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Veröffentlicht am 08.03.2020

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Blood & Roses - Buch 6
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Ohne Spoiler

Dies ist Band 6 der Blood & Roses Reihe und somit auch ihr Abschluss. Auf der einen Seite habe ich mich sehr auf diesen Band gefreut, gerade weil in Band 5 so viele spannende Dinge passiert ...

Ohne Spoiler

Dies ist Band 6 der Blood & Roses Reihe und somit auch ihr Abschluss. Auf der einen Seite habe ich mich sehr auf diesen Band gefreut, gerade weil in Band 5 so viele spannende Dinge passiert sind und ich wissen wollte wie es nun weiter geht. Aber auf der anderen Seite wollte ich auch nicht, dass die Reihe endet. Ihr kennt das bestimmt, oder? So habe ich diesen Band mit einem lächelnden und einem weinenden Auge gelesen.

Ich möchte gar nicht zu sehr auf die Handlung in diesem Band eingehen um nicht zu spoilern. Wer die vorherigen Bände gelesen hat, weiß an welchen Punkt wir uns befinden und alle anderen hoffe ich mit meinen Worten auf die Reihe neugierig zu machen.

Sloane und Zeth, sie die Unfallchirurgin die Leben rettet, er der Killer der Leben nimmt. Sie ist behütet aufgewachsen bis ihre Schwester spurlos verschwunden ist und er hat schon als Kind die Hölle kennengelernt. Trotz der Unterschiede finden sie einen Weg zueinander und stellen fest, dass sie erstaunlich gut zueinander passen. Doch hat so eine Liebe überhaupt eine Chance und ist Zeth überhaupt dazu fähig, geschweige den bereit Gefühle zuzulassen?

Callie Hart hat einen sehr flüssigen Schreibstil, sodass man das Buch förmlich verschlingt. Das so viele spannende Dinge passieren trägt natürlich dazu bei. Der Spannungsbogen ist in Band 6 stramm gespannt und mit einer Szene hat sie mich doch sehr überrascht. So war ich dann auch froh, dass sie ihre Beweggründe am Ende noch erklärt hat. So konnte ich das geschehene besser verdauen.

Es passiert wieder so einiges und die Handlung steht nicht still. Immer weiter und schneller wird sie vorangetrieben, besonders diese Dynamik mochte ich in diesem Band bzw. bei den letzten Bänden. Die Liebesgeschichte zwischen Sloane und Zeth ist immer präsent, aber trotzdem überlagert sie nicht die ganze Geschichte. Es gibt erotische Szenen, die mal wieder sehr schön geschrieben sind, aber die Autorin übertreibt es nicht damit.

Mein Highlight war die Entwicklung von Zeth, die besonders in diesem Finale für den Leser offensichtlich wird. Wenn man bedenkt, wie er noch in Band 1 war und wie er jetzt ist. Klar, er ist kein andere Menschen, das wäre auch unrealistisch. Aber gerade die Szene am Ende rührt einen schon.


Fazit:
Ein richtig toller Abschluss der Reihe.
Mit jedem Band wurden die Blood & Roses Bände besser und so ist dieser auch mein Liebling.
Besonders hat mir die Entwicklung von Zeth gefallen, aber auch Sloane hat einen Wandel durchgemacht.
Die beiden sind ein tolles Paar und es freut mich, dass sie wohl auch noch in der anderen Reihe der Autorin vorkommen werden.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

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Märchenfluch, Band 2: Die Rache der Fee
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Ohne Spoiler

Die Rache der Fee ist Band 2 der Märchenfluch Trilogie. Die Aufmachung gefällt mir wieder sehr gut. Das Cover passt vom Stil her zu Band 1 und wenn man den Schutzumschlag abnimmt, wird man ...

Ohne Spoiler

Die Rache der Fee ist Band 2 der Märchenfluch Trilogie. Die Aufmachung gefällt mir wieder sehr gut. Das Cover passt vom Stil her zu Band 1 und wenn man den Schutzumschlag abnimmt, wird man von einem mit Rosenranken bedruckten Einband überrascht. Noch dazu gibt es auf jeder Seite einen kleinen Ausläufer von einer Rosenranke, ein schönes Detail.

Flo hat die Offenbarung, dass sie aus einer Märchenfamilie stammt mittlerweile gut verkraftet und schon muss sie den nächsten schrecken verkraften. Ihr Traumprinz ist wohl nicht so märchenhaft wie gedacht und als wäre dies nicht schon schlimm genug, ändern sich auch noch ihre Familienverhältnisse. Da kann man schon mal den Kopf in den Sand bzw. unter die Bettdecke stecken und sich verkriechen, doch ist Flo keine lange Ruhe vergönnt. Den Sirius erinnert sie pflichtbewusst daran, dass es noch wichtigeres gibt, als ihre persönlichen Probleme...

Band 1 war für mich ein kleines Highlight und ich bin wirklich froh, dass mich Band 2 nicht enttäuscht hat. Ich mag die Märchenthematik unheimlich gerne und wie sie eingebracht wird. Die Idee, dass die Charaktere von Märchen Figuren abstammen und besondere Fähigkeiten haben gefällt mir nach wie vor enorm. Leider rückte hier mittig etwas die Liebesgeschichte in den Fokus, doch fängt sich dies schnell wieder, sodass auch die Handlung wieder vorangetrieben wird. Auch wurde ein Aspekt an der Lovestory später schlüssig erklärt, der mich im Vorfeld etwas gestört hat.

Flo unsere Protagonistin mochte ich gerne, wobei ich gestehen muss, manchmal ging sie mir auf die Nerven. Aber dann habe ich mich wieder an ihr Alter erinnert und sie verhält sich nun mal wie ein 16-jähriges Mädchen und dies kann man ihr nicht zum Vorwurf machen. In manchen Büchern verhalten sich Teenager schon wie Menschen in ihrern zwanzigern und so musste ich mir hier das alter von Flo öfters in das Bewusstsein rufen. Mir hat aber auch gefallen, dass sie sich realistisch verhält und auch nicht zum Übermenschen mutiert.

Die Nebencharaktere mochte ich auch wieder sehr gerne. Besonders interessant fand ich hier Jonathan und bin sehr gespannt wie es mit ihm in Band 3 weiter geht. Allgemein freue ich mich sehr auf Band 3, besonders nach dem was man am Ende erfahren hat. Zum Glück steht der Erscheinungstermin schon.


Fazit:
Die Geschichte konnte mich richtig fesselnd und besonders im hinteren drittel wurde es richtig spannend. Der Schreibstil von Claudia Siegmann ist schön angenehm zu lesen.
Die Märchenthematik gefällt mir nach wie vor richtig gut.
Und auch die Charaktere mochte ich wieder, Floh baut zwar manchmal auch Mist, aber das macht sie authentisch.
Ich freue mich schon sehr auf Band 3.

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  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.03.2020

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Der letzte Wunsch
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Ich wollte unbedingt zunächst die Bücher lesen bevor ich mich der allseits gelobten Netflix Serie zu The Witcher widme. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Universum, besonders da so viele davon ...

Ich wollte unbedingt zunächst die Bücher lesen bevor ich mich der allseits gelobten Netflix Serie zu The Witcher widme. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Universum, besonders da so viele davon begeistert sind. Die Aufmachung des Buches ist richtig schön. Alleine schon, wenn man es in die Hand nimmt und über das Cover fährt.


Zunächst hatte ich etwas Probleme in die Welt zu kommen und habe ein paar Seiten gebraucht bis ich in diesem Universum angekommen bin. Der Schreibstil, der zuweilen ein bisschen anstrengend ist, hat mir den Einstieg nicht erleichtert. Doch auch hier habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt. Ich würde nicht sagen, dass Andrzej Sapkowski einen ausschweifenden Stil hat, er verliert sich nicht in endlosen Beschreibungen. Und konzentriert sich eigentlich auch auf das wesentliche, trotzdem muss man sich beim Lesen konzentrieren, nicht nur, weil die Welt komplex ist, sondern auch aufgrund seiner Ausdrucksweise.


Der letzte Wunsch ist der erste Band der Kurzgeschichten Sammlungen und beinhaltet 6 Kurzgeschichten. Die Geschichten liefern vorab einen guten Einblick in das Universum und ich glaube, man versteh dann auch mehr von der ursprünglichen Reihe, gerade was manche Charaktere angeht. Die Ideen haben mir richtig gut gefallen, so mochte ich diesen dezenten Märcheneinfluss und musste öfters schmunzeln über Geralt.


Geralt ist wie man sich denken kann der Hauptcharakter des Buches. Leider wird nicht aus seiner Perspektive erzählt, was ich sehr angenehm gefunden hätte. Trotz das man ihn als Leser begleitet, bleibt er doch auf seine Art geheimnisvoll finde ich, oder eher gesagt ein bisschen undurchschaubar.


In den einzelnen Kurzgeschichten gab es immer wieder Höhen und Tiefen. Gerade gegen Ende wurde es oft sehr spannend. Meistens gab es kämpfe und einige actionlastige Szenen. Doch manchmal Flaute die Spannung mittig etwas ab. Besonders wenn die Handlung still stand, weil sich Geralt z.b. gerade bei einem Empfang / Essen befindet. Kurzum, die Geschichten konnten mich nicht permanent fesseln. Und dadurch, dass ich mich beim Lesen doch stärker konzentrieren musste, hat es etwas gedauert bis ich das Buch beendet hatte.


Ich empfehle die Geschichte auf jeden Fall allen Fans der Serie und Lesern, die gerne High-Fantasy Geschichten lesen und keine Probleme mit einem etwas schwierigeren Schreibstil haben, den man nicht so einfach weg lesen kann.

4,5 Sterne

Veröffentlicht am 08.03.2020

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Mortina – Das große Verschwinden
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Mortina ist wieder da! Ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass die Reihe um das kleine Zombie-Mädchen weiter geht. Auch wenn ich schon lange nicht mehr zur ursprünglichen Zielgruppe gehöre, hatte ich ...

Mortina ist wieder da! Ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass die Reihe um das kleine Zombie-Mädchen weiter geht. Auch wenn ich schon lange nicht mehr zur ursprünglichen Zielgruppe gehöre, hatte ich doch meine Freude mit Band 1 und auch wieder mit Band 2. Mortina wird für Leser ab 5 Jahren empfohlen, dem schließe ich mich an. Es geht in diesem Buch zwar um ein Zombie -Mädchen, aber es ist nicht gruselig, sondern eher niedlich.


Wie auch schon in Band 1 hat die Italienerin Barbara Cantini nicht nur den Text zu Mortina geliefert, sondern auch die tollen Illustrationen. Ich mag dieses düstere total gerne, da kommt meine Vorliebe für Tim Burton und die Addams Family durch. Wer die beiden auch mag, wird bestimmt auch gefallen an Mortina finden, den sie hat auch so einen skurrilen Touch vom Stil her. Die Illustrationen sind alle farbig und liebevoll gezeichnet. Auf den Bildern gibt es immer wieder etwas zu entdecken, da oft witzige Details nicht auf den ersten Blick auffallen.


In Band 1 hat Mortina Freunde gefunden und diese braucht sie nun auch, denn ihre Tante ist verschwunden. Aber erst mal von vorne. Ganz unerwartet steht der Cousin von Mortina vor der Tür, sie hat noch nie etwas von ihm gehört, aber die Tante hat ihn eingeladen. Kurz darauf kommen auch noch die Freunde aus dem Dorf vorbei, auch sie haben eine Einladung erhalten. Mortina kommt das seltsam vor, besonders weil sie ihre Tante nicht finden kann und als dann auch noch eine Freundin verschwinden herrscht höchste Alarmbereitschaft.


Die Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Buch hat zwar nur wenige Seiten, aber trotzdem schafft die Autorin es auch mit wenig Text und mithilfe der Bilder eine eigenständige Geschichte mit einem Spannungsbogen zu erzählen. Mortina mag ich sehr gerne, aber auch ihr Cousin Dilbelt hat was, alleine schon sein Aussehen bzw. wie die Autorin ihn gezeichnet hat, ist genial. Sehr schön auch die Botschaft der Geschichte, jeder von uns hat ein Talent. Diese wird hier auf eine witzige Art untergebracht.


Mein Highlight sind ganz klar die farbigen Zeichnungen. Das fängt schon beim Druck an, der sehr kräftig ist, so kommen die Farben richtig gut raus. Und die Bilder sind alle so liebevoll gestaltet. Da geht einem als Fan von Illustrationen das Herz auf.


Ganz klar eine Empfehlung an groß und klein. Mortina ist ein süßes Zombie-Mädchen, welches in diesem Band ihre Tante wieder finden muss und lernt, dass jeder Mensch und auch Zombie ein Talent hat.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

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Die Magier von Paris
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Die Magier von Paris stechen durch das wunderschöne Cover ins Auge. Und würde der Titel es nicht schon offenbaren, wüsste man gleich, die Geschichte spielt in Paris und Magie kommt in ihr vor. Somit passt ...

Die Magier von Paris stechen durch das wunderschöne Cover ins Auge. Und würde der Titel es nicht schon offenbaren, wüsste man gleich, die Geschichte spielt in Paris und Magie kommt in ihr vor. Somit passt das Cover super zur Geschichte und zum Glück ist es nicht die einzige Zeichnung die wir von Maximilian Meinzold zu sehen bekommen. Ein klares Highlight für mich waren seine Illustrationen im Buch. Wirklich wunderschön und ein toller Zeichenstil.


Paris ist der Schauplatz des Buches und fließt auch in die Handlung mit ein. Man hat wirklich das Gefühl, man sei in Paris, da die Autorin immer wieder Plätze, Straßennamen und besondere Bezeichnungen mit einfließen lässt. Der Schreibstil ist der Altersgruppe entsprechend einfach gehalten. Und ich glaube, Kinder ab 10 Jahren kommen gut mit der Geschichte klar, sei es vom Inhalt her oder vom Sprach- und Verständnisniveau.


Der Leser begleitet Claire und Rafael. Beide stammen sie aus alten Zauberer Familien. Doch funktioniert die Magie der beiden Unterschiedlich. Dies fand ich einen interessanten Aspekt. Die Familien sind zerstritten und mit der Zeit erfährt der Leser auch warum. Da konnte ich nur mit den Augenrollen und ich hoffe die jungen Leser nehmen hier die unterschwellige Botschaft mit.


Die Autorin bringt richtig coole Ideen in die Geschichte ein. So zum Beispiel die Gartenmauer in der die verstorbenen Familienmitglieder ihr Dasein fristen und in Form von großen Steinköpfen mit ihren angehörigen reden können. Hier war besonders der schwerhörige Großvater genial. Allgemein gibt es ein paar witzige Szenen. Aber die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Nicht immer läuft alles nach Plan und oft wird es brenzlig.


Sehr schön fand ich auch das Ende bzw. die Auflösung. Ob Jung oder Alt, die Geschichte beschert einem ein paar magische Lesestunden in Paris. Aber nicht nur das magische Thema steht im Vordergrund, sondern auch Freundschaften und das Thema Rache.