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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2019

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Mister West
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Nachdem ich zu Beginn einige nicht so positive Meinungen zu diesem Buch gelesen habe, waren meine Erwartungen dementsprechend gering. Um ehrlich zu sein habe ich die ganze Zeit auf das "schlimme" gewartet ...

Nachdem ich zu Beginn einige nicht so positive Meinungen zu diesem Buch gelesen habe, waren meine Erwartungen dementsprechend gering. Um ehrlich zu sein habe ich die ganze Zeit auf das "schlimme" gewartet und war positiv überrascht, denn mir hat die Geschichte im Großen und Ganzen gut gefallen.

Ich habe schon ein paar Bücher von Vi Keeland gelesen und liebe ihren Humor, diesen habe ich hier etwas vermisst. Es gab durchaus auch ein paar witzige Szenen, aber im Vergleich zu anderen Büchern, sah es eher Mau aus. Gelesen habe ich das Buch praktisch am Stück, so locker und flüssig war es. Man liest und liest und vergisst alles um sich herum. Dies lag nun nicht unbedingt an der spannenden Geschichte, sondern eher an dem tollen Schreibstil von Keeland.

Rachel ist Musikstudentin und die Assistentin von Professor West. Dies stellt sie aber erst fest, nachdem sie ihn in einer Bar verwechselt hat und ihn zur Schnecke gemacht hat. Kurz um, ein toller erster Eindruck und es folgen noch einige mehr, die nicht so glücklich sind. Es ist also, wie der Klappentext schon hergibt, eine Schüler / Lehrer Geschichte am Collage. Dadurch, dass beide schon älter sind, sie 25 Jahre, hat mir die Geschichte mehr zugesagt, als viele anderen Collage Romanzen, wobei ich auch sagen muss, dass Rachel sich oft nicht wie 25 benimmt. Gerade wenn ihr Temperament verrückt spielt.

Das Buch wird die meiste Zeit aus der Sicht von Rachel erzählt, nur hin und wieder wechselt man zu der Sicht von Caine. Die Handlung fand ich zwar durchschaubar, deswegen aber nicht weniger unterhaltsam, da habe ich schon viel schlechtere Storys gelesen.

Zu den beiden Protagonisten, ich muss gestehen, ich war etwas genervt, dass beide wie so oft perfekt aussehen. Natürlich ist der Professor total durchtrainiert, aber immerhin wurde hier erwähnt, dass er jeden Morgen ins Fitness Studio geht. Das Aussehen der beiden wird auch sehr oft thematisiert, ich hatte ja schon beim ersten Mal verstanden, wie gut Caine ausschaut, aber nun gut. Kommen wir zu den inneren Werten. Caine machte es mir da manchmal schwer, klar er ist BadBoy, aber manche Sprüche fand ich einfach nicht gut. Im Verlauf der Geschichte mochte ich ihn dann schon mehr und er lässt auch eine andere Seiten von sich durchblicken.
Dirty Talk kann in Büchern durchaus gut sein, hier fand ich die Wortwahl und die Szenen an sich aber eher vulgär und plump. Rachel war mir eigentlich sympathisch, aber manchmal macht sie so ein Drama. Flippt total aus, ohne nachzudenken.

Mir hat die Lovestory aber trotzdem gefallen und auch das Drumherum, mit der Musik und auch der Handlungsstrang in der Vergangenheit. Für mich ist es bis jetzt das schwächste Buch von Vi Keeland, aber trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Fazit:
Für mich nicht das beste Buch der Autorin, aber trotzdem unterhaltsam.
Mit den beiden Protagonisten hatte ich manchmal Probleme, aber im Großen und Ganzen mochte ich sie.
Die Story um sie herum fand ich toll,
was ihr an Überraschungen fehlt, macht die Autorin mit ihrem lockeren und flüssigen Schreibstil wieder weg.
Eine schöne Collage Lovestory, die durchaus auch tiefe hat und mir gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 29.04.2019

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Mach mal halblang. Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten
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Matt Haig gehört zu meinen Lieblingsautoren und so musste auch sein neustes Buch bei mir einziehen. Mach mal halblang. Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten ist aber kein Roman, in dem eine Geschichte ...

Matt Haig gehört zu meinen Lieblingsautoren und so musste auch sein neustes Buch bei mir einziehen. Mach mal halblang. Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten ist aber kein Roman, in dem eine Geschichte erzählt wird, es ist eine Sammlung von Gedanken von Matt Haig.

Wie so viele Bücher im Moment geht es auch hier um den Stressabbau, darum bewusster zu Leben, bewusst zu konsumieren, weniger ist mehr usw. Der Markt für solche Bücher boomt und zeigt deutlich, wir sehnen uns danach, wollen Einfachheit in einer viel zu schnelllebig gewordenen Welt. Wieso also gerade dieses Buch lesen und keins der 100 anderen, bestimmt sind diese auch nicht schlecht und etwas wirklich Neues liefert wohl kaum eins.

Darum: Matt Haig kann vorzüglich mit Worten umgehen, kaum hat man das Buch angefangen, ist man auch schon erstaunt, wenn die ersten 150 Seiten vorbei sind. Es liest sich, wie ein Notizheft von ihm, Gedankengänge zu verschiedenen Themen, die aber alle einen roten Faden haben. Außerdem hat er auch einige Dinge recherchiert, die ich sehr interessant fand, über manches habe ich dann selbst auf eigene Faust noch mehr herausgesucht, weil mich die Thematik interessiert hat.

"In einer Welt, die uns über den Kopf wächst und in der geistige Freiräume immer seltener werden sind fiktionale Welten von unschätzbaren Wert"
Seite 269

Wie auch schon in Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben, bringt auch hier der Autor viel von sich selbst mit ein. Er erzählt offen über seine Depressionen und seine Angsterkrankung. Beschreibt, wie er es schafft alte negative Muster zu durchbrechen oder es zumindest versucht. Das hat mir auch gefallen, das Buch hat nichts von einem erhobenen Zeigefinger, der einen belehren und Maßregeln will, wenn man es mal nicht schafft. Es ist einfach ehrlich und auch authentisch. Man kann sich noch so oft vornehmen, nicht schon wieder auf das Smartphone zu schauen, wenn man sich danach selbst nieder macht, weil man es mal wieder getan hat, macht es die Sache nicht besser.

Ich habe mir sehr viele Textstellen markiert, da so viele wichtige Sätze / Botschaften in dem Buch vorkommen. Klar weiß man vieles davon schon, hat es irgendwann mal gehört und es dann in seinem Gedächtnis begraben. Aber so viele von diesen Sätzen sollten einem im Bewusstsein sein und sind es wert, immer wieder gehört zu werden. Bis man es dann vielleicht irgendwann selbst auch glaubt.

Mir persönlich hat das Buch bei einigen Dingen geholfen meinen Blickwinkel zu erweitern und Dinge auch aus einer anderen Warte heraus zu sehen. Vieles davon sollte man sich herausschreiben und die Zettel dann in der Wohnung verteilen, damit man es immer wieder liest und nicht vergisst.

Fazit:
Eine gelungene Sammlung von Gedanken von Matt Haig.
Er bringt wieder viel von sich selbst mit ein, spricht offen von seinen psychischen Erkrankungen und berichtet aus seinem Alltag.
So sind viele wichtige Botschaften / Weisheiten zusammen gekommen, die zwar in ihrer Summe nicht neu sind, aber trotzdem schadet es auf keinen Fall sie sich nochmals zu verinnerlichen.
Deswegen eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 29.04.2019

4,5 Sterne

On The Come Up
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Da mir The Hate U Give sehr gefallen hat, wollte ich auch unbedingt das neuste Werk von Angie Thomas lesen. Wobei mich hier zunächst die Thematik nicht so sehr angesprochen hat, doch konnte mich die Geschichte ...

Da mir The Hate U Give sehr gefallen hat, wollte ich auch unbedingt das neuste Werk von Angie Thomas lesen. Wobei mich hier zunächst die Thematik nicht so sehr angesprochen hat, doch konnte mich die Geschichte wieder an die Seiten fesseln.

Bri ist 16 Jahre alt und lebt in ärmlichen Verhältnissen, ihr Vater, ein Rapper der kurz vor dem großen Durchbruch stand wurde vor ihrer Haustür erschossen und ihre Mutter verfiel den Drogen, hat sich nun aber wieder im Griff. Der Bruder hat zwar einen tollen Abschluss am Collage hingelegt, findet aber trotzdem nur einem Job als Pizza Bäcker und dafür muss er schon dankbar sein. Ihre Mutter ist seit Jahren clean, trotzdem hat sie es schwer, weil sie auf ihre Sucht reduziert wird und nicht darauf, dass sie es geschafft hat, erfolgreich davon wegzubleiben. Ihre Tante ist ein Gangmitglied und verkauft Drogen um über die Runden zu kommen.

Ja, man kann wohl sagen, Bri hat es nicht einfach. Sie und ihre zwei besten Freunde gehen auf eine Schule in einem "besseren" Viertel. Dort fühlen sie sich unter den weißen Schülern oft als Außenseiter und werden anders behandelt. So wird Bri für jeden frechen Kommentar sofort ins Sekretariat geschickt, wobei frech hier auch oft Auslegungssache ist. Aber wenn Jugendliche sagen was sie denken, werden sie ja oft als frech betitelt. Und Bris Hautfarbe macht es noch schlimmer.

Die Musik scheint der einzige Ausweg für Bri. Sie möchte unbedingt als Rapperin erfolgreich sein, nicht nur um ihre Familie zu ernähren. Ja ernähren ist hier wörtlich gemeint, denn hier wird ganz deutlich und realistisch gezeigt, wie es Familien / Menschen in Amerika gehen kann. Bri möchte sich auch einfach selbst verwirklichen, das machen, was ihr Spaß macht und allen zeigen, dass auch ein 16-jähriges Mädchen eine erfolgreiche Rapperin sein kann.

Man könnte Bri als zu temperamentvoll, zu aggressiv bezeichnen. Aber ganz ehrlich, ich habe sie sehr gut verstanden und weiß nicht, ob ich mit 16 Jahren in ihrer Situation es geschafft hätte meinen Mund zu halten. Vielleicht würde ich es selbst heute nicht schaffen. Bei so viel Ungerechtigkeit fällt es einem wirklich schwer still zu bleiben, auch wenn es viel klüger wäre.

Ich fand die Geschichte sehr fesselnd, obwohl wenn man den Spannungsbogen betrachtet nicht viel passiert. Ich habe gelesen und gelesen und dann war ich auf Seite 400 und habe mich gefragt, wann denn das große Drama kommt? Ihr wisst schon, diese typischen Szenen, die den Leser schocken sollen, für zusätzliche Spannung sorgen und so weiter. Aber diese blieben aus, was ich wirklich sehr angenehm fand, ja ich habe immer darauf gewartet, aber gerade, dass die Autorin nicht auf so etwas zurückgegriffen hat, fand ich sehr positiv.

Auch die dezente Liebesgeschichte hat mir gefallen. Die Nebencharaktere fand ich gut herausgearbeitet und vor allem Sunny und Bris Bruder mochte ich. Am Ende es Buches gibt es ein Glossar, in dem Begriffe erklärt werden. Ich fand den Gebrauch der Sprache authentisch und nicht störend, wobei ich manchmal wirklich nachschlagen musste, um zu verstehen, was gemeint ist. Gut fand ich auch, dass Bris Texte nicht übersetzt wurden, da dies wohl die Texte zerstört hätte, doch für Leser wie mich, die wirklich schlecht in Englisch sind, hätte ich mir eine kleine sinngemäße Übersetzung auf Deutsch gewünscht, vielleicht am Ende des Buches.

Fazit:
Absolut Lesenswert.
Ich fand die Geschichte unglaublich authentisch, die Armut und Hilflosigkeit, die Ungerechtigkeit und der Rassismus, all dies kam durch die Erzählungen von Bri sehr gut beim Leser an.
Auch wenn man nie Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hat, konnte man sich doch durch die Worte von Angie Thomas in Bri hinein fühlen.
Und so sorgt das Buch auch dafür, dass man sein eigenes Denken und Handeln reflektiert und überdenkt.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 29.04.2019

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Ein Happy End ist erst der Anfang
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Ich liebe Nur drei Worte, habe es mittlerweile zweimal gelesen und ganz besondere hat mir diese positive Grundstimmung in dem Buch gefallen. Dem entsprechend war ich dann auch enttäuscht von der Stimmung ...

Ich liebe Nur drei Worte, habe es mittlerweile zweimal gelesen und ganz besondere hat mir diese positive Grundstimmung in dem Buch gefallen. Dem entsprechend war ich dann auch enttäuscht von der Stimmung hier im Buch. Leah mochte ich gerne, sie eckt an und so was mag ich. So habe ich kein Problem mit unbequemen Charakteren. Womit ich aber ein Problem habe ist, wenn man etwas verurteilt, es dann aber selbst macht. Sei es, Menschen auf ihr Äußeres zu reduzieren oder Schubladen denken. Kurz um, ich mochte Leah in ihrem eigenen Buch leider nicht mehr so sehr.

Trotzdem habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es wieder so toll geschrieben war. Becky Albertalli kann einfach schreiben. Die Seiten fliegen nur so dahin und man ist mitten dabei, kein Zuschauer am Rande. Dies war wieder klasse. Ich möchte zum Inhalt gar nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern. Manches fand ich ein bisschen zu gewollt, gerade im Bezug auf die Lovestory.

Simon und ***** wieder zu sehen fand ich richtig toll. Ich mag die beiden so. Auch war es schön die anderen Charaktere aus Nur drei Worte wieder zu sehen, auch wenn ich sie hier anderes wahrgenommen habe. Vielleicht haben sie sich in dem Jahr, was zwischen den Büchern liegt ja verändert, aber irgendwie mochte ich sie und die ganze Gruppe davor lieber. Hier gab es so viele unausgesprochene Worte, Gefühle die verrückt spielen und Dinge, die man einfach hätte klar sagen sollen.

Würde ich das Buch empfehlen? Ja, denn das ich mit Leah nicht klarkam, ist ja meine Sache und kann euch ganz anders gehen. Der Schreibstil war wieder toll und nichtsdestotrotz kommen wichtige Themen in dem Buch vor und alleine schon deswegen lohnt es sich, sich das Buch näher anzuschauen.

Fazit:
Ich kam leider nicht mit Leah klar, in Nur drei Worte mochte ich sie noch total, doch hier fiel es mir echt schwer.
Ich konnte oft nicht verstehen, warum sie so reagiert, wie sie reagiert (z.B. Stichwort ihre Mutter) und mir fehlte auch die Entwicklung bei ihr.
Und da es in der Geschichte sehr stark um sie geht, könnt ihr euch vorstellen, dass dies meinen Lesespaß gemindert hat.
Trotzdem habe ich das Buch gerne lesen, der Schreibstil war wieder super und ich habe das Buch am Stück verschlungen.

Veröffentlicht am 29.04.2019

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Nightmare Alley
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Hier hat mich sofort das Cover angezogen, es wirkt so geheimnisvoll und ausdrucksstark. Man fragt sich, welches Gesicht versteckt sich hinter dem tief sitzenden Hut. Und es passt einfach super, denn in ...

Hier hat mich sofort das Cover angezogen, es wirkt so geheimnisvoll und ausdrucksstark. Man fragt sich, welches Gesicht versteckt sich hinter dem tief sitzenden Hut. Und es passt einfach super, denn in der Geschichte geht es auch um Sein und Schein, um Illusion und Realität.

Das Buch spielt in einer anderen Zeit, geschrieben wurde es 1946 und das merkt man auch. Das Rollenbild der Frau ist noch ein ganz anderes und allgemein das Lebensgefühl. Es gibt kein Internet und keine Smartphones, Informationen sind nicht nur einen klick entfernt. Und auch sieht die Unterhaltung noch anders aus, die Menschen gehen in (Wander-) Zirkusse um etwas zu erleben, neue und bizarre Dinge zu sehen. Dieser Ausflug in die Vergangenheit hat mir gefallen.

Stan ist unser Protagonist, es gibt auch noch einige interessante Nebencharaktere, doch fand ich ihn am interessantesten. Nicht sympathisch nein, aber ich wollte immer mehr über ihn erfahren. Er hat sich dem Jahrmarkt angeschlossen, möchte Freiheit, aber giert auch nach Erfolg und Ruhm. Der amerikanische Traum. Er verstrickt sich immer mehr in seinen Illusionen, doch ist es der Erfolg nicht wert?

Mir hat die Atmosphäre in dem Buch sehr gefallen. Alleine schon dieses Gefühl auf dem Jahrmarkt und zu der damaligen Zeit, es hatte etwas unterschwellig bedrückendes, aber auch faszinierendes. Als wäre alles möglich, das Scheitern aber nur einen Schritt entfernt. Auch war es interessant mitzuverfolgen, wie einfach die Menschen manipuliert werden konnten, wie sehr der Wunsch nach etwas größeren, einem Sinn im Leben und dem Wiedersehen geliebter Menschen, alle Vorsicht und gesunde Skepsis im Keim erstickte.Und natürlich fragt man sich dann auch, inwieweit hat sich dies in der heutigen Zeit geändert.

Leider konnte mich die Geschichte aber nicht durchgehend fesseln. Hin und wieder gab es Passagen, die ich als nicht so spannend bzw. zu nebensächlich empfand. Dafür hatte ich ein tolles Kopfkino und konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ich habe Stan in seiner eindrucksvollen Kleidung förmlich vor mir gesehen, wie er seine Tricks vollführt und das Publikum in staunen versetzt.

Fazit:
Eine tolle Atmosphäre, düster und bedrückend, man wartet nur darauf, dass etwas passiert.
Die Charaktere, allen voran Stan fand ich interessant.
Manchmal fehlte mir etwas die Spannung, besonders wenn von Nebensächlichkeiten erzählt wurde.
Dafür konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und habe mich gefühlt, als würde ich auch im Publikum sitzen.