Cover-Bild Die Magier von Paris

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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Hummelburg ein Imprint der Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 18.02.2020
  • ISBN: 9783747800157
Christina Wolff

Die Magier von Paris

Maximilian Meinzold (Illustrator)

„Bald zeigen wir es ihnen“, verspricht er.
„Bald werde ich der Mächtigste von allen sein.“

Schon viele Jahrzehnte lang sind die beiden Magierfamilien Delune und Belleson Rivalen. Warum? Das wissen Claire und Rafael, die beiden Nachkommen der Clans, nicht. Seit ihre beiden Väter zum gleichen Zeitpunkt einen unerklärlichen Unfall hatten, ist es an den beiden jungen Zauberern, den dauernden Wettstreit fortzuführen. Doch es gibt noch einen dritten Magier in Paris, und der geht einem Plan mit gefährlichen Folgen nach. Um das Schlimmste zu verhindern, müssen Claire und Rafael sich zusammentun.

Eine besondere Erzählstimme entführt in zauberhafte, aber auch dunkle Winkel von Paris.
Magisch spannender Lesestoff für Jungs und Mädchen ab 10 Jahren mit stimmungsvollen Illustrationen von Max Meinzold.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2020

Magische Geschichte

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"Die Magier von Paris" ist mir zuerst durch das wunderschöne Cover aufgefallen, das nicht nur mit seinen Farben begeistert, sondern auch mit dem beeindruckenden Motiv. Da auch der Inhalt recht vielversprechend ...

"Die Magier von Paris" ist mir zuerst durch das wunderschöne Cover aufgefallen, das nicht nur mit seinen Farben begeistert, sondern auch mit dem beeindruckenden Motiv. Da auch der Inhalt recht vielversprechend klang, wollte ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance geben und wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Da die Geschichte für Leser ab 10 Jahren geeignet ist, ist der Schreibstil oftmals sehr einfach gehalten, was mich persönlich nicht gestört hat. "Die Magier von Paris" liest sich leicht und flüssig, ist sehr spannend, wird sehr detailverliebt beschrieben und bringt Figuren mit sich, die bestens ausgearbeitet sind, sodass man sie nicht nur gut kennen lernt, sondern auch größtenteils ins Herz schließt. Dazu sind auch die Illustrationen von Max Meinzold wunderschön, die immer zur Situation passen und diese perfekt einfangen, sodass es dabei viel zu entdecken gibt.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Claire Delune und Rafael Belleson, die beide aus Magierfamilien stammen und deren Familien bereits seit vielen Jahren miteinander verfeindet sind, was die beiden allerdings nicht wirklich nachvollziehen können. Als ihre beiden Väter bei einem Unfall ums Leben können, müssen Claire und Rafael die Traditionen der Familien fortsetzen und ebenfalls miteinander rivalisieren. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als bekannt wird, dass noch ein weiterer Magier in Paris sein Unwesen treibt und dabei alles andere als gute Absichten verfolgt. Um Felistin Gargoll aufzuhalten, müssen sich Claire und Rafael gemeinsam gegen ihn stellen und sich verbünden. Dabei stellen die beiden Kinder fest, dass eine Rivalität zwischen ihren Familien nicht immer nötig ist, was sogar dazu führt, dass sie sich miteinander anfreunden.

Da die Geschichte fast hauptsächlich aus der Sicht von Claire erzählt wird, bekommt man nicht nur einen guten Einblick in ihre Familiengeschichte und deren Geheimnisse, sondern auch über Magie und die Rivalität mit den Bellesons. Dazu wird auch Paris nicht nur wunderschön, sondern vor allem auch magisch präsentiert, was der Autorin besonders gelungen ist.

Kurz gesagt: "Die Magier von Paris" ist eine spannende und vor allem magische Geschichte, die wunderbar erzählt und mit interessanten Figuren und einer gelungenen Rivalität präsentiert wird. Wer magische Geschichten mag und dazu Parisliebhaber*in ist, sollte sich die Geschichte nicht entgehen lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Schöne Aufmachung, aber die Story hat mich nicht gepackt

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Erster Satz

Felistin sah erstaunt zu den kleinen Papiertieren hinunter, die um seine Füße herumwuselten.

Meinung

Als Sprösslinge zweier großer Magierfamilien in Paris, wachsen Claire und Rafael als ...

Erster Satz

Felistin sah erstaunt zu den kleinen Papiertieren hinunter, die um seine Füße herumwuselten.

Meinung

Als Sprösslinge zweier großer Magierfamilien in Paris, wachsen Claire und Rafael als Rivalen auf, ohne sich je gesehen zu haben oder den Grund der Fede zu kennen. Doch dann verschwindet die Mona Lisa und ein Magier scheint dahinter zu stecken, dem die Zwei nur zusammen das Handwerk legen können.

Zusammen mit einem personalen Erzähler geht es durch die Geschichte, bei der es immer mal wieder Einschübe aus der Vergangenheit gibt. Der Schreibstil ist für Kinder passend und das Buch mit schönen Illustrationen ausgeschmückt.

Vor Angst ihr Zauberbuch könnte gestohlen werden, behalten sich beide Familien gegenseitig im Blick, bis Claire und Rafael einander begegnen und ins Gespräch kommen. Sie halten nichts von dem Streit ihrer Väter und schließen sich zusammen, als die Mona Lisa in Gefahr ist. Dabei kommt vieles von ihrer Familiengeschichte ans Licht und es gibt einige Einblicke in die verschiedenen Zauber und deren Ausführungen.
Manchmal verliert die Geschichte sich in einige unnötige Wiederholungen von Merkmalen und Eigenschaften der Charaktere.

Charaktere

Hauptsächlich lernt der Leser Claire kennen. Diese hat einen enormen Schokoladenverbrauch und scheint eher verplanter Natur zu sein, entgegen Rafael, der überlegter und ruhiger ist.
Mir waren beide jedoch etwas zu ungreifbar, hatten zu wenig Tiefe. Einerseits waren sie Kinder, andererseits ging ihnen das Schicksal ihrer Väter nicht nah, beziehungsweise sie nahmen es ohne Zögern einfach so hin.

Fazit

Schöne Aufmachung mit tollen Bildern und einer für Kinder schönen Geschichte, mich konnte die Story jedoch nicht hundertprozentig packen. 3 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2020

Einfach magisch

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An diesem Cover konnte ich nicht vorbeilaufen, es hat mich wie magisch in den Bann gezogen. Doch nicht nur das Äußere weiß zu bestechen, auch die Story mit den liebevoll gestalteten Illustrationen überzeugt ...

An diesem Cover konnte ich nicht vorbeilaufen, es hat mich wie magisch in den Bann gezogen. Doch nicht nur das Äußere weiß zu bestechen, auch die Story mit den liebevoll gestalteten Illustrationen überzeugt auf ganzer Länge.
Mit ihrer stimmungsvollen Sprache erzeugt sie direkt von der ersten Seite an eine ganz besondere Magie, die sich durch das ganze Buch zieht. Ihre Worte lassen die Bilder vor dem inneren Auge lebendig werden und so hat man das Gefühl, nicht wie ihr Vater aus der Mauer heraus alles zu beobachten, sondern aus den dem Papier heraus.
Mit Claire und Rafael hat Christina Wolff zwei wirklich sympathische Figuren erschaffen, die gemeinsam die Geheimnisse ihrer Familienfehde lüften, während sie gleichzeitig den gefährlichen Plan eines anderen Zauberers vereiteln müssen. Um das zu schaffen, müssen sie sich vertrauen und zusammenarbeiten …
Die Bedeutung von Freundschaft und Vertrauen, aber auch wie wichtig es ist, zu verzeihen, zieht sich durch das gesamte Buch. Gerade für junge Leser ist das eine tolle Botschaft, die in diesem Roman äußerst unterhaltsam vermittelt wird.
Wer also eine rasante Story voller Magie und Abenteuer sucht, wird bei diesem Abenteuer definitiv fündig. Bis zur letzten Seite überrascht die Autorin mit ungewöhnlichen Wendungen und außergewöhnlichen Ideen, die dieses Kinderbuch zu etwas ganz Besonderem machen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2020

Die nächste Generation

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Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:

Die Zaubererfamilien Delune und Belleson sond verfeindet. Früher waren die Väter von Claire und Rafael beste Freunde, warum sie sich zerstritten haben, wissen die beiden ...

Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:

Die Zaubererfamilien Delune und Belleson sond verfeindet. Früher waren die Väter von Claire und Rafael beste Freunde, warum sie sich zerstritten haben, wissen die beiden nicht. Am 14. Juni versterben beide Väter und die nächste Generation muss übernehmen. Zuerst wollen Claire und Rafael es ihren Vätern auch gleichtun, aber dann taucht noch ein dritter Zauberer auf und die Kinder müssen zusammenhalten, wenn Paris nicht untergehen soll.

Meine Meinung:

Ein Cover, das zum Lesen einlädt. Magisch und abenteuerlich sieht es aus, es macht einfach neugierig und spricht junge Leser an.
Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen, für das Zeitalter passend. Die Kapitel sind nicht zu lang, ab und zu kommt noch ein eindrucksvolles, die Geschichte unterstützendes Bild dazu, so macht es auch Kindern Spass die noch die Unterstützung von Illustrationen brauchen.

Die Geschichte ist spannend, witzig und abenteuerlich. Allerdings hat sie auch ihre Längen. Ganz nebenbei macht man noch eine Reise durch die Sehenswürdigkeiten von Paris.
Claire und Rafael sind gute Cahraktere, sie sind sympathisch und der Leser kann sich gut mit ihnen identifizieren.
Ich kann das Buch gern empfehlen.

Veröffentlicht am 19.05.2020

Fantasy für junge Lesende

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Beworben wurde das Buch mit "einer Mischung aus Harry Potter und der fabelhaften Welt der Amelie" - klar, dass meine Erwartungen hier sehr hoch waren.

Claire lebt im Internet und muss ganz plötzlich ...

Beworben wurde das Buch mit "einer Mischung aus Harry Potter und der fabelhaften Welt der Amelie" - klar, dass meine Erwartungen hier sehr hoch waren.

Claire lebt im Internet und muss ganz plötzlich nach Hause, weil etwas Furchtbares passiert ist.
'Die Anfangsszenen sind etwas düster und auch traurig, aber dann entwickelt sich das Buch zu einem echten Fantasy-Abenteuer für jüngere Leser, das nicht bedrückend und schwer ist.
Empfohlen wird das Buch ab zehn Jahren und das hat bei uns perfekt gepasst. Das Buch ist nicht brutal wie Harry Potter - trotzdem voll von Magie und auch lustigen Wesen.
Dadurch hat es trotz aller Theatralik eine Leichtigkeit, die wunderbar für die Altersgruppe passt - ob es nun die schwerhörigen Ahnen in der Gartenmauer sind oder lustige Geister.

Die Hauptperson Claire ist ein Mädchen, mit dem man sich sofort identifizieren kann, hilfsbereit, tapfer und mutig.

Für Erwachsene fehlt es mir etwas an Komplexität - aber für uns ist es auch nicht geschrieben, das Zielgruppenkind ist jedenfalls sehr begeistert (mag auch Harry Potter, also durchaus ein genreerfahrenes Kind) und sagt:

"Volle fünf Sterne!"

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