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Whale_in_the_Clouds

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Spannende urban Fantasy

The Prague Chronicles
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Ophelia liebt Prag, insbesondere die Geschichte der Stadt. Als sie einne Golem in der Burg findet, legt sie ihm ihren sehnlichsten Wunsch in den Mund: Endlich ein Abenteuer zu erleben. Als darauf der Golem ...

Ophelia liebt Prag, insbesondere die Geschichte der Stadt. Als sie einne Golem in der Burg findet, legt sie ihm ihren sehnlichsten Wunsch in den Mund: Endlich ein Abenteuer zu erleben. Als darauf der Golem erwacht und anfängt die Stadt zu zerstören, treffen mysteriöse Personen in Anzügen ein, die sie in ihren Gewahrsam nehmen. Zu diesen gehört auch Einar, seines Zeichens Polarfuchswandler und gar nicht begeistert davon, dass er nun für einen Menschen den Aufpasser spielen muss.

Das Buch ist wechselnd aus den Perspektiven von Ophelia und Einar geschrieben. Beide sind authentisch und gut nachvollziehbar beschrieben und man kann ihren Gedanken und Gefühlen gut folgen.

Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen, wenn auch das Erzähltempo insgesamt für meinen Geschmack ziemlich hoch ist und viel Ereignisse ziemlich schnell passieren. Angesichts der doch eher geringeren Seitenzahl kann ich das aber auch gut verstehen.

Die Handlung ist spannend und voller Geheimnisse, Intrigen und Mysterien, die sich erst nach und nach offenbaren. Die Kämpfe sind super gut beschrieben und auch die Handlungen dazwischen haben mir gut gefallen.

Die Lovestory fängt für meinen Geschmack mit etwas viel rein optischer Anziehung an, ist aber sehr schnell ziemlich überzeugend und mitreißend.

Die Nebencharaktere werden auch immer wieder mit eingewoben, aber kommen für meinen Geschmack dann doch noch etwas zu kurz. Auch das wird wohl der Kürze des Buches geschuldet sein. Dafür bekommt die Stadt Prag immer wieder ihren Auftritt, wobei es wahrscheinlich noch schöner gewesen wäre, wenn ich schon einmal in Prag gewesen wäre.

Ich mochte es gern, wie die Instinkte von Einar immer wieder die Oberhand gewinnen und wie neugierig Ophelia einfach ist, das gibt dem Buch einen tollen Vibe. Stellenweise ist mir Ophelia fast einen Tick zu besserwisserisch, aber das hält sich glücklicherweise noch in Grenzen.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ich hätte mir allerdings gewünscht, dass es noch mehr Raum für die Nebencharaktere und etwas mehr Ruhe in der Handlung gibt. Trotz der Kritikpunkte kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist eine spannende Urban-Romantasy, die mir viel Spaß beim Lesen bereitet hat.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Vampirstory der anderen Art

Requiem für einen blutroten Stern
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Cedric hat nachdem er seine Frau verloren hat einen schlimmen Verdacht: Auch er leidet an einer Erkrankung, die ihn wahrscheinlich umbringen wird. Bis seine Ärztin ihm einen Ausweg mit einem Serum anbietet. ...

Cedric hat nachdem er seine Frau verloren hat einen schlimmen Verdacht: Auch er leidet an einer Erkrankung, die ihn wahrscheinlich umbringen wird. Bis seine Ärztin ihm einen Ausweg mit einem Serum anbietet. Allerdings hat das Serum einen Nachteil: Er wird danach auf Blut angewiesen sein. Parallel dazu erlebt Dorian den Horror eines jeden Kindes: Er hat keine Eltern und landet an einem Hof, wo er für seinen Unterhalt arbeiten muss. Geheimnisse wabern über diesen Hof und niemand mag ihn einweihen, nicht einmal die neuen Freunde, die er dort findet.

Das Buch ist aus den zwei Perspektiven geschrieben und hat sich für meinen Geschmack echt gezogen. Cedric ist ein langweiliger, wenn auch gut nachvollziehbarer Protagonist, während ich Dorian ziemlich interessant fand. Dadurch, dass die Perspektiven immer wieder gewechselt werden fand ich das Erzähltempo noch langsamer, wenn auch der Schreibstil an sich gut war.

Die Handlung ist entsprechend auch ziemlich langsam, bis zum Ende, dort eskaliert dann alles.

Für meinen Geschmack sind für einen Einzelband am Ende zu viele Fragen offen geblieben, was aber auch daran liegen mag, dass die Story sehr viel Zeit für die Einordnung und den Anfang benötigt und so nicht so wirklich viel Zeit für das Ende geblieben ist. Vielleicht ist es auch Absicht und es wird doch noch einen zweiten Band geben, ich weiß es nicht.

Insgesamt hat mir das Buch stellenweise gut gefallen, sich insgesamt aber zu lange gezogen und zu viel offen gelassen für meinen Geschmack.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Magische Drogen

Burning Revenge
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Als der Vater von Eleonore an seinem Geburtstag umgebracht wird fällt Leo aus allen Wolken. Denn ihr Vater ist ein Mafia-Boss gewesen und wurde von einer verfeindeten Familie umgebracht. Um den Frieden ...

Als der Vater von Eleonore an seinem Geburtstag umgebracht wird fällt Leo aus allen Wolken. Denn ihr Vater ist ein Mafia-Boss gewesen und wurde von einer verfeindeten Familie umgebracht. Um den Frieden zu wahren, wird Leo nun den ältesten Bruder dieser verfeindeten Familie heiraten, auch wenn sie kein großer Fan von dem Handel mit Drogen ist.

Das Buch wird aus der Sicht von Leo geschrieben, einer jungen, bisher sehr unbeschwerten und reichen Frau, die nun vor den Scherben ihrer Familie steht. Stellenweise ist sie etwas naiv für meinen Geschmack, da sie aber auch wirklich behütet aufgewachsen ist, passt das irgendwie auch wiederum zu ihr.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, ich hätte mir nur ein Glossar für die teils eingeworfenen italienischen Begriffe gewünscht. Trotzdem ist das Buch flüssig zu lesen.

Die Handlung dreht sich sehr stark um das Drogenimperium von Leos Familie und dem Imperium der Familie in die sie nun einheiraten wird. Dabei werden immer neue Geheimnisse aufgedeckt, von denen mich einige doch überrascht haben. Es ist heftig zu lesen, wie wenig Leo davon mitbekommen hat und wie tief das Netz eigentlich reicht.

Die Liebesgeschichte war für mich das einzige größere Manko an dem Buch. Der Funke ist für mich erst extrem spät wirklich übergesprungen, vorher fand ich die Anziehung zwischen den Protagonisten nicht überzeugend.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist spannend, voller Geheimnisse und Intrigen und der Cliffhanger ist wirklich extrem fies. Ich muss unbedingt wissen, wie es weiter gehen wird!

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Buchladen vs. Buchladen

Bookishly Ever After
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Lexi liebt alles daran, die Buchhandlung ihrer Großmutter übernommen zu haben. Naja, fast alles, denn seitdem der Buchladen in der Nachbarschaft immer mehr in ihren Bereich eindringt, werden die Zahlen ...

Lexi liebt alles daran, die Buchhandlung ihrer Großmutter übernommen zu haben. Naja, fast alles, denn seitdem der Buchladen in der Nachbarschaft immer mehr in ihren Bereich eindringt, werden die Zahlen immer schlechter. Wenn Sam, der Besitzer des anderen Buchladens, wenigstens nicht so heiß und lieb wäre, würde es Lexi leichter fallen, ihn zu verführen und dann fallen zu lassen, damit er mit gebrochenem Herzen den Buchladen schließt. Doch leider ist das Leben nicht so einfach.

Das Buch wird aus der Perspektive von Lexi erzählt, die an sich eine interessante Protagonistin ist. Sie ist etwas exzentrisch, aber sympathisch, eine Buchhändlerin die ihren Job liebt wie sie im Buche steht. Dagegen hat mir Sam nicht so gefallen. Er war für mich schwer greifbar, da er mal total nett ist und sich dann wieder komplett konträr dazu verhält.

Die Story plätschert so vor sich hin, es ist nett, aber auch nicht mehr. In weiten Stellen wird man sehr an den Film "Email für dich" erinnert und es ist wenig Innovatives dabei, gleichzeitig ist das Buch angenehm zu lesen.

Viel weiteres kann ich dazu nicht sagen, ohne die Handlung zu spoilern. Wer ein Wohlfühlbuch mit seichter Handlung sucht, wird hier fündig werden.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Die Reichen und Schönen

Unmasking Billionaires’ Row
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Kit hat das alles eigentlich hinter sich gelassen: Die falsche Fassade, den Reichtum und vor allem Killian, den Sohn der Familie, die sie nach der Festnahme ihres Vaters aufgenommen hat. Doch nachdem ihr ...

Kit hat das alles eigentlich hinter sich gelassen: Die falsche Fassade, den Reichtum und vor allem Killian, den Sohn der Familie, die sie nach der Festnahme ihres Vaters aufgenommen hat. Doch nachdem ihr Vater gestorben ist, kommt Kit wieder bei den Melvilles unter und fängt an, die Hintergründe der Festnahme ihres Vaters zu erforschen. Dabei trifft sie auch immer wieder auf Killian, der scheinbar immer noch der selbe Arsch ist wie damals.

Das Buch ist aus der Perspektive von Kit geschrieben, die eine wirklich spannende Protagonistin ist und ein echt wildes Leben hatte. Sie fühlt sich immer eher als Außenseiterin in der Billionaires Row, wobei sich die Familie Melville, abgesehen von Killian, große Mühe gibt, sie mit einzubeziehen.

Es gibt einen schönen Enemies-to-Lovers-Erzählstrang und viele Intrigen und Geheimnisse, die in diesem Teil der Reihe nicht aufgedeckt werden. Dabei ist das Buch die komplette Zeit extrem spannend und der Cliffhanger mehr als fies!

Der tolle Schreibstil der Autorin hat mich zusammen mit der Handlung einfach in das Buch hineingezogen und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil endlich lesen zu können.

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