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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2026

Starke Story, enttäuschendes Ende

Der Knochenwald
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Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, das Ende hingegen war sehr enttäuscht. Näheres dazu führe ich unten im Text aus.

Meine Meinung zum Cover:Das Cover ist ähnlich gestaltet, wie bei allen deutschsprachigen ...

Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, das Ende hingegen war sehr enttäuscht. Näheres dazu führe ich unten im Text aus.

Meine Meinung zum Cover:Das Cover ist ähnlich gestaltet, wie bei allen deutschsprachigen im Verlag Penhaligon erschienenen Büchern. Es ist ein Totenkopf zu sehen, über dem ein Haus thront. Beides verschmilzt ineinander. Darunter befindet sich eine winterliche Landschaft. Zusammen mit dem Buchschnitt, auf dem eine Spur Pfostenabdrücke zu erkennen ist, gefällt mir das Design ziemlich gut, da die Motive zur Geschichte passen.

Meine Meinung zum Inhalt:»Der Knochenwald« erzählt eine düstere und gewaltvolle Geschichte, die nichts für schwache Nerven ist. Die Handlung ist brutal, blutig und manipulativ. Dennoch gelang es der Autorin eine intensive Geschichte zu schreiben, bei der das Spannungslevel konstant hoch blieb.

Die Handlung begann mitten in einer Szene. Die Hauptprotagonistin Mattie befand sich allein mitten im Wald um nach den Fallen zu sehen. Dabei entdeckte sie etwas Seltsames von dem sie ihrem Mann William berichtete. Sehr schnell merkte ich, dass die Beziehung zwischen den beiden Figuren gewaltvoll, doxisch und voller Spannungen war. Es verging kein Tag an dem Mattie nicht in irgendeiner Weise leiden musste, sei es körperlich oder geistig. William manipulierte sie durchgehend, was stets zu merken war.

Gleichzeitig tauchte die finstere Bedrohung im Wald auf. Für Mattie und William wurde es immer gefährlicher sich draußen aufzuhalten. Ich konnte William schon von der ersten Szene weg nicht leiden. Das was er Mattie in Folge des Ganzen antat, war absolut grausam und menschenverachtend. In Gedanken hätte ich Mattie am liebsten angeschrien zu fliehen, doch William hatte sie zu sehr im Griff. Angst und Schmerz sind schreckliche Mittel um jemanden gefügig zu halten. Matties bruchstückhafte Erinnerungen halfen mir die finstere Wahrheit zu erkennen.

Die Handlung nahm durch die Fremden, die im Wald auftauchen, eine große Wendung. Glaubte ich noch, dass nun das Rettung kam, lag ich meilenweit daneben. Durch die emotionale Erzählweise der Autorin waren die Kapitel von einer starken Intensität und eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es geschah sehr viel in kurzer Zeit, Tod und Verderben drang auf alle ein. Der Abschluss kam rasch näher und der finale Showdown erwartete mich. Dieser war ziemlich heftig, denn die Blutspur zog sich bis zum Ende.

Letzteres war ziemlich enttäuschend für mich. Ich hatte mich auf eine coole Auslösung gefreut, damit ich wusste warum es gewisse „Dinge“ getan wurden. Blutige Taten war ohne Sinn und Verstand geschehen. Doch dann endete die Geschichte genau wie sie begann – mitten in einer Szene. Ohne Aufklärung. Ohne Antworten. Etwas das ich in dieser Dimension nicht leiden kann. Das ist auch der Grund, warum ich einen Stern abziehen muss.

Mein Fazit:Die Geschichte war durch die emotionale und intensive Erzählweise der Autorin äußerst spannend. Es entstand eine gute Atmosphäre, wodurch ich mitfiebern konnte und aufmerksam las. Allerdings ist sie nichts für schwache Nerven, denn Blut, Tod und Gewalt begleiteten mich von Anfang bis zum Ende. Schlimmste Manipulationen und eskalierende gewaltvolle Szenen kommen wiederholt vor. Ich hoffte auf Rettung für Mattie, doch dann mussten die Retter selbst gerettet werden. Der finale Showdown war heftig, doch gut gemacht. Das Ende der Geschichte hat mich enttäuscht, weil wichtige Teile der Geschichte nicht aufgeklärt wurden. Stattdessen endete sie mittendrin.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Konnte mich nur mäßig überzeugen

Müssen Mumien Miete zahlen?
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Der zweite Band hat mir nicht mehr so gut gefallen wie der Erste, dennoch sind humorvolle Fakten zu finden. Unten im Text erzähle ich dir mehr darüber.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover sieht durch die ...

Der zweite Band hat mir nicht mehr so gut gefallen wie der Erste, dennoch sind humorvolle Fakten zu finden. Unten im Text erzähle ich dir mehr darüber.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover sieht durch die verschiedenen Motive aus den jeweiligen Serien gelungen aus. In der Mitte sitzt der Autor Thorsten Schleif. Die Gestaltung vermittelt, dass er mit den Figuren im Kino sitzt.

Meine Meinung zum Inhalt:
Nachdem mir der erste Band »Darf man eigentlich Zombies töten?« richtig gut gefallen hat, war ich neugierig, welche Filme bzw. Serien und Fragestellungen der Autor dieses Mal behandeln wird. Der Klappentext versprach viel, doch wurden die geweckten Erwartungen nicht erfüllt. Schnell fiel mir auf, dass die Fragen wenig skurril waren. Dadurch fehlte in vielen der Humor, auch wenn der Autor sich bemühte ihn einzubauen. Ich habe nichts gegen „Alltägliches“, doch habe ich mir mehr erwartet.

Das Buch wurde in folgende sieben Abschnitte aufgeteilt: Neues aus Entenhausen, Lara und Indi – Probleme eines Schatzjägers, Ganz Gallien ist von Richtern besetzt, We’ll be back, Mein Name ist …, Bonus und Nachwort. Es war wieder erstaunlich zu lesen, wie beinahe realistisch man das deutsche Gesetz selbst auf solche Fantasiefiguren anwenden konnte.

Am interessantesten fand ich Fragen zu Entenhausen und Indiana Jones. Die Sache mit dem Geldspeicher war etwas fade. Im Gegensatz dazu fand ich die Fragen nach einer möglichen Bewährung für die Panzerknacker oder zum Entzug des Flugscheins für den Bruchpiloten Quack aufschlussreich.

Fragen zur Hinkelsteinlieferung oder den stinkenden Fischen (Lebensmittelhygieneverordnung) waren leider mehr als langweilig. Noch weniger konnte ich mit dem Abschnitt „We’ll be back“ anfangen. Warum sollte es von Interesse zu sein zu wissen ob Rambo Deutscher ist oder nicht? Im fünften Abschnitt ging es um verschiedene Geheimagenten. Immerhin war er etwas besser und weniger langwierig, doch noch immer in die Länge gezogen. Den Vogel schoss für mich die Frage nach dem Warg am Arbeitsplatz ab. Die Beantwortung war zu komplex und abschweifend.

Immer wieder erwischte ich mich beim Querlesen, weil meine Gedanken abschweiften. Mehr Fokus hätte mancher Beantwortung wirklich gutgetan. Wobei das beim deutschen Gesetz gar nicht so einfach ist. Rechtssprache ist langatmig und extrem verwinkelt. Autor Thorsten Schleif hat enorm viel Arbeit und Energie in das Buch gesteckt.

Immerhin wurde im Bonus-Abschnitt die Titelfrage: „Müssen Mumien Miete zahlen?“ beantwortet? Warum erst hier? Ich habe keine Ahnung. Diese Beantwortung fand ich übrigens gut gelungen. Das Nachwort wurde vom Autor liebevoll geschrieben.

Mein Fazit:
Der zweite Band rund um unverzichtbares Rechtswissen für Film- und Serienjunkies konnte mich nur mäßig überzeugen. Viele der Fragen waren für mich uninteressant oder wurde zu langwierig und ausschweifend beantwortet. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor nicht auf dem Punkt bleiben konnte. Was allerdings auch dem deutschen Recht geschuldet ist. Rechtssprache ist meistens komplex und langatmig. Dennoch konnten mich einige Fragen für sich begeistern, etwas Humor war auch zu finden. Entenhausen und Indiana Jones zogen meine Aufmerksamkeit auf sich. Immerhin gab es so Abwechslung und ich kam voran, wobei ich zwischendurch querlesen musste. Den Fragen fehlte es an Skurrilität und Originalität.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Ein wahres Gefühlskaleidoskop

Die verlassene Tochter
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Das Setting des 6. Bandes war anders aufgebaut, dennoch entstand ein wunderbares Lesefeeling. Unten im Text verrate ich dir, was mir an der Geschichte gefallen hat.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ...

Das Setting des 6. Bandes war anders aufgebaut, dennoch entstand ein wunderbares Lesefeeling. Unten im Text verrate ich dir, was mir an der Geschichte gefallen hat.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist wunderschön und liebevoll gestaltet. Es zeigt ein Anwesen in einer traumhaften Umgebung. Ich bin mir sicher, dass das Bild für die „Estancia Santiago“ in Argentinien stehen soll. So ähnlich habe ich mir nämlich die malerische Gegend mitsamt der Ranch vorgestellt . Auf dem Bild sind viele Details zu sehen, die mit Liebe gezeichnet wurden.

Meine Meinung zum Inhalt:
Im sechsten Band der »Die verlorenen Töchter« -Reihe schickte mich die Autorin Soraya Lane an der Seite von Rose nach Argentinien. Gemeinsam mit ihr durfte ich ein neues Land entdecken und sehr alten Familiengeheimnissen auf die Spur kommen. Der Erzählstil der Autorin ist einnehmend, bildhaft und gefühlvoll. Ich konnte mich mit Leichtigkeit in die Geschichte hineinversetzen und hatte zeitweise den Eindruck ein Teil davon zu sein.

Rose war eine Protagonistin, die starke Emotionen in sich trägt. Ich merkte sofort, wie sehr sie ihre Mutter liebte und wie wichtig sie ihr war. Gleichzeitig schien es ihr schwer zu fallen sich neuen Menschen zu öffnen. Umso trauriger war es zu erleben, wie sie sie verlor und danach in einem tiefen Loch zu versinken drohte. Ich war froh, dass es den Brief aus Buenos Aires und ihre beste Freundin gab. Letztere war wie ein Sonnenschein, bei dem man automatisch lächeln muss. Beide Frauen hatte ich sofort in mein Herz geschlossen.

Das Setting der Geschichte war dieses Mal anders aufgebaut als bei den bisherigen Bänden. Diesmal waren die Hinweise aus der kleinen Holzschachtel nicht entscheidend um den Ort zu finden, der das Leben für immer verändern würde. Es stand nach kurzer Zeit bereits fest, woher die Urgroßmutter von Rose stammt. Lediglich die Umstände wie und warum Rose‘ Großmutter zur Adoption freigegeben wurde und warum nie Kontakt aufgenommen wurde, waren unbekannt. Rose begab sich nach Argentinien um all das herauszufinden.

Vor Ort schienen sich die Ereignisse zu überschlagen. Nach und nach konnte Rose einiges herausfinden, doch schienen Dinge offen zu bleiben. Da die Geschehnisse über zwei Zeitebenen erzählt wurden, bekam ich das vollständige Wissen, weil ich alles hautnah miterlebte. Dadurch war der Schmerz der Vergangenheit bis in die Gegenwart zu spüren. Vor allem da das Happy End von Valentina nur ein Halbes war. Immerhin schien es in der Gegenwart anders zu laufen, doch dann kam es zu einer Wendung, die nochmal für Schmerz sorgte.

Wie die Geschichte ausging kann ich dir aus Spoilergründen nicht verraten. Ich möchte, dass du unverfälscht selbst erlebt, was mir erzählt wurde. Du sollst das Gefühlkaleidoskop das wir drei empfunden habe, selbst spüren. Gemeinsam mit den Protagonistinnen und Protagonisten durchlebte ich Höhen und Tiefen, Trauer und Schmerz, sowie Glück und Liebe.

Mein Fazit:
Beim sechsten Band der Reihe war der Aufbau anders als erwartet. Dennoch tauchte ich rasch tief in das Geschehen ein und fühlte mich bald als Teil der Geschichte. Die Protagonistinnen und Protagonisten durchlebten ein wahres Gefühlskaleidoskop, das auch ich spüren konnte. Valentina war eine bewundernswerte Frau, auch wenn ich nicht all ihre Entscheidungen verstand. Rose musste sich klar werden, was sie wirklich wollte. Am Ende konnte vieles aufgeklärt werden, wenn auch nicht alles. Mein Leseerlebnis war von authentischer und starker Natur. Ich verschlang die Seiten regelrecht und wollte nicht mehr aus den Geschehnissen auftauchen. Die Gefühle hatten mich zu sehr gepackt und tief berührt. Happy End? Definitiv vorhanden.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Eine gut durchdachte und spannungsvolle dystopische Geschichte

To Cage a Wild Bird
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Hinter dem Cover steckt eine starke dystopische Geschichte mit einer guten Storyline, sowie solidem Worldbuilding. Erfahre unten im Text wie mir das Buch gefallen hat.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ...

Hinter dem Cover steckt eine starke dystopische Geschichte mit einer guten Storyline, sowie solidem Worldbuilding. Erfahre unten im Text wie mir das Buch gefallen hat.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover hat eine gespaltene Meinung hinterlassen. Einerseits gefällt es mir, andererseits finde ich es nicht wirklich passend. Es ist mir zu sehr auf den romantischen Aspekt der Geschichte ausgelegt. Es fehlen dystopische Motive bzw. Elemente in der Gestaltung. Dennoch fand ich die Titelschrift und die Vögel gelungen. Bewegt man das Buch, spiegeln sie sich durch die Goldprägung im Licht.

Meine Meinung zum Inhalt:
Der Klappentext der Geschichte konnte meine Neugier für sich wecken. Schon lange hatte ich keine gute Dystopie mehr gelesen, bei diesem Buch klang der Inhalt vielversprechend. Rasch stellte ich fest, dass die Autorin Brooke Fast einen angenehm unverblümten und bildhaften Schreibstil hat. Ich kam gut in das Geschehen hinein und fand mich im Setting zurecht.

Letzteres ist düster und mit Entbehrungen gezeichnet. Die Menschen in Dividium leben in einem Gesellschaftssystem, das dreigeteilt ist. Hauptprotagonistin Raven gehörte zur dritten und damit untersten Schicht. Hier lebten die Arbeiter und jene Menschen, die kaum Geld hatten und bei denen jeder Tag ein Kampf ums Überleben war. Das Land rund um Dividium war durch Kriege und Machtkämpfe zerstört.

Die Stadt war einer der wenigen Orte an denen Menschen auf engstem Raum lebten. Dementsprechend wurden in Dividium Verbrechen nicht geduldet. Egal ob ein einfacher Diebstahl oder richtige schlimme Taten. Jede Person die eines begangen ging, wurde ins Gefängnis Endlock geschickt. Der ist Ort die reinste Hölle, denn hier werden die Insassen zu reinen Nummern entmenschlicht, sowie zur Belustigung der reichen Oberschicht gejagt und getötet.

Raven war von Anfang an eine sympathische Protagonistin. Ihre Liebe und ihre beschützerische Seite in Bezug auf ihren Bruder sind riesig. Für ihn war sie bereit alles zu tun, selbst wenn das hieß sich in tödliche Gefahr zu begeben. Der Figur ihres Bruders war anfangs eher flach, später wurde das besser und der Charakter bekam mehr Tiefe. Es ist schwer über die anderen Protagonistinnen und Protagonisten zu schreiben, die ebenso Teil der Handlung waren, weil ich dich nicht spoilern möchte. Würde ich näher auf sie eingehen, würde ich dir wichtige Aspekte der Geschichte verraten. Ich möchte jedoch, dass du sie vollumfänglich selbst erlebst, um ein unverfälschtes Leseerlebnis zu haben.

Die Handlung enthielt viele aufregende und heftige Szenen. Gewalt, Tod und Verlust gehören stets dazu und sind oft emotional dargestellt. Deshalb sollte man starke Nerven bzw. eine gute Gesamtverfassung haben. Die Wendungen im Geschehen sorgten für viel Spannung und Momente zum Mitfiebern. Der Kampf ums Überleben wurde mit jedem Tag noch gefährlicher als er ohnehin schon war. Raven gelang es nämlich nicht ohne aufzufallen zu agieren.

Es wurden Geheimnisse aufgedeckt und bittere Wahrheiten über die Oberschicht offenbart. Wie im Klappentext beschrieben, gab es auch eine Romance-Seite im Geschehen. Es bahnten sich Liebesgefühle an, was lange Zeit gekonnt im Hintergrund mitschwang. Ich freute mich, dass sie nicht zu großen Raum einnahmen.

Allerdings änderte sich das im letzten Drittel. Die Protagonistin und der Protagonist wurden immer unvorsichtiger. Es hat mich ehrlich gewundert, dass niemandem nicht etwas aufgefallen ist. Die Handlungen der Beiden waren wiederholt ziemlich offensichtlich.

Ich habe nichts gegen erotische Szenen, da ich häufig Bücher lese in denen sie vorkommen. Allerdings kann ich es nicht ausstehen, wenn sie in unpassenden Momenten eingebaut wurden. In dieser Geschichte ist das leider geschehen. Beschrieben wurden sie von Autorin schlüssig und schön. Dennoch waren sie vollkommen fehl am Platz. Wäre es nur eine Szene gewesen, hätte ich vielleicht nicht viel dazu gesagt, weil im Eifer der Gefühle und der Angst das nicht mehr zu erleben Raum dafür war. Doch leider waren es mehrere. Die Lage hatte sich extrem zugespitzt und trotzdem war der Fokus daraufgesetzt.

Der finale Showdown danach war wieder von höchster Spannung und mit Nervenkitzel gespickt. Einmal noch fieberte ich mit und war gespannt, wie das Ganze ausgehen wird. Die letzten Momente waren enorm emotional und gefühlsintensiv. Meine Neugier auf die Fortsetzung konnte auf jeden Fall geweckt werden.

Mein Fazit:
Der Auftakt der »Divided Fates« -Reihe beinhaltete eine gut durchdachte und spannungsvolle dystopische Geschichte. Das Setting wurde von der Autorin solide und mit Hintergrundinformationen ausgearbeitet. Gewalt, Verlust und Tod begleiteten die Protagonistinnen und Protagonisten durch jeden Tag. Der Kampf ums Überleben war ausgesprochen brutal, vor allem im Gefängnis. Die Geschichte war durchgängig spannend und von guten Wendungen durchzogen. Autorin Brooke Fast ist wirklich gut darin Gefühle emotional zu beschreiben, wodurch die Geschehnisse noch authentischer waren. So waren der Dystopie-Anteil und der Liebesanteil lange Zeit gut gemischt. Mein einziger Kritikpunkt: Im letzten Drittel gab es zu viele erotische Szenen, die in unpassenden Momenten geschahen. Das Finale hat mich vollkommen überzeugt und ein letztes Mal mitfiebern lassen.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Durch und durch lesenswert

Der Tod wischt mit
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Der zweite Band trug weiterhin ein großes Maß an Spannung mit sich und überzeugte mit dem neuen Fall. Im Text schildere ich dir mehr dazu.

Meine Meinung zum Cover:
Auch auf dem Cover des zweiten Bandes ...

Der zweite Band trug weiterhin ein großes Maß an Spannung mit sich und überzeugte mit dem neuen Fall. Im Text schildere ich dir mehr dazu.

Meine Meinung zum Cover:
Auch auf dem Cover des zweiten Bandes ist ein ländliches Setting mitsamt Tillys Arbeitsgeräten und einem Basset zu sehen. Die Motive unterscheiden sich dennoch voneinander, zeigen sie doch Unterschiedliches. Für mich ist die gesamte Gestaltung stimmig, da sie gut zur Geschichte im Inneren passt.

Meine Meinung zum Inhalt:
Es war herrlich wieder an die Seite von Tilly Blich zu treten. Die Frau hat einfach Charme, ich liebe ihren Kampfgeist und ihren Ehrgeiz. Autor Andreas Suchanek sorgte mit seinem Erzählstil dafür, dass sich das Eintauchen in die Geschichte wie nach Hause kommen anfühlte. Ich fand schnell in das Geschehen hinein und begab mich mit den Freunden auf Mörderjagd.

Tillys Team bestehend aus Gerdy, Leon und ihr bekam in diesem Band doppelte Unterstützung, wenngleich beides eigentlich nicht geplant war. Leon war stets verlegen und beschützerisch, wenn es um seinen Freund ging. Überhaupt ist er ein toller Charakter. Auch Gerdi muss man einfach mögen, da sie eine einnehmende Art hat. Die Steuerprüfung setzte Tilly massiv unter Druck, weil sie Angst um ihre Existenz hatte. Der Mord am Schuldirekter half dabei auch nicht weiter, da sie schon wieder direkt auf einen Toten stieß.

Die Ermittlungen förderten sowohl Gutes als auch Schlechtes aus dem Schulalltag zu Tage. Eine Person kratzte ziemlich an dem Nervenkostüm der Protagonistinnen und Protagonisten. Dennoch fand ich die Szenen amüsant, weil mit Charme und Witz Situationen aufgelockert wurden. Kommissar Stups schien mir zu sehr auf eine Person fixiert zu sein.

Anfangs war die Zahl der Verdächtigen ziemlich hoch, was es nicht einfach machte auf die richtige Spur zu kommen. Klassische Ermittlungsarbeit und ein paar nun ja, nicht ganz so legale Handlungen später schien sich immer mehr ein Bild abzuzeichnen. Ich hegte den Verdacht, dass eine bestimmte Person damit zu tun hatte, wobei ich sie zuerst ausgeschlossen hatte. Erst etwas später kam ich wieder auf sie. Die Wendungen, welche die Ermittlungen von Tilly und Co. begleiteten, waren mit vielen spannungsvollen Momenten gespickt. Das Lesen machte mir dementsprechend großen Spaß.

Zu meiner Freude blieb natürlich auch der Basset-Welpe Muffin Teil des Geschehens. Der kleine Kerl ist einfach zu süß und durfte nicht fehlen. Zudem besuchten wir dadurch auch Sascha, was unserer lieben Tilly rote Wangen bescherte. Wie sie vorgingen um den Mörder oder die Mörderin zu finden, kann ich dir aus Spoilergründen leider nicht verraten.

Schließlich nahte der finale Coup und der Mörder sollte geschnappt werden. Zuvor waren erschütternde Informationen ans Tageslicht gekommen. Tilly und ihre Freunde zählten eins und eins zusammen und erkannten die bittere und zum Teil grausame Wahrheit. Der nun kommende Showdown war gefährlich, voller Spannung und enthielt einem Moment bei dem ich den Atem anhielt. Natürlich fand eine Auflösung mitsamt komplettem Tatmotiv statt. Im letzten Kapitel des Buches dach dem Ganzen wurde noch etwas Wichtiges offenbart. Meine Neugier diesbezüglich war vorher schon groß, doch jetzt hat sie sich noch weiter gesteigert. Der Epilog schloss den zweiten Band stimmig ab.

Mein Fazit:
Der zweite Band war durch und durch lesenswert. Er erzählt von vielen aufregende Momenten, liebevoll geschrieben Szenen und einem hohen Spannungslevel. Mit Charme und Witz ging die Handlung im Cosy-Crime Setting humorvoll voran. Natürlich wurden die Ermittlungen mit der nötigen Ernsthaftigkeit vorangetrieben. Sie förderten interessante Informationen zu Tage, die uns immer näher auf die Spur des Täters oder der Täterin brachten. Meine Vermutung sollte sich später als wahr erweisen, auch wenn ich nicht auf das Tatmotiv gekommen wäre. Gute Wendungen sorgten für Mitfiebern. Das Finale des Buches hatte es in sich und war höchst gefährlich. Zum Glück wurde auch das gemeistert. Das letzte Kapitel weckte meine Neugier auf die Fortsetzung und der Epilog schloss das Buch stimmig ab.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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