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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Spannend

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Der Auftakt der Reihe startet richtig gut, nicht für Elodie, aber für den Leser mit einem Knall, der das Leben von Elodie auf den Kopf stellt und aus einem kurzen Aufenthalt in Paris eine Reise voller ...

Der Auftakt der Reihe startet richtig gut, nicht für Elodie, aber für den Leser mit einem Knall, der das Leben von Elodie auf den Kopf stellt und aus einem kurzen Aufenthalt in Paris eine Reise voller Familiengeheimnisse, alter Träume und vielen Gefühlen.
Sofort verspürt man die Energie, die nur Paris und die Modewelt verströmen können, ohne aufdringlich oder übertrieben zu sein. Man wird mitgenommen in diese Welt und kann schon heraushören, dass es zwar eine Welt voller Schönheit und Reichtum ist, dass diese Welt aber nicht so echt ist, wie sie zu sein scheint.
Zunächst tat ich mich schwer mit Elodie und ihrem Verhalten gegenüber den beiden Männern, die nunmehr ihren Verstand ausgeschaltet zu haben scheinen, aber irgendwie kann ich sie auch verstehen. Eine kleine Rebellion, die sie nur für sich machen möchte und doch so viel mehr bedeutet, als ihr bewusst ist.
Schön finde ich, dass die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt wird, sodass man viel mehr nachvollziehen kann, als man bei einer Sichtweise könnte. Es verleiht den Charakteren auch mehr Tiefe. Auch wenn man selbst nicht immer so handeln würde, machen die Einsichten in die Gedankenwelt der Personen vieles nachvollziehbar. Kleine Rückblenden erzählen die Geschichte der Kindheit, die alle Personen geprägt hat und viel zu ihrem jetzigen Verhalten beigetragen kann.
Die Geschichte ist unheimlich spannend und mehr als eine profane Liebesgeschichte in der angeblich heilen Welt der Mode. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie es weitergeht und welche Geheimnisse noch im verborgenen schlummern. .
Die Hörbuchstimmen sind angenehm zu hören und verleihen den Worten eine schöne Tiefe.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Magischer Anfang

Avelora - Das Internat der magischen Pferde
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Das Cover hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Es ist so schön gestaltet und macht sofort neugierig auf den Inhalt.
Was zunächst als Pferdegeschichte beginnt, verwandelt sich schnell in eine magische ...

Das Cover hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Es ist so schön gestaltet und macht sofort neugierig auf den Inhalt.
Was zunächst als Pferdegeschichte beginnt, verwandelt sich schnell in eine magische Geschichte, die genug erklärt, um die Geschichte zu verstehen, aber zu wenig, um die Spannung zu mildern. Während Reena genervt davon ist, dass ihre Mutter und Dorie ihr so wenig über Avelora und die magische Insel erzählt haben, freue ich mich darüber, denn so können wir zusammen mit Reena Stück für Stück die Geschichte der Insel, der Magie und der Seelenpferde kennenlernen.
Das Buch selbst schön gestaltet und hat sogar an den richtigen Seiten schwarze Seiten, was mich überrascht hat, aber so richtig zum Inhalt passte und es noch spannender machte, das Buch zu lesen. Die Zeichnungen lockern nicht nur die Geschichte auf, sondern bieten auch so viel zu entdecken, dass man sich manchmal fast zwingen muss, weiter zu lesen. Doch die Geschichte ist so spannend, dass es viel Freude macht, Reena und ihre neuen Freunde zu begleiten. Es ist sehr schwer das Buch wegzulegen, auch für Erwachsene :).
Schön finde ich, wie unterschiedlich die Freunde sowohl optisch als auch charakterlich sind. Reena habe ich nicht nur wegen ihrer Schüchternheit sofort ins Herz geschlossen, sondern auch, weil sie in Herz aus Gold zu haben scheint.
Immer wieder sind kleine Hinweise darauf, dass noch etwas Großes passieren wird, die dem Leser und besonders Reena aber noch eher nebensächlich erscheinen. Wie viele davon nachher wirkliche Hinweise waren, wird wohl erst am Ende der Reihe endgültig feststehen.
Im Unterricht lernen wir so viel über die unterschiedlichen Seelenpferde und Unterteilungen, dass man sich beim ersten Lesen nicht alles merken kann, aber sicher wird darauf in den nächsten Bänden zurückgegriffen. Wie viele unterschiedliche Arten und Ausführungen gibt, ist faszinierenden und zeigt, dass jedes Kind anders ist und dadurch auch ein anderes Seelenpferd benötigt, um „Ganz“ zu sein.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, was Nala verbirgt und welche magischen Fähigkeiten noch aufgedeckt werden.
Am Ende kann man noch den Stundenplan herunterladen und einen Test machen, welche Seelenpferdart zu einem passt. Dies macht sehr viel Freude und lenkt etwas davon ab, dass wir so lange auf den nächsten Band warten müssen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Nordisch

Einer flog über das Möwennest. Ein Küstenkrimi
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Das Hörbuch wird vom Autor selbst gelesen und stellt durch den typischen nordischen Sprachgebrauch eine tolle Ergänzung zum norddeutschen Ambiente des Buches. Die verschiedenen Charaktere erwachen sehr ...

Das Hörbuch wird vom Autor selbst gelesen und stellt durch den typischen nordischen Sprachgebrauch eine tolle Ergänzung zum norddeutschen Ambiente des Buches. Die verschiedenen Charaktere erwachen sehr schön zum Leben.

Das Buch ist der 14te Teil der Reihe um Thies Detlefsen und Nicole Stappenbek, jedoch mein erstes Buch der Reihe. Man kann es problemlos ohne die anderen Teile hören. Ich denke, dass man Personen und Orte aus den anderen Teilen wiedererkennen würde, wenn man sie kennt, aber es spielt für dieses Buch keine Rolle. Ein neuer Fall, bei dem eine Urne in einem Möwennest landet und mit stoischer Gelassenheit gefunden wird.

Für mich scheint hier der Krimi an sich nur im Hintergrund zu laufen und es eher um die norddeutsche Art und das Leben in dem kleinen und beschaulichen Ort zu drehen. Dennoch ist es etwas spannend, denn wer hat wen umgebracht, wurde überhaupt jemand umgebracht, hat jeder einen Universitätsabschluss etc. Es gibt viele Dinge, die es herauszufinden gilt, die aber auch am Ende nur lapidar beantwortet wurden.

Dennoch war es sehr unterhaltsam, weswegen ich es weiterempfehlen würde. Frage mich aber, ob das Buch nicht an Humor verliert, wenn es nicht vom Autor gelesen wird.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Schöner Abschluss

Forever with the Boss
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Der dritte und letzte Teil der Boss of Bosten Serie von Ava Cooper ist unabhängig von den anderen Teilen lesbar, aber einige Hinweise sind einfacher zu verstehen, wenn man die anderen Teile gelesen hat. ...

Der dritte und letzte Teil der Boss of Bosten Serie von Ava Cooper ist unabhängig von den anderen Teilen lesbar, aber einige Hinweise sind einfacher zu verstehen, wenn man die anderen Teile gelesen hat. Außerdem sind sie sehr gut geschrieben und machen sehr viel Spaß beim Lesen.
In diesem Teil muss sich nun der letzte CEO seinen Ängsten stellen und sich darüber klarwerden, ob er bereit für die Liebe ist oder nicht. Tief verwurzelt in ihm ist das Gefühl, dass er es nicht verdient, geliebt zu werden. Das Thema ist schön dargestellt und aufbereitet, sodass man seine Handlungen sehr gut nachvollziehen kann und in das reale Leben transferieren kann.
Das Buch ist, wie auch die vorherigen Bände, aus Sicht beider Hauptprotagonisten geschrieben, sodass man sich gut in Olivia und Phil hineinversetzen kann und so auch ein Einblick in die Vergangenheit möglich ist, ohne ausschweifend darüber erzählt werden muss. Auch die Gefühle werden deutlicher.
Schön finde ich, dass man Personen wiedersehen bzw. –lesen kann, die schon aus den vorherigen Teilen bekannt sind und sich am Ende der Kreis der der CEOs schließt. Eine sehr schöne Reihe, die leider nun zu Ende ist.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Interessant

Kleopatra
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Schon als Kind war ich von Kleopatra fasziniert, seit ich sie zum ersten Mal bei Asterix und Obelix gesehen bzw. von ihr und ihrer Schönheit gehört habe. Daher fand ich die Idee, ein Buch aus der Sicht ...

Schon als Kind war ich von Kleopatra fasziniert, seit ich sie zum ersten Mal bei Asterix und Obelix gesehen bzw. von ihr und ihrer Schönheit gehört habe. Daher fand ich die Idee, ein Buch aus der Sicht von Kleopatra zu lesen, klasse. Eine Frau, über die so viele Mythen existieren, dass es für mehrere Leben reichen würde.
Der Schreibstil ist eine gute Mischung aus aktueller Wortwahl und damaliger Redensart, sodass man das Gefühl hat, Kleopatra würde selbst schreiben bzw. erzählen, aber nicht so, dass man es nicht versteht oder es zu trocken klingt.
Obwohl man denkt zu wissen, wie das Buch ausgeht, ist es doch sehr spannend geschrieben. Sicher auch, weil es über den Tod von Kleopatra genauso viele Geschichten gibt wie über ihr Leben. Doch mit dem Ende habe ich nicht gerechnet.
Ich finde es klasse, dass auf einige der Mythen über Kleopatra eingegangen werden, die nicht Teil der Geschichte an sich sind, sondern Kleopatra selbst davon erzählt, dass es ein Mythos ist oder sie einem der Geschichtenerzähler der damaligen Zeit zuhört.
Die kurzen Ausblicke auf die Zukunft, die sie gestattet, um das selbst zu sagen, dies sei noch nicht die Zeit, finde ich interessant, hin und wieder wird dann aber später nicht so sehr darauf eingegangen, wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich darauf, mehr von der Autorin zu lesen.

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