, die zum Ende hin einen Höhepunkt findet, der zwar nicht gänzlich unerwartet kommt, aber einem einen tiefen, erleichterten Seufzer entlockt.
Sarah Lark hat wieder einmal ein Meisterwerk geschaffen, das seine Leser in den Bann schlägt und die Lark-Sucht nur noch verstärkt!

Veröffentlicht am 24.11.2017

Lässt einen nicht mehr los!

Kleine große Schritte
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"Kleine große Schritte", ist eines dieser Bücher, das einen auch lange nachdem man es beendet hat, noch in seinen Bann gezogen hält. Das Thema ist schwierig. Eine weiße Autorin, die über Rassismus in den ...

"Kleine große Schritte", ist eines dieser Bücher, das einen auch lange nachdem man es beendet hat, noch in seinen Bann gezogen hält. Das Thema ist schwierig. Eine weiße Autorin, die über Rassismus in den USA schreibt - aus Sicht einer Schwarzen. Erst einmal: Hut ab, dass Picoult sich an dieses riesige Projekt gewagt hat. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Gekonnt wechselt sie zwischen den Perspektiven. Lässt jeden zu Wort kommen: Ruth, die schwarze Hebamme, die ihr Leben lang alles dafür getan hat, den Vorurteilen zu entfliehen, ohne dabei je vom Fleck zu kommen. Kennedy, die weiße Anwältin, die sich nie für eine Rassistin hielt, deren Sichtweise sich aber drastisch ändert, während sie versucht, Ruth zu helfen. Und dann Turk. Ein Neo-Nazi wie er im Buche steht. Sie alle kommen zu Wort und gemeinsam ergeben ihre Geschichten und Weltanschaungen ein Gesamtbild, das nicht mal einen Stein kalt lassen könnte.
Picoult nimmt uns mit in eine Welt, in der Rassismus kein Thema sein sollte - es aber immer noch ist. Jeden Tag. Jede Minute. Sie hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor, ohne zu verurteilen. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben!