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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

Ein Traum, der durch harte Arbeit Wirklichkeit wurde

Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade
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Die Geschichte von Clara zeigte, was man mit Willenskraft, Fleiß und Durchhaltevermögen erreichen kann. Erfahre unten im Text wie mir das Buch gefallen hat.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover des Buches ...

Die Geschichte von Clara zeigte, was man mit Willenskraft, Fleiß und Durchhaltevermögen erreichen kann. Erfahre unten im Text wie mir das Buch gefallen hat.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover des Buches ist ein wahrer Blickfang. Das herangezoomte Quadrat, in dem sich Titelei und Motive befinden, entsprich der Gestaltung der Schokoladenverpackung. Das Gleiche gilt für den Haupttitel „Ritter Sport“, denn auch die Schriftart passt zum Original. Mitsamt dem historischen Foto und den gezeichneten Kakaopflanzen sieht es den Blick magisch an.

Meine Meinung zum Inhalt:
Die „Ritter Sport“ ist meine absolute Lieblingsmarke in Sachen Schokolade. Kakao-Mousse, es gibt keine bessere. Als ich das Buch entdeckte, war meine Neugier auf Anhieb geweckt. Zumal ich nicht gewusst hatte, dass die Firmengeschichte so weit zurückreicht. Der Schreibstil des Autorenduos, welches unter dem Pseudonym Romy Herold schreibt, harmonierte sehr gut miteinander. Ich konnte nicht unterscheiden, welche Passagen vom wem geschrieben wurden.

Die Anfänge reichten weit zurück und begannen im Jahr 1888. In der ersten Szene im Prolog probierte die 10-jährige Clara Göttle zum ersten Mal Schokolade, was ihre Leidenschaft dafür und den Traum nach einem eigenen „Schokoladenlädle“ in ihr weckte. Danach ist die Geschichte in drei Teile aufgeteilt und behandelt folgende Zeitabschnitte: 1897 bis 1903, 1908 bis 1919 und 1929 bis 1954.

Für mich persönlich war jeder Abschnitt äußerst spannend, denn Clara meisterte sämtliche auftretende Probleme. Zuerst alleine oder mit Familie, dann mit ihrem Mann Alfred. Clara begann als einfache Verkäuferin in einem Schokoladengeschäft. Die gesellschaftlichen Normen bzw. Regeln und Ansichten waren gerade in der Anfangszeit problematisch.

Allein schon ein „Lädele“ vermietet zu bekommen, war ohne Ehemann nicht einfach. Mit dem Rückhalt ihrer Familie, viel Arbeit und Durchhaltevermögen schaffte Clara es dennoch. Es war spannend zu lesen, wie sich ihre Schokolade entwickelte – geschmackstechnisch, sowie mit den Formen. Wäre hätte gedacht, dass die Familie Ritter auch Figuren produziert hat?

Die weitere Handlung beinhaltete Höhen und Tiefen. Zwei Weltkriege bedeuteten große Einbußen und vieles mehr. Vor allem der Abschnitt während dem zweiten Weltkrieg bliebt mir in Erinnerung. Clara und ihre Familie halfen trotz ihrem nahezu nicht mehr existenten Geschäft. Für mich war Clara eine unglaublich starke und toughe Frau, die sich nicht unterkriegen ließ. Sie kämpfte, machte weiter und stand nach Rückschlägen wieder auf. Selbst als sie um Familienmitglieder bangen musste, behielt sie ihren Kampfgeist. Sie half anderen. Langweile beim Lesen? Die gab es in keiner Sekunde. Vielmehr fieberte ich stets mit.

Neben dem Schokoladengeschäft achte das Autorenduo darauf, auch die persönliche Ebene und die Empfindungen der Protagonistinnen und Protagonisten zu beschreiben. Der Zeitgeist der verschiedenen Jahrzehnte wurde ebenso sehr gut eingefangen. Das Feeling beim Lesen war absolut authentisch. Ich flog geradezu durch die Seiten und merkte kaum wie schnell ich vorankam, weil ich so vertieft in das Geschehen war. Das Ende des Buches bedeutete ein Neuanfang. Ich war nicht traurig mich verabschieden zu müssen, sondern dachte mit Freude an das Erlebte zurück.

Mein Fazit:
Dieses Buch erzählt in eindrücklicher Weise wie ein Traum durch harte Arbeit, Durchhaltevermögen und vielem mehr zur Wirklichkeit wurde. Clara musste Höhen und Tiefen meistern, allein und mit Hilfe. Das Autorenduo erzählte ihre Lebensgeschichte sehr authentisch und fing dabei den Zeitgeist der Jahrzehnte ein. Die persönliche Ebene mitsamt den vorherrschenden Gefühlen wurde sehr gut vermittelte. Für mich waren die Geschehnisse so spannend, dass ich gar nicht merkte, wie schnell ich durch die Geschichte kam. Der Weg von einfacher Schokoladen zu den klassischen Tafeln, die wir heute kennen, war steinig und schwer. Dennoch trug er auch schöne Momente und Lebensabschnitte mit sich. Das Ende des Buches ist ein Abschluss und ein Neuanfang zugleich. Das gesamte Buch hatte mich für sich begeistert.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Weit weniger spannend als ich erwartet hatte

Das flüsternde Haus
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Von diesem Buch hatte ich mir viel mehr erwartet als ich im Grunde bekommen habe. Warum das so war erkläre ich dir unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover des Buches sieht ziemlich cool aus, ...

Von diesem Buch hatte ich mir viel mehr erwartet als ich im Grunde bekommen habe. Warum das so war erkläre ich dir unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover des Buches sieht ziemlich cool aus, weil darauf Motive aus dem Buch zu sehen sind und diese bis auf das Monster gut dazu passen. Leider kommt es auf meinem Foto nicht so gut zur Geltung, weil der eReader das Licht spiegelt.

Meine Meinung zum Inhalt:
Nachdem ich ein großer Fan von Christina Henry bin und bereits einige ihrer Bücher gelesen habe, wollte ich natürlich auch dieses Lesen. Ich hatte hohe Erwartungen, weil ich den Grusel- bzw. Horrorfaktor aus ihren anderen Werken kenne und liebe. Ihr Schreibstil ist wie stets sehr ausführlich und detailgenau. Es gelang ihr damit Bilder in meinen Kopf zu malen. Zudem las sich der Text flüssig und rasch.

Nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass ich mit der Protagonistin Harry Adams eine Person vor mir hatte, die extrem viel über alles nachdenkt und sich ständig weitere Gedanken machte. Die Autorin ging über Flashbacks auf Harrys Lebensgeschichte ein, damit man verstand wie sie zu der Frau von heute wurde. Auch bei Filmregisseur Javier Castillo verfuhr die Autorin so. Harry war für mich eine sehr anstrengende Protagonistin. Ich konnte verstehen, dass ihre privaten Probleme für sie im Vordergrund standen und zur Storyentwicklung beitrugen. Allerdings dachte sie ständig und überall darüber nach. Es galt nur was sie dachte, Gabes Meinung stellte sie in den Hintergrund, obwohl er für sie an erster Stelle stand. Manchmal hätte ich sie gern angefleht sich endlich mal auf den Moment zu fokussieren, besonders bei Gesprächen war ihr abwesend sein unpraktisch. Überhaupt nahm mir dieser Teil der Story einen viel zu großen Raum ein, wodurch sie nach und nach langatmig wurde. Man hätte getrost einiges davon kürzen können, was verhindert hätte, dass die Story ausschweifend wurde.

Javier Castillo war mir unsympathisch, viel zu ich-süchtig und herrisch. Es ärgerte mich, dass Harry immer vor ihm kuschen musste. Ich konnte verstehen, dass sie ihren Job nicht riskieren wollte, doch Javier ging eindeutig zu weit. Daniel und Gabe waren ein Lichtblick im Geschehen. Die Beiden waren recht angenehme Zeitgenossen.

Ich wartete während dem Lesen regelrecht auf gruselige Szenen, damit endlich mal etwas anderes passierte. Es gab nur sehr wenige und kurze subtile Horror bzw. Gruselmomente. Mir fehlte komplett das Feeling für die vermeintlich übernatürlichen Szenen oder Visionen. Wenn mal eine stattfand, war sie viel zu schnell vorbei. Harry überspielte das Geschehen sofort und erdolchte es später quasi mit ihren Gedanken. Somit waren diese doch wichtigen Abschnitte eher fade.

Ungefähr 100 Seiten vor dem Ende kam die Geschichte ein klein wenig in Schwung. Mitgefiebert habe ich erst bei den letzten 35 Seiten, genau genommen den letzten zwei Kapiteln. Hier ging es endlich zur Sache und die schreckliche Wahrheit kam ans Licht . Es zeigte sich ein wenig von dem was ich bei anderen „Henry-Büchern“ so sehr geliebt habe: eine starke Konfrontationsszene. Im Prinzip war dieser Abschnitt der Beste vom ganzen Buch.

Mein Fazit:
»Das flüsternde Haus« war weit weniger spannend als ich erwartet hatte. Ein großer Teil der Story war ausschweifend und langatmig, weil die privaten Probleme von Harry Adams zu viel Raum hatten. Es gehörte zwar zur Story, hatte aber um einiges gekürzt werden können. Die kurzen Gruselmomente waren für mich eher fade statt unheimlich. Es konnte kein wirkliches Feeling entstehen, obwohl die Szenen Potenzial für subtilen Horror hätten. Wirklich gefesselt haben mich nur die letzten 35 Seiten. Endlich konnte ich ein wenig mitfiebern, da die Wahrheit schonungslos ausgesprochen wurde. Die Grundidee ist zwar nicht neu und hätte wirklich viel Potenzial gehabt. Leider konnte mich die Umsetzung nicht für sich begeistern.

Ich vergebe 2 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Punktet mit der humorvollen Erzählweise

Spellbound - Folge 01: Tod eines aufrechten Vampirs
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Humorvoll, herrlich unterhaltsam und eine durchdachte Story – das fällt mir ein, wenn ich nach meinen ersten Gedanken gefragt werde. Näheres führe ich dir unten im Text genauer aus.

Meine Meinung zur ...

Humorvoll, herrlich unterhaltsam und eine durchdachte Story – das fällt mir ein, wenn ich nach meinen ersten Gedanken gefragt werde. Näheres führe ich dir unten im Text genauer aus.

Meine Meinung zur Geschichte:
Auf der Suche nach einer humorvollen Fantasy-Geschichten stieß ich zufällig auf dieses Hörbuch. Nachdem mich der Klappentext für sich begeistert hat, lud ich es herunter und begann mit dem Hören. Die Autorin Annabel Chase hat einen herzlichen und fröhlichen Schreibstil. Ich fand mich schnell in ihrer erdachten Welt zurecht und verfolgte aufmerksam, wie Hauptprotagonistin Emma Hart in Erscheinung trat.

Die junge Frau war auf dem Weg zu einer Klientin wurde jedoch abgelenkt, als sie sah wie sich jemand in den Tod stürzen wollte. Logischerweise war es ein ziemlicher Schock als sich dieser jemand als Engel herausstellte. Ich hatte Emma vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Ihre offene und sympathische Art gepaart mit ihrer Fürsorglichkeit nahmen mich für sie ein. Vom Engel wusste ich nicht, was ich denken sollte, erst später konnte ich sein Verhalten nachvollziehen. Wie im Klappentext erwähnt, wurde Emma in der Stadt Spellbound gebracht, in der übernatürliche Wesen leben.

Auf die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner gehe ich absichtlich nicht näher ein, damit du dir selbst ein Bild machen kannst. Es gab viele Charaktere die ich sofort mochte, bei anderen ging ich lieber auf Abstand. Emma musste sich zwangsweise einleben, weil sie sowieso erstmal nicht wieder wegkonnte. Es machte mir Spaß sie zu begleiten, weil nicht nur ihre Ermittlungen spannend waren, sondern auch die humorvollen Beschreibungen der Geschehnisse unterhaltsam waren. Ich muss gestehen, dass ich mich im weiteren Verlauf in das Städtchen verliebte.

Ich mochte die unverblümte Art mit der die Autorin beschrieb, was Emma tat und herausfand. Während dem Hin und Her zwischen Arbeit, Unterricht und Freizeit entwickelte sich bei mir ein Verdacht, der sich am Ende als richtig erwies. Der Spannung tat dies keinen Abbruch, weil ich auf die Auflösung hin fieberte. Schließlich kam die Wahrheit auf den Tisch und das Hörbuch nahm sein Ende. Da mir die Geschichte so gut gefallen hat, habe ich mir bereits zweite weitere Bände gekauft, um alsbald an Emmas Seite zurückkehren zu können.

Meine Meinung zur Sprecherin:
Die Sprecherin Corinna Dorenkamp hat eine angenehm helle und fein wirkende Stimme, die sehr gut zu Emma Hart passte aus deren Sicht die Geschichte erzählt wurde. Ihr stimmungsvolles Vorlesen hüllte mich schnell ein, sodass ich ihr aufmerksam zuhörte. Ich mochte es wie sie die humorvollen Szenen zum Leben erweckte. Für mich war es, als wäre sie höchstpersönlich Emma und würde mir erzählen was sie erlebt hat.

Mein Fazit:
Der erste Band der Spellbound-Reihe begeisterte mich mit der humorvollen Erzählweise, dem Weltenbau und der flüssigen Story. Es machte mir Spaß in die Welt der Autorin einzutauchen und die Geschehnisse zu verfolgen. Emma war eine überaus sympathische Protagonistin, die sich nicht unterkriegen ließ. Es kam zu lustigen, aber auch ernsten und gefährlichen Szenen. Mitfiebern ist in jeder Hörminute garantiert. Langweile findet man hier in keinster Weise. Das Hörbuch enthält eine spannende Cosy Fantasy Geschichte vereint mit etwas Crime und viel Humor. Die Stimme und das Vorlesen der Sprecherin Corinna Dorenkamp passten perfekt zu Emma.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde von mir über Audible gestreamt und anschließend freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Skurril und doch richtig gut

The Stranger Times
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Die Geschichte war nicht nur durch ihre skurrilen Protagonistinnen und Protagonisten ziemlich kurios, dennoch hatte ich Spaß beim Hören. Was mir gefallen hat, teile ich dir unten im Text mit.

Meine Meinung ...

Die Geschichte war nicht nur durch ihre skurrilen Protagonistinnen und Protagonisten ziemlich kurios, dennoch hatte ich Spaß beim Hören. Was mir gefallen hat, teile ich dir unten im Text mit.

Meine Meinung zur Geschichte:
Nach jahrelangem Herumschleichen um das Buch entdeckte ich das Hörbuch im Audible-Abo und begann es zu hören. C. K. McDonnell hat eine sehr unterhaltsame Erzählweise die sich durch humorige Protagonistinnen und Protagonisten auszeichnete. Ich fand durch den äußerst erfrischenden Schreibstil schnell in das Geschehen und traf auf die erste Protagonistin Hannah.

Durch eine schwere Entscheidung stand deren Leben gerade Kopf und sie war auf jedes Geld angewiesen, das sie verdienen konnte. Dadurch landete sie schließlich bei der Stranger Times. Schon die erste Begegnung mit zwei Mitarbeitern war so skurril, dass ich nicht wusste was ich denken sollte. In dem Moment achte ich noch nicht, dass andere noch einen draufsetzen würden. Nicht nur Hannah fühlte sich wie in einem falschen Film, auch mir erging es kurzzeitig so. Trotzdem gelang es dem Team sich irgendwie in mein Leserinnenherz zu schleichen.

In der Handlung selbst gingen einige seltsame Dinge vor. Es fiel Hannah schwer sich in der Reaktion einzuleben. Zumal sie quasi ins kalte Wasser geworfen wurde. Immerhin hatte sie in Grace eine kleine Hilfe. Viele lustige, eigenwillige und kuriose Ereignisse später geschah etwas, das das Team zutiefst schockierte. Ich selbst hatte durch zwei parallele Handlungsstrang einen Wissensvorsprung. Danach ging alles ziemlich rasch vonstatten. Es zeigte sich, dass es sehr wohl eine magische bzw. übernatürliche Welt gab. Der Autor ließ während der Geschehnisse Informationen zum Weltenbau einfließen.

Die weitere Handlung kann ich aus Spoilergründen nicht näher beschreiben. Sie trug einige Überraschungen mit sich und zeigte mir, dass die Stranger Times mehr war, als sie zu sein schien. Schließlich spitzte sich die Lage zu und es kam zu einem aufregenden und gefährlichen Showdown. Eine finstere Wahrheit wurde offenbart, im selben Moment wurde klar, dass nicht nur eine weitere Partei mitmischte. Am Ende war ich über den halbwegs positiven Ausgang ziemlich erleichtert. Wobei die letzte Szene mich zum Schmunzeln brachte, weil das eine tolle Idee des Autors war.

Meine Meinung zur Sprecherin:
Sascha Icks hat eine unglaublich prägnante und tolle Stimme mit einem warmen Klang. Ihr Vorlesen war fesselnd und emotionsgeladen. Durch sie wurde mein Hörerlebnis massiv verstärkt, weil sie nicht nur genial las, sondern auch die skurrilen Momente gekonnt zum Leben erweckte. Ich war begeistert davon, wodurch meine Aufmerksamkeit auf das Geschehen gefesselt wurde.

Mein Fazit:
Der Auftaktband der Reihe war mehr als nur skurril, doch war er dadurch nicht minder spannend. Je mehr geschah, umso höher stieg meine Neugier an. Gemeinsam mit Hannah fand ich mich langsam in der Redaktion der Stranger Times ein und wurde ein Teil davon. Es zeigte sich, dass die übernatürliche Welt realer war als erwartet. Ab der zweiten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse. Durch die drei Handlungsstränge hatte ich den Protagonistinnen und Protagonisten einiges voraus. Angespannt verfolgte ich das Geschehen, das schließlich in einen gefährlichen Showdown mündete. Nach dem Beenden des Hörbuches konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Sascha Icks ist für mein starkes Hörerlebnis von großer Wichtigkeit. Durch ihr Vorlesen wurden die skurrilen Elemente zum Leben erweckte. Gleichzeitig hat sie eine sehr prägnante Stimme.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde von mir über Audible gestreamt und anschließend freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Neue Welt und viel Spannung

Das vergessene Museum
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Die Geschichte war voller Spannung, gespickt mit faszinierenden Aspekten und einer coolen Grundidee. Im Text erzähle ich dir mehr.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover sticht durch die strahlenden Farben ...

Die Geschichte war voller Spannung, gespickt mit faszinierenden Aspekten und einer coolen Grundidee. Im Text erzähle ich dir mehr.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover sticht durch die strahlenden Farben ziemlich aus der Menge hervor. Darauf befinden sich neben der Titelei und Zierelementen Silhouetten mehrerer Objekte, die Teil der Geschichte sind. Darunter ist eine Skyline von New York zu sehen. In Summe ist es ein sehr gelungenes Cover.

Meine Meinung zum Inhalt:
Als Fan des Autors Andreas Suchanek lese ich fast alle Bücher von ihm, egal um welches Genre sich handelt. Es freute mich, dass er sich eine neue Reihe ausgedacht hatte, die in der Urban Fantasy angesiedelt ist. Durch den typisch suchanek’schen Schreibstil – direkt, klar und unverblümt – tauchte ich schnell in das Geschehen ein. Es fühlte sich wie ein Nachhausekommen an, wodurch ich noch mehr Spaß am Lesen hatte. Wer die Serie »Das Erbe der Macht« des Autors mochte, wird auch an dieser Reihe seine Freude haben.

Bereits im ersten Kapitel traf ich auf Liam, den Hauptprotagonisten von Band 1. Der junge Mann ist ein äußerst sympathischer und bodenständiger Kerl. Liam sprühte vor Energie und Tatendrang, dennoch war da ein Gefühl der Vorsicht in ihm, zumindest meistens. Sein bester Freund Harry eroberte mein Leserinnenherz im Sturm. Die beiden waren ein wunderbares Team, wobei ich Harrys Enthusiasmus und seine Verbissenheit liebte. Im weiteren Verlauf kamen weitere Protagonistinnen und Protagonisten hinzu. Zwei davon lernte ich relativ am Anfang kennen. Ersteren fand ich süß und hatte gleich zu Beginn den Verdacht, dass er auch mit Magie zu tun hatte. Der Zweite überraschte mich mit seinem Auftauchen, wobei seine etwas versnobte Art etwas für sich hatte, immerhin hatte er großes und nützliches Wissen.

Das Verhalten einer Polizeibeamtin fand ich seltsam, denn ich verstand nicht, warum sie sich so sehr an Liam festgebissen hatte. Da sie jedoch nicht an ihn herankam, vergaß ich sie wieder schnell. Die Geschehnisse selbst schritten in rascher Folge voran. Zwischendurch ging es ziemlich Schlag auf Schlag, weder Liam noch ich konnten durchatmen. Ich fieberte sofort mit und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Wann immer es meine Zeit zuließ, las ich weiter und hatte das Buch damit rasch beendet. Je weiter die Handlung voranschritt, umso faszinierter wurde ich. Ich liebte die Art der verwendeten Magie und den Weltenbau. Da Liam immer mehr Informationen bekam, baute sich ein Gesamtbild in meinen Gedanken auf.

Spannende und aufregende Wendungen jagten einander, dabei wurde es zwischen durch lebensbedrohlich gefährlich. Liam und seine Verbündeten mussten ihr ganzes Geschick aufbieten, damit sie Erfolg hatten. Geheimnisse wurden offenbart und Schockmomente fanden statt. Das Finale hatte es in sich, da ich um das Leben einiger Personen fürchten musste. Dann kam das Ende, die Erleichterung war groß, wenn gleich ich auch ein wenig traurig war. Der Epilog jagte mir dann allerdings einen kalten Schauer über den Rücken. Das war ein typischer suchanek’scher Cliffhanger. Das Buch gehört zu meinen Jahreshighlights von 2025.

Mein Fazit:
Der Auftaktband von Andreas Suchaneks neuer Urban Fantasy Reihe zog mich tief in seine neue Welt hinein. Spannung war von Anfang an da und steigerte sich bis zuletzt. Ich fieberte stets mit und war voller Neugier. Mit jeder neuen Information, die Liam bekam oder die durch Geheimnisse und Überraschungen aufgedeckt wurden, erweiterte sich mein Gesamtbild. Neue Protagonistinnen und Protagonisten kamen in Spiel und veränderten einiges. Der finale Showdown steckte voller Raffinesse und großem Mut. Gleichzeitig ging es ziemlich knapp her. Nach dem fiesen suchanek’schen Cliffhanger im Epilog bin ich gespannt, wie es in Band 2 weitergehen wird. Das Buch ist eins meiner Jahreshighlights von 2025.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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