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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2025

Zwischen Leben und Ewigkeit

Immortal Consequences – Die Blackwood Academy Trials
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Was für ein spannendes Setting! Eine magische Akademie im Jenseits, in der tote Jugendliche verlorene Seelen begleiten und um einen Platz unter der „Elite“ kämpfen – das ist definitiv mal etwas anderes. ...

Was für ein spannendes Setting! Eine magische Akademie im Jenseits, in der tote Jugendliche verlorene Seelen begleiten und um einen Platz unter der „Elite“ kämpfen – das ist definitiv mal etwas anderes. Mich hat die Idee sofort neugierig gemacht, und schon nach den ersten Kapiteln war ich in der düsteren, aber faszinierenden Welt der Blackwood Academy gefangen.

Wren ist eine sympathische Protagonistin – ehrgeizig, entschlossen, aber auch verletzlich. Man merkt schnell, dass hinter ihrem Ehrgeiz mehr steckt als nur der Wunsch, zu gewinnen. Ihr innerer Konflikt, ihr Umgang mit dem Tod und ihre tiefe Sehnsucht nach Bedeutung haben mich berührt. Besonders gut hat mir gefallen, wie ihre Beziehung zu August aufgebaut ist. Es gibt Spannung, Anziehung, aber auch Zweifel – das wirkt glaubwürdig und nicht zu kitschig. August ist dabei mehr als nur der typische „gut aussehende Rivale“ – er hat Tiefe, und das Zusammenspiel der beiden war für mich eines der Highlights.

Auch die Nebenfiguren – Irene, Masika, Emilio, Olivier – bringen ihre ganz eigene Dynamik mit rein. Zwar hätte ich mir bei einigen noch ein bisschen mehr Charakterentwicklung gewünscht, aber insgesamt war die Gruppe spannend und vielfältig. Die Trials selbst waren teilweise richtig mitreißend und kreativ inszeniert – da kam echtes Wettkampf-Feeling auf, ohne sich zu wiederholen.

Was für mich nicht ganz rund war: In der Mitte hatte das Buch ein paar Längen, gerade zwischen den Prüfungen. Da ging etwas Tempo verloren, und ein, zwei Enthüllungen konnte man früh erahnen. Auch die Welt hätte noch mehr Raum verdient – ich hätte gern noch tiefer in die Regeln und Geheimnisse des Zwischenreichs eingetaucht.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Bis zum großen Feuerwerk am 4. Juli

Dunkle Sühne
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Das Setting dieses Buches hat mich sofort angesprochen: eine kleine Stadt, eine laue Sommernacht, ein großes Feuerwerk – und dann verschwinden zwei Teenager-Mädchen spurlos. Was wie ein klassischer Krimi ...

Das Setting dieses Buches hat mich sofort angesprochen: eine kleine Stadt, eine laue Sommernacht, ein großes Feuerwerk – und dann verschwinden zwei Teenager-Mädchen spurlos. Was wie ein klassischer Krimi beginnt, entwickelt sich schnell zu einem emotional aufgeladenen, vielschichtigen Thriller mit starken Figuren und dunklen Geheimnissen.

Im Mittelpunkt steht Deputy Emmy Clifton, die ich als Hauptfigur wirklich gelungen fand. Sie ist keine überzeichnete Superheldin, sondern eine Frau mit Vergangenheit, Schuldgefühlen und einem ziemlich hohen Druck auf den Schultern. Besonders ihre persönliche Verbindung zu einem der vermissten Mädchen hat die Geschichte für mich greifbarer und berührender gemacht. Es geht hier nicht nur um die Aufklärung eines Falls, sondern auch um die Frage: Wie viel Schuld tragen wir aus der Vergangenheit mit – und was tun wir, wenn wir glauben, sie endlich begleichen zu können?

Die Geschichte entfaltet sich in einem guten Tempo, die Atmosphäre ist dicht, teilweise bedrückend, aber genau richtig für die Art von Story. Ich mochte auch, wie die vermeintlich idyllische Kleinstadt Stück für Stück zerlegt wird – hinter der Fassade brodelt es, und fast jeder scheint etwas zu verbergen. Das hat für ordentlich Spannung gesorgt, vor allem im Mittelteil.

Was mich ein bisschen gestört hat: An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Nebenfiguren etwas zu kurz kamen oder blass blieben. Einige hätten gerne mehr Tiefe bekommen dürfen, vor allem, weil es oft um ihre möglichen Motive ging. Und ganz ehrlich: Das Ende kam mir dann etwas plötzlich. Die Auflösung war zwar schlüssig, aber emotional hat sie mich nicht so getroffen, wie ich es mir nach dem intensiven Aufbau gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Änlins Reise in die Hölle

Anima Daemonis
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Dieses Buch hat mich überrascht – im besten wie im schwierigsten Sinne. Schon die Grundidee fand ich richtig spannend: Eine Frau steigt freiwillig in die Hölle hinab, um einen Dämon zu finden, der ihr ...

Dieses Buch hat mich überrascht – im besten wie im schwierigsten Sinne. Schon die Grundidee fand ich richtig spannend: Eine Frau steigt freiwillig in die Hölle hinab, um einen Dämon zu finden, der ihr das Leben gerettet hat. Das klang düster und intensiv, und genau das war es auch.

Was ich richtig gut fand: Die Hölle ist hier nicht einfach nur ein Ort voller Feuer und Teufel. Sie wirkt wie ein eigenständiges Reich mit ganz eigenen Regeln, Hierarchien und Grauzonen. Nichts ist eindeutig böse oder gut – alles wirkt verdreht, schwer greifbar, manchmal fast tragisch. Das hat mich oft nachdenklich gemacht. Vor allem mochte ich, dass man nie genau wusste, wem man trauen kann – nicht mal Änlin selbst immer.

Änlin als Hauptfigur hat mich überzeugt, weil sie so menschlich rüberkommt. Sie ist nicht die klassische Heldin, sondern voller Zweifel, Wut, Hoffnung und Angst – und genau das macht sie glaubwürdig. Auch Nepthys, die Dämonin, fand ich richtig stark geschrieben. Ihre Sprüche, ihr Stolz, aber auch ihre Schwächen – das war alles schön nuanciert.

Was mich ein bisschen gestört hat: Manche Abschnitte ziehen sich, weil Änlin sehr viel grübelt. Ich verstehe, dass das dazugehört – ihre innere Zerrissenheit ist ja ein großer Teil der Geschichte – aber an ein, zwei Stellen hätte ich mir gewünscht, dass es etwas zügiger weitergeht. Ich wollte mehr von der Hölle sehen, mehr Interaktion, mehr Druck.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Wenn Liebe verletzt statt heilt

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt – und nicht mehr losgelassen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. Die Geschichte ist spannend, ...

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt – und nicht mehr losgelassen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. Die Geschichte ist spannend, intensiv und gleichzeitig so feinfühlig erzählt, dass sie mir lange nach dem Lesen noch im Kopf geblieben ist.

Was mich besonders beeindruckt hat: Das Buch behandelt ein unglaublich wichtiges Thema – toxische Beziehungen – und das auf eine so eindringliche, ehrliche und greifbare Weise, wie ich es selten gelesen habe. Es wird nichts beschönigt, nichts überdramatisiert. Stattdessen zeigt die Autorin, wie schleichend emotionaler Missbrauch beginnen kann, wie schwer es ist, sich selbst darin zu erkennen – und wie wichtig es ist, hinzusehen.

Die Charaktere waren für mich sehr lebendig und nahbar – besonders Lola und Elias, die auf ihre ganz eigene, stille Art Hoffnung geben. Gleichzeitig hat mich Vivians Entwicklung tief berührt, gerade weil sie so realistisch und tragisch war.

Fazit: Ein Buch, das emotional fordert, aber auf die beste Art. Wichtig, berührend und absolut lesenswert. Wer Geschichten mag, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen, sollte dieses Buch definitiv lesen.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Enemies to Lovers mit Highspeed-Gefühlen

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
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Ich bin total überrascht – im allerbesten Sinne! Nachdem mich mein erstes Buch von Carolin Wahl eher enttäuscht hat, hätte ich niemals gedacht, dass mich diese Geschichte so packen würde. Aber was soll ...

Ich bin total überrascht – im allerbesten Sinne! Nachdem mich mein erstes Buch von Carolin Wahl eher enttäuscht hat, hätte ich niemals gedacht, dass mich diese Geschichte so packen würde. Aber was soll ich sagen? Ich bin absolut begeistert!

Fiona und Duncan sind das perfekte Beispiel für richtig gute Enemies to Lovers. Keine übertriebenen Streitereien oder klischeehaften Streits, sondern echte Spannung, Reibung und richtig starke Emotionen. Ich hab wirklich jeden Moment bis zum ersten Kuss mitgefiebert – und das kommt nicht oft vor.

Besonders begeistert hat mich das Formel-1-Setting. Ich hatte erst Zweifel, ob mich das Thema wirklich interessiert, aber: wow! Man merkt, wie viel Ahnung und Herzblut die Autorin da reingesteckt hat. Es fühlt sich real an – intensiv, atmosphärisch und einfach cool. Rennfieber inklusive!

Fiona ist eine komplexe Figur, bei der man hinter die Fassade blicken muss, und Duncan… tja, Duncan ist der typische harte Typ mit weichem Kern – aber auf eine richtig gut geschriebene Art. Die Entwicklung der beiden war glaubwürdig, emotional und hat mich komplett mitgerissen.

Fazit: Für mich ein echtes Highlight – emotional, spannend, romantisch und mit genau der richtigen Portion Drama. Wer echte Enemies to Lovers liebt (und vielleicht ein Herz für schnelle Autos hat), wird dieses Buch verschlingen.

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