Ein Thriller wie er sein soll
Der Betrachter: ThrillerLaura Kern, Spezialermittlerin beim LKA Berlin und ihr Kollege Max Hartung werden zu einem neuen Fall gerufen der sehr merkwürdig ist. Ein Obdachloser meldet eine tote Frau in einer Holzkiste. Diese wurde ...
Laura Kern, Spezialermittlerin beim LKA Berlin und ihr Kollege Max Hartung werden zu einem neuen Fall gerufen der sehr merkwürdig ist. Ein Obdachloser meldet eine tote Frau in einer Holzkiste. Diese wurde anscheinend grausam ermordet. Kurze Zeit später meldet sich eine Krankenschwester einer psychiatrischen Klinik, dass eine dort lebende Patientin ein Bild mit einer toten Frau am Tatort gezeichnet hat. Ermittlungen in dieser Klinik ergeben, dass Lilly Krüger, diese Patientin bereits seit 7 Jahren in der Klinik lebt, seit dem nie wieder auch nur ein Wort gesprochen hat und dort ansonsten nur Blumenbilder malt. Wieso hat sie diesmal den Tatort mit der toten Frau in der Kiste gemalt? Als dann noch andere Bilder von Opfern gezeichnet werden, beginnt ein Lauf gegen die Zeit. Woher weiß Lilly von den Morden? Wer ist der Täter oder die Täterin? Laura Kern hat so etwas wie ein Déjà-vu und versucht jetzt mit aller Kraft den oder die Täter zu finden.
Die Autorin Catherine Shepherd schafft es immer wieder, dass einen das Buch von der ersten Zeile an in den Bann zieht und man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Ist ein vermeintlicher Verdächtiger gefunden passiert etwas neues und alles ist wieder anders. Bald ist jeder Verdächtigt, oder doch nicht?
Catherine Shepherd ist schon fast ein Magier der Worte. Ihr Schreibstil ist phänomenal und ich musste einfach weiterlesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Die Spannung hielt bis zum Ende des Thrillers an und dann kam es zum überraschenden, gut durchdachten, schlüssigen Ende. So kenne und liebe ich die Thriller von ihr, Kopfkino Pur-. Eine absolute Leseempfehlung