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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2022

Da war noch Luft nach oben

Der Herzgräber
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"Der Herzgräber" ist ein Buch für Fans von Serienkillern. Nicht nur treiben in dieser Story gleich zwei davon ihr Unwesen, sondern es werden auch immer mal wieder kurze Info-Schnipsel über andere Serienmörder ...

"Der Herzgräber" ist ein Buch für Fans von Serienkillern. Nicht nur treiben in dieser Story gleich zwei davon ihr Unwesen, sondern es werden auch immer mal wieder kurze Info-Schnipsel über andere Serienmörder und ihre "Besonderheiten" eingestreut. Nach dem Klappentext hatte ich mir das Buch etwas blutiger vorgestellt, als es letztendlich war, was ja nichts zwangsweise schlimm ist, aber ich hätte mir doch ein bisschen mehr Fokus auf den tatsächlichen Morden gewünscht. Dafür hat man sehr viel von der Geschichte der Protagonistin erfahren, die mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen ist. Ihr leichtsinniges und manchmal unlogisches Verhalten konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Auch wirkte gerade zum Ende hin die Story ein wenig konstruiert.
Alles in allem ist es ein guter Thriller, der aber leider einiges an Potenzial verschenkt hat.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Nicht nur für Messies

Love People Use Things
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"Love people Use things ..." Auf den ersten Blick könnte man denken, dieses Buch "braucht" nur, wer ein Problem damit hat, Ordnung in sein Leben und sein Haus zu bringen, aber das ist ein Trugschluss. ...

"Love people Use things ..." Auf den ersten Blick könnte man denken, dieses Buch "braucht" nur, wer ein Problem damit hat, Ordnung in sein Leben und sein Haus zu bringen, aber das ist ein Trugschluss. Natürlich ist das große Thema Minimalismus und das Ausmisten von materiellen Dingen ist ein großer Teil des Buches, aber es greift noch viel weiter. Die Autoren zeigen uns, dass ein minimalistischer Lebensstil nicht nur die Beziehung zu Waren definiert, sondern auch der Umgang mit sich selbst - den Beziehungen zu anderen Leuten, den eigenen Routinen und Gewohnheiten, der Beziehung zu Geld und vieles mehr. Mit Beispielen aus dem realen Leben wird hier gezeigt, wie wir unser eigenes Leben verbessern und glücklicher machen können, wenn wir uns bewusster damit beschäftigen, mit wem oder was wir uns umgeben.
Diverse Übungen und Fragen regen dazu an, sich noch heute mit dem eigenen Leben auseinander zu setzen. Deshalb würde ich auch empfehlen das Buch zu lesen - oder sich die Fragen wenigstens abzuschreiben. Das Hörbuch ist toll gesprochen, aber um die Fragen zu beantworten, finde ich persönlich es angenehmer, sie vorliegen zu haben.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Muss! Man! Lesen!

Thirteen
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"Thirteen" ist wahrscheinlich der großartigste Thriller, den ich dieses Jahr lesen werde. Es handelt sich um den dritten Teil einer Reihe um Anwalt und Ex-Betrüger Eddie Flynn. Das Buch kann auch ganz ...

"Thirteen" ist wahrscheinlich der großartigste Thriller, den ich dieses Jahr lesen werde. Es handelt sich um den dritten Teil einer Reihe um Anwalt und Ex-Betrüger Eddie Flynn. Das Buch kann auch ganz problemlos alleinstehend gelesen werden, aber wenn man eins gelesen hat, will man sie alle lesen!
Ein Mordfall, der die Nation bewegt. Ein Angeklagter mit einem Geheimnis. Ein Mörder, den man für seine Intelligenz und Gerissenheit bewundern muss.
Von Anfang an zieht einen das Buch in seinen Bann. Man verfolgt mit angehaltenem Atem, wie Flynn bzw. die Polizei und das FBI die Puzzle-Teile zusammen setzen und der Wahrheit immer näher kommen - nur um dann zu sehen, dass es doch ganz anders ist als man dachte!
Die Spannung lässt zu keiner Zeit nach, legt aber zum Ende hin nochmal fünf Schippen drauf, bis ein Höhepunkt den anderen jagt und nichts mehr so ist wie es anfangs schien.
Ganz großes Kino - kann man nicht mehr aus der Hand legen! Bitte mehr davon!

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Veröffentlicht am 01.01.2022

Ein Buch fürs Herz und die Lachmuskeln

Bridgerton - Der Duke und ich
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"Bridgerton - der Duke und ich" habe ich eigentlich nur gelesen, weil ich wissen wollte, ob das Buch mit der Serie bzw. andersherum mithalten kann und ich muss sagen: Ich bin verliebt! In Buch und Serie ...

"Bridgerton - der Duke und ich" habe ich eigentlich nur gelesen, weil ich wissen wollte, ob das Buch mit der Serie bzw. andersherum mithalten kann und ich muss sagen: Ich bin verliebt! In Buch und Serie - natürlich sind einige Sachen geändert oder für die umfangreichere Verfilmung hinzugefügt worden aber es hat mir gut gefallen, dass wesentliche Elemente gleich geblieben sind.

Nun aber zum Buch. Die Geschichte von Daphne und Simon ist einfach toll, um sich damit einzukuscheln und sich in die Regency-Zeit zu träumen. Es wird viel gelacht - sehr viel, wenn mehrere Bridgertons gleichzeitig in einem Raum sind - ein bisschen geweint, gehofft, gebangt und verträumt geseufzt. Trotz dem historischen Setting ist es ein eher moderner Roman, was aber perfekt in die Gegebenheiten damals eingeflochten wird (z.B. was das Frauenbild angeht und das Selbstverständnis der jungen Damen) , sodass es einem nicht gekünstelt vorkommt. Es macht einfach nur Spaß, zuzusehen, wie die beiden sich annähern und schließlich verlieben. Die Familie Bridgerton in ihrer ganzen chaotischen Pracht ist dabei ein herrlicher Bonus und ich kann es kaum erwarten mehr von den anderen Geschwistern zu lesen.

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Veröffentlicht am 30.12.2021

Spannung pur!

Im Auge des Zebras
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"Im Auge des Zebras" nimmt dem Leser von Anfang an den Atem. Von der ersten Seite da, rätselt man mit und dreht jede Information dreimal um, um zu erkennen, was passiert und wer dafür verantwortlich ist. ...

"Im Auge des Zebras" nimmt dem Leser von Anfang an den Atem. Von der ersten Seite da, rätselt man mit und dreht jede Information dreimal um, um zu erkennen, was passiert und wer dafür verantwortlich ist. Das Buch ist sehr spannend und rasant geschrieben und bleibt auch bis zum Ende so energiegeladen.
Das Böse zwischen den Zeilen jagt einem immer wieder einen kalten Schauer über den Rücken, aber man kann sich dem auch nicht entziehen und schon gar nicht kann man es beiseite legen, ohne zu wissen, wie es ausgeht. Ein paar der Wendungen haben mich tatsächlich nicht so sehr überrascht, weil ich sie beinahe schon erwartet habe, dafür haben mich dann andere Sachen quasi aus dem "Hinterhalt" getroffen, sodass es nie langweilig wurde.
Ein Psychothriller, der nicht ganz so blutig daherkommt und eher auf die verschlüsselten Informationen und Kleinigkeiten setzt, die sich zum Schluss zu einem Gesamtbild zusammensetzen, als auf haufenweise Leichen.
Bösherz war mir ab und zu ein wenig zu selbstsicher und überheblich, aber dafür mochte ich die Entwicklung von Olivia Holzmann sehr gern. Eine gute Mischung also - 4,5 Sterne.
Kann ich jedem nur empfehlen!

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