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Veröffentlicht am 23.08.2025

Wo Träume funkeln und Herzen brechen

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1)
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Ich hab schon einiges von Ruby Braun gelesen, aber dieses Buch hat mich echt umgehauen. Ich wusste nicht, dass man sich so sehr in eine Geschichte verlieren kann. "Glory of Broken Dreams" ist ab sofort ...

Ich hab schon einiges von Ruby Braun gelesen, aber dieses Buch hat mich echt umgehauen. Ich wusste nicht, dass man sich so sehr in eine Geschichte verlieren kann. "Glory of Broken Dreams" ist ab sofort mein Lieblingsbuch von ihr und ich glaub, sogar generell eins meiner neuen Lieblingsbücher.

Von der ersten Seite an war ich drin. Diese Mischung aus Magie, Verlockung, düsterer Eleganz – wow. Ich konnte die Musik der Bälle fast hören, die Kleider sehen, das Funkeln spüren … und gleichzeitig lief mir ständig ein kleiner Schauer über den Rücken, weil man einfach merkt: Irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht.

Charlie ist so eine besondere Figur. Sie will so sehr dazugehören, sich einen Wunsch erfüllen, dass man sie einfach verstehen muss. Und Willem – ach Willem! So ruhig, so zerbrochen, und trotzdem kämpft er. Ihre Begegnung hat so viel Tiefe, und ich war bei jedem Blick, jedem Tanzschritt emotional dabei.

Was Ruby hier erschaffen hat, ist keine einfache Liebesgeschichte, kein simples Fantasy-Setting. Es ist eine Welt, in der Schönheit und Gefahr so nah beieinanderliegen, dass einem manchmal das Herz weh tut beim Lesen. Und trotzdem (oder gerade deshalb) konnte ich nicht aufhören.

Ich hab’s geliebt. Wirklich. Alles daran. Und jetzt fühl ich mich ein bisschen so, als hätte ich selbst einen dieser magischen Bälle besucht – und will unbedingt wieder zurück.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Ein Hai, ein Herz, ein Abschied

Shark Heart
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Ehrlich gesagt hätte ich niemals gedacht, dass mich dieses Buch so tief berühren würde. Die Prämisse klang zunächst fast absurd – ein Mann, der sich langsam in einen weißen Hai verwandelt, körperlich und ...

Ehrlich gesagt hätte ich niemals gedacht, dass mich dieses Buch so tief berühren würde. Die Prämisse klang zunächst fast absurd – ein Mann, der sich langsam in einen weißen Hai verwandelt, körperlich und doch nicht geistig – aber was daraus gemacht wurde, ist etwas völlig anderes als eine groteske Metapher oder bizarre Sci-Fi-Erzählung.

Es ist ein zutiefst menschliches, melancholisches Buch über Liebe, Verlust, Identität und Akzeptanz. Wren und Lewis‘ Geschichte hat mich auf eine Weise gepackt, mit der ich wirklich nicht gerechnet hatte. Die Transformation dient hier nicht als Schockeffekt, sondern als Mittel, um tiefe Fragen zu stellen: Wie sehr bleibt ein Mensch noch er selbst, wenn sich sein Körper radikal verändert? Was bedeutet Liebe, wenn sich alles andere aufzulösen scheint?

Besonders Wrens Perspektive – ihr stiller Schmerz, ihr Mut, ihre Treue – hat mich mehrfach den Atem anhalten lassen. Es ist ein leises, trauriges Buch mit einem überraschend großen Herz.

Was mich allerdings nicht ganz überzeugt hat, war der Schreibstil. Er wirkte auf mich stellenweise etwas bemüht, manchmal zu poetisch oder konstruiert, wodurch die emotionale Wucht nicht immer ganz frei fließen konnte. Trotzdem hat das meine Lektüre nicht ruiniert – denn was bleibt, ist das Gefühl, etwas sehr Echtem begegnet zu sein.

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