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Whale_in_the_Clouds

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2024

Feelgood Romantik

The Fiancé Dilemma – Aller guten Dinge sind fünf
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Josie kann es nicht fassen, dass sie die PR-Managerin ihres Vaters angelogen und einen neuen Verlobten erfunden hat. Den fünften, und unpraktischerweise hat sie Matthew, den bessten Freund ihrer Schwester ...

Josie kann es nicht fassen, dass sie die PR-Managerin ihres Vaters angelogen und einen neuen Verlobten erfunden hat. Den fünften, und unpraktischerweise hat sie Matthew, den bessten Freund ihrer Schwester mit hineingezogen, der gerade zufällig vor ihrer Haustür stand. Mit viel Überzeugungskraft lässt Matthew sich auf das Spiel ein. Doof ist nur, dass Josie bald mehr für den einfühlsamen Mann empfindet als für eine vorgetäuschte Verlobung angemessen wäre.

Das Buch ist aus der Sicht von Josie geschrieben, wobei es hinten ein paar Bonuskapitel aus der Sicht von Matthew gibt, die mir auch sehr gut gefallen haben. Dabei kommen beide Hauptcharaktere nicht zu kurz und Josie ist einfach eine sehr sympathische junge Frau, die mit einigen Problemen zu kämpfen hat, dabei aber auch für alle Menschen die ihr wichtig sind immer ein offenes Herz und Ohr hat.

Der Stil ist locker und leicht, obwohl auch Tod und Verlust eine große Rolle in dem Buch spielen, da Josie vor ein paar Jahren ihre Mutter verloren hat.

Mit dem Setting in der Kleinstadt entsteht trotzdem eine gemütliche Athmosphäre, die es den Protagonisten erlaubt, sich zu entfalten. Neben Josie und Matthew kommen dabei auch die teilweise wirklich eigenwilligen und etwas schrägen Bewohner der Kleinstadt nicht zu kurz, was ebenfalls zu der gemütlichen Stimmung beiträgt.

Besonders gut hat mir gefallen, wie die Empfindungen zwischen Josie und Matthew so viel Raum bekommen, trotz der Fake-Fiancé-Storyline. Sie sind nicht aufgesetzt oder gewollt und fügen sich sehr schön in die Verhaltensweisen der beiden Protagonisten ein.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, es ist gemütlich, angenehm zu lesen, hat Drama das nicht aufgesetzt wirkt und ist wirklich empfehlenswert für jeden Fan von gemütlicher Feelgood-Romantik.

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Fake-Verlobung

A Not So Meet Cute
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Lottie wurde gefeuert und kann ihrer Mutter bei der sie noch wohnt nichts davon erzählen. Sie braucht dringend Geld um ausziehen zu können, da sich ihre Mutter darauf schon sehr freut. Also verschweigt ...

Lottie wurde gefeuert und kann ihrer Mutter bei der sie noch wohnt nichts davon erzählen. Sie braucht dringend Geld um ausziehen zu können, da sich ihre Mutter darauf schon sehr freut. Also verschweigt sie die Kündigung und macht sich auf den Weg, einen reichen Ehemann zu finden und läuft Huxley in die Arme, der dringend eine schwangere Fake-Verlobte benötigt. Zusammen gehen sie einen Deal ein, der für beide Seiten nur Vorteile mit sich bringt. Doch Huxley ist viel steifer und nerviger als Lottie erwartet hat und Lottie ist so ganz anders als Huxley dachte.

Der Schreibstil des Buches ist wirklich gut und zieht einen sofort in seinen Bann. Alleine der Beginn ist witzig obwohl er tragisch ist und hat mir so viel Spaß gemacht.

Besonders gut hat mir an dem Buch Lottie gefallen. Sie ist eine selbstbewusste junge Frau, die aber auch ihre Fehler hat. Ich mag einfach Protagonisten die nicht so perfekt sind super gerne. Klasse ist auch, dass sie zu ihren Fehlern stehen kann, was ich wirklich nicht einfach finde.

Mit Huxley bin ich leider erst spät im Buch wirklich warm geworden. Er war mit zu kalt, zu dominant, zu viel. Vielleicht ist es so gewollt, mich hat es leider an dem Buch am meisten gestört.

Weitere Protagonisten werden erwähnt, haben aber bis auf die Schwester von Lottie wenig Tiefe und tragen im Prinzip nur zur Lovestory von Huxley und Lottie bei.

Die Handlung an sich ist vorhersehbar, aber es sind viele witzige Situationen vorhanden, mit denen ich in dieser Form nicht immer gerechnet hatte.

Gut gefallen hat mir auch die Sex-Positivity an dem Buch. Einfach offen mit diesen Themen umzugehen ist einfach super wichtig und die Szenen waren gut gestaltet.

Insgesamt ein Buch mit Schwächen, trotzdem hat es mir gut gefallen und mich gut unterhalten. Für Fans von dominanten Männern gut geeignet, aber kein Dark Romance.

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Veröffentlicht am 22.08.2024

Schottische Distillerie zum Verlieben

Skye In Our Hearts
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April kehrt nach dem Tod ihres Opas, der wie ein Vater für sie war, zurück auf die kleine Insel in Schottland wo sie aufgewachsen ist. Zurück zum Anwesen und der Distillerie, wo mittlerweile der schweigsame ...

April kehrt nach dem Tod ihres Opas, der wie ein Vater für sie war, zurück auf die kleine Insel in Schottland wo sie aufgewachsen ist. Zurück zum Anwesen und der Distillerie, wo mittlerweile der schweigsame Mal das Geschäft in die Hand genommen hat. Der ist wiederum alles andere als angetan von April, der jungen Schauspielerin, die in seinen Augen nichts in der Distillerie verloren hat, da sie doch sowieso nur Geld möchte und dann wieder verschwinden wird.

Das Cover des Buches ist wirklich schön gestaltet, passt aber meiner Meinung nach nicht so ganz zum Inhalt, der sich hauptsächlich um die Whiskey-Distillerie und die kleine schottische Insel dreht, auf der Mal und April sich befinden.

Das Buch ist wechselnd aus den Perspektiven von Mal und April erzählt. Beide Protagonisten werden dabei authentisch, sympathisch und gut nachvollziehbar dargestellt.

Der Schreibstil ist angenehm und sowohl Mal als auch April haben mir als Protagonisten gut gefallen. Die Nebencharaktere haben ihre ganz eigenen Storys und bieten noch viel Potenzial für weitere Bände, kommen in diesem Teil aber zum Glück nicht zu kurz.

An sich hat mir die Spannung zwischen Mal und April gut gefallen, leider entsteht ein Teil der Spannung daraus, dass sie wirklich Probleme haben miteinander zu sprechen. Pluspunkt war für mich wiederum, dass beide einsehen, dass sie damit Probleme haben und das auch angehen. Die Gegensätzlichkeit ist wirklich toll herausgearbeitet und hat mir gut gefallen, genauso wie die Begründungen hinter dem Verhalten von Mal und April.

Insgesamt ein schönes Buch, gut zu lesen, unterhaltsam, cosy und einfach empfehlenswert für jeden Romantik-Fan.

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Veröffentlicht am 16.08.2024

Werwolfjadg

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)
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Die Zwillinge Scott und Scarlett könnten unterschiedlicher nicht sein. Er ist ein Stratege, der seinen Kopf am liebsten in Bücher steckt, sie eine furiose Kämpferin, die mit Büchern nicht viel anfangen ...

Die Zwillinge Scott und Scarlett könnten unterschiedlicher nicht sein. Er ist ein Stratege, der seinen Kopf am liebsten in Bücher steckt, sie eine furiose Kämpferin, die mit Büchern nicht viel anfangen kann. Als ihre Eltern von einer Geschäftsreise nicht zurückkehren und sie nach einem Einbruch einen Geheimtunnel finden, ist klar, dass mehr hinter der ganzen Sache stecken muss als nur ein Unfall. Gemeinsam mit ihrem Butler Hamish lernen die beiden was es heißt, Werwölfe zu jagen und machen sich auf die Spurensuche, nach ihren Eltern. Dabei decken sie weit mehr Geheimnisse auf, als sie jemals erwarten konnten.

Die Gestaltung des Buches ist wirklich schön. Mit vielen Bildern über die verschiedenen Werwolfarten wird die Fantasie wirklich klasse angeregt.

Geschrieben ist die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven, die zum Teil sehr wirkungsvoll schnell wechseln und zusammen nach und nach ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Der Fokus liegt hierbei auf Scott und Scarlett, jedoch bekommen auch alle anderen Protagonisten ihren Part.

Besonders gut haben mir die vielen unvorhersehbaren Wendungen gefallen, zusammen mit der liebevollen Gestaltung machen sie einen Großteil der Wirkung des Buches aus.

Toll ist auch, wie gegensätzlich Scott und Scarlett dargestellt werden, sich jedoch im Laufe des Buches weiterentwickeln und zusammenarbeiten, obwohl sie die typischsten Geschwister sind, die man sich vorstellen kann.

Stellenweise war mir das Erzähltempo fast etwas zu hoch und das Buch ist definitiv sehr Handlungsgetrieben. Für jüngere Leser entsprechend der Altersvorgabe halte ich das jedoch für absolut angemessen. Jeder Leser, der ein rasantes Abenteuer mit Geheimnissen und Werwolfjagd sucht, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Daher von mir eine klare Empfehlung an alle Fantasy-begeisterten Leser, besonders die jugendliche Fraktion und alle jung gebliebenen.

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Veröffentlicht am 15.08.2024

Dystopisch und fesselnd

Skyhunter – A Silent Fall
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Talin ist eine Strikerin für Mara und kämpft gegen die Föderation und ihre Geister, die Mara einnehmen wollen. Dabei wird sie unterstützt von ihrem Schild Corin, den sie jedoch bei einem Einsatz aufgrund ...

Talin ist eine Strikerin für Mara und kämpft gegen die Föderation und ihre Geister, die Mara einnehmen wollen. Dabei wird sie unterstützt von ihrem Schild Corin, den sie jedoch bei einem Einsatz aufgrund ihrer Stummheit nicht warnen kann und verliert. Als sie anschließend Red, einen Kriegsgefangenen vor der Hinrichtung rettet, ist ihr nicht klar, dass sie damit womöglich den Schlüssel zur Rettung Maras gefunden hat.

Mit seinem tollen Cover hat mich das Buch direkt angesprochen und mir war sofort klar, dass ich das Buch lesen möchte.

Das Buch ist komplett aus der Sicht von Talin geschrieben und gibt ihre Gedanken und Gefühle authentisch wieder. Die Stummheit bringt einen interessanten Aspekt in die Geschichte hinein, wobei ich es in keiner Situation anstrengend sondern jederzeit gut eingebettet fand. Talin selbst ist sympathisch, sehr gut nachvollziehbar und eine wirklich interessante Protagonistin, die mich sofort in ihre Welt hineinziehen konnte.

Neben Talin gibt es noch weitere Protagonisten, die eine zentrale Rolle spielen. Sowohl Red als auch die Striker-Freunde von Talin sind gut dargestellt und haben eine angenehme Tiefe. Sie sind spannend und geben der Geschichte einen tollen Mehrwert.

Es gibt auch angedeutete Lovestorys, die nicht aufgesetzt oder erzwungen wirken. Sie sind definitiv nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit, was mir persönlich gut gefallen hat und drehen sich nicht nur um Talin.

Die Handlung des Buches ist spannend, enthält unvorhersehbare Wendungen und einige sehr gut dargestellte Kämpfe. Das Setting dafür ist so beschrieben, dass man es sich sehr gut vorstellen kann. Das Worldbuilding hat mir auch sehr gut gefallen, aber ich liebe Dystopien generell sehr.

Insgesamt konnte mich das Buch wirklich auf ganzer Länge überzeugen, daher von mir eine klare Empfehlung!

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